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Kolumbien: Rekordfund von 12 Tonnen Kokain

Kokain Kolumbien Jährlich werden in Kolumbien mindestens 900 Tonnen Kokain produziert. | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Vergangene Woche wurde in Kolumbien die Rekordmenge von 12 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Es handelt sich um den größten Kokainfund der Behörden in der Geschichte des südamerikanischen Landes. Dabei ist diese Beschlagnahmung nur ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Drogenkartelle Kolumbiens.
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Kolumbien: Historische Vereinbarung zur Kokain-Politik stößt auf enorme Hindernisse

Antidrogen-Einheit Das Projekt zwischen Kolumbien und des UNODC könnte gezielt die Koka-Plantagen aus dem Weg räumen. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos  [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Kolumbien und der UNODC haben nach fast einem Jahr des Friedensvertrags 2016 am 03. November 2017 in Wien, Österreich, ein Zusammenarbeitsprojekt zur Reduzierung der Kokainproduktion beschlossen. Der Fokus soll dabei speziell auf den Andenstaaten liegen. Dieser Plan wird von der kolumbianischen Regierung abhängen. Den finanziellen Beitrag muss die Regierung in einem Zeitrahmen von vier Jahren zur Verfügung stellen, das die gesamte finanzielle Last dieser Initiative zur Drogenbekämpfung darstellt. Es wird geschätzt, dass es sich zukünftig um bis zu 315 Millionen US-Dollar handeln wird, die ausgezahlt werden müssten.
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Kolumbien: Zahl der FARC-Guerilla-Dissidenten vom Friedensprozess unterschätzt – Erneuter Beginn der Kämpfe?

FARC Viele FARC-Kämpfer sind mit dem Friedensvertrag unzufrieden und kehren zurück. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Schätzungen der kolumbianischen Regierung zufolge haben nur 6 Prozent der FARC-Kämpfer den seit November stattfindenden Friedensprozess abgelehnt bzw. aufgegeben. Doch womöglich unterschätzt die Regierung die Zahlen, denn die Nachforschungen von der Stiftung „InSight Crime“, die sich vor allem mit der organisierten Kriminalität in Lateinamerika und der Karibik beschäftigt, zeigen, dass die gegenwärtige Zahl der Dissidenten viel höher ist.
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Kolumbien: UN-Untersuchungskommission nach Tumaco-Massaker attackiert

Massaker Der Angriff der Regierung auf die UN-Mission bekräftigt das vorher angerichtete Massaker. | Bild (Ausschnitt): © UK Mission to the UN New York [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach den Ereignissen am 05. Oktober 2017 in Llorente, einem Teil der Großgemeinde Tumaco in Kolumbien, hat es wieder einen bewaffneten Angriff von den Einsatzkräften der staatlichen Drogeneinheit an eben diesem Ort gegeben.
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Kolumbien: Polizisten erschießen friedliche Demonstranten

Kolumbianische Polizei Polizisten einer kolumbianischen Spezialeinheit | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Vergangenen Donnerstag, am 5. Oktober, ist es in Llorente, Teil der Großgemeinde Tumaco im kolumbianischen Departamento Nariño, zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung gekommen. Einsatzkräfte der staatlichen Anti-Drogen Einheit eröffneten das Feuer auf friedliche Demonstranten und schossen wahllos in die Menge. Offizielle Angaben gehen von mindestens 6 Toten und 19 Verletzten aus. Andere Quellen berichten, dass bis zu 15 Menschen getötet und 50 verletzt wurden, davon 18 schwer. Unter den Demonstranten befanden sich zum größten Teil Kleinbauern. Sie protestierten gegen die zwangsweise von der Regierung verordnete Vernichtung von Kokasträuchern und für die Umsetzung der im Friedensabkommen mit der FARC vereinbarten Alternativen für den Anbau von illegalen Kulturen.
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Kolumbien: gefährliches Machtvakuum nach Frieden mit Guerillas

FARC Viele FARC-Kämpfer sind mit dem Friedensvertrag unzufrieden und kehren zurück. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Nach dem historischen Friedensabkommen mit der FARC hat die kolumbianische Regierung nun auch mit der letzten bewaffneten Guerillaorganisation, der ELN, einen Waffenstillstand geschlossen. Vom 1. Oktober an werden die Rebellen für erst einmal hundert Tage ihre Waffen niederlegen. Der kolumbianische Präsident Santos gibt sich hoffnungsvoll und sieht „einen ersten Schritt in Richtung Frieden“. Danach könnten beide Parteien einen Friedensvertrag aushandeln. Doch der Weg zum tatsächlichen Frieden und zum Ende der gewaltsamen Konflikte in Kolumbien ist noch lang. Die Feuerpause zwischen Regierung und ELN Rebellen wird das Machtvakuum weiter vergrößern, das durch den Rückzug der FARC aus den von ihr besetzten Gebieten hervorgerufen wurde. Nun werden die sogenannten Bacrim (Bandas criminales), kriminelle Banden, umso mehr versuchen, es zu füllen.
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Bitcoin: Ein neues Drogengeschäft für zentralamerikanische Gangs

Bitcoin Bitcoin dient mit Hilfe von Darknet als die perfekte anonyme Währung. | Bild (Ausschnitt): © Zach Copley [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es gibt eine Entwicklung, die die UN derzeit genau unter Beobachtung stellt: Immer mehr Umsatz wird bei der Drogenkriminalität mit der digitalen Währung „Bitcoin“ in Zentralamerika generiert. Die Summen sind groß und das Interesse der UN, diesem Phänomen nachzugehen, auch.
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Kolumbiens humane Drogenpolitik bereits nach wenigen Monaten gefährdet

Kolumbien Drogen Kolumbianische Einsatzkräfte zerstören ein Kokainlabor. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Erst am 11. Mai wurde Kolumbiens neue Strategie zur Drogenbekämpfung durch Juan Manuel Santos eingeweiht. Im Zuge der Demilitarisierung der FARC wurde ein Plan entwickelt, der die Drogenproduktion in vormals kontrolliertem FARC-Gebiet beenden sollte. Das ambitionierte Konzept sieht, anders als es in der Vergangenheit der Fall war, eine enge Kooperation mit den lokalen Kokabauern vor. Jedem Kokabauer sollen legale Ausweichpflanzen, 7.800 US-Dollar und Grundstücke zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich dazu sollen Investitionen in die Infrastruktur und in öffentliche Dienstleistungen getätigt werden, um den Umstieg in die Legalität zu erleichtern. Der Plan hatte umgehenden Erfolg. Schon vor offiziellem Starttermin hatten sich 80.000 Familien für das Verfahren angemeldet und erwarten nun staatliche Hilfe und wirtschaftliche Perspektiven, damit sie dem Kokaanbau entsagen können.
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Die Entwaffnung der Farc bedeutet kein Ende der Drogengewalt in Kolumbien

No Farc  Bild (Ausschnitt): ©  xmascarol [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Farc soll nun komplett entwaffnet sein und so ist der wichtigste Teil des Friedensabkommens erfüllt. Die Guerilla-Organisation hatte fast sechzig Jahre lang Terror in der kolumbianischen Bevölkerung verbreitet. Neben der Entwaffnung war ein Teil der Vereinbarung der Rückzug aus dem Drogenhandel, um ein sicheres Land zu schaffen. In der Theorie war das Abkommen eine Lösung für viele Probleme, die Unruhen im Land hervor gerufen haben, praktisch bestehen diese aber immer noch.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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