Schlagwort-Archive: Banken

Vier Jahre Cannabis-Legalisierung in Uruguay – eine Bilanz

Marihuana  Bild (Ausschnitt): © Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und Drogengeschäften verringern, indem Cannabis vom Schwarzmarkt genommen wird. Durch Aufklärungs- und Präventionskampagnen die Gesundheit der Bürger fördern. Die bisherige paradoxale Gesetzgebung, die den Besitz geringer Mengen für den Eigengebrauch, aber nicht den Erwerb erlaubt hatte, abschaffen. So lauten die offiziellen Ziele des Gesetzes 19172 , mit dem Uruguay zum ersten Land der Welt avancierte, in dem der Markt für und der Konsum von nicht-medizinischem Cannabis vollständig legalisiert und reguliert ist.
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Marokko: Traditioneller Haschischanbau hemmt entwicklungspolitischen Fortschritt

 Haschisch - auch "morrocan chocolate" genannt. | Bild (Ausschnitt): © Steffen Geyer [CC BY-NC 2.0]  - flickr Schon seit langer Zeit ist das Verhältnis und politische Klima zwischen dem Königreich Marokko und seinem Nachbarstaat Algerien äußerst schlecht. Aufgrund des permanenten Konflikts um das Gebiet der Westsahara ist die Grenze der beiden Staaten seit 1994 komplett geschlossen und ihre Beziehung über die letzten Jahrzehnte hinweg geprägt durch Provokationen, falschen Anschuldigen und Missgunst geprägt.
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Puerto Rico: Erfolg im Kampf gegen Gangkriminalität könnte gefährliches Machtvakuum hervorrufen

Puerto Rico Kokain In San Juan beschlagnahmtes Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr US-Behörden haben bekannt gegeben, dass Mitte Januar 104 Mitglieder einer kriminellen Gruppe aus Puerto Rico gefasst wurden und sich nun wegen Drogenhandels vor Gericht verantworten müssen. Die Beschuldigten gehören allesamt zu einer Gang namens „Menores“ und wurden in neun Prozesspunkten angeklagt, unter anderem wegen Drogenhandels und Mordes.
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Trotz Verhaftung von zwei Drogenbaronen: Korrupte Politik sichert Geschäft des Sinaloa-Kartells

  Bild (Ausschnitt): ©  Pkripper503 - Dreamstime Der Ursprung des Drogenhandels liegt tief im Landesinneren, im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Unzugängliche Täler und Gebirge ermöglichen seit vielen Jahrzehnten den Anbau und Handel von Rauschmitteln. Es ist auch die Heimat der mächtigsten Verbrecherorganisation der Welt: dem Sinaloa-Kartell. Es ist ein weitläufig organisiertes Unternehmen. Zu seinem Vorstand gehörte auch Chapo Joaquín Guzmán, der im Januar 2017 festgenommen und den USA ausgeliefert worden war. Innerhalb Mexikos arbeitet das Kartell mit 16 Bundesstaaten, außerhalb kooperiert es mit Franchise-Unternehmen in 58 Ländern. Lange bestand das Hauptgeschäft des Kartells aus dem Schmuggel von Marihuana und Kokain. Seit 2008 verlagerte sich der Fokus jedoch auf Heroin, produziert in Mexiko. Außerdem ist das Sinaloa Kartell in Waffen- und Menschenhandel involviert. Auch mit Rohstoffen und Produktpiraterie verdienen sie ein Vermögen. Der „multinationale Konzern“ setzt Schätzungen zufolge hundert Millionen Dollar im Monat um. Riesige Mengen Schwarzgeld werden per LKW nach Mexiko transportiert. Dort wird das Geld zunächst gewaschen und später in Banken auf der ganzen Welt verteilt. Erst danach können es die Bosse wieder gebrauchen. Das Sinaloa Kartell arbeitet mit den Flores-Zwillingen aus Chicago zusammen, deren Gang bereits über mehr als 5000 Mitarbeiter verfügt. Sie kontrollieren Netzwerke und Städte in ganz Amerika und können bis zu zwei Tonnen Drogen im Monat bewegen.
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Das Geschäft mit dem schmutzigen Geld

  Bild (Ausschnitt): © TaxRebate.org.uk [CC BY 2.0]  - Flickr

Seit Jahrzehnten tobt in Mexiko der Drogenkrieg. Der Leidtragende ist die Zivilbevölkerung. Gerade deswegen ist auch die Art und Weise, wie Drogenringe bekämpft werden, so entscheidend. Das Aufdecken von Geldwäsche ist eine unblutige Waffe der Behörden.

Man geht davon aus, dass jährlich zwischen 800 Milliarden und zwei Billionen US-Dollar gewaschen werden. Diese enorme Summe entsteht, ... weiterlesen >>

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Wie die USA den Grundstein für Mexikos Kartellproblem legten

  Bild (Ausschnitt): © n.v. - Wikimedia Commons

Den USA wird häufig vorgeworfen, dass sie mindestens eine Mitschuld an den Zuständen haben, die in Mexiko herrschen. Die prominentesten Argumente für diese Position sind in der Regel einmal, dass die USA mit Abstand der größte Konsumentenmarkt für Drogen aus Südamerika ist, und dass der fast ungebremste Waffenmarkt die Kartelle mit immer neuen Waffen und ... weiterlesen >>

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Yangons illegales Fundament: Myanmars Wirtschaftswachstum beruht auf Drogengeld

 Ralf-André Lettau - <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sule-Pagoda_by-Night.jpg">Wikimedia Commons</a> | Bild (Ausschnitt): © Ralf-André Lettau - Wikimedia Commons

Noch vor fünf Jahren war die ehemalige Hauptstadt Myanmars eine ärmliche Stadt mit niedrigen, heruntergekommenen Kolonialgebäuden und mit Straßen und Gehwegen voller Schlaglöcher. Yangon schien dem Verfall geweiht.

Wandelt man heute über die Straßen der Stadt, die auch Rangun genannt wird, so zeigt sich einem ein völlig neues Bild. An fast jeder Ecke steht ein ... weiterlesen >>

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Wahlen in Mexiko werden finanziert durch Organisiertes Verbrechen

  Bild (Ausschnitt): © World Economic Forum / Edgar Alberto Domínguez Cataño - Flickr

Am 7. Juni werden in Mexiko 500 Abgeordnete, neun Gouverneure sowie lokale Politiker in mehr als der Hälfte des Landes gewählt. Die Regierung, seit 2012 unter der Führung von Präsident Enrique Peña Nieto, hat in letzter Zeit keine gute Figur abgegeben. Das Verbrechen an den entführten Studenten von Iguala wurde nicht vollständig aufgeklärt, die Bildungsreform ... weiterlesen >>

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Argentiniens´ Drogensumpf – Papst Franziskus zeigt sich schockiert

  Bild (Ausschnitt): © n.v. - Wikimedia

Im westlichen Stadtteil von Buenos Aires liegt das Nuevo Gasómetro, das Stadion des erfolgreichen Fußballclubs San Lorenzo, von dem selbst Papst Franziskus als großer Anhänger gilt. Während im Gasómetro argentinischer Zauberfußball präsentiert wird, herrscht direkt nebenan Tristesse und Perspektivlosigkeit. Keine 100 Meter vom Stadion entfernt, liegt einer der größter Slums Argentiniens: „Villa 1-11-14“. „Villa 1-11-14“ ... weiterlesen >>

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Die europäische Mitverantwortung im mexikanischen Drogenkrieg: Absatzmarkt, Geldwäsche und Waffenlieferungen

  Bild (Ausschnitt): © Wikimedia Commons - Wikimedia Commons

Die USA gelten in den Augen vieler Experten als hauptverantwortlicher Akteur für die Eskalation des Drogenkriegs in Mexiko. Immerhin stammen 90 Prozent des Waffenarsenals der mexikanischen Drogenmafia aus den Vereinigten Staaten. Dennoch widersetzt sich die US-Waffenlobby erfolgreich jeglicher Verschärfung der Waffengesetze, wodurch der Nachschub an Waffen für die Drogenkartelle erschwert werden könnte. Zudem sind einige ... weiterlesen >>

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