Schlagwort-Archive: Demokratie

Myanmar: illegaler Schlafmohnanbau als einziger Überlebensweg

 Der illegale Schlafmohnanbau sichert den Lebensunterhalt der Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): © Nakarinz - Dreamstime.com In Myanmar sind viele Bauern abhängig vom Schlafmohnanbau. Vor allem der Bürgerkrieg, der in Teilen des Landes herrscht, begünstigt die Kultivierung der gesetzeswidrigen Pflanze. Der Fokus der noch relativ neuen Regierung liegt primär in der Armutsbekämpfung sowie der wirtschaftlichen Entwicklung.
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Drogenhandel in Guatemala: Mordrate erschreckend hoch

 In Guatemala werden aufgrund der schwachen Regierung Verbrechen nur selten gesetzlich bestraft | Bild (Ausschnitt): © Kaye Richey [Public Domain]  - Wikimedia Commons Allein Ende 2017 beschlagnahmte die Polizei in Guatemala 3.600 Pfund Kokain im Wert von 22,3 Millionen Dollar. Die geographische Lage Guatemalas wirkt sich zusätzlich auf die Rolle des Landes im Drogenhandel aus. Es befindet sich zwischen den Rauschgiftkonsumierenden Vereinigten Staaten und dem Rauschgiftproduzierenden Südamerika. Folglich fungiert Guatemala als Transitstaat, über den sämtliche illegale Geschäfte abgewickelt werden
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Präsidentschaftswahl in Mexiko: Kann ein neues Staatsoberhaupt das Land aus der Gewaltspirale ziehen?

Enrique Peña Nieto Peña Nieto ist seit 2012 Präsident von Mexiko. Er führte den brutalen Drogenkrieg seines Vorgängers weiter. | Bild (Ausschnitt): © World Economic Forum [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko wird am 1. Juli 2018 ein neuer Präsident gewählt. In den letzten Jahren versank das lateinamerikanische Land in einem Strudel aus Angst und Gewalt. Kann ein neues Staatsoberhaupt Hoffnung für die mexikanische Bevölkerung bringen? Wie äußern sich die Präsidentschaftskandidaten bezüglich der Bekämpfung der Drogenkriminalität?
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Neues Gesetz zur inneren Sicherheit in Mexiko: Menschenrechtsaktivisten warnen vor militärischer Willkür

mexikanische Armee Seit 2006 wird in vielen Teilen Mexikos das Militär zur Bekämpfung der Drogenkartelle eingesetzt | Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Vor fast  zwölf Jahren rief der damalige Präsident Felipe Calderón in Mexiko zum sogenannten „War on drugs“ auf. Seitdem werden Drogenkartelle vom mexikanischen Staat massiv bekämpft. Nicht selten wird die Polizei dabei vom Militär unterstützt. Mitte Dezember wurde ein neues Gesetz zur inneren Sicherheit verabschiedet, welches den Einsatz von Militär im Landesinneren gesetzlich legitimiert. Zahlreiche nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren diesen Schritt. Sie befürchten willkürliche Einsätze von Soldaten, nicht nur im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.
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Perspektivlosigkeit und Korruption machen Paraguay zu Südamerikas größtem Cannabis-Produzenten

Cannabis Paraguay Das kleine südamerikanische Land produziert 9 Prozent des weltweit konsumierten Cannabis. | Bild (Ausschnitt): © (c) Yellowj  - Dreamstime.com Laut der nationalen Anti-Drogen Behörde SENAD  werden jährlich 30 000 Tonnen Cannabis  aus Paraguay illegal exportiert. Damit ist das Land der größte Marihuana-Produzent Südamerikas. Die Drogen werden vor allem im Grenzgebiet zu Brasilien angebaut, wo ein großer Teil der Bevölkerung wirtschaftlich davon abhängig ist. Die allgegenwärtige Korruption von Polizei und Behörden macht es den Drogenhändlern leicht.
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Das mexikanische Anti-Korruptionssystem ist Augenwischerei

  Bild (Ausschnitt): © Presidencia de la República Mexicana [CC BY 2.0]  - Flickr Mexiko gehört zu den korruptesten Ländern Lateinamerikas. Regelmäßig schneidet das Land im jährlich von Transparency International erhobenen Corruption Perceptions Index besonders schlecht ab. Das Problem zieht sich durch die gesamte Gesellschaft. So gut wie alle Behörden sind davon betroffen, insbesondere das Justizsystem und die Polizei. Und auch das neu geschaffene System zur Korruptionsbekämpfung ist im Grunde nur Augenwischerei und verpufft wirkungslos. Das berichtet die New York Times, die sich auf die Aussagen von fünf Mitgliedern derjenigen Kommission stützt, die dem System vorsitzen.
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Regionalwahlentscheidung in Venezuela – Einladung für Drogenbanden und Bürgerkriege

Maduro Nicolas Der Präsident, der sein Land zerstört: Nicolas Maduro | Bild (Ausschnitt): © Global Panorama [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Der von monatelangen Massenprotesten begleitete und sich in einer Staatskrise befindende südamerikanische Staat Venezuela hatte am vergangenen Sonntag seine Regionalwahlen, die als Stimmungstest für die sozialistische Regierungspartei Nicolas Maduros, Vereinte Sozialistische Partei (PSUV), galt. Bei den Wahlen dürften 19 Millionen Menschen ihre Stimme abgeben bzw. waren wahlberechtigt. Sioe lag jedoch nur bei knapp 61,14 Prozent. Die Teilnahme an den Wahlen wurde von Präsident Maduro als ein Beleg für die Unterstützung der verfassungsgebenden Versammlung, die auf seiner Initiative beruht, bezeichnet. Es war die erste reguläre Wahl nach der Entmachtung des Parlaments. Nach der Wahl wurden viele Stimmen der Opposition laut.
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Unabhängige Reporter werden in Mexiko von Kartellen und Politik bedroht und ermordet

Journalists Protest against rising violence during march in Mexico City Hunderte mexikanische Journalisten protestieren gegen die Gewalt, die gegen sie verübt wird. | Bild (Ausschnitt): © John S. and James L. Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr Auf der Rangliste für Pressefreiheit belegt Mexiko Rang 147 von 180 Ländern, die geführt werden. Weltweit sind in den letzten 10 Jahren 800 Journalisten getötet worden. In dem mittelamerikanischen Land allein sind 2016 neun Journalisten ermordet worden. Die größte Gefahr für Pressevertreter sind nicht die Politiker, sondern die Drogenkartelle, mit denen mexikanische Politiker teilweise kooperieren, um unliebsame Berichterstattung zu unterdrücken. Nur 0,25 Prozent der Straftaten gegen Journalisten im Land werden verfolgt, weil im Bezug auf diese Sraftaten oft Straffreiheit herrscht. Die häufige Straflosigkeit der Täter hat schlimme Auswirkungen, welche nicht selten auf dem Rücken der Gesellschaft ausgetragen werden.
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Philippinen: Das Blutbad geht weiter – die EU sagt nichts

Philippines intensifies war on drugs Philippines war on drugs | Bild (Ausschnitt): ©  Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der philippinische Präsident Rodrigo Duerte hat vorgestern bekannt gegeben, dass er seinen Anti-Drogen-Feldzug gegen Konsumenten und Dealer um ein halbes Jahr verlängern wird. Seit seinem Amtsantritt im Juni wurden bereits mehr als 3.100 Menschen außergerichtlich getötet und dieses Blutbad hat noch kein Ende. Einige wurden von Polizisten im Auftrag des „War on Drugs“ der Regierung umgebracht, andere vermutlich von Bürgermilizen und selbstständig handelnden Streitkräften.
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Drogenkartelle verlagern ihr Geschäft nach Guinea

Krieg gegen den Drogenschmuggel in Westafrika  Bild (Ausschnitt): © Commander, U.S. Naval Forces Europe-Africa/U.S. 6th Fl [CC BY-ND 2.0]  - flickr Lange Zeit war Guinea-Bissau der Dreh- und Angelpunkt des Kokainschmuggels südamerikanischer Kartelle nach Europa. Durch den internationalen Druck und die Aufmerksamkeit verlagern jedoch nun immer mehr Drogenkartelle ihr Geschäft in das Nachbarland Guinea. In Guinea-Bissau wurde der illegale Drogenhandel bereits mithilfe von US- und UN-Truppen eingedämpft, allerdings leidet das Land noch immer an extremer Armut und verheerenden Missständen.
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