Schlagwort-Archive: Evo Morales

Liberale Drogenpolitik Boliviens gefährdet Nationalpark

  Bild (Ausschnitt): © Seiler Family [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flicker Drogenschmuggler haben einen geographischen Vorteil in Bolivien. Die gebirgige Landschaft sorgt dafür, dass sie unentdeckt bleiben. Leidtragende sind oftmals die indigenen Völker, Tiere wie Jaguare und die Nationalparks. Zu den gefährdeten Orten in dem Staat gehört der Isiboro Sècure National Park.
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Bolivien: Neues Gesetz stellt Kokabauern vor unterschiedliche Herausforderungen

Evo Morales Evo Morales | Bild (Ausschnitt): © DPMS [CC BY-SA 2.0]  - Flickr „Koka ja, Kokain nein!“ – unter diesem Motto setzt sich der ehemalige Kokabauer und heutige bolivianische Präsident Evo Morales seit langem für eine alternative Nutzung und Kommerzialisierung der Kokapflanze als Nahrungsmittel ein. Um diese Linie zu unterstreichen, war das Land bereits 2011 aus der Betäubungsmittelkonvention der Vereinten Nationen von 1961 ausgetreten, da diese jeglichen Koka-Konsum verbietet. Erst nachdem in einer Ausnahmeregelung festgelegt wurde, dass das Kauen der jahrtausendealten Kulturpflanze für den Eigenbedarf – wie es im Rahmen der traditionellen Nutzung üblich ist – erlaubt sei, trat der Andenstaat der Konvention 2013 wieder bei. Für die indigenen Andenvölker gilt Koka als heilige Pflanze, die es unter anderem vermag, den Hunger zu lindern, das Immunsystem zu stärken und der Höhenkrankheit vorzubeugen.
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Abgrenzung von den USA: Bolivien setzt auf Eigeninitiative im Kokainhandel

Michel Temer und Evo Morales Die Präsidenten von Brasilien und Bolivien, Michel Temer und Evo Morales. Ein Bilaterales Abkommen zwischen den beiden Ländern soll kriminelle Gruppen an der Expansion hindern. | Bild (Ausschnitt): ©  Michel Temer [CC BY 2.0]  - Flickr Seit der Legalisierung der Cocapflanze 2006 ist Bolivien nicht nur einer der weltweit größten Coca-Anbauer, sondern auch Kokainhersteller und –exporteur. In den meisten Teilen der Welt gilt die Cocapflanze als Hauptbestandteil von Kokain. Somit ist der Besitz und Konsum illegal. Doch in den Anden gilt das Cocablatt als heilig.
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Bolivien: Regierung geht gegen Koka-Aussaat in nicht autorisierten Gebieten vor

Koka-Pflanzen  Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Nachdem im März 2017 das neue Koka-Gesetz in Kraft getreten ist, hat Bolivien nun damit begonnen, überschüssige Koka-Aussaat zu vernichten. Der Vize-Minister für soziale Verteidigung und kontrollierte Substanzen, Felipe Cáceres, informierte nun darüber, dass die gemeinsame Spezialeinheit aus Militär und Polizei (FTC) fünfzig Hektar illegaler Koka-Anpflanzungen außerhalb des traditionellen Gürtels in Yungas zerstört habe. In nicht autorisierten Gebieten sei kein Koka-Anbau geduldet, so die Regierung.
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Bolivien weitet Koka-Anbau aus – streicht die EU jetzt Entwicklungsgelder?

coca plantation Koka-Plantage in den Bergen. (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im März 2017 unterschrieb der bolivianische Präsident Evo Morales ein neues, umstrittenes Gesetz zum Anbau von Koka. Die bolivianische Regierung einigte sich mit den Verbänden der Kokabauern darauf, die Flächen für den Anbau von 12.000 auf 22.000 Hektar zu vergrößern. Er begründete die Ausweitung damit, dass die Pflanze als Nahrungsmittel und Medizin angebaut werde und zusätzlich einen kulturellen und spirituellen Wert für sein Land habe. Durch das Kauen der Blätter werden Alkaloide freigesetzt, welche der Höhenkrankheit vorbeugen sowie Hunger, Schmerzen und Müdigkeit betäuben.
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Bolivien: Mehr Flächen zum Koka-Anbau – Ein Fluch oder ein Segen?

Koka-Plantage Anbau von Koka-Pflanzen in Bolivien | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Wikimedia Commons Bolivien ist der drittgrößte Koka-Produzent weltweit nach Kolumbien und Peru. Seit 2010 sind der Anbau und die Produktion der Kokapflanze um 35 Prozent national gesunken. Durch eine neue Gesetzgebung möchte die bolivianische Regierung dem entgegenwirken. Der bolivianische Präsident Evo Morales unterzeichnete im März ein umstrittenes Gesetz zum Anbau von Koka. Die Regierung einigte sich mit den Verbänden der Kokabauern auf eine Ausweitung der Flächen für die Koka-Kultivierung. Die legale Anbaufläche wird um fast das Doppelte vergrößert, von 12.000 auf 22.000 Hektar. Der Senat und das Abgeordnetenhaus müssen dieser Gesetzgebung noch zustimmen – dies gilt als wahrscheinlich.
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Bolivien: Positive Auswirkungen des Koka-Anbaus auf die Bauern

Kokabauern feiern in Bolivien  Bild (Ausschnitt): © Matthew Straubmuller [CC BY 2.0]  - flickr

Der Anbau der Kokapflanze und der Konsum ihrer Blätter lässt sich in der  Kultur Boliviens über tausend Jahre zurückverfolgen. Durch das Kauen der Blätter wird ein Alkaloid freigesetzt, „das Hunger betäubt, Erschöpfung lähmt [und] leicht berauscht“. Da aus der Pflanze allerdings die Rauschdroge Kokain hergestellt werden kann, setzten Außenstehende wie die USA Bolivien unter Druck. ... weiterlesen >>

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Bolivien: Dritt größter Kokain-Produzent hat die Situation mit legalen Koka-Blättern voll im Griff

Cocatee  Bild (Ausschnitt): © Riopatuca - Dreamstime.com

In Bolivien haben Polizisten vor zwei Wochen acht Tonnen Kokain auf einem Truck beschlagnahmt. Für den weltweit dritt größten Kokain-Hersteller ist dies ein enormer Triumph. Die Lieferung wurde in der Nähe der Grenze zu Nordchile sichergestellt und sollte vermutlich über Honduras in die USA erfolgen. Der geschätzte Wert der Fracht betrug 350 Millionen US Dollar. ... weiterlesen >>

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Bolivien: Neues US-amerikanisches Gesetz im War on Drugs versetzt Koka-Bauern in Panik

 Ein Kokablatt in den Händen einer Bolivianerin | Bild (Ausschnitt): © Marcello Casal Jr./ABr [CC BY 3.0 BR]  - wikimedia commons

Vor kurzem genehmigte der US-Senat das neue Gesetz zum transnationalen Drogenhandel. Besonderes Ziel ist die Unterstützung der Justiz bei der Vorbereitung von Auslieferungsabkommen für Drogenbosse in der Andenregion. Aber die neue Norm bezieht sich dabei nicht nur auf Händler illegaler Substanzen, sondern auch Lieferanten chemischer Stoffe zur Verarbeitung und auf die Produzenten illegaler Substanzen. Besonders ... weiterlesen >>

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Bolivien: „Ja!“ zu Koka, „Nein!“ zu Kokain

 Ein Kokablatt in den Händen einer Bolivianerin | Bild (Ausschnitt): © Marcello Casal Jr./ABr [CC BY 3.0 BR]  - wikimedia commons Während die USA das Kokablatt an sich kriminalisieren, setzt sich der bolivianische Präsident für eine Unterscheidung des Kokablattes von dessen Missbrauch als Kokain ein. Das heilige Kokablatt ist Medizin, gesundes Lebensmittel und pflegt den Geist. Doch nun wird es mit dem Tod verbunden: „Das heilige Kokablatt ist dem Drogenhandel und kapitalistischen Interessen zum Opfer gefallen."
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