Schlagwort-Archive: Drogenwirtschaft

Umstellung von Heroin- auf Methamphetaminproduktion stellt Justiz im Goldenen Dreieck vor neue Herausforderungen

  Bild (Ausschnitt): © Alexis Gravel [CC BY-ND 2.0]  - flickr Im Goldenen Dreieck trennt der Mekong-Fluss Thailand, Myanmar und Laos. Das Ziel vieler Reisender ist gleichzeitig auch ein zentraler Punkt der südostasiatischen Drogenindustrie. Die Produktion von Opiaten ist im Goldenen Dreieck zurückgegangen, anstelle von Heroin werden nun vornehmlich Methamphetamine hergestellt und gehandelt. Maßnahmen gegen die Produktion der synthetischen Drogen gestalten sich noch schwieriger als zuvor.
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Drogenkartell CJNG schraubt Gewaltspirale in Mexiko in die Höhe

 Bei Nacht sollte man in Mexiko nicht alleine rumlaufen. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Jaako [CC BY-NC 2.0]  - flickr Am 24. Mai 2018 wurde die Journalistin Alicia Díaz González, die für die Zeitungen „El Financiero“ und „El Norte“ schrieb, tot in ihrer Wohnung in Monterrey, Mexiko gefunden. Sie ist nicht die einzige Journalistin und vor allem nicht die einzige unschuldige Zivilistin die in den letzten Monaten in Mexiko umgebracht wurde. Nachdem das Jahr 2017 mit knapp 27.000 verzeichneten Morden das tödlichste der letzten zwei Jahrzehnte in Mexiko gewesen ist, veröffentlichte die mexikanische Regierung nun ihre Vierteljahresstatistik für den Zeitraum Januar bis April 2018. Demnach stieg die Mordrate mit 10.395 Fällen sogar noch um 21 Prozent gegenüber 2017 an. Drogenkartelle, wie das CJNG, werden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht.
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Afghanistan: Ohne Frieden, kein Ende der Opiumproduktion

 Soldaten bei einer Operation zur Drogenbekämpfung in der südlichen Provinz Helmand | Bild (Ausschnitt): © Crown Copyright [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Drogenwirtschaft hält in Afghanistan hunderttausende Menschen am Leben. Gleichzeitig treibt sie den internationalen Krieg zwischen dem Land am Hindukusch und der westlichen Gemeinschaft voran, da sie der radikalislamischen Taliban als Finanzierungsquelle dient. Das US-amerikanische Ziel ist die Unterdrückung der Macht der Terrororganisation, die laut der Regierung Trumps das Leid allen Übels ist. Nun setzen die USA auf die zusätzliche Unterstützung von Drohnen und Raketen, um die florierende Drogenproduktion zu vernichten.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Drogenwirtschaft Paraguays korrumpiert Staat und Gesellschaft

 Der illegale Drogenschmuggel führt regelmäßig auf die Grenzstädte Ponta Porã und Pedro Juan Caballero zurück  | Bild (Ausschnitt): © Luís Costa [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay gehört nach Angaben der UNODC zu einem der fünf größten Marihuana-Produzenten weltweit. Doch nach dem SENAD konsumiert nicht mal ein Prozent der Paraguayer Marihuana. Daraus resultiert, dass fast die ganze Cannabisproduktion auf dem Schwarzmarkt landet und für den illegalen Export verwendet wird. Während nur 20 Prozent nach Argentinien, Peru und Bolivien geschmuggelt wird, gelangen 80 Prozent an den brasilianischen Nachbar. Von dort verkaufen und verteilen Gangs die Ware im ganzen Staat. Laut der UNO liegt das Epizentrum des paraguayischen Drogengeschäfts circa 500 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt.
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Drogenkrieg verschärft Menschenrechtslage auf Philippinen

 Staatspräsident Rodrigo Duterte bei einem öffentlichen Auftritt | Bild (Ausschnitt): © Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Seit eineinhalb Jahren führen die Philippinen unter Anweisungen des Präsidenten Rodrigo Duterte einen gnadenlosen Krieg gegen Drogenkriminelle. Schon bei seinem Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen im Juni 2016 warb der Rechtspopulist mit der politischen Umgestaltung des Landes sowie der Kampfansage gegen Korruption und Rauschmittel. Seit seinem Amtsantritt geht der Präsident mit harten Mitteln gegen Gesetzesverstoße vor, die im ganzen Inselstaat zu einer Welle von rechtswidrigen Tötungen führten.
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Guyana: HIV-Infektionen durch schmutziges Spritzbesteck – Regierung versucht gegenzusteuern

 Symbolbild: Heroin-Konsument spritzt sich die gefährliche Substanz | Bild (Ausschnitt): © WBEZ [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die Präsidialdemokratie verfügt nicht über eine angemessene Strategie, die die Drogennachfrage reduziert und die Rehabilitation angemessen behandelt. Obwohl die Regierung die illegal gehandelten Drogengeschäfte weder erleichtert, noch unterstützt, können die kriminellen Machenschaften nur schwer unterbunden werden. Rauschgifthändler bedienen sich an diversen Taktiken, um den Export ihrer Ware voranzutreiben. Unter anderem werden schwangere Frauen beauftragt mit Kokain gefüllte Kondome zu schlucken.
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Brasilien: Kampf gegen Drogenhandel fordert immer mehr Blutzoll

Kokain wird auf der ganzen Welt gehandelt. Brasilien ist ein wichtiger Transitstaat für Kokain und hat einen der größten Konsummärkte weltweit. | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Einer der wichtigsten Drogenbosse Lateinamerikas wurde Anfang des Monats, nach 30 Jahren, endlich verhaftet. Luiz Carlos da Rocha, auch "White Head" genannt spielte eine bedeutende Rolle im nationalen aber auch internationalen Kokainhandel. Um unerkannt zu bleiben, unterzog er sich mehreren Gesichtsoperationen.
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Der Kokainhandel in Costa Rica boomt – Grund dafür ist Korruption

Eine Anti-Drogen Patrouille In Costa Rica gibt es zu wenig Küstenschiffe, um den Kokainschmuggel unterbinden zu können | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Vergangene Woche wurde in Costa Rica der ehemalige Polizeichef José Fabio Pizarro festgenommen. Er war bewaffnet und fuhr in Begleitung eines Mexikaners in einem Auto hinter einem Drogenlaster her. Ihm wird vorgeworfen, die 237 Kilogramm schwere Kokain-Lieferung bewacht zu haben.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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