Drogenanbau stellt ein Problem für die Bildung von Kindern dar

Kinder Opium Ernte  Bild (Ausschnitt): © Raw Opium Pain, Pleasure, Profits [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Drogenanbau findet nicht überall auf der Welt statt. Das hat viele Gründe. Primärer Faktor ist dabei die geographische Lage, da die Drogen nur in einem bestimmten Umfeld wachsen. Die Kokapflanze wächst vor allem im Bergland. Das ist hauptsächlich die Andenregion in Südamerika, also Peru, Bolivien und Kolumbien. Des Weiteren spielt Armut eine Rolle, da für die Bauern der Anbau von Rauschmitteln hohen Profit bringt. Aber nicht jedes Land in dem Armut herrscht wird gleich zum Drogenanbaugebiet. Korruption und schwache staatliche Institutionen sind ebenfalls wichtige Faktoren. Die kriminellen Gewalten in den Ländern verhindern oft den Zugang zu Bildungseinrichtungen. Oft sind die Anbaugebiete sehr abgelegen, sodass die Kinder keine Schule in der Umgebung haben.
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Thailand: Immer mehr Jugendliche stürzen in die Drogensucht

drug-addicted, Bangkok  Bild (Ausschnitt): ©  Transformer18 [CC BY 2.0]  - flickr Obwohl in Thailand seit dem War on Drugs 2003 die Todesstrafe für den Handel und Konsum von Drogen eingeführt wurde, ist das Drogenproblem noch lange nicht gelöst. Viele Jugendliche verfallen den illegalen Substanzen und das führt zu erhöhter Kriminalität und sozialen Schwierigkeiten, so ein Polizist aus Bangkok. Rund 70 Prozent der Insassen thailändischer Gefängnisse verbüßen eine Strafe wegen Drogenvergehens: Dealer und Süchtige werden jahrelang hinter Gitter gebracht oder bei größeren Mengen getötet. Die Gefängnisse sind teilweise komplett überfüllt. Eine Besserung der Lage ist noch lange nicht in Sicht.
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Paco: Eine Droge, die Arme noch ärmer macht

Drogen mit Pfeife rauchen  Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - flickr Paco ist eine sehr gefährliche Droge, die vor allem in den Armenvierteln Argentiniens, Uruguays und Südbrasiliens verbreitet ist. Das Rauschmittel wird auch Kokain-Basispaste genannt und besteht aus Zwischen- und Abfallprodukten der Kokainherstellung. Dabei werden Kokablätter mit Wasser und Schwefelsäure aufgekocht. Bei diesem Vorgang setzt sich Kokainsulfat sowie andere Abfälle ab, woraus die Droge Paco entsteht. Dieses wird oft mit gemahlenem Glas, Kerosin, Rattengift oder sonstigen Chemikalien gestreckt.
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Philippinen: Das Blutbad geht weiter – die EU sagt nichts

Philippines intensifies war on drugs Philippines war on drugs | Bild (Ausschnitt): ©  Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der philippinische Präsident Rodrigo Duerte hat vorgestern bekannt gegeben, dass er seinen Anti-Drogen-Feldzug gegen Konsumenten und Dealer um ein halbes Jahr verlängern wird. Seit seinem Amtsantritt im Juni wurden bereits mehr als 3.100 Menschen außergerichtlich getötet und dieses Blutbad hat noch kein Ende. Einige wurden von Polizisten im Auftrag des „War on Drugs“ der Regierung umgebracht, andere vermutlich von Bürgermilizen und selbstständig handelnden Streitkräften.
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Die Herstellung von Drogen verseucht die Natur und Gewässer

Wasserverschmutzung  Bild (Ausschnitt): © Marion Chi [CC BY-SA 2.0]  - flickr Das Musikfestival „Spring Scream“ ist die größte Musikveranstaltung in Taiwan. Vier Tage lang werden Drogen ohne Ende konsumiert. Das hat auch Folgen für die Umwelt, so wurden in den Flüssen in der Umgebung des Festivals erhöhte Mengen von MDMA gefunden.
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Mexiko: Der Anti-Drogen-Krieg hat katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt

Deforestation Mexico  Bild (Ausschnitt): ©  Blatant World [CC BY 2.0]  - flickr Der Drogenhandel ist eine der größten Herausforderungen für Mexiko. Tausende Menschen sterben jährlich in Folge der Drogenkriminalität. Ein entscheidender Faktor im Anti-Drogen-Krieg in Mexiko ist die gesellschaftliche und politische Einstellung der USA. Die Vereinigten Staaten stellen den weltweit größten Drogenmarkt dar. Die enorme Nachfrage bestimmt die Produktion und den Handel. Laut US-Behörden stammen rund 90 Prozent des importierten Kokains aus Mexiko.
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Bodypacking in Südamerika: Oft der einzige Ausweg für junge Leute

Kokainpäckchen Kokain und Drogenpäckchen von Bodypackern | Bild (Ausschnitt): © ISN [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Eine Form des Drogenschmuggels ist das so genannte „Bodypacking“. Dabei werden Drogenpäckchen, vor allem Kokain oder Heroin, in speichel- und magensäureresistente Beutel verpackt. Die Kuriere müssen diese Päckchen dann runterschlucken und an den Zollbeamten vorbeischmuggeln, um zum Beispiel in die USA zu gelangen. Die „Maultiere“, so werden die Kuriere auch genannt, riskieren dabei ihr Leben: Wenn eines der Päckchen platzt, sterben sie innerhalb kürzester Zeit
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Venezuelas Notlage führt junge Menschen in den Drogenhandel

Venezuela: Wut gegen Regierung  Bild (Ausschnitt): ©  Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - flickr Die Situation in Venezuela verschlimmert sich immer mehr. Alleine im letzten Monat sind rund 130.000 Venezolaner über die nun geschlossene Grenze nach Kolumbien gegangen, um Essen und Medikamente zu kaufen, die sie mittlerweile häufig nicht mehr im eigenen Land erhalten. Es kommt täglich zu Plünderungen und Gewalttaten. Die Menschen sind verzweifelt und wechseln immer mehr zum Drogengeschäft. Was einst als Wirtschaftskrise begann, ist heute eine humanitäre Katastrophe, ausgelöst durch die politische Instabilität und Korruption des Landes.
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Kill the Messenger – Contra-Krieg Nicaraguas finanziert durch US-amerikanische Drogengelder

Rebells Nicaragua  Bild (Ausschnitt): © Tiomono [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons In den 80er Jahren haben die US-Behörden ihr eigenes Land ins Drogenchaos gestürzt. Sie kündigten öffentlich den großen Kampf gegen die illegalen Substanzen an. Gleichzeitig standen jedoch politische und finanzielle Interessen über der Gesundheit der Bevölkerung. Das fand unter anderem der Journalist Gary Webb heraus, der Ende Dezember 2004 mit zwei Schusswunden im Kopf in seinem Haus tot aufgefunden wurde. Alles deutet auf Selbstmord hin, jedoch ist sich niemand 100 Prozent sicher. Gewiss ist: Gary Webb hat sich als investigativer Journalist in große Gefahr gebracht. Er fand „zu viel“ über die Geschäfte der US-amerikanischen Regierung mit Drogen- und Waffenschmuggel heraus. Im Jahr 2014 wurde die wahre Geschichte des Journalisten sogar unter dem Titel „Kill the Messenger“ international verfilmt.
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Kolumbianische Bauern sollen den Kokaanbau für legale Produkte nutzen

  Bild (Ausschnitt): © (c) Rchphoto - Dreamstime Deutschland ist eines der Hauptkonsumentenländer von illegalen Drogen. Um dagegen vorzugehen, reicht es aber nicht aus, nur den Konsum und das Drogenangebot in den Konsumländern zu reduzieren, sondern es muss den Ursprungsländern geholfen werden. Die Kokapflanze wird hauptsächlichen in Peru, Bolivien und Kolumbien produziert. Für diese Länder tragen wir eine große Verantwortung, dass die Kokabauern es schaffen, eine andere, legale Einnahmequelle zu finden.
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