Schlagwort-Archive: Argentinien

Korruption in Lateinamerika und der Karibik auf dem Vormarsch

Korruption  Bild (Ausschnitt): © Kiwiew [CC0 1.0]  - Wikimedia Commons Die Korruption in Lateinamerika und der Karibik ist in den letzten 12 Monaten in den Augen der Bewohner gestiegen. So lässt sich der kürzlich von Transparency International veröffentlichte Report „People and Corruption: Latin America and the Caribbean“ zusammenfassen. Mehr als 22.000 Menschen in 20 Ländern wurden dabei befragt. Trotz der Anti-Korruptionskampagnen vieler Regierungen steigt die Korruption weiter an, während das Vertrauen in die Behörden sinkt, fand der Report heraus. Transparency International spricht von einem besorgniserregenden Trend in der Region, der geschwächte staatliche Strukturen und Menschenrechtsverletzungen einschließt.
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Bruder des ehemaligen Präsidenten Kolumbiens wegen Leitung paramilitärischer Gruppe angeklagt

Santiago Uribe Álvaro Uribe Vélez: Sein Bruder Santiago Uribe befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. | Bild (Ausschnitt): ©  Globovisión [CC BY-NC 2.0]  - Flickr

Santiago Uribe ist wegen der Gründung und Leitung der kriminellen paramilitärischen Organisation namens “Die 12 Apostel“ seit langer Zeit angeklagt. Der Großgrundbesitzer und Bruder des ehemaligen Präsidenten von Kolumbien Álvaro Uribe Vélez sitzt seit Februar 2016 in Kolumbien in einem nahe Medellín gelegenen Bataillon in Untersuchungshaft und wird erneut vor Gericht geführt, um seine endgültige ... weiterlesen >>

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Uruguay: Fokus auf Prävention und Behandlung

Therapieeinrichtung - Texas Therapieeinrichtung. | Bild (Ausschnitt): © Billy Hathorn [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons 2005 wurde in Uruguay ein Fond gegründet aus Mitteln, die von Drogenhändlern beschlagnahmt werden. Seit 2010 flossen 14 Millionen US-Dollar in den Fond. Damit soll die Kriminalität gestoppt werden. Dies beinhaltet die Finanzierung von Drogenprävention, Behandlungs- und Rehabilitationsprogrammen und Strafverfolgungsinstitutionen, so Uruguays Nationaler Drogenrat (Junta Nacional de Drogas - JDN). Die Gesellschaft soll von den beschlagnahmten Geldern profitieren, indem durch Institutionen verschiedene Dienstleistungen bereitgestellt werde
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Argentinien veröffentlicht Drogenbericht: Konsum und Handel steigen

Marihuana-Konsum Der Konsum und Handel von Drogen ist in Argentinien stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): ©  misterio_henry [CC BY-ND 2.0]  - Flickr

Dieses Jahr hat die argentinische Regierung das erste Mal seit 2010 einen Drogenbericht veröffentlicht. Dieser zeigt: Die Zahl der Marihuana-Konsumenten ist in sieben Jahren um fast 150 Prozent gestiegen und die Zahl der Kokain-Konsument hat sich fast verdoppelt. Mehr als ein Drittel der Befragten zwischen 12 und 49 gaben an, dass sie „Extasy“ in weniger ... weiterlesen >>

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Argentinien – Korruption vergrößert Kluft zwischen Arm und Reich

Symbolbild Geld Dollarscheine | Bild (Ausschnitt): © Nick Ares [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im März 2017 wurden in der Stadt Itatí, die in Argentiniens nördlicher Provinz Corrientes an der Grenze zu Paraguay liegt, mehrere Beamte verhaftet. Darunter auch der Bürgermeister Natividad "Roger" Terán, sein Stellvertreter Fabio Aquino und der Polizeichef Ocampo Alvarenga.Sie wurden beschuldigt, mit 25 weiteren Verdächtigen, Teil einer kriminellen Organisation zu sein, die sich auf den Handel von Marihuana spezialisiert hat. Folglich wurden die Wahlen des Bürgermeisters und des Vizebürgermeisters mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Drogengeldern finanziert. Berichten zufolge waren sie für die Gewährleistung der Straflosigkeit der Beteiligten verantwortlich, sodass die Drogen problemlos bewegt werden konnten. Angeblich waren aber nicht nur die Polizei und der Bürgermeister in das korrupte Netz verstrickt. Der aus dem Gefängnis und unterstützt jeden, der Arbeit sucht und vor dem Abgrund steht. Offensichtlich hat Itatí strategisch gesehen eine perfekte Lage, um die Drogen von Paraguay nach Argentinien zu bringen und somit war eine kriminelle Infiltration gewissermaßen erst möglich.
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Gefängnisbanden Brasiliens expandieren in der Region

