Schlagwort-Archive: Drogenwirtschaft

Europas Nachfrage bedeutet Profit für Drogenwirtschaft

Kokain beschlagnahmt in der Karibik Kokain beschlagnahmt in der Karibik | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr In den letzten Monaten wurden große Mengen Kokain, die für den europäischen Markt bestimmt waren, auf ihrem Weg von Lateinamerika auf den alten Kontinent sichergestellt. Bei drei verschiedenen Operationen wurden zusammengenommen etwa neun Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die spanischen Behörden sagen, die Konfiszierungen von illegalen Substanzen auf See hätten in den zurückliegenden zwei Jahren erheblich zugenommen. Die üblichen Ausgangspunkte seien Brasilien, Venezuela, Kolumbien und die Karibik. Diese Multi-Millionen-Tonnen Operationen dienen als eine gute Erinnerung daran, dass der Seeweg vielleicht die wichtigste Schmuggelart ist, die von organisierter Kriminalität genutzt wird. Die Autorin des Buches „Mares de Cocaina“, Ana Lilia Perez, behauptet, dass zwischen 70 und 80 Prozent des Kokains weltweit an irgendeinem Punkt wahrscheinlich auf dem Seeweg transportiert wurden. Das macht die Schifffahrt zum wichtigsten Transportmittel für Drogenschmuggler.
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Opioid-Epidemie in den USA: Es droht eine verlorene Generation

Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. | Bild (Ausschnitt): ©  DEA Microgram Bulletin [Public Domain]  - Wikimedia Commons In den USA wird im Zusammenhang mit Opioiden schon lange von einer Epidemie gesprochen. Das Problem ist dabei kein neues, sondern schon lange bekannt. Ungefähr seit den 80er Jahren sind schnell abhängig machende Opiate auf dem Vormarsch. Der Unterschied zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass dieses Mal alle gesellschaftlichen Schichten betroffen sind und nicht nur Menschen, die allgemeinhin als sozial abgehängt gelten. Im Jahr 2016 sollen nach der New York Times bis zu 59.000 Menschen an einer Überdosis gestorben sein. Im Vorjahr soll dieselbe Ursache etwa 52.000 Menschen das Leben gekostet haben. Sollten diese Zahlen stimmen, wäre das der bisher stärkste Anstieg in dieser tragischen Statistik. Die Opioid-Krise in den USA zählt damit zu der häufigsten Todesursache für Menschen unter 50 Jahren und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die amerikanische Gesellschaft dar.
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Pakistan Heroinkonsum | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Autoritäten Myanmars profitieren vom Drogenanbau

Autoritäten beobachten Farmer in Myanmar Autoritäten beobachten Farmer in Myanmar | Bild (Ausschnitt): © Han Win Aung [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Myanmar ist einer der wichtigsten Produzenten für Schlafmohn. 2016 ging man davon aus, dass Schlafmohn auf einer Fläche von 550 Quadratkilometern angebaut wurde, trotz eines klaren Verbots der Regierung. Die Produktion soll sich in den letzten zehn Jahren knapp verdoppelt haben. Die Droge finanziert den lang anhaltenden Krieg zwischen der zentralen Regierungsarmee und den bewaffneten Gruppen der Minderheiten, die lange Zeit im Widerstand gegen die Militärregierung gekämpft haben. Dieser weiterhin anhaltende Konflikt betrifft vor allem die ländliche Bevölkerung, die in die Schusslinie gerät.
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Drogenwirtschaft korrumpiert El Salvador

  Bild (Ausschnitt): © (c) Tomloel - Dreamstime.com El Salvador spielt eine relativ kleine, aber wachsende Rolle im Drogenhandel. Es dient als Drogendepot und vor allem als Transitstaat. Hauptsächlich wird Kokain aus Kolumbien und anderen südamerikanischen Ländern nach Mexiko und dann weiter in die USA geschmuggelt. Besonders die kaum kontrollierten Grenzübergänge mit den Nachbarländern Honduras und Guatemala erleichtern den Drogenschmuggel. Zusätzlich ermöglichen die zahlreichen Orte, insbesondere an El Salvadors Küste, die Drogen in kleinere Mengen für den weiteren Weg Richtung Norden zu entladen und zu verpacken oder für den Vertrieb und Verkauf im Heimatland zu nutzen.
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Guy Philippe, vom Drogenbaron zum Senator – Drogenwirtschaft korrumpiert hochrangigen haitianischen Politiker

Politiker in Handschellen  Bild (Ausschnitt): © Victor Casale [CC BY 2.0]  - Flickr Er steht auf der Liste der „most wanted“ der US-amerikanischen Drogenvollzugsbehörde DEA. Ihm wird unter anderem Geldwäsche, Drogenhandel und die Beteiligung an einem Putschversuch vorgeworfen. Guy Philippe wurde im November 2016 in seinem Heimatland Haiti zum Senator gewählt.Nun konnte er jedoch endlich gefasst werden: Anfang Januar 2017 wurde er während eines Live-Interviews festgenommen, nur vier Tage bevor er seinen Eid ablegen sollte und somit als Senator Immunität genießen würde.
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Syrien: Die Auswirkungen der „Dschihadisten-Droge“

Kriegsmunition  Bild (Ausschnitt): ©  Moyan Brenn [CC BY 2.0]  - Flickr Captagon, auch unter dem Namen „Dschihadisten-Droge“ bekannt, soll von IS-Kämpfern wegen ihrer gefühlsbetäubenden und gleichzeitig körperlich aufputschenden Wirkung bei Angriffen genutzt werden. Zudem sollen durch den Captagon-Handel Waffen finanziert werden.
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Argentinien: Das Problem mit synthetischen Drogen

Ecstasy Pills Ecstasy Pills | Bild (Ausschnitt): © Chris Breikss [CC BY 2.0]  - Flickr In dem bisherigen Drogentransitland stieg in den letzten Jahren die Produktion von synthetischen Drogen immens an. Zwischen Januar und Oktober 2016 wurden laut argentinischen Behörden 139 204 synthetische Drogen in Pillenform konfisziert. Das sind 500 Prozent mehr als im Jahr 2015. Diese Entwicklung könnte eine Gefahr für die Argentinier werden, die unter der Drogenwirtschaft zu leiden hätten.
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Thailand und Myanmar: Synthetische Rauschmittel verdrängen pflanzliche Drogen

  Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - flickr Das Goldene Dreieck war in der Vergangenheit für den Anbau von Schlafmohn bekannt. Da die Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit den nationalen Regierungen jedoch seit Jahren sehr aktiv im Kampf gegen die daraus produzierten Drogen sind, ist der Anbau besonders im Norden von Thailand stark zurück gegangen. Der Rückgang des Schlafmohnanbaus bedeutet jedoch nicht, dass Drogen nun komplett aus dieser Region verschwunden sind. Sie tauchen nur in veränderter Form auf.
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Honduras: Militär ist in den Drogenschmuggel verwickelt

Honduras Soldaten  Bild (Ausschnitt): ©  The U.S. Army [CC BY 2.0]  - Flickr La Mosquitia ist eine der Öffentlichkeit unzugängliche Gegend an der Karibikseite von Honduras, die von Drogenschmugglern wie dem Atlantik-Kartell kontrolliert wird. Als Gegenmaßnahme hat der Staat dort eine große Anzahl an Polizisten und Soldaten stationiert. Doch nun gibt es laut der Zeitung El Heraldo Hinweise auf Verbindungen zwischen dem Militär und den Drogenkartellen, die Honduras ohnehin instabile Lage weiter schwächen könnten.
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