Kolumbien: Polizei befreit 200 Prostituierte aus Gefangenschaft der Drogenmafia

 Drogen und Prostitution fallen häufig zusammen | Bild (Ausschnitt): © Tomas Castelazo [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Dieses Wochenende konnten in der kolumbischen Hauptstadt Bogotá 200 mutmaßliche Zwangsprostituierte aus den Händen der Drogenmafia befreit werden. Darunter befanden sich mehr als 70 minderjährige Mädchen.
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Drogen in den USA: Immer mehr Heroin kommt aus Mexiko

Schlafmohn Der Anbau von Schlafmohn ist in Mexiko in den vergangenen Jahren stark angestiegen. | Bild (Ausschnitt): © tanja niggendijker [CC BY 2.0]  - Wikimedia Commons Im vergangenen Jahrzehnt ist der Heroinkonsum in den USA stark angestiegen. Dementsprechend viel Geld lässt sich mit der Droge auf dem amerikanischen Markt verdienen: Schätzungen der Rand Corporation zufolge, einer Nonprofit-Organisation für die Beratung der amerikanischen Streitkräfte, haben amerikanische Konsumenten im Jahr 2014 27 Milliarden US-Dollar für Heroin ausgegeben. 2000 waren es noch 20 Milliarden. Zentral- und südamerikanische Drogenkartelle haben darauf reagiert und die Produktion verstärkt. Das gilt insbesondere für Mexiko.
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Ein Schritt in Richtung Frieden: FARC will Kindersoldaten freilassen

Kolumbianischer Soldat Für ehemalige Kindersoldaten sind umfassende Re-Integrationsprogramme besonders wichtig, um ein Leben außerhalb der Kriminalität führen zu können. | Bild (Ausschnitt): © Sgt. Samuel R. Beyers [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangene Woche gaben die FARC bekannt, ihre Kindersoldaten freizulassen. Dies ist Bestandteil der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der ehemals mächtigste Guerrillagruppe Kolumbiens, die sich hauptsächlich durch Kokainhandel finanziert, und der kolumbianischen Regierung. Nach mehr als fünfzig Jahren soll der Konflikt in diesem Jahr beendet werden. Der nun angekündigte Schritt wird von internationalen Beobachtern als Versuch seitens der FARC gewertet, einen glaubwürdiger Beitrag für anhaltenden Frieden in Kolumbien zu leisten.
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Der wachsende Einfluss von Drogenkartellen gefährdet die Sicherheit in Uruguay

  Bild (Ausschnitt): ©  Peter Kim  - Dreamstime.com

Uruguay macht momentan vor allem mit seiner unkonventionellen Drogenpolitik Schlagzeilen: Es ist das erste Land, das Marihuana frei zum Verkauf legalisiert. Auch vor dem kleinsten spanischsprachigen Land Südamerikas machen die Drogenkartelle keinen Halt: Anfang April wurden in Uruguay fünf Verdächtige festgenommen, die angeblich Geldwäsche für ein mexikanisches Kartell betrieben hatten. Eine Person steht in Verbindung ... weiterlesen >>

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Schlafmohnanbau in Afghanistan: „Auch die Taliban müssen Geld verdienen“

  Bild (Ausschnitt): © Venelinpetkov - Dreamstime

„Das ist die einzige Zeit im Jahr, in der man Geld verdienen kann.“, so berichtet ein junger Afghane, der bei der Schlafmohnernte beschäftigt ist. 15 Tage im Jahr herrscht Emsigkeit in den ländlichen Gegenden am Hindukusch, in denen tausende, kleinbäuerliche Familien vom Schlafmohnanbau abhängig sind. Die Opiumproduktion wird wohl dieses Jahr in Rekordhöhe ausfallen. Für ... weiterlesen >>

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Mexiko: Die Polizei – Freund oder Feind der Zivilbevölkerung?

  Bild (Ausschnitt): © Gautier - Dreamstime.com

Systematische Folter und Tötungen in Mexiko – diese werden nicht nur durch Drogenkartelle vollzogen, auch der Sicherheitsapparat der mexikanischen Polizei wird immer wieder mit Gewalttaten in Verbindung gebracht. Der Ruf der mexikanischen Polizei ist sehr schlecht: Sie gilt als korrupt und leicht bestechlich, außerdem werden Zusammenarbeit und Verflechtungen mit den Drogenkartellen angeprangert. Deshalb geht das ... weiterlesen >>

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Kolumbien: Landrechte für Kleinbauern – ein Schlüssel im Kampf gegen den Drogenhandel

  Bild (Ausschnitt): © Flickr - Wikimedia Commons

„Wir sind Farmer, keine Drogenhändler. Aber wir sehen uns gezwungen, Koka anzubauen – in diesem sozialen Problem sind wir gefangen – weil wir seit langem vom Staat vernachlässigt wurden.“, so ein kolumbianischer Kokabauer. Obwohl die Friedensverhandlungen zwischen der Rebellenorganisation FARC und der Regierung zaghafte Hoffnungen wecken, geht der Drogenanbau in vielen Regionen nicht zurück – ... weiterlesen >>

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Grausame Härte: Drogenschmugglern in Indonesien droht die Todesstrafe

Gewehr Erschießung Drogendealer Zum Tode verurteile Drogendealer werden in Indonesien Erschießungskommandos vorgeführt. | Bild (Ausschnitt): © Unknown - Wikimedia Commons Indonesien – das ist ein großes Land mit einem ebenso großen Drogenproblem. Vier Millionen Drogensüchtige gibt es auf dem Inselstaat. Angesichts der alarmierenden Zahlen hat Präsident Joko Widodo deshalb im vergangenen Jahr den Drogen-Notstand ausgerufen.
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Großer Kokain-Fund offenbart Schwächen in Kolumbiens Kampf gegen die Drogen

Beschlagnahmtes Kokain Acht Tonnen Kokain haben die kolumbianischen Behörden am Wochenende konfisziert. | Bild (Ausschnitt): © Mark Barney - Wikiemdia Commons Es ist der größte Drogenfund in Kolumbien seit Jahren: In der Hafenstadt Turbo im Bundesstaat Antioquia fand die Polizei vergangenes Wochenende acht Tonnen Kokain – versteckt auf einer zum Schein errichteten Bananenfarm. Die Drogen waren im Besitz der Urabeños und sollten über Zentralamerika in die USA verschifft werden. Ihr Marktwert beläuft sich auf etwa 240 Millionen US-Dollar.
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Wenn die Heimat nicht mehr sicher ist – Lateinamerikaner auf der Flucht vor Gewalt

Flüchtlinge Zentralamerika Flüchtlinge in Honduras. | Bild (Ausschnitt): © Linda Hess Miller - Wikimedia Commons Die Angst vor Gewalt durch kriminelle Drogenorganisationen ist weit verbreitet in der Bevölkerung Lateinamerikas – und sie treibt Menschen in die Flucht. Das gilt insbesondere für das „Nördliche Dreieck“ Lateinamerikas, also für die Länder El Salvador, Guatemala und Honduras. Dort sind die Mordraten sowie die Zahl der Entführungen besonders hoch. Die Einwohner müssten ständig um ihre Sicherheit bangen. Dies ist – noch vor Armut und Arbeitslosigkeit – der wichtigste Grund, warum sie sich in Richtung der USA aufmachen, auf der Suche nach einem besseren Leben.
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