Archiv der Kategorie: Internationales

Meldungen zu internationalen Ereignissen

Wirtschaftliche Öffnung Kubas könnte Drogenpolitik vor bislang unbekannte Herausforderungen stellen

US-Drogenpatrouille in der Karibik  Bild (Ausschnitt): © U.S. Navy photo by Lt. Ed Early [Public Domain]  - Wikimedia Commons Kuba liegt im Zentrum einer Region, die einige der größten Drogenproduzenten und –abnehmer der Welt beheimatet, in der Folge von anhaltenden Gewaltwellen heimgesucht wird und als eine der gefährlichsten der Erde gilt. Dennoch weist Kuba die niedrigste Mordrate der gesamten westlichen Hemisphäre auf. Von der Gewalt, wie sie andere lateinamerikanische und karibische Länder kennen, blieb der Inselstaat bislang verschont. Das dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass der Drogenhandel, der das bestimmende Problem der Region ist, in Kuba zu vernachlässigen ist. Das Land ist so gut wie nicht in den internationalen Drogenmarkt eingebunden. Mit der Revolution und der Machtübernahme durch Fidel Castro 1959 verschwanden Kokain bzw. Heroin in Kuba praktisch über Nacht. Für die Bewohner der Insel wurde es so gut wie unmöglich, an Drogen zu gelangen. Kubanische Offizielle haben in der Vergangenheit mehrfach betont, sie würden Kuba drogenfrei halten und das scheint auch den Tatsachen zu entsprechen.
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Aussagen des Sohnes der rechten Hand von „El Chapo“ könnten im Sinaloa-Kartell zu massiverem Machtkampf führen

Sinaloa-Kartell Die Aussagen von Damaso Lopez Serrano könnten den jetzigen blutigen Drogenkampf um das "Sinaloa-Kartell" drastisch verschärfen. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toledo [CC BY 2.0]  - Flickr Es passierte am 26. Juli 2017. Ein Mann hatte die Grenze zwischen Mexiko und den USA durchquert. Er ging an diesem Mittwochmorgen zur Zoll- und Grenzpatrouille, wo er sich vorstellte und ergab. Am Donnerstagnachmittag wurde dieser Mann den Vertretern der US-Drogenbehörde übergeben. Damaso Lopez Serrano, der Sohn eines der wichtigsten Gefolgsleute (Rechte Hand: Damaso Lopez Nuñez, alias "El Licenciado") von dem ehemals mächtigsten Drogenhändler der Welt, Joaquin "El Chapo" Guzman, konnte an diesem Tag festgenommen werden. Dabei könnte er brisante detaillierte Informationen über das Innenleben des größten mexikanischen Kartells „Sinaloa“ liefern und somit gegen die Führung der Drogenbande aussagen. Damit kann nach diesen Menschen viel besser gefahndet werden, um sie festzunehmen. Jedoch könnten die Aussagen des 29. Jährigen zu schweren Auseinandersetzungen im Innern des Drogenkartells führen und Mexiko in ein noch größeres Blutbad verwandeln.
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Drogenanbau verschärft Umweltschäden in Mittelamerika

 Das Abholzen von Wäldern in Mittelamerika ist leider keine Seltenheit | Bild (Ausschnitt): © CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Leidtragender der Drogengeschäfte in Mittelamerika ist unter anderem der Regenwald. Betroffen sind dabei vor allem Honduras, Nicaragua und Guatemala. Die immer weiter in den Süden ziehenden Kartelle roden dort Flächen ab und schlagen Schneisen in die Böden, um eine Infrastruktur aufzubauen. Doch auch in diesen Staaten wird gegen das Betäubungsmittelgeschäft vorgegangen.
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US-Ausweisung von 200.000 Salvadorianern stärkt MS-13 in El Salvador

 Ein Mara Salvatrucha Mitglied wird festgenommen. Die Gang zählt zu einen der gefährlichsten Weltweit | Bild (Ausschnitt): © FBI [Public Domain ]  - Wikimedia Commons Mara Salvatrucha, auch bekannt als MS-13, zählt zu den gefährlichsten Banden weltweit. Regierungen und Gesellschaften im amerikanischen Raum haben aufgrund dessen mit Kriminalität und Drogenhandel zu kämpfen.
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Kolumbien: Jetziger Ausbruch der Gewalt könnte den FARC-Friedensprozess gefährden

Friedensvertrag Die Auseinandersetzungen der kolumbianischen Regierung mit der ELN gefährden den FARC-Friedensvertrag. | Bild (Ausschnitt): © xmascarol [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Das Ende des dreimonatigen Waffenstillstandes der Regierungstruppen mit der größten aktiven Guerilla-Gruppe des Landes, der Nationalen Befreiungsarmee (EJército de Liberación Nacional - ELN), hatte ab dem 09. Januar 2018 vermehrt zu bewaffneten Gewaltausbrüchen geführt. Die kolumbianische Zeitung EL Tiempo berichtete, dass die ELN sich an mindestens sechs Angriffen beteiligt haben soll, darunter die Tötung eines Soldaten und die Bombardierung einer Pipeline. Diese Entwicklung in Kolumbien weckt Zweifel an der Zukunft der laufenden Friedensverhandlungen. Die Rebellen hatten entsprechend die Kampfpause ausgenutzt, um sie zu missbrauchen bzw. sich zu stärken. Eine sehr schwierige Lage für das Land.
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Drogenhandel in Südostasien profitiert von Laos` Schlüsselposition

 Eine asiatische Drogenkonsumentin raucht Opium | Bild (Ausschnitt): © Digitalpress  - Dreamstime In Vietnam wurde am 9. Januar der bislang größte Drogenfund des Landes ausgemacht. Nach Angaben der Polizei wurde ein Pärchen auf zwei Motorrädern aufgehalten – mit 171 Kilogramm Heroin im Gepäck. Das Paar soll Teil eines Drogenhändlerrings in Laos sein und muss nun schwere Konsequenzen fürchten. Schon bei erheblich geringeren Mengen wird in Vietnam die Todesstrafe über Rauschgifthändler verhängt.
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ISIS baut radikalen Drogenmarkt in Westafrika auf – Sind die Drogen jetzt Afrikas neuer Feind?

Tramadol-Missbrauch Tramadol wird auf dem westafrikanischem Kontinent langsam zu einem sehr starken Abhängigkeitsproblem.  | Bild (Ausschnitt): © frankieleon [CC BY 2.0]  - Flickr Auf dem westafrikanischen Kontinent gibt es ein stark wachsendes Problem, dass kürzlich internationale Aufmerksamkeit weckte. Das UNODC in dieser Woche eine ernstzunehmende Warnung an die internationale Gemeinschaft entsandt. Diese Warnung richtet sich an das Drogenproblem mit dem synthetischen Opioid „Tramadol“, der sich vor allem in der Sahelzone Westafrikas seit 2013 sehr schnell ausgebreitet hat. Laut dem letzten Weltdrogenreport des UNODCs stiegen die Beschlagnahmungen dieser Droge in der Region von 300 Kilogramm auf mehr als drei Tonnen pro Jahr. Diese Erhöhung ist deshalb so gravierend, weil das Problem mit den Drogen dem afrikanischen Kontinent schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge ist: Der Drogenkonsum ist dort doppelt so hoch wie weltweit. Über 15 Prozent der afrikanischen Bevölkerung haben in der gegenwärtigen Zeit ein Drogenproblem.
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Drogenexport aus Mexiko droht seit Trump-Regierung wieder zu steigen

 Donald Trump überdenkt die geplante Legalisierung von Marihuana | Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Donald Trumps Motto ist eine klare Aussage. Ganz Amerika hat er dabei offenbar nicht gemeint, sämtliche Länder abgesehen von Nordamerika scheint Trump nicht zu priorisieren. Mexiko hat seit Jahren mit der Mafia und massivem Drogenhandel zu kämpfen.
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Machtvakuum im kolumbianischen Drogengeschäft führt zur Verschärfung der Bandenkriege in Brasilien

Brasilien Gewalt Die Konflikte zweier brasilianischer Mafiagruppen führen zum Anstieg der Gewalt im Land. | Bild (Ausschnitt): © Jeff Djevdet [CC BY 2.0]  - Flickr Im vergangenen Jahr versank Brasilien in einem Strudel aus Gewalt. Grund dafür sind die erneut aufgeflammten Auseinandersetzungen der beiden größten Drogenkartelle des Landes „Comando Vermelho“ (CV) und „Primeiro Comando da Capital“ (PCC). Sie kämpfen um Einfluss und Macht im internationalen Drogenhandel.
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Kolumbien: Kokain-Explosion heizt politische und soziale Krisen an

Koka-Pflanzen Seit 2015 steigt die Kokaanbaufläche im Andenstaat wieder an. | Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Kokain gehört zu einer der gefragtesten Drogen der Welt. Das Produktionszentrum befindet sich in der Andenregion Kolumbiens, Perus und Boliviens. Dort werden jedes Jahr hunderte von Tonnen des weißen Pulvers produziert und an Verbrauchermärkte in der ganzen Welt versandt.
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