Schwaerzer Hubschrauber über Favela in Brasilien Hubschrauber über Favela | Bild (Ausschnitt): ©  Gabriel Rocha [CC BY 2.0]  - Flickr In Brasilien scheinen Gefängnisbanden über wesentliche Teile des Strafsystems zu herrschen. Längst geht ihr Einfluss auch über die Mauern hinaus und hält die Menschen in der Region in Atem. Ende April hat die mächtigste der brasilianischen Banden, Primeiro Comando da Capital – kurz PCC, einen spektakulären Raub in Paraguay vollzogen. Dabei soll sie eine große Summe Geld erbeutet haben. Die betroffene Sicherheitsfirma hat später eingeräumt, der Raub sei der größte in der Geschichte des Landes gewesen, mit einer gestohlenen Summe von 11.720.255 Dollar. Erstaunt waren die Behörden im Ort Ciudad del Este über die Vorgehensweise der Kriminellen. Denn es war kein minutiös geplanter Raub, sondern gleichte in seiner Ausführung einer militärischen Attacke. Die Angreifer waren schwer bewaffnet und lieferten sich über drei Stunden ein Feuergefecht mit den örtlichen Sicherheitskräften. Ein Waffendepot der Polizei wurde in Brand gesetzt, um den Einsatz zu erschweren. Zum Ort des Geschehens eilende Polizisten wurden von Scharfschützen ins Visier genommen. Es gleicht einem Wunder, dass nur ein Beamter bei dem Einsatz ums Leben gekommen ist. Dieser Vorfall wird in Paraguay als ein Angriff auf das Land interpretiert. Sicherheitsbehörden in der gesamten Region melden erhöhte Aktivität der Gang. Bolivien, Argentinien, Uruguay und Paraguay befürchten, dass die Gang expandiert und so zu einem transnationalen Sicherheitsproblem für einen breiten Teil des südamerikanischen Kontinents wird.
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Microtrafficking: Drogenumschlagsplätze in Lateinamerika verstärken lokalen Konsum

Kokainkonsum Der Handel und Konsum von Drogen in Argentinien sind stark angestiegen. | Bild (Ausschnitt): © Photopips - Dreamstime Die Prämissen des Drogenhandels haben sich laut einer Studie, die von der Päpstlichen Katholischen Universität Argentinien (Universidad Católica Argentina – UCA) durchgeführt wurde, in den letzten Jahren verändert, beziehungsweise weiterentwickelt. „Microtrafficking“ nimmt eine immer zentralere Rolle im modernen Vertrieb von illegalen Substanzen ein. Mit den Worten Drogenhandel und Lateinamerika assoziiert man normalerweise den Vertrieb erheblicher Mengen an Rauschgift, die über die Karibik in die USA, Kanada oder nach Europa gebracht werden. Dabei handelt es sich um ein internationales Problem. Momentan haben aber viele lateinamerikanische Länder, die als Transitpunkte im internationalen Markt gelten, jeweils ihr eigenes Drogenproblem.
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Uruguayische Fußball-Fanclubs entwickeln sich zu Kartellen

Barras Bravas Tribüne von Barra Amsterdam im Stadion Cenetario in Montevideo. Uruguay | Bild (Ausschnitt): © Jimmy Baikovicius [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Die Fußball-Fanclubs in Uruguay agieren wie kriminelle Organisationen. Diese Entwicklung der ‚Barras Bravas‘ spiegelt sich ebenfalls wieder im benachbarten Argentinien. Auch entspricht die Entstehung der uruguayischen Barras Bravas stark den argentinischen. In den 1970er-Jahren zeichneten sich die argentinischen Barras Bravas durch extreme Fans aus, die ihre Loyalität zu ihrem Lieblingsteam mit einheitlicher Fan-Kleidung und Singen im Einklang zeigen wollten. Aber in den 1980er Jahren kennzeichneten sie sich durch Gewalt, bis sie zu einer unabdingbaren Charaktereigenschaft wurde. Schließlich verwickelten sie sich in Aktivitäten zum Erwirtschaften von Profiten. Einige Barras Bravas in Argentinien stehen in Verbindung mit dem Drogenhandel und sind unter dem politischen Deckmantel sicher, welcher sie vor der Strafverfolgung beschützt.
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Chile entwickelt sich vom Transitstaat zum Produktionsland für Kokain

Kokainkonsum Chile ist eines der Länder Lateinamerikas mit dem höchsten Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Dem Anschein nach wächst Chiles Rolle im Drogenhandel an. Bislang diente es hauptsächlich nur als Transitstaat und Umschlagsplatz für Kokain. Das Kokain wird aus Peru und Bolivien importiert, um es weiter nach Afrika und Europa zu exportieren. Vor allem die geografische Lage Chiles, die ausgedehnten Grenzen und die breite Küstenlinie macht es zu einem attraktiven Ort für den Transport und Export von Drogen.
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Argentinien: Arme Familien werden gezwungen, Drogen zu verkaufen

Slums in Argentinien. Jeder dritte Argentinier lebt in Armut. | Bild (Ausschnitt): © C64-92 [CC BY 2.0]  - Flickr Ganz alltäglich essen vier Kinder zusammen mit ihren Eltern ihr Mittagessen. Jedoch stehen mehrere Kisten mit Hunderten Kilogramm Marihuana nur einen Meter vom Küchentisch entfernt. Die Eltern vermieten ihr Wohnhaus als Vorratslager für Drogen. Auf den ersten Blick erscheint das ungewöhnlich, aber in Argentinien kommen ähnliche Situationen wie diese im ganzen Land und schon seit längerer Zeit vor. Ärmere Familien, die ein zusätzliches Einkommen suchen, schließen sich dem Drogengeschäft an. Für die Familien ist das Drogengeschäft eine Subsistenzwirtschaft.
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