Schlagwort-Archive: Drogenkrieg

Yaba (2): Drogenkrieg nach philippinischem Vorbild – Bangladeschische Sicherheitskräfte sehen sich mit Mordvorwürfen konfrontiert

Bangladesch Polizei RAB Beamte der bangladeschischen Spezialeinheit Rapid Action Battalion (RAB). | Bild (Ausschnitt): ©  Nahid Sultan [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es war etwa 21 Uhr, als Akramul Haque am Abend des 26. Mai sein Haus in Teknaf, einem bangladeschischen Landkreis im Distrikt Cox’s Bazar, verließ, um sich mit einem Mann zu treffen, der sich als Mitarbeiter eines Nachrichtendienstes ausgab. Nur wenige Stunden später wurde Haque im Viertel Noakhalipara tot aufgefunden, nachdem ihn Beamte der polizeilichen Spezialeinheit Rapid Action Battalion (RAB) bei einem „Zusammenstoß mit einem Drogenhändler“, wie die Sicherheitskräfte später verlauten ließen, erschossen hatten.
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Yaba (1): Wie in Bangladesch sieben Millionen Menschen von der „Droge des Wahnsinns“ abhängig wurden

Yaba Tabletten Yaba - kleine Tabletten, die aus Methamphetamin und Koffein bestehen.  | Bild (Ausschnitt): © พีรพล อนุตรโสตถิ์ [CC BY 3.0]  - Wikimedia Commons Seit einigen Jahren erfreut sich Yaba in Bangladesch immer größerer Beliebtheit. Mitte der 2000er drängten die Tabletten dort erstmals auf den Markt, damals noch als Droge für die Reichen. Heute findet man sie praktisch an jeder Straßenecke. Für das südostasiatische Land hat sich Yaba längst zu einem riesigen Problem entwickelt. Etwa sechs Millionen, zumeist junge Bangladescher, sollen von der Droge abhängig sein.
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Drogenkartell CJNG schraubt Gewaltspirale in Mexiko in die Höhe

 Bei Nacht sollte man in Mexiko nicht alleine rumlaufen. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Jaako [CC BY-NC 2.0]  - flickr Am 24. Mai 2018 wurde die Journalistin Alicia Díaz González, die für die Zeitungen „El Financiero“ und „El Norte“ schrieb, tot in ihrer Wohnung in Monterrey, Mexiko gefunden. Sie ist nicht die einzige Journalistin und vor allem nicht die einzige unschuldige Zivilistin die in den letzten Monaten in Mexiko umgebracht wurde. Nachdem das Jahr 2017 mit knapp 27.000 verzeichneten Morden das tödlichste der letzten zwei Jahrzehnte in Mexiko gewesen ist, veröffentlichte die mexikanische Regierung nun ihre Vierteljahresstatistik für den Zeitraum Januar bis April 2018. Demnach stieg die Mordrate mit 10.395 Fällen sogar noch um 21 Prozent gegenüber 2017 an. Drogenkartelle, wie das CJNG, werden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht.
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Amerikanische Waffen heizen den Drogenkrieg in Lateinamerika an

mexikanische Armee  Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Ein Amoklauf an einer Schule in Texas hat letzte Woche erneut 10 Opfer, darunter vor allem Jugendliche, gefordert. Es war die 22. Schießerei an einer amerikanischen Schule im Jahr 2018. Doch nicht nur in den USA selbst, sondern auch im Ausland werden amerikanische Waffen dazu genutzt, Morde und andere schreckliche Taten zu begehen. So sind Rüstungsgüter aus den USA in allen Krisengebieten der Welt zu finden, wo sie den Konflikt noch befeuern. Syrien, Jemen und viele lateinamerikanische Länder, in denen der Drogenkrieg tobt, sind nur einige wenige Beispiele. Doch eine stärkere Regulierung von Waffenverkäufen ist nicht in Sicht. So schlug Präsident Trump eine Reform der Ausfuhrkontrolle für kleinere Schusswaffen vor, die deren Export noch weiter vereinfachen würde.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Mexiko: Immer mehr Zivilisten fallen dem Drogenkrieg zum Opfer

 Ein von Kugeln durchlöchertes Auto. | Bild (Ausschnitt): © Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr Mexiko hat momentan mit einer beispielslosen Welle an Gewalt zu kämpfen. Jedes Jahr fallen etliche unschuldige Menschen dem Drogenkrieg zum Opfer. Oftmals werden dabei versehentlich Zivilisten von Kartellen ermordet oder verschleppt. Dadurch wächst der Zorn der Bevölkerung auf die Kartelle immer weiter. Alleine im Jahr 2017 sind in Mexiko 29.000 Menschen Tötungsdelikten zum Opfer gefallen, was es zum schlimmsten Jahr in der Geschichte des Landes macht.
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Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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Drogenkrieg in Mexiko entwickelt sich zu einer Gefahr für den Tourismus

 Patrollierende Soldaten an einem Strand des Urlaubsorts Puerto Morelos nahe Cancún | Bild (Ausschnitt): © Joe LeBlanc  [(CC BY-NC 2.0) ]  - Flickr Anfang April fanden bei einer Auseinandersetzung zwischen mexikanischen Drogenbanden in dem Urlaubsparadies Cancún, in der zurzeit mehr als 100 000 Touristen den Spring Break feiern, innerhalb von 36 Stunden 14 Personen den Tod. Bereits im Februar wurden bei einer Explosion auf einer Fähre zwischen dem beliebten Touristenort Playa del Carmen und der Insel Cozumel mindestens 20 Menschen verletzt.
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Guatemala und Mexiko intensivieren Kampf gegen den Drogenschmuggel

 Guatemala rückt nach Mexiko immer mehr ins Zentrum des Drogenkrieges | Bild (Ausschnitt): © PuroGuro [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Laut einem Bericht des internationalen Suchtstoffkontrollrates sind im Jahr 2016 rund 76 Prozent des weltweiten Kokains über die mittelamerikanische Route in die USA geschmuggelt worden. Auch im vergangenen Jahr konnte die USA keinen Rückgang der geschmuggelten Drogen in ihr Land verzeichnen – im Gegenteil. 2017 wurde vermerkt, dass die Wichtigkeit Guatemalas als Drogentransitstaat extrem zugenommen hat. Das mexikanische Sekretariat der Marine (SEMAR) kooperiert nun mit seinem Nachbarstaat Guatemala, um gezielt gegen den internationalen Drogenschmuggel vorzugehen.
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Mexiko als der neue Großproduzent von Schlafmohn

 Die südmexikanische Region Guerrero ist das größte Schlafmohngebiet des Landes | Bild (Ausschnitt): © Lara Danielle [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mexiko gehört weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Drogen. Seit Jahrzehnten ist das Land für seine Cannabisherstellung bekannt. Aufgrund der strategischen Lage gilt es auch als wichtiger Transitstaat für den Kokainschmuggel aus Südamerika. Nun steht der Staat nach Afghanistan und Myanmar an dritter Stelle der Weltrangordnung für den Schlafmohnanbau. Die Kultivierung der illegalen Pflanze, die Grundsubstanz für Opium und Heroin, steigt in Mexiko rapide an. In den letzten Jahren hat sich der Export der halluzinogenen Droge verdreifacht.
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