Archiv der Kategorie: Fall

Konkret berichtete Vorfälle ausbeuterischer Kinderarbeit aus der ganzeb Welt.

Großer Kokain-Fund offenbart Schwächen in Kolumbiens Kampf gegen die Drogen

Beschlagnahmtes Kokain Kolumbianische Behörden konfiszieren Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Mark Barney [public domain]  - Wikimedia Commons Es ist der größte Drogenfund in Kolumbien seit Jahren: In der Hafenstadt Turbo im Bundesstaat Antioquia fand die Polizei vergangenes Wochenende acht Tonnen Kokain – versteckt auf einer zum Schein errichteten Bananenfarm. Die Drogen waren im Besitz der Urabeños und sollten über Zentralamerika in die USA verschifft werden. Ihr Marktwert beläuft sich auf etwa 240 Millionen US-Dollar.
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Kolumbien: Militärische Härte gegen kriminelle Gruppen gefährdet Zivilbevölkerung

Kolumbianisches Militär Das kolumbianische Militär hat nun mehr Befugnisse, gegen kriminelle Gruppen vorzugehen. | Bild (Ausschnitt): © Mrnico1092 - Wikimedia Commons Im Kampf gegen sogenannte bandas criminales, kurz BACRIM, hat Kolumbiens Regierung einen folgenschweren Schritt unternommen: Mindestens drei Vereinigungen – „Clan Úsuga“, auch bekannt unter dem Namen „Urabeños“, sowie „Los Puntillos“ und „Los Pelusos“ – wurden als „Organsierte bewaffnete Gruppen“ („Grupos Armados Organizados“) eingestuft und gelten nun als militärische Bedrohung. Das ermöglicht den Behörden ab sofort, mit aller staatlicher Härte gegen sie vorzugehen. Das bedeutet, dass das Militär verstärkt im Kampf gegen das organisierte Verbrechen zum Einsatz kommt.
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Mexiko: Selbstzensur statt freier Presse

Schreibutensilien In Mexiko kann das Schreiben lebensgefährlich sein. | Bild (Ausschnitt): © Pete O'Shea - Wikimedia Commons Für Medienschaffende ist Mexiko das gefährlichste Land der Welt: In diesem Jahr wurden bereits fünf Journalisten getötet. In den vergangenen zehn Jahren gab es 120 ermordete Berichterstatter zu beklagen.
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Perus meistgesuchter Drogenboss gefasst – doch die Drogenkriminalität hält an

Hafen Callao Peru Kokainhandel Der Hafen von Callao gilt als das wichtigste Drehkreuz für den Drogenhandel in Peru. | Bild (Ausschnitt): © Quado678 - Wikimedia Commons Er ist gefasst: Vergangenen Samstag wurde einer der meistgesuchten Drogenbosse Perus in der kolumbianischen Stadt Medellín festgenommen. Es handelt sich um Gerson Aldair Gálvez Calle, auch genannt „Caracol" („die Schnecke“), welcher der Kopf der Kriminellen-Organisation „Barrio King“ sein soll. Diese hat ihren Sitz in Callao – dort liegt Perus wichtigster Seehafen.
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Kampf gegen die Drogen – auch unter der Erde

 Ein Tunnel für den Drogenschmuggel wurde in San Diego entdeckt. | Bild (Ausschnitt): © DVIDSHUB - Wikimedia Commons Zwischen Tijuana und San Diego haben US-Behörden einen etwa 800 Meter langen Tunnel entdeckt, der dazu diente, Marijuana und Kokain von Mexiko in die USA zu schmuggeln. Dies ist der bisher längste geheime Weg dieser Art, der entdeckt wurde.
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Honduras – Zwischen Drogenkriminalität und Polizeigewalt

  Bild (Ausschnitt): © Angel Reyes Martinez - wikimedia commons Im Jahr 2009 soll die honduranische Polizei ein Killerkommando gegen den Drogenbeauftragten Julián Arístides González Iriás ausgeführt haben. Vor ein paar Tagen kamen in Honduras jahrelang verschwundene Daten ans Licht, die dies bestätigen. Der war Kopf der honduranischen Anti-Drogen-Behörde war dafür berüchtigt aktiv und erfolgreich gegen die Drogenbarone vorzugehen. Als dieser sich am frühen Morgen des achten Dezembers auf den Weg in die Arbeit machte, wurde er von zwei Autos umzingelt und zum Anhalten gezwungen. Kurz darauf erschien ein Motorradfahrer und erschoss ihn durch das Seitenfenster seines Wagens....
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Kinder zu Morden gezwungen – Ausweglosigkeit in Mexiko

 Schon bald in den Fängen der Mafia? - Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Yavidaxiu - wikimedia commons Sieben Millionen Jugendliche gehören zu den Ni-Nis, die weder in der Ausbildung noch beruflich tätig sind. Sie stammen meist aus dysfunktionalen Familien. Schlussendlich landen diese Nachwuchs-Narcos auf den Gehaltslisten der „Asesinos Artistas“ – Mord-Künstler. Lukrativer als Straßenverkäufer, Saisonarbeiter oder Migrant in den USA zu sein ist es allemal. Ein kurzes Leben voller Adrenalin wird einem langen qualvollen Leben der Perspektivlosigkeit vorgezogen.
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Mexikos Drogennetz spannt sich bis nach Westafrika

  Bild (Ausschnitt): © Radspunk - wikimedia commons Dass Mexiko und die USA mittlerweile auch im Meth-Handel stark vernetzt sind, ist bereits bekannt. Doch nun wurden auch Verbindungen nach Nigeria festgestellt. “The Mexican Meth-Production goes global!“
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Venezuela: Warao-Indianer als Schmuggler benutzt

  Bild (Ausschnitt): © Roar Johansen - wikimedia commons Die Warao-Indianer sind eine bedeutende Ethnie in Venezuela, welche von der Kolonialisierung fast unberührt zurückgelassen wurde. Sie besiedeln das Orinoco-Delta im Osten des Landes. Doch die friedlichen, auf Tauschwirtschaft beruhenden Siedlungen, deren Regionen entlang der Atlantikküste Venezuelas verlaufen, werden nun als Handelsrouten von Drogenhändlern genutzt.
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UN-Komitee trifft mexikanische Delegation – Bleibt „gewaltsames Verschwindenlassen“ ungeahndet?

  Bild (Ausschnitt): © Renaud Philippe - Dreamstime

Spätestens seit letzter Woche ist es nun Gewissheit. Die 43 entführten Lehramtsstudierenden sind tot. Doch wer trägt die Verantwortung dafür? Welche Rolle spielt der mexikanische Staat? Welche Forderungen stellen Angehörige und unmittelbar Betroffene der Drogengewalt? Die Aufarbeitung und Aufklärung dieser Tat wird Mexiko wohl weiterhin begleiten und schon heute kann konstatiert werden: Die 43 entführten ... weiterlesen >>

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