Schlagwort-Archive: Bildung

Die Drogenindustrie im Nördlichen Dreieck schraubt Gewaltspirale nach oben

  Bild (Ausschnitt): © Gonzalo Alonso [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Probleme, die in Mexiko durch die wachsende Drogenindustrie aufgeworfen werden, sind Teil der internationalen Medienberichterstattung. Gravierende Konsequenzen gibt es jedoch zunehmend auch in einer weiteren Region: dem Nördlichen Dreieck, bestehend aus El Salvador, Guatemala und Honduras. Dort nimmt die Zahl der Gewalttaten dramatisch zu.
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Argentinien: Geplanter Einsatz des Militärs in Grenzregionen zur Bekämpfung des Drogenhandels löst Debatte aus

Argentinien  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Pläne der argentinischen Regierung, an Grenzübergängen Soldaten einzusetzen, um gegen Drogenschmuggler vorzugehen, haben im südamerikanischen Land eine Debatte über die Rolle des Militärs im Kampf gegen den Drogenhandel ausgelöst. Clarín berichtete unter Berufung auf Quellen aus dem Verteidigungsministerium, dass die Behörden Radarsysteme der Luftwaffe nutzen wollten, um den argentinischen Luftraum besser kontrollieren zu können. Laut Infobae sollen die Streitkräfte zudem in den nördlichen Grenzregionen verstärkt Präsenz zeigen.
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Philippinen: 20.000 Tote durch brutalen Anti-Drogen-Krieg

Protest vor dem philippinischen Konsulat in New York Präsident Rodrigo Duterte löst weltweite Prosteste aus. | Bild (Ausschnitt): ©  VOCAL-NY (Voices Of Community Activists & Leaders) [CC BY 2.0]  - flickr.com Im Zuge der sogenannten Anti-Drogen-Kampagne des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte sind seit seinem Amtsantritt im Juli 2016 mehr Menschen ermordet worden, als der Krieg in Afghanistan in den vergangenen fünf Jahren gefordert hat. Die philippinische Polizei führt seit anderthalb Jahren unter Auftrag der Regierung einen gewaltvollen Krieg gegen Drogenkriminelle. In dem offiziellen Rechenschaftsbericht „Fighting Illegal Drugs“ führt die philippinische Regierung in dem Kapitel „Leistungen“ die Zahl von 2967 getöteten Personen auf, die sich angeblich bei ihrer Verhaftung gewaltvoll widersetzten.
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Nigeria: Wie sich Boko Haram mit Drogen finanziert

Nigerian_Army_Boko_Haram_demonstration Hauptwidersacher Boko Harams: die nigerianische Armee | Bild (Ausschnitt): © VOA/Nicolas Pinault [Public Domain]  - Wikimedia Commons Eine ganze Region droht durch den Kampf der nigerianischen Terrororganisation Boko Haram ins Chaos zu stürzen. Mit Geld aus dem Drogenhandel können sich die Extremisten nahezu ungehindert mit Waffen und Personal versorgen. Denn trotz Gebietsverlusten gelingt es Boko Haram nach wie vor, den Norden des Landes mit stets neuen Bluttaten heimzusuchen.
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Präsidentschaftswahl in Mexiko: Kann ein neues Staatsoberhaupt das Land aus der Gewaltspirale ziehen?

Enrique Peña Nieto Peña Nieto ist seit 2012 Präsident von Mexiko. Er führte den brutalen Drogenkrieg seines Vorgängers weiter. | Bild (Ausschnitt): © World Economic Forum [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko wird am 1. Juli 2018 ein neuer Präsident gewählt. In den letzten Jahren versank das lateinamerikanische Land in einem Strudel aus Angst und Gewalt. Kann ein neues Staatsoberhaupt Hoffnung für die mexikanische Bevölkerung bringen? Wie äußern sich die Präsidentschaftskandidaten bezüglich der Bekämpfung der Drogenkriminalität?
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Drogenhandel in Südostasien profitiert von Laos` Schlüsselposition

 Eine asiatische Drogenkonsumentin raucht Opium | Bild (Ausschnitt): © Digitalpress  - Dreamstime In Vietnam wurde am 9. Januar der bislang größte Drogenfund des Landes ausgemacht. Nach Angaben der Polizei wurde ein Pärchen auf zwei Motorrädern aufgehalten – mit 171 Kilogramm Heroin im Gepäck. Das Paar soll Teil eines Drogenhändlerrings in Laos sein und muss nun schwere Konsequenzen fürchten. Schon bei erheblich geringeren Mengen wird in Vietnam die Todesstrafe über Rauschgifthändler verhängt.
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Afghanistan: Rekordernte an Schlafmohn verzeichnet – USA beginnen mit Luftwaffenangriffen

US-Versagen Das Versagen von Antidrogenmaßnahmen der USA führte zum jetzigen folgenreichen Opium-Boom. | Bild (Ausschnitt): ©  United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Afghanistan herrscht seit 16 Jahren ein blutiger Konflikt und seit 2014 offiziell Krieg. Die Terrororganisation „Taliban“ hat das Land derzeit fest im Griff und terrorisiert die Bevölkerung mit ihren abscheulichen Taten. Dabei ist es gar nicht so abwegig, darüber nachzudenken, woher die Islamisten die finanziellen Mittel beziehen, um ihren dortigen „Gottesstaat“ zu errichten: aus dem Drogenanbau. 2016 hat die Organisation laut Angaben des UN-Sicherheitsrats ca. die Hälfte ihres Einkommens aus dem Verkauf von Drogen bezogen. Die Einnahmen für ihre Kriegskasse belaufen sich auf jährliche 200 bis 400 Millionen Dollar. Auch sollen die Kämpfer zunehmend selbst in die Produktion der Drogen einsteigen, vor allem die des Heroins.
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Gefangen im Strudel aus Angst und Gewalt

MS-!3 Die Mitglieder der Maras drücken ihre Zugehörigkeit oft mit Tätowierungen am ganzen Körper aus - hier ein Mitglied der Mara Salvatrucha. | Bild (Ausschnitt): © markarinafotos [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Wer einmal drinsteckt, kommt so schnell nicht mehr raus. Die Straßengangs Mittelamerikas rekrutieren ihre Mitglieder unter den Jüngsten. Die meisten sind bei ihrem Eintritt in die Gang im jungen Teenager-Alter, manche sogar noch Kinder – im Durchschnitt 14 Jahre alt.
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Die Ursprünge des mexikanischen Drogenkriegs reichen weiter zurück als gedacht

Mexikanischer Drogenkrieg Schon bevor Ex-Präsident Calderón den Kartellen 2006 den Krieg erklärte, nahm die Gewalt in Mexiko zu. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toldeo [CC BY 2.0]  - Flickr Mehr als 10 Jahre ist es her, dass der damalige mexikanische Präsident Felipe Calderón im Kampf gegen den Drogenhandel den mächtigen Kartellen den Krieg erklärte. Seitdem versinkt das Land in einer nicht enden wollenden Welle von Gewalt. Täglich sterben Menschen bei Gefechten zwischen Militär und Kartellmitgliedern, sowie bei Kämpfen zwischen den Kartellen untereinander. Als Ursache für den Konflikt wähnte man bisher vor allem ebenjene Kriegserklärung Calderóns, aber wie zwei mexikanische Forscher nun herausgefunden haben, wurden die Grundlagen dafür schon viel früher gelegt.
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Costa Rica: Drogenhandel floriert – Mordrate steigt

Polizei Costa Rica Die costa-ricanische Regierung konzentriert sich auf einen transnationalen Ansatz zur Bekämpfung der Kriminalität. | Bild (Ausschnitt): © The LEAF Project [Public Domain]  - Flickr In Costa Rica lässt sich ein Anstieg der Mordrate beobachten. In vier Jahren ist die Mordrate von 8,4 auf 11,8 Morde pro 100.000 Einwohner im Jahr 2016 gestiegen. Insgesamt gab es im letzten Jahr 577 Morde. Allein in den ersten zwei Monaten dieses Jahres kam es zu 91 Morden, dies deutete bereits darauf hin, dass die Mordrate in diesem Jahr ähnlich hoch sein wird wie in den letzten Jahren.
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