Schlagwort-Archive: China

Chinesische Mafia nutzt Taiwan als Drogentransitstaat

 Immer mehr Amphetamine aus China werden durch Taiwan geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): © U.S. DHS - Wikimedia Commons Vergangenen Donnerstag äußerte sich der taiwanesiche Justizminister zu den Vorwürfen des philippinischen Präsidenten Duterte, der Staat sei ein wichtiges Herkunfts- bzw. Produktionsland illegaler Drogen. Im Rahmen einer Veranstaltung vergangenen Monat betonte Duterte, es seien nicht kriminelle chinesische Organisationen, die für den zunehmenden Fluss an illegalen Drogen auf die Philippinen verantwortlich sind, sondern die sogenannte Bamboo-Triade aus Taiwan.
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Crystal-Meth hält nordkoreanische Regierung an der Macht

Drogen geben Macht Das Crystal-Meth finanziert zum großen Teil das Waffenprogramm in Nordkorea. | Bild (Ausschnitt): ©  NOS Nieuws [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Mit dem Wasserstoffbombentest am 03. September 2017 isolierte sich das Land immer mehr von den Vereinten Nationen und der Welt. Die UNO beschloss viel härtere Sanktionen gegen den Staat, insbesondere durch den Ölhandel will man dem Diktator Kim Jong Un das Wasser reichen. Dennoch kann Nordkorea weiterhin unbehindert sein Atomwaffenprogramm und die Stärkung des Militärs vornehmen. Wie kann das sein?
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Iran vor Lockerung der Drogengesetze – Todesstrafe nicht mehr zwingend

Heroin aus Afghanistan Heroin aus Afghanistan wird durch den Iran in Richtung Europa geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): ©  DFID - UK Departmen International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Iran führt zusammen mit Saudi-Arabien, Pakistan und dem Irak am häufigsten die Todesstrafe durch – China veröffentlicht keine Daten, jedoch geht Amnesty International von mehreren Tausend Fällen allein im vergangenen Jahr aus. 567 Menschen wurden 2016 in der islamischen Republik exekutiert. Diese Zahl könnte in den nächsten Jahren sinken. Der häufigste Grund für die Vollstreckung sind Drogendelikte. Anfang August will das Parlament über eine Milderung der aktuellen strengen Drogengesetze abstimmen. Die Gesetzesvorlage vom 16. Juli strebt eine Lockerung der Todesstrafe an. Jene soll nur noch dann verhängt werden, wenn man mit mehr als 100 Kilogramm traditionellen Drogen wie Opium oder ab zwei Kilogramm synthetische Drogen wie Methamphetamin erwischt wird, oder Minderjährige für Produktion und Handel von auch kleineren Mengen benutzt. Human Rights Watch fordert die Aussetzung der Exekutionen bis über den Entwurf abgestimmt wird. Es sei grausam, Menschen für etwas hinzurichten, für das sie in absehbarer Zeit höchstens 30 Jahre ins Gefängnis müssten, so die Menschenrechtsorganisation.
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Myanmar: Trotz steigender Anzahl von Drogenkonsumenten sinkt Zahl HIV-Infizierter

Crystal Meth In Myanmar steigt die Konsumentenzahl von Crystal Meth. | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Seitdem Myanmar 2013 begonnen hat, HIV Präventionsmaßnahmen auch in ländliche Gebiete zu verbreiten, sinkt die Anzahl der Infizierten. 57 Prozent wird behandelt. Damit liegt das Land im regionalen Vergleich vorne. Laut dem kürzlich erschienenen Bericht der UN über die globale Verbreitung von HIV sank die Zahl der AIDS Toten in den letzten sechs Jahren um 52 Prozent. 2016 starben demnach 8000 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Auch die Zahl der Neuinfizierten sank seit 2010 um 26 Prozent. Grund dafür ist die bessere HIV Präventionsarbeit für Drogensüchtige. In Myanmar leben 230.000 Menschen mit HIV. 28,5 Prozent davon spritzen sich Drogen. Zwischen 2014 und 2016 stellte die Regierung mehr als 300 sterile Spritzen pro betroffenem Drogenabhängigen aus.
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Pakistans Drogenkonsum wächst – Terrorgruppen profitieren

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 13. Juli fand Pakistans Anti-Narcotics Force (ANF) Drogen im Wert von 430 Millionen Pakistani Rupees. Umgerechnet ist die 365 Kilogramm schwere Ladung ungefähr 3500 Euro wert. Schon im Februar beschlagnahmte die Einheit fast 17 Tonnen illegaler Substanzen im Wert von umgerechnet 277 Millionen Euro. Aufgrund der geographischen Lage ist Pakistan vom Drogenhandel besonders betroffen. Die lange Grenze zu Afghanistan, dem großen Opiumproduzenten, macht aus Pakistan einen idealen Transitstaat. Laut Angaben der UNODC gehen 43 Prozent des afghanischen Schmuggels durch das Land. Mittlerweile steigt auch der Drogenkonsum in Pakistan. Laut Angaben der UN gab es 2013 7,6 Millionen Drogenabhängige. Mittlerweile sind es 8 Millionen, Tendenz steigend. Am häufigsten werden Haschisch, Heroin, Opium und Kokain konsumiert. An sie kommt man leicht auf der Straße heran. Aber auch Universitäten scheinen ein beliebter Umsatzmarkt zu sein. 2016 wurden in Bildungseinrichtungen fast 10 Kilogramm Heroin, 33 Kilogramm Opium und fast eineinhalb Kilogramm Haschisch sichergestellt.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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Opioid-Epidemie in den USA: Es droht eine verlorene Generation

Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. | Bild (Ausschnitt): ©  DEA Microgram Bulletin [Public Domain]  - Wikimedia Commons In den USA wird im Zusammenhang mit Opioiden schon lange von einer Epidemie gesprochen. Das Problem ist dabei kein neues, sondern schon lange bekannt. Ungefähr seit den 80er Jahren sind schnell abhängig machende Opiate auf dem Vormarsch. Der Unterschied zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass dieses Mal alle gesellschaftlichen Schichten betroffen sind und nicht nur Menschen, die allgemeinhin als sozial abgehängt gelten. Im Jahr 2016 sollen nach der New York Times bis zu 59.000 Menschen an einer Überdosis gestorben sein. Im Vorjahr soll dieselbe Ursache etwa 52.000 Menschen das Leben gekostet haben. Sollten diese Zahlen stimmen, wäre das der bisher stärkste Anstieg in dieser tragischen Statistik. Die Opioid-Krise in den USA zählt damit zu der häufigsten Todesursache für Menschen unter 50 Jahren und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die amerikanische Gesellschaft dar.
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Fentanyl-Epidemie kostet Menschenleben – Mexiko und die USA reagieren zögerlich

 Painkillers  | Bild (Ausschnitt): ©  Eric Norris [CC BY 2.0]  - flickr Der Konsum des synthetisch hergestellten Opioid Fentanyl entwickelt sich immer mehr zu einer Epidemie. Nach einem Bericht der UNO von 2017 verursachten Fentanyl und ähnliche Mittel 5.000 Tote durch Überdosis seit Herbst 2013 in den USA. In Kanada nimmt man an, dass die Drogen der Fentanyl-Familie zu 655 Toten zwischen 2009 und 2014 beigetragen haben. Der Bericht erwähnt auch Todesfälle in Europa, die mit der gefährlichen Substanz in Verbindung stehen. Die Zahlen sollen stetig ansteigen. In den USA sind insbesondere die Bundesstaaten des so genannten Rust Belts von der Epidemie betroffen, eine industriell geprägte Region im Nordosten der Vereinigten Staaten. Allein 2015 sollen in den Vereinigten Staaten 33.000 Menschen an einer Überdosis gestorben sein, die mit Opiaten zusammenhängt. Die US-Botschafterin in Mexiko Roberta Jacobson sagte, dass für 2017 ein weiterer Sprung nach oben in der traurigen Statistik zu erwarten sei. Am 16. Mai hielten Experten in Mexiko eine Konferenz zur kontinuierlichen Verbreitung von Fentanyl ab. Dort wurde beraten, wie besser dagegen angekämpft werden kann.
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In Laos steigt der Methamphetaminkonsum unter der jüngeren Generation

Opium und Heroin Opium und Heroin | Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - Flickr Das landumschlossene Laos ist ein wichtiger Transitstaat für Metamphetamin, produziert in China und Myanmar, welches anschließend in den Süden nach Thailand, Kambodscha und Malaysia transportiert wird. Zudem liegt der Staat an der östlichen Spitze des sogenannten Goldenen Dreiecks, dem weltweit zweitgrößten Gebiet der Drogenproduktion nach Lateinamerika, und führendem Opiumhersteller. Schwach kontrollierte und durchlässige Grenzübergänge sowie zügellose Korruption haben den lukrativen Drogenhandel gedeihen lassen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung und die Verbesserung der Infrastruktur und des Kommunikationsnetzes bieten eine günstige Gelegenheit für das Drogengeschäft. Im Vergleich zu Lateinamerika sind die Anführer der Kartelle wenigen Risiken ausgesetzt.
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Spielt Nepal als Transitland eine Rolle im internationalen Drogenhandel?

 Kathmandu | Bild (Ausschnitt): © Macro Eye [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Nepal wird nicht unbedingt mit Drogenkartellen und Drogenhandel in Verbindung gebracht. Jedoch stieg die Zahl der Verhaftungen für Drogendelikte in den letzten Jahren an. Wurden im Jahr 2011 noch 2.174 Menschen verhaftet, so waren es 2016 schon 3.969 Personen. Im Land der Achttausender wird hauptsächlich Cannabis geschmuggelt. Aber auch Haschisch, Heroin, Opium und Kokain ist im Umlauf.
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