Schlagwort-Archive: FARC

Ist Glyphosat der einzige Weg, die Kokainproduktion in Kolumbien zu hemmen?

  Bild (Ausschnitt): © Lee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Immer weiter gerät Kolumbien unter Druck durch die Vereinigten Staaten. US-Präsident Trump fordert der Andenstaat auf, die Verbreitung der Kokainproduktion zu stoppen. Obwohl die Spannungen sich zuspitzen, gehören die USA an die obersten Stelle der Kokainabnehmer. Die Sorge um den ansteigenden Handel ist damit zu begründen, dass bereits letztes Jahr über Guatemalas Grenze 14.000 Tonnen Kokain erfolgreich durchgeschmuggelt wurden.
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Steigende Kokainproduktion gefährdet kolumbianischen Friedensprozess

FARC Rebellen Kolumbien FARC-Rebellen in Kolumbien | Bild (Ausschnitt): ©  Generación Paz [ (CC BY 2.0)]  - flickr Kolumbiens Marine hat in der ersten Augusthälfte zwei sogenannte „Narcosubs“ – Drogen-U-Boote – abgefangen. Damit beläuft sich die aktuelle Zahl dieses Jahr nun auf 14 und hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Die Zahl der steigenden Beschlagnahmungen geht aber auch mit einer erhöhten Produktion von Kokain in Kolumbien einher. Diese erreichte in der letzten Zeit von Jahr zu Jahr einen neuen Rekordwert.
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Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Kolumbien: Massenexodus ehemaliger FARC-Guerilleros aus Demobilisierungszonen

FARC  Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Im Rahmen einer gemeinsamen Sicherheitsoperation von Polizei und Generalstaatsanwaltschaft wurde Anfang Juli in der im Departamento Caquetá gelegenen kolumbianischen Stadt Puerto Rico der FARC-Dissident Luis Eduardo Carvajal Pérez, alias „Rambo“, festgenommen. Die kolumbianische Regierung wirft dem Guerillero vor, nach der Unterzeichnung des FARC-Friedensvertrags weiterhin in die Produktion von und den Handel mit Drogen involviert gewesen zu sein. El Tiempo zufolge soll er nun an die USA ausgeliefert werden.
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Kolumbiens Kokaproduktion erreicht Rekordhoch

Drogen Koka Rekordhoch Strategien Soldaten nach der Niederbrennung eines Koka-Labors in Tumaco | Bild (Ausschnitt): © AP Foto/ William Fernando Martinez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Am 25. Juni 2018 veröffentlichte das „Office of National Drug Control Policy“ (ONDCP) im Weißen Haus eine denkwürdige Pressemitteilung zu Kolumbiens Kokaproduktion. Die neuesten Erhebungen haben ergeben, dass diese – seit die Messungen vor 20 Jahren begonnen haben – ein neues Rekordhoch erreicht hat. Ist der Andenstaat ohnehin schon seit Jahren Weltmeister in der Produktion der widerstandsfähigen Nutzpflanze, so hat er nunmehr seine Führung auch noch ausgebaut.
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Ecuador leidet unter seiner Rolle als Drogentransitstaat

Kolumbien Ecuador Grenze Narino Kolumbianisch-ecuadorianischer Grenzübergang in Nariño. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Dooley [CC BY 2.0]  - Flickr Ob versteckt unter tropischen Früchten oder in Paketen mit Schokoladenpulver, auf hoher See oder am Flughafen – im südamerikanischen Land sorgen immer wieder teils spektakuläre Kokainfunde für Aufsehen. Dabei wird in Ecuador selbst kaum Koka angebaut. Der Andenstaat ist vielmehr ein wichtiges Transitland für Kokainlieferungen aus den benachbarten Hauptproduzenten des Rauschgifts, Kolumbien und Peru, in Richtung USA und Europa.
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Kolumbien: Bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen ELN und EPL in Catatumbo sorgen für Klima der Angst

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime In der kolumbianischen Region Catatumbo sorgen seit Mitte März sorgen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den letzten beiden größeren Guerillas des Landes, der ELN und der EPL, für steigende Gewalt. Besonders die Zivilbevölkerung leidet unter den Auswirkungen des blutigen Konflikts. Die Krise in Catatumbo hatte sich über Monate hinweg zusammengebraut und hängt eng mit der im FARC-Friedensvertrag beschlossenen Demobilisierung der Guerilla in der Region zusammen.
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Kolumbien: Kriminelle Gruppe nutzt WM-Fieber zum Kokainschmuggel

Kolumbien Fußball Trikot WM Das Heimtrikot der kolumbianischen Nationalmannschaft bei der WM in Russland. | Bild (Ausschnitt): ©  F Delventhal [CC BY 2.0]  - Flickr Bei der Fußball-WM in Russland kann Kolumbien gerade sportlich auf sich aufmerksam machen. Nachdem das Auftaktspiel gegen Japan mit 1:2 verloren wurde und das Weiterkommen ins Achtelfinale ernsthaft gefährdet schien, gewannen die „Cafeteros“ um James Rodríguez, Radamel Falcao und Juan Cuadrado mit 3:0 gegen Polen und haben nun gute Chancen doch noch in die nächste Runde einzuziehen, sollten sie ihr letztes Gruppenspiel gegen den Senegal gewinnen. In der Heimat derweil sorgte ein Drogenfund am Flughafen in Bogotá für Aufsehen. Eine kriminelle Gruppe wollte offenbar die weltweite WM-Euphorie nutzen, um unbemerkt Kokain nach Europa zu schmuggeln.
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Kolumbien: Trotz Frieden keine Lösung des Kokainproblems in Sicht

 Symbolbild: Beschlagnahmtes Kokain, das schon für den weiteren Transport fertig gemacht wurde.  | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangenen Monat konnte eine Spezialtruppe der kolumbianischen Marine mehr als eine Tonne Kokain im Departamento Narino sicherstellen. Die Substanz war in insgesamt 51 Jutesäcke verpackt und unterirdisch gelagert. Das Kokain hatte einen Marktwert von ca. 37 Millionen US-Dollar. Es sei eine gängige Praxis der Drogenhändler, das weiße Pulver unter der Erde zu verstecken, so Leutnant Salgado gegenüber der Zeitung Diálogo. "Wenn die Flut kommt, stehen die Drogen unter Wasser, der beste Weg sie zu verstecken sind wasserdichte Verpackungen, die man in den Boden eingräbt."
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Präsidentschaftswahl in Kolumbien: Neuer Amtsinhaber gefährdet FARC-Friedensabkommen

Kolumbien Präsident Wahl Iván Duque Der neue kolumbianische Präsident Iván Duque ist ein Gegner des 2016 mit der FARC geschlossenen Friedensabkommens. | Bild (Ausschnitt): ©  Casa de América [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Kolumbien hat einen neuen Präsidenten. Ab dem 7. August wird nun Iván Duque die „Casa de Nariño“, den Amtssitz des Staatsoberhaupts des südamerikanischen Landes, bewohnen. Der rechtskonservative Kandidat, der der von Ex-Präsident Álvaro Uribe gegründeten Partei Centro Democrático angehört, erhielt am Sonntag 53,98 Prozent der Stimmen und konnte sich somit gegen seinen Konkurrenten Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana, der auf 42,01 Prozent der Stimmen kam, durchsetzen.
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