Suchergebnisse für: Afghanistan

Afghanistan: Regierung kann Bauern keine sinnvolle Alternative zum Schlafmohnanbau bieten

Schlafmohnfeld Schlafmohn in Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Regierung in Afghanistan versucht schon seit längerem den Opiumbauern, eine sinnvolle Alternative zum Anbau von Schlafmohn zu geben. Obwohl diese aufgrund struktureller und organisatorischer Probleme nur langsam vorangeht, können bereits die ersten kleinen Erfolge verzeichnet werden. Neuestens wird die Safranproduktion, auch „rotes Gold“ genannt, immer mehr gefördert und vermarktet.
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Afghanistan: Das durch Terror und Drogenhandel geprägte Land ist auf dem Weg ein Narcostate zu werden

 Durch Opiumproduktion erwirtschaften die Taliban 60 Prozent ihrer Einnahmen | Bild (Ausschnitt): ©  illuminating9_11 [CC BY-ND 2.0]  - flickr Die Diskussion, ob Afghanistan ein sicheres Herkunftsland sei und es legitim ist Flüchtlinge dorthin abzuschieben, gehört du den am stärksten geführten Auseinandersetzungen in der deutschen Asylpolitik. Seit mehreren Jahren sind deutsche, amerikanische und andere westliche Akteure am Hindukusch militärisch präsent, um politische Stabilität herzustellen und die afghanische Regierung in ihrem Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jetzt wo der Einsatz langsam eingestellt wird, könnte man meinen, dass sich für die Afghanen alles zum Guten gewendet hat. Sollten die zurückkehrenden Flüchtlinge keinen demokratisch legitimierten Rechtsstaat, eine ausgebaute Infrastruktur und ein besiegtes Terrornetzwerk vorfinden? Die aktuellen Ereignisse sprechen für das Gegenteil. Anschläge und Gebietsgewinne der Taliban sind auf einem Allzeithoch, die Regierung ist von Korruption unterwandert und die Terroristen finden laufend Nachwuchs aus der perspektivlosen Bevölkerung. Der Hauptgrund für die verschlechterte Lage ist klein, rosa und bedeckt große Gebiete Afghanistans – es ist die Schlafmohnpflanze, welche zum destabilisierenden Politikum geworden ist.
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Afghanistan: Immer mehr Frauen und Mädchen geraten in die Abhängigkeit von Heroin

  Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Afghanistan ist der weltweit größte Hersteller von Heroin. Die Droge wird insbesondere im asiatischen Raum, in europäischen Ländern sowie Nordamerika konsumiert und hat ein hohes Suchtpotential. Gleichzeitig kommt es jedoch auch in dem Anbauland zu einem erhöhten Konsum. Während eine Sucht in der Vergangenheit vornehmlich die Männer der Gesellschaft betraf, geraten nun auch immer mehr Frauen und Mädchen in eine Abhängigkeit. Die Chancen für einen erfolgreichen Entzug sind in Afghanistan jedoch nicht sehr hoch.
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Afghanistan: Ohne Frieden, kein Ende der Opiumproduktion

 Soldaten bei einer Operation zur Drogenbekämpfung in der südlichen Provinz Helmand | Bild (Ausschnitt): © Crown Copyright [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Drogenwirtschaft hält in Afghanistan hunderttausende Menschen am Leben. Gleichzeitig treibt sie den internationalen Krieg zwischen dem Land am Hindukusch und der westlichen Gemeinschaft voran, da sie der radikalislamischen Taliban als Finanzierungsquelle dient. Das US-amerikanische Ziel ist die Unterdrückung der Macht der Terrororganisation, die laut der Regierung Trumps das Leid allen Übels ist. Nun setzen die USA auf die zusätzliche Unterstützung von Drohnen und Raketen, um die florierende Drogenproduktion zu vernichten.
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Afghanistan: Drogen-Boom durch NATO Einsatz

 Der Aufschwung des Schlafmohnanbaus durch den Stellvertreterkrieg der USA und der ehemaligen UdSSR. | Bild (Ausschnitt): © Resolute Support Media [CC BY 2.0]  - Flickr Afghanistan ist weltweit der größte Exporteur von Schlafmohn, der Basis von Heroin, Opium und anderen Opiaten. 2017 hat sich der Ertrag bei der Ernte im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent erhöht. Der Drogenanbau gestaltet sich dabei als profitable Einnahmequelle, die vor allem die Existenz der radikal-islamistischen Taliban unterstützt.
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Afghanistan: Rekordernte an Schlafmohn verzeichnet – USA beginnen mit Luftwaffenangriffen

