Machtzuwachs der brasilianischen Bande PCC verstärkt Kokainfluss nach Europa

Kokain Kolumbien In Brasilien wird Kokain nicht nur konsumiert, sondern auch zunehmend exportiert | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Das PCC ist vor allem in den Rauschgifthandel mit Kokain involviert. Brasilien grenzt mitunter an Kolumbien und Paraguay, zwei Staaten die im Drogengeschäft nur allzu bekannt sind und fungiert daher auch als Transitstaat. Seitdem sich die kolumbianische Guerilla Gruppe „FARC“ im Jahr 2016 aus den illegalen Machenschaften zurückzog, verschwand damit die zu dem Zeitpunkt mächtigste Drogenbande von der Bildfläche – und machte Platz für andere Gruppen. Anstelle der FARC erobern nun brasilianische Drogenbanden wie das PCC den Kokainmarkt.
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Thailand leidet unter seiner Rolle als Drogentransitstaat

 Das "Goldene Dreieck": Wo der Ruak in den Mekong-Strom mündet grenzt Thailand an Myanmar und Laos | Bild (Ausschnitt): © Jpatokal [public domain]  - wikimedia commons

Die thailändische Betäubungsmittelbehörde (NSB) hat im Rahmen einer drei-wöchigen Razzia gegen den Drogenhandel im eigenen Land beachtliche Mengen an Drogen sichergestellt. Über 700 Kilogramm, darunter hauptsächlich die Partydroge „Ice“ (Crystal Meth), aber auch Marihuana, wurden der Presse in Bangkok vergangene Woche präsentiert. Zudem hat die Polizei in diesem Jahr bereits eine Tonne Crystal Meth im ... weiterlesen >>

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Afghanistan: Drogen-Boom durch NATO Einsatz

 Der Aufschwung des Schlafmohnanbaus durch den Stellvertreterkrieg der USA und der ehemaligen UdSSR. | Bild (Ausschnitt): © Resolute Support Media [CC BY 2.0]  - Flickr Afghanistan ist weltweit der größte Exporteur von Schlafmohn, der Basis von Heroin, Opium und anderen Opiaten. 2017 hat sich der Ertrag bei der Ernte im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent erhöht. Der Drogenanbau gestaltet sich dabei als profitable Einnahmequelle, die vor allem die Existenz der radikal-islamistischen Taliban unterstützt.
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Friedensgespräche zwischen ELN und kolumbianischer Regierung immer unwahrscheinlicher

 Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos bemühte sich nach erfolgreichen Friedensgesprächen mit der FARC auch um Verhandlungen mit der ELN. Diese werden jedoch erstmal auf Eis gelegt | Bild (Ausschnitt): © Center for American Progress [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Aufgrund des im Januar verübten Anschlages auf eine Polizeiwache, der fünf Polizisten zum Opfer fielen, wurden die fünfte Verhandlungsrund in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito schließlich ausgesetzt. Die ELN, welche sich nach eigenen Angaben für den Frieden innerhalb Kolumbiens einsetzen möchte ist weiterhin an Verhandlungen interessiert. Obwohl der Friedensschluss mit der kriminellen Bande die Drogenkriege verringern könnte, sieht Santos die Anwendung von Gewalt durch die ELN für friedenstiftende Zwecke kritisch und nicht als Grundlage für Friedensgespräche.
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China: Synthetische Drogen mittlerweile beliebter als Opium und Heroin

Crystal Meth Crystal Meth - In China auch oft "Ice" genannt | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons In China werden Drogendelikte, sei es Konsum, Besitz oder Verkauf oftmals mit enorm harten Strafen geahndet. Erst gegen Ende des Jahres 2017 wurden in der Provinz Guangdong im Süden Chinas 10 Leute, von denen sieben wegen drogenbedingten Vergehen verurteilt worden sind, in einem öffentlichen Schauprozess hingerichtet. Das ganze fand in einem Sportstadion vor mehreren tausenden Zuschauern statt und konnte auch zusätzlich live im Fernsehen mit verfolgt werden.
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China: Die Rauschgiftkolonialiserung des Kaiserreichs durch die Briten

