Mexikanische Drogenkartelle nutzen amerikanischen Boden zum Anbau von Marihuana

Bild: © n.v. - wikipedia

Mexikanische Drogenkartelle bauen im amerikanischen Hinterland Marihuana an. Gerade im Bundesstaat Utah stellt dies “eine ernste Bedrohung für die öffentliche Sicherheit dar”, so Frank Smith von der amerikanischen Anti-Drogenbehörde DEA.

Die kriminellen Organisationen gehen seit Jahren in dieser Weise vor und kultivieren dabei auf professionelle Weise amerikanisches Land, teilweise mit Gewächshäusern und chemischen Düngemitteln, die dann später illegal in den Boden geleitet werden und zusätzlich die Umwelt belasten. Smith vermutet, dass die Kartelle Hilfe von der heimischen Bevölkerung erhalten, zumindest durch die Bereitstellung der notwendigen Materialien.

Die Kartelle verkaufen das Marihuana in den Vereinigen Staaten und senden die Gewinne zurück nach Mexiko, um ihre kriminellen Unternehmungen zu unterhalten. Sie sind bewaffnet und gefährlich. Smith größte Sorge gilt der amerikanischen Bevölkerung: “Was, wenn eine Gruppe Spaziergänger zufällig auf so eine Plantage stößt?” Vor zwei Jahren bedrohte ein Kartellmitglied in Garfield County mehrere Mädchen mit vorgehaltener Waffe, bevor Beamte der DEA ihn schließlich zur Strecke bringen konnten.

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Über christian / EarthLink

Projektmitarbeiter, zuständig für die Entwicklung und Durchführung von Projekten bzw. Kampagnen, Fundraising, Einarbeitung und Betreuung von Praktikanten und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Aktuelle Projekte: Aktiv gegen Kinderarbeit, Drogen und Entwicklung, Facing Finance
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