Schlagwort-Archive: Drogenkrieg

Abgrenzung von den USA: Bolivien setzt auf Eigeninitiative im Kokainhandel

Michel Temer und Evo Morales Die Präsidenten von Brasilien und Bolivien, Michel Temer und Evo Morales. Ein Bilaterales Abkommen zwischen den beiden Ländern soll kriminelle Gruppen an der Expansion hindern. | Bild (Ausschnitt): ©  Michel Temer [CC BY 2.0]  - Flickr Seit der Legalisierung der Cocapflanze 2006 ist Bolivien nicht nur einer der weltweit größten Coca-Anbauer, sondern auch Kokainhersteller und –exporteur. In den meisten Teilen der Welt gilt die Cocapflanze als Hauptbestandteil von Kokain. Somit ist der Besitz und Konsum illegal. Doch in den Anden gilt das Cocablatt als heilig.
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Mexikanischen Soldaten gelingt es erneut Verbrechersyndikat „Los Zetas“ zu schwächen

  Bild (Ausschnitt): © Geraint Rowland [CC BY-NC 2.0]  - flickr Mexikanischen Marinesoldaten gelang es vergangene Woche, Z-43, den mutmaßlichen Kopf des Kartells „Los Zetas“ festzunehmen. José María Guizar Valencia von den Behörden unter Z-43 geführt, konnte in La Roma, einem Ausgehviertel in Mexiko-Stadt, aufgegriffen werden. Gegen den Anführer des berüchtigten Drogenkartells „Los Zetas“, der eine mexikanische sowie eine US- Staatbürgerschaft besitzt, lagen sowohl von mexikanischen Behörden wie auch von US-amerikanischen Behörden Haftbefehle wegen Drogen- und Waffenhandels, Mordes und Entführung vor.
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Drogenkrieg verschärft Menschenrechtslage auf Philippinen

 Staatspräsident Rodrigo Duterte bei einem öffentlichen Auftritt | Bild (Ausschnitt): © Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Seit eineinhalb Jahren führen die Philippinen unter Anweisungen des Präsidenten Rodrigo Duterte einen gnadenlosen Krieg gegen Drogenkriminelle. Schon bei seinem Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen im Juni 2016 warb der Rechtspopulist mit der politischen Umgestaltung des Landes sowie der Kampfansage gegen Korruption und Rauschmittel. Seit seinem Amtsantritt geht der Präsident mit harten Mitteln gegen Gesetzesverstoße vor, die im ganzen Inselstaat zu einer Welle von rechtswidrigen Tötungen führten.
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Präsidentschaftswahl in Mexiko: Kann ein neues Staatsoberhaupt das Land aus der Gewaltspirale ziehen?

Enrique Peña Nieto Peña Nieto ist seit 2012 Präsident von Mexiko. Er führte den brutalen Drogenkrieg seines Vorgängers weiter. | Bild (Ausschnitt): © World Economic Forum [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko wird am 1. Juli 2018 ein neuer Präsident gewählt. In den letzten Jahren versank das lateinamerikanische Land in einem Strudel aus Angst und Gewalt. Kann ein neues Staatsoberhaupt Hoffnung für die mexikanische Bevölkerung bringen? Wie äußern sich die Präsidentschaftskandidaten bezüglich der Bekämpfung der Drogenkriminalität?
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Neues Gesetz zur inneren Sicherheit in Mexiko: Menschenrechtsaktivisten warnen vor militärischer Willkür

mexikanische Armee Seit 2006 wird in vielen Teilen Mexikos das Militär zur Bekämpfung der Drogenkartelle eingesetzt | Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Vor fast  zwölf Jahren rief der damalige Präsident Felipe Calderón in Mexiko zum sogenannten „War on drugs“ auf. Seitdem werden Drogenkartelle vom mexikanischen Staat massiv bekämpft. Nicht selten wird die Polizei dabei vom Militär unterstützt. Mitte Dezember wurde ein neues Gesetz zur inneren Sicherheit verabschiedet, welches den Einsatz von Militär im Landesinneren gesetzlich legitimiert. Zahlreiche nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren diesen Schritt. Sie befürchten willkürliche Einsätze von Soldaten, nicht nur im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.
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Drogenkontrolle und Menschenrechte: Wir brauchen Lösungen, welche die Ärmsten der Gesellschaft nicht zurücklassen

Dark days and darker nights. Anti-Drogen-Kampagnen wirken vielschichtig und beinträchtigen die Rechte vieler Menschen und ganzer Gemeinden.  | Bild (Ausschnitt): ©  Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Handel mit illegalen Drogen bringt den Verkäufern jährlich mehrere hundert Milliarden US-Dollar ein – laut den Angaben der Drug Enforcement Administration (DEA) erzielt nur das weltweite Erdölgeschäft einen ähnlich hohen Umsatz. Nachdem die meisten Rauschgiftpflanzen in den Regionen Lateinamerikas und Asiens angebaut werden, gehen die Regierungen dort besonders harsch gegen Drogenkriminalität vor. In Mexiko wird seit Jahren ein Krieg gegen die im Drogenhandel tätigen kriminellen Gruppen geführt, auf den Philippinen geht Präsident Duterte brutal gegen Drogenbesitz und -handel vor und auch in Kolumbien sieht es nicht besser aus.
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Philippinen: Video zeigt illegale Hinrichtungen durch die Polizei

Polizeiauto und Polizist, Philippinen Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters Filmmaterial, welches illegale Hinrichtungen durch philippinische Beamte  zeigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Brian Evans [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters Filmmaterial, welches illegale Hinrichtungen durch philippinische Beamte zeigt - am Tag nachdem Präsident Duterte die Polizei vom Anti-Drogen-Kampf abgezogen hatte.
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US-Präsident Trump schweigt zu Menschenrechtsverletzungen in Dutertes Drogenkrieg

Donald Trump Der US-Präsident spendete seinem philippinischen Kollegen während des Asean-Gipfels wiederholt Lob für seinen harten Antidrogenkrieg. | Bild (Ausschnitt): ©  Sebastian Vital [CC BY 2.0]  - Flickr Donald Trump besuchte am vergangenen Sonntag Präsident Duterte beim Asean-Gipfel in Manila. Die philippinische Hauptstadt war die letzte Station auf Trumps Asien-Reise. Er traf dort auf einen Präsidenten, der ihm nicht nur charakterlich ähnlich ist.
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Eskalierender Drogenkrieg erreicht Mexikos Tourismushochburgen

Mexikanische Soldaten am Strand Soldaten, die an einem Strand patroullieren - in Mexiko kein seltenes Bild. | Bild (Ausschnitt): © churl [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In vielen mexikanischen Schulen gibt es mittlerweile Übungen, die die Schüler auf mögliche Schusswechsel vorbereiten sollen. In La Paz im Bundestaat Baja California Sur nehmen bereits Grundschulkinder daran teil. Man hört dann Maschinengewehrsalven vom Band und sieht Polizisten mit gezückten Waffen durch die Klassenräume laufen. Die Schüler müssen sich bäuchlings auf den Boden legen, es ertönt eine Durchsage, dass sie Ruhe bewahren sollen. In manchen Bundestaaten sind solche Übungen zwei Mal pro Jahr vorgeschrieben. Grund dafür ist der brutale Drogenkrieg, der Mexiko nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Regierung geht offenbar davon aus, dass die durch ihn ausgelöste Gewalt jederzeit auch Schulen treffen kann.
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Die Ursprünge des mexikanischen Drogenkriegs reichen weiter zurück als gedacht

Mexikanischer Drogenkrieg Schon bevor Ex-Präsident Calderón den Kartellen 2006 den Krieg erklärte, nahm die Gewalt in Mexiko zu. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toldeo [CC BY 2.0]  - Flickr Mehr als 10 Jahre ist es her, dass der damalige mexikanische Präsident Felipe Calderón im Kampf gegen den Drogenhandel den mächtigen Kartellen den Krieg erklärte. Seitdem versinkt das Land in einer nicht enden wollenden Welle von Gewalt. Täglich sterben Menschen bei Gefechten zwischen Militär und Kartellmitgliedern, sowie bei Kämpfen zwischen den Kartellen untereinander. Als Ursache für den Konflikt wähnte man bisher vor allem ebenjene Kriegserklärung Calderóns, aber wie zwei mexikanische Forscher nun herausgefunden haben, wurden die Grundlagen dafür schon viel früher gelegt.
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