 Mehrere Millionen Chinesen fröhnten dem Opium-Konsum | Bild (Ausschnitt): © Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0]  - flickr

Die harte Drogenpolitik Chinas, bei der nicht selten auch Todesurteile vollstreckt werden, geht auch auf die verheerende Opium-Epidemie zurück, die das Land im 19. Jahrhundert heimsuchte. Allen voran die Briten, die damals Schlafmohn aus Indien in Form von Opium oder auch Morphium an die Chinesen verkauften und sie süchtig machten, waren verantwortlich dafür. Das blühende ... weiterlesen >>

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Abgrenzung von den USA: Bolivien setzt auf Eigeninitiative im Kokainhandel

Michel Temer und Evo Morales Die Präsidenten von Brasilien und Bolivien, Michel Temer und Evo Morales. Ein Bilaterales Abkommen zwischen den beiden Ländern soll kriminelle Gruppen an der Expansion hindern. | Bild (Ausschnitt): ©  Michel Temer [CC BY 2.0]  - Flickr Seit der Legalisierung der Cocapflanze 2006 ist Bolivien nicht nur einer der weltweit größten Coca-Anbauer, sondern auch Kokainhersteller und –exporteur. In den meisten Teilen der Welt gilt die Cocapflanze als Hauptbestandteil von Kokain. Somit ist der Besitz und Konsum illegal. Doch in den Anden gilt das Cocablatt als heilig.
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Mexikanischen Soldaten gelingt es erneut Verbrechersyndikat „Los Zetas“ zu schwächen

  Bild (Ausschnitt): © Geraint Rowland [CC BY-NC 2.0]  - flickr Mexikanischen Marinesoldaten gelang es vergangene Woche, Z-43, den mutmaßlichen Kopf des Kartells „Los Zetas“ festzunehmen. José María Guizar Valencia von den Behörden unter Z-43 geführt, konnte in La Roma, einem Ausgehviertel in Mexiko-Stadt, aufgegriffen werden. Gegen den Anführer des berüchtigten Drogenkartells „Los Zetas“, der eine mexikanische sowie eine US- Staatbürgerschaft besitzt, lagen sowohl von mexikanischen Behörden wie auch von US-amerikanischen Behörden Haftbefehle wegen Drogen- und Waffenhandels, Mordes und Entführung vor.
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Honduras: neue Beweise für Verstrickungen mit Drogennetzwerk bringen Ex-Präsident Porfirio Lobo weiter in Bedrängnis

Porfirio Lobo Der honduranische Ex-Präsident Porfirio Lobo. | Bild (Ausschnitt): © OEA - OAS [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Fast ein Jahr ist es her, dass Devis Leonel Rivera Maradiaga mit seinen Aussagen bei einer Anhörung vor einem New Yorker Gericht für Aufsehen sorgte. Der Drogenboss, der früher zusammen mit seinem Bruder Javier an der Spitze der Cachiros, des ehemals mächtigsten honduranischen Drogennetzwerks, stand, deckte ein derartiges Ausmaß an Korruption in der politischen und wirtschaftlichen Elite Honduras auf, dass ein Staatsanwalt von einem „vom Staat gesponserten Drogenhandel“ sprach.
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Drogenkrieg verschärft Menschenrechtslage auf Philippinen

 Staatspräsident Rodrigo Duterte bei einem öffentlichen Auftritt | Bild (Ausschnitt): © Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Seit eineinhalb Jahren führen die Philippinen unter Anweisungen des Präsidenten Rodrigo Duterte einen gnadenlosen Krieg gegen Drogenkriminelle. Schon bei seinem Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen im Juni 2016 warb der Rechtspopulist mit der politischen Umgestaltung des Landes sowie der Kampfansage gegen Korruption und Rauschmittel. Seit seinem Amtsantritt geht der Präsident mit harten Mitteln gegen Gesetzesverstoße vor, die im ganzen Inselstaat zu einer Welle von rechtswidrigen Tötungen führten.
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