Pakistan: Alternativen zum Opiumanbau

Opium, Schlafmohn, Anbau

Bild: © kein copyright -

Für den Bezirk Tor Ghar, der sich in der nordpakistanischen Region Hazara befindet, hat sich die Regionalverwaltung für die Einführung alternativer Anbauprodukte, anstelle des bisherigen Opiumanbaus, entschlossen.

Tor Ghar ist ein noch junger Bezirk, der erst im Januar 2011, gegründet wurde. Bis dahin war das Gebiet von Stämmen geprägt und der Anbau von Opium üblich. Nach Behördenangaben wurden in diesem Jahr noch rund 50.000 Quadratmeter Land für den Opiumanbau genutzt.

Im Zuge der politischen Neugründung wurden die Bauern über den Anbaustopp in Kenntnis gesetzt. Bisher ist allerdings nicht klar, ob ihnen dazu Strafen angedroht, oder ob ihre Pflanzen schlichtweg zerstört wurden.

Immer wieder hatten die Bauern Entschädigung für die vermeintlich willkürliche Zerstörung der Felder verlangt. Nun haben sich die verantwortlichen Gremien bereit erklärt, den ehemaligen Opiumbauern Weizen, Mais und verschiedene Gemüsesorten für den Anbau zur Verfügung zu stellen. Der finanzielle Rahmen beläuft sich auf 5 Mio. Pakistanische Rupien (umgerechnet 40.000 €) für die 2000 ansässigen Bauern. Ihnen werden unter anderem Saatgut und Düngemittel gestellt.

 

Link zum Artikel von The Express Tribune (englisch)

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