US-Versagen Das Versagen von Antidrogenmaßnahmen der USA führte zum jetzigen folgenreichen Opium-Boom. | Bild (Ausschnitt): ©  United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Afghanistan herrscht seit 16 Jahren ein blutiger Konflikt und seit 2014 offiziell Krieg. Die Terrororganisation „Taliban“ hat das Land derzeit fest im Griff und terrorisiert die Bevölkerung mit ihren abscheulichen Taten. Dabei ist es gar nicht so abwegig, darüber nachzudenken, woher die Islamisten die finanziellen Mittel beziehen, um ihren dortigen „Gottesstaat“ zu errichten: aus dem Drogenanbau. 2016 hat die Organisation laut Angaben des UN-Sicherheitsrats ca. die Hälfte ihres Einkommens aus dem Verkauf von Drogen bezogen. Die Einnahmen für ihre Kriegskasse belaufen sich auf jährliche 200 bis 400 Millionen Dollar. Auch sollen die Kämpfer zunehmend selbst in die Produktion der Drogen einsteigen, vor allem die des Heroins.
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Afghanistan: Vom Drogenabhängigen zum Drogenhelfer

 Heroinabhängige Frau in einem Behandlungszentrum, Kabul | Bild (Ausschnitt): © US Embassy Kabul Afghanistan [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Rund 3 Millionen Menschen in Afghanistan sind drogenabhängig mit steigender Tendenz. In dem Land, das eine der höchsten Drogenraten der Welt aufweist und das Problem eigens produziert – Afghanistan ist weltweit führend im Mohnanbau - stellt dies eine fast unmögliche Herausforderung dar, zumal die Taliban im Drogenmarkt groß mitwirken. Für die NGO Bridge Hope Health Organization arbeiten deshalb nun auch ehemalige Abhängige, die es aus der Sucht geschafft haben, ehrenamtlich, um auch anderen Abhängigen wieder zu einem normalen Leben zu verhelfen.
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Afghanistan: Immer mehr Frauen drogenabhängig

Opiumkonsum in Afghanistan  Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Afghanistan steigt die Zahl der Frauen, die drogenabhängig sind. In der zweitgrößten Stadt des Landes, Herat im Westen Afghanistans, wurden nach offiziellen Angaben 60.000 bis 70.000 Süchtige registriert. Mehr als 10 Prozent der von Abhängigkeit betroffenen sind Frauen, ca. 8.000. Im letzten Jahr waren im Rehabilitationszentrum der Stadt von 886 Einweisungen 240 Frauen.
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Taliban gewinnen an Macht: Drogenanbau in Afghanistan steigt erneut drastisch an

angerizter Mohn Um Rohopium zu gewinnen, wird der Mohn angerizt und der austretende Milchsaft abgekrazt. | Bild (Ausschnitt): © Andrew Lopez [CC BY-NC 2.0]  - flickr Laut dem World Drug Report der UN stieg die Opiumproduktion 2016 um 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. In Afghanistan wird weltweit am meisten Schlafmohn angebaut. Auch dieses Jahr vergrößerte sich die Anbaufläche um zehn Prozent im Vergleich zu 2015. Inzwischen werden wieder auf 201 000 Hektar Mohn kultiviert. Dieses Jahr können laut der UN wieder 4800 Tonnen Opium eingefahren werden. Daraus wird anschließend Heroin hergestellt. Die Opiumproduktion steigt seit Jahren stetig an.
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Afghanistan: Den Bauern bleibt nur noch das Heroin

Bauern beim Schlafmohnanbau  Bild (Ausschnitt): ©  Defence Images [CC BY-NC 2.0]  - flickr Alleine in Deutschland gibt es derzeit rund 57.000 Heroinkonsumenten, die jährlich bis zu 52 Tonnen der illegalen Droge verbrauchen. Davon ist in naher Zukunft nicht abzusehen, denn innerhalb des letzten Jahres ist die Quote der Erstkonsumenten erneut um 14,6 Prozent gestiegen. Diese enorme Nachfrage lässt die Produktion in Afghanistan drastisch steigen.
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