Schlagwort-Archive: Flucht

Mexiko: Korruption und Gewalt soweit das Auge reicht

Veracruz  Bild (Ausschnitt): © Даниил Кристань [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Veracruz, im Osten Mexikos, sei der korrupteste Staat im korruptesten Mitglied der OECD, so die International Crisis Group (ICG) in einem Ende Februar veröffentlichten Bericht. Zwischen Anfang Dezember und Ende Januar wurden über 230 Personen umgebracht und Stand Februar verschwanden in Veracruz 20.000 Personen, deren Verbleib ungewiss bleibt. Veracruz ist somit für 72 Prozent aller Fälle, in der Personen verschwanden, verantwortlich.
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IS macht auch vor den Kleinsten nicht Halt: Kinder müssen unter Drogeneinfluss in den Krieg

Kindersoldat Afghanistan Symbolbild: Kindersoldat aus Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © Robin Kirk [CC BY 2.0]  - Flickr Im Kampf um die Stadt Mossul bedient sich die Terrororganisation IS zunehmend dem Einsatz von Kindersoldaten. Sie bildet Kinder zu „Heiligen Kämpfern“ aus, unterzieht sie geradezu einer Gehirnwäsche, pumpt sie mit Drogen voll und schickt sie in den Krieg oder als Selbstmordattentäter direkt in den Tod. Anhänger der Terrormiliz bringen ihnen bei, wie man schießt, Kehlen durchschneidet und sich in die Luft sprengt, berichtet ein jesidischer Junge, der aus der Gefangenschaft des IS fliehen konnte.
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El Salvador: Kein Dialog in Sicht

San Salvador  Bild (Ausschnitt): © Rene Mayorga [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Die Mara Salvatrucha (MS13), eine kriminelle Bande, die in Nord- und Mittelamerika aktiv ist, unterbreitete der salvadorianische Regierung öffentlich ein Gesprächsangebot, um den kriegsähnlichen Zustand im Land zu beenden. Auch deutete die MS13 in diesem Zusammenhang ihre Bereitschaft an, sich eventuell selbständig aufzulösen. Von staatlicher Seite werden Verhandlungen jedoch abgelehnt, da die MS13 nicht ernst genommen werden könne. Der Minister für öffentliche Sicherheit Mauricio Ramírez Landaverde schloss die Möglichkeit eines Dialogs zwischen der Regierung und der MS13 aus, da es auf Seiten der Gang keinen tatsächlichen Willen zur Beilegung des Konflikts und der Auflösung der Gangstrukturen gebe.
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Kolumbien: 6,9 Millionen Vertriebene, auch wegen Kokaanbau

 FARC-Rebellen im kolumbianischen Dschungel. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies - Wikimedia Commons Das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen weltweit ist mit 6,9 Millionen Kolumbien. Syrien hingegen liegt mit 6,6 Millionen erst auf Platz zwei. Im September 2016 fand in Kolumbien ein Volksentscheid über den verhandelten Friedensvertrag zwischen der Guerilla-Organisation FARC und der Regierung statt. Überraschenderweise wurde dagegen gestimmt, allerdings lag die Wahlbeteiligung bei gerade einmal 37 Prozent
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Brasilien: Drogenkartelle regieren die Gefängnisse

Gefängnis Manaus  Bild (Ausschnitt): © Flavio Silva [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Am 2. Januar 2017 kam es zu einer massiven Gefängnisrevolte im brasilianischen Manaus. Diese erfolgte jedoch nicht, um Verbesserung der Haftbedingungen durchzusetzen, oder aufgrund eines Fluchtversuchs, sondern nachdem ein Konflikt zwