Schlagwort-Archive: Ecuador

Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Narcotourismus – ein neuer „Geschäftszweig“ südamerikanischer Drogenkartelle

Verunglückter Bus bei Papallacta Verunglückter Bus bei Papallacta, 30 Kilometer vor Quito | Bild (Ausschnitt): © Fiscalía General del Estado Ecuador [CC BY-SA 2.0]  - Flickr „Ich habe ihr noch gesagt, dass sie nicht dorthin fahren soll, denn hier leben wir doch glücklich und es wäre nicht notwendig, diese Reise zu machen, aber sie hat nur geschwärmt, weil sie davon träumte, das Meer in Ecuador zu sehen.“ Besagte Reise sollte die letzte ihres Lebens werden und endete am Morgen des 14. August um 2:50 Uhr auf der holprigen Landstraße von Papallacta nach Pifo in Ecuador, 30 Kilometer vor Quito, mit einem Zusammenprall mit einem Jeep. Elsa Vergara, die die Warnungen ihres Freundes Rafael Hurtado ignorierte, war eines der 23 Todesopfer des Busunglücks. Wie viele der anderen Verunglückten auch, lebte sie als Hausfrau in einem beliebten Stadtviertel von Cali in Kolumbien.
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Ecuador leidet unter seiner Rolle als Drogentransitstaat

Kolumbien Ecuador Grenze Narino Kolumbianisch-ecuadorianischer Grenzübergang in Nariño. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Dooley [CC BY 2.0]  - Flickr Ob versteckt unter tropischen Früchten oder in Paketen mit Schokoladenpulver, auf hoher See oder am Flughafen – im südamerikanischen Land sorgen immer wieder teils spektakuläre Kokainfunde für Aufsehen. Dabei wird in Ecuador selbst kaum Koka angebaut. Der Andenstaat ist vielmehr ein wichtiges Transitland für Kokainlieferungen aus den benachbarten Hauptproduzenten des Rauschgifts, Kolumbien und Peru, in Richtung USA und Europa.
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Die Kreativität der Drogenhändler nimmt zu – argentinische „Drogenambulanzen“

  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY 2.0]  - flickr Die Sirene anschalten, aufs Gaspedal drücken und dem Polizisten an der Kontrollstation zurufen: „Das ist ein Notfall!“ – mit dieser Taktik haben Drogendealer in Argentinien über acht Monate hinweg Marihuana nicht nur innerhalb des Landes, sondern auch nach außerhalb geschmuggelt. Von der Stadt Corrientes aus wurde vor allem in die Stadt Santa Fe in den USA und in die Stadt Rosario in Argentinien geschleust. Unter dem Deckmantel eines medizinischen Notfalles riesige Mengen an Marihuana schmuggeln - verwerflich oder Genial? Eines muss man den Drogendealern unserer Zeit lassen – ihre Kreativität ist grenzenlos und sie schrecken vor nichts zurück.
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Fast eine Tonne Kokain sichergestellt – Bayerisches LKA landet spektakulärsten Ermittlungserfolg seiner Geschichte

Kokain  Bild (Ausschnitt): © Dennis Skley [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am ersten Herbsttag im letzten Jahr staunten die Angestellten in zehn bayerischen Rewe-Märkten zwischen Kiefersfelden und Passau nicht schlecht. Sie hatten gerade ihre übliche morgendliche Bananenlieferung erhalten, importiert aus Ecuador, zugestellt vom Großlieferanten. Doch beim Auspacken der Obstkisten stießen sie nicht nur auf die je nach Reifegrad grünen bis gelben Früchte – unter den Bananen befanden sich 200 Kilogramm säuberlich verpacktes Kokain.
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Costa Rica: Steigende Korruption und Kriminalität folgen auf zunehmende Bedeutung als Drogentransitstaat

Costa Rica Transitland Küste Drogen Kokain Costa Rica ist vor allem wegen seiner langen Küstenabschnitte für Drogenkartelle als Transitstaat von Bedeutung. | Bild (Ausschnitt): ©  cisc1970 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Vor einigen Tagen haben costa-ricanische Behörden 22 verdächtigte Mitglieder einer kriminellen Gruppe verhaftet, die südamerikanischen Kartellen bei Drogenlieferungen auf dem Weg in die USA logistische Hilfe anbot. Das gab das Ministerium für öffentliche Sicherheit in einer Pressemitteilung bekannt. Die Gruppe, die vor allem im Süden Costa-Ricas aktiv war, nahm von ihren Klienten Kokain aus Kolumbien und Ecuador entgegen und lagerte es in mehreren sich auf der Halbinsel Osa befindenden Grundstücken zwischen. Anschließend wurde das weiße Pulver an verschiedene Abnehmer übergeben, die sich um den weiteren Transport in Richtung Norden kümmerten.
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Gewalt, Korruption und das Unvermögen der Regierung überschatten den Friedensprozesses in Kolumbien

 Bei den Verhandlungen für das Friedensabkommen waren alle Seiten noch voller Hoffnung 
 | Bild (Ausschnitt): © Utenriksdepartementet UD [ (CC BY-NC-ND 2.0) ]  - flickr „Für Kolumbien gibt es keine Alternative zum Frieden“. Dies hat Juan Manuel Santo, der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger, auf dem Katholikentag in Münster am letzten Wochenende erneut hervorgehoben. Doch der Friedensprozess, der mit der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen im November 2016 begann, sieht sich mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert und seine Bilanz ist durchwachsen.
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Verschlechterung der Sicherheitslage an der Grenze zu Kolumbien: Ecuador will mit USA bei Sicherheitspolitik wieder zusammenarbeiten

Ecuador Flagge  Bild (Ausschnitt): © Yamil Salinas Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende April haben der inzwischen zurückgetretene ecuadorianische Innenminister César Navas und der US-Botschafter in Ecuador, Todd Chapman, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in sicherheitspolitischen Fragen zwischen ihren beiden Ländern unterzeichnet. Die Anti-Drogenbehörde DEA und die Zoll- und Polizeibehörde ICE sollen mit ecuadorianischen Behörden in Zukunft verstärkt Informationen und Erfahrungen austauschen.
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Der Kampf um das Erbe der FARC weitet sich immer mehr auf Ecuador aus

FARC  Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons „Nos faltan tres“ (Uns fehlen drei) – leider für immer. Ende März wurden drei Journalisten der Tageszeitung „El Comercio“ in der ecuadorianischen Provinz Esmeraldas an der Grenze zu Kolumbien entführt. Die Verhandlungen der ecuadorianischen Regierung mit den Entführern um „Guacho“, einem Dissidenten der FARC, und die Mahnwachen von Freunden sowie Journalisten unter dem Slogan „Nos faltan tres“ erwiesen sich als erfolglos. Mitte April wurden die Journalisten für tot erklärt.
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Kokainproduktion in Kolumbien so hoch wie nie

 Kolumbianischer Polizist bei der Zerstörung eines Drogennlabors. | Bild (Ausschnitt): © Policia Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Zeitraum zwischen dem 5. und 9. März dieses Jahres konnte das kolumbianische Militär 8,1 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Im Zuge der Operation wurden 5,3 Tonnen der Droge im Golf von Urabá, 1,6 Tonnen im Hafen von Santa Marta und 1,2 Tonnen an der Grenze zu Ecuador konfisziert. Der Golf von Urabá ist wegen seiner geographischen Lage sowie der Nähe zur Atlantik- und Pazifikküste gut für illegale Organisationen, um große Mengen Kokain aus dem Land zu schmuggeln. Die 5.1 Tonnen waren zwischen einer Schiffsladung Bananen versteckt und sollten nach Belgien gebracht werden, von wo das Kokain weiter über den Kontinent verteilt werden sollte.
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