Schlagwort-Archive: China

Yaba (1): Wie in Bangladesch sieben Millionen Menschen von der „Droge des Wahnsinns“ abhängig wurden

Yaba Tabletten Yaba - kleine Tabletten, die aus Methamphetamin und Koffein bestehen.  | Bild (Ausschnitt): © พีรพล อนุตรโสตถิ์ [CC BY 3.0]  - Wikimedia Commons Seit einigen Jahren erfreut sich Yaba in Bangladesch immer größerer Beliebtheit. Mitte der 2000er drängten die Tabletten dort erstmals auf den Markt, damals noch als Droge für die Reichen. Heute findet man sie praktisch an jeder Straßenecke. Für das südostasiatische Land hat sich Yaba längst zu einem riesigen Problem entwickelt. Etwa sechs Millionen, zumeist junge Bangladescher, sollen von der Droge abhängig sein.
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Hinrichtungen wegen Drogendelikten nehmen weltweit zu

 Demonstration für die Abschaffung der Tode4sstrafe im Iran. | Bild (Ausschnitt): © Steve Rhodes [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im letzten Jahr wurden weltweit weniger Menschen durch die Todesstrafe umgebracht und auch die Zahl der verhängten Todesurteile ist global zurück gegangen, so berichtet Amnesty International. Insgesamt wurden 2017 international 993 Exekutionen durchgeführt, was im Vergleich zu 2016 einer Abnahme von vier Prozent entspricht. Angeführt wird diese Statistik mit 84 Prozent aller Hinrichtungen von den Ländern Iran, Saudi-Arabien, Irak und Pakistan, wobei China nicht berücksichtigt wird.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Indonesien: Regierung reagiert mit Drogenkrieg nach philippinischem Vorbild auf Drogenproblem

Joko Widodo Die indonesische Regierung unter Präsident Joko Widodo setzt auf einen war on drugs nach philippinischem Vorbild. | Bild (Ausschnitt): ©  hendrikMINTARNO [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Indonesische Sicherheitskräfte haben vor kurzem auf einem Schiff in der Nähe der Insel Batam 1,6 Tonnen Crystal Meth beschlagnahmt – ein Rekordwert. Budi Waseso, der Leiter der Anti-Drogenbehörde (Badan Narkotika Nasional – BNN) gab an, dass die Drogen von Myanmar aus auf die Reise geschickt worden seien. In diesem Monat ist das bereits der zweite Schlag, der indonesischen Behörden im Kampf gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen ist. Nur wenige Tage zuvor hatten sie ebenfalls auf Batum ähnliche Mengen Crystal Meth sicherstellen können.
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China: Synthetische Drogen mittlerweile beliebter als Opium und Heroin

Crystal Meth Crystal Meth - In China auch oft "Ice" genannt | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons In China werden Drogendelikte, sei es Konsum, Besitz oder Verkauf oftmals mit enorm harten Strafen geahndet. Erst gegen Ende des Jahres 2017 wurden in der Provinz Guangdong im Süden Chinas 10 Leute, von denen sieben wegen drogenbedingten Vergehen verurteilt worden sind, in einem öffentlichen Schauprozess hingerichtet. Das ganze fand in einem Sportstadion vor mehreren tausenden Zuschauern statt und konnte auch zusätzlich live im Fernsehen mit verfolgt werden.
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China: Die Rauschgiftkolonialiserung des Kaiserreichs durch die Briten

 Mehrere Millionen Chinesen fröhnten dem Opium-Konsum | Bild (Ausschnitt): © Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0]  - flickr

Die harte Drogenpolitik Chinas, bei der nicht selten auch Todesurteile vollstreckt werden, geht auch auf die verheerende Opium-Epidemie zurück, die das Land im 19. Jahrhundert heimsuchte. Allen voran die Briten, die damals Schlafmohn aus Indien in Form von Opium oder auch Morphium an die Chinesen verkauften und sie süchtig machten, waren verantwortlich dafür. Das blühende ... weiterlesen >>

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Drogenhandel in Südostasien profitiert von Laos` Schlüsselposition

 Eine asiatische Drogenkonsumentin raucht Opium | Bild (Ausschnitt): © Digitalpress  - Dreamstime In Vietnam wurde am 9. Januar der bislang größte Drogenfund des Landes ausgemacht. Nach Angaben der Polizei wurde ein Pärchen auf zwei Motorrädern aufgehalten – mit 171 Kilogramm Heroin im Gepäck. Das Paar soll Teil eines Drogenhändlerrings in Laos sein und muss nun schwere Konsequenzen fürchten. Schon bei erheblich geringeren Mengen wird in Vietnam die Todesstrafe über Rauschgifthändler verhängt.
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USA: Mangel an Finanzierung und Personal untergräbt neue Maßnahmen in der Opioid-Krise

Drogenproblem Donald Trumps neue Anti-Drogen-Maßnahmen werden die Opioid-Epidemie weiterhin nicht lösen können. | Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Mit einer Reihe von neuen Maßnahmen in der Opioid-Krise will die USA endlich einen Durchbruch in dem nationalen Gesundheitsnotstand erreichen. Am 29. November 2017 hatte der Generalstaatsanwalt Jeff Sessions eine Sammlung von Änderungen zur besseren Bekämpfung der Drogenkrise der Nation bekanntgegeben.
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In China wird das schmutzige Drogengeld der mexikanischen Kartelle sauber

Geldwäsche  Bild (Ausschnitt): © Judy Robinson-Cox [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 20.Oktober gab der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos bekannt, dass seinem Land die „größte Beschlagnahmung von Vermögenswerten in der kolumbianischen Geschichte“ gelungen sei. Im Rahmen der Operation „Hong Kong“ wurden in Bogotá 20 Gebäude, 20 Firmen und 11 Geschäfte im Wert von 87 Millionen Dollar beschlagnahmt. Außerdem konnte Schmuggelware im Wert von 1,6 Millionen Dollar sichergestellt werden. Wie jetzt bekannt wurde, kann diese Schmuggelware mit dem Sinaloa Kartell in Verbindung gebracht werden. Auffällig war, dass 17 der 20 beschlagnahmten Firmen auf die Namen von chinesischen Staatsbürgern registriert sind. Die kolumbianischen Behörden sind einem Netzwerk auf die Spur gekommen, das exemplarisch aufzeigt, wie mexikanische Kartelle in China ihr schmutziges Drogengeld waschen.
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Chinesische Mafia nutzt Taiwan als Drogentransitstaat

 Immer mehr Amphetamine aus China werden durch Taiwan geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): © U.S. DHS - Wikimedia Commons Vergangenen Donnerstag äußerte sich der taiwanesiche Justizminister zu den Vorwürfen des philippinischen Präsidenten Duterte, der Staat sei ein wichtiges Herkunfts- bzw. Produktionsland illegaler Drogen. Im Rahmen einer Veranstaltung vergangenen Monat betonte Duterte, es seien nicht kriminelle chinesische Organisationen, die für den zunehmenden Fluss an illegalen Drogen auf die Philippinen verantwortlich sind, sondern die sogenannte Bamboo-Triade aus Taiwan.
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