Schlagwort-Archive: Drogenhandel

Narco-Entwaldung: Der Drogenhandel in Zentralamerika verstärkt den Klimawandel

 Das Abholzen von Wäldern in Mittelamerika ist leider keine Seltenheit | Bild (Ausschnitt): © CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Auf den ersten Blick haben Drogen und Klimawandel nichts miteinander zu tun. Dennoch verliert die Welt monatlich durch die stetig steigende Drogenproduktion in Zentral- und Südamerika gewaltige CO2 absorbierende Waldgebiete. Die Narco-Clans roden großflächig in abgelegenen Regionen aus verschiedenen Beweggründen. Nicht nur um Infrastruktur zu schaffen, sondern auch, um auf den gerodeten Gebieten Geldwäschemaßnahmen für ihre horrenden Profite aus dem Handel durchzuführen.
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Terrororganisationen sind tief in die internationale Drogenindustrie verstrickt

Drogen Oman  Bild (Ausschnitt): © Royal Navy Media Archive [CC BY-NC 2.0]  - flickr Die Opiumproduktion in Afghanistan boomte in den letzten Jahren und so erschließen die Drogenhändler vor Ort laufend neue Transitstrecken. Viele Transitländer haben dadurch gravierende Konsequenzen zu tragen. Das Netzwerk der Routen ist äußerst weitläufig und umfasst viele afrikanische Länder sowie Staaten in der Region Nahost. In vielen dieser Länder agieren Terrororganisationen, die sich am Handel mit den Drogen beteiligen. Dadurch können diese einen großen Teil ihrer Machenschaften finanzieren und an Einfluss gewinnen.
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Paraguay: Das kleine Land ist einer der größten Produzenten für Marihuana

Marihuanapflanze Die Produktion von Marihuana ist in Paraguay stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): © Gounsil [CC BY 2.0]  - Flickr Im Juni 2016 wurde Jorge Rafaat Toumani durch brasilianische Drogengangmitglieder getötet. Er war Paraguays wohl bekanntester Drogenboss. Seit seinem Tod haben sich die Verhältnisse im Land stark verändert. Paraguay liegt eingekesselt von Brasilien, Bolivien und Argentinien im Herzen Südamerikas. Diese zentrale Lage macht es zu einem strategisch attraktiven Ort für Drogenschmuggel.
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Dominikanische Republik: Touristenparadies als Drogenumschlagplatz

Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Letzten November beschlagnahmte die kolumbianische Polizei 13,4 Tonnen Kokain - das ist der größte Drogenfund in der Geschichte Kolumbiens. Diese Menge wäre auf dem amerikanischen Markt geschätzt 360 Millionen Dollar wert. Seit 2013 ist Kolumbien wieder der weltweit größte Hersteller von Kokain. Mit aktuell ungefähr 200.000 Hektar Koka-Anbaufläche hat die Produktion der Droge in Kolumbien einen erheblichen Anstieg auf einen momentanen Rekordwert erlebt, sogar im Vergleich zu Zeiten Pablo Escobars.
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Wie die USA das Drogengeschäft in Laos in Gang setzten

Laos Opium Frau in Laos, die Mohnblumen verkauft | Bild (Ausschnitt): © Thierry Leclerc [CC BY-ND 2.0]  - flickr Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, veröffentlichte diese Woche eine Liste mit 21 Ländern, die er als Hauptproduktions- und Transitstaaten illegaler Drogen einstuft. Diese Länder vereinen eine Kombination aus geographischen und wirtschaftlichen Faktoren, die trotz eventueller staatlicher Betäubungsmittelkontrollmaßnahmen zur Herstellung und zum Handel von Drogen führen. Unter diesen Staaten befinden sich auch Myanmar und Laos, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks in Südostasien.
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Pakistan – Profiteur oder Geschädigter des afghanischen Drogenhandels?

Opiumfeld Afghanistan Durch den Anbau von Opium in Afghanistan wird Pakistan zum wichtigen Transitstaat im weltweiten Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): "BALA BALUK, Afghanistan--Opium fields ready for harvesting" © ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - flickr Erst letzte Woche verkündete das Pentagon, dass die USA Pakistan nicht wie geplant mit 300 Millionen US-Dollar im Kampf gegen den Terrorismus unterstützen wollen, da sich das Land selbst zu wenig engagiere. Pakistan bildet mit dem Iran und Afghanistan zusammen den Goldenen Halbmond. Seine geographische Lage und die politische Instabilität des Landes, auch in den Grenzgebieten, machen Pakistan zum idealen Transitstaat für illegale Drogengeschäfte. Damit ist Terrorismus auf gewisse Weise profitabel für das Land.
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Marokko entwickelt sich zum Transitstaat für Kokain nach Europa

 Symboldbild | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr 14 Kilometer liegen an der engsten Stelle zwischen Afrika und Europa- und trennen damit Spanien von Marokko, einem der größten Haschischproduzenten der Welt. Sowohl sein Status als Produktions- aber auch als Transitstaat nimmt immer weiter zu. Der Drogenvertrieb stellt ein immenses Problem für das nordafrikanische Königreich dar. Sowohl der Rauschgifthandel als auch die Abhängigkeit der Bevölkerung ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Viele Menschen sind süchtig, besonders in größeren Städten.
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Thailand: Wie der Tourismus den Drogenhandel- und konsum fördert

Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen. | Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - Flickr Weiße Strände, strahlender Sonnenschein und das ewige Lächeln auf den Gesichtern der Menschen- Thailand ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Reiseziele der Europäer. Was vielen nicht bewusst ist: In Thailand leiden viele der lächelnden Menschen an Drogenproblemen. Drogen sind eine riesige Herausforderung in dem südostasiatischen Land. Einerseits, weil Thailand einer der wichtigsten Transitstaaten für den Drogenhandel aus den Nachbarländern Laos und Myanmar in den Rest der Welt ist.
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Afghanistan: Das durch Terror und Drogenhandel geprägte Land ist auf dem Weg ein Narcostate zu werden

 Durch Opiumproduktion erwirtschaften die Taliban 60 Prozent ihrer Einnahmen | Bild (Ausschnitt): ©  illuminating9_11 [CC BY-ND 2.0]  - flickr Die Diskussion, ob Afghanistan ein sicheres Herkunftsland sei und es legitim ist Flüchtlinge dorthin abzuschieben, gehört du den am stärksten geführten Auseinandersetzungen in der deutschen Asylpolitik. Seit mehreren Jahren sind deutsche, amerikanische und andere westliche Akteure am Hindukusch militärisch präsent, um politische Stabilität herzustellen und die afghanische Regierung in ihrem Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jetzt wo der Einsatz langsam eingestellt wird, könnte man meinen, dass sich für die Afghanen alles zum Guten gewendet hat. Sollten die zurückkehrenden Flüchtlinge keinen demokratisch legitimierten Rechtsstaat, eine ausgebaute Infrastruktur und ein besiegtes Terrornetzwerk vorfinden? Die aktuellen Ereignisse sprechen für das Gegenteil. Anschläge und Gebietsgewinne der Taliban sind auf einem Allzeithoch, die Regierung ist von Korruption unterwandert und die Terroristen finden laufend Nachwuchs aus der perspektivlosen Bevölkerung. Der Hauptgrund für die verschlechterte Lage ist klein, rosa und bedeckt große Gebiete Afghanistans – es ist die Schlafmohnpflanze, welche zum destabilisierenden Politikum geworden ist.
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Wie China Myanmars Methamphetamin nach Europa bringt

Myanmar Meth Methamphetamin wird hauptsächlich in den weitgehend rechtsfreien Grenzgebieten des Nordostens, im Dschungel Myanmars, produziert. | Bild (Ausschnitt): "Tea Covered Mountains - Shan State, Myanmar" © Scott Rotzoll [CC BY-NC 2.0]  - flickr Myanmar, als Teil des „Goldenen Dreiecks“ mit Laos und Thailand, ist schon seit Jahren der weltweit zweit-größte Produzent von Opium – hinter Afghanistan. Doch wurden 2015 noch 55.500 Hektar für den Opiumanbau genutzt, sind es 2017 nur noch 41.000 Hektar. Das ist aber bedauerlicherweise kein Zeichen einer erfolgreichen Drogenpolitik des Landes. Vielmehr entscheiden sich die Drogenhersteller dazu, zu Methamphetamin zu wechseln, das billiger in der Produktion und einfacher zu transportieren und zu vertreiben ist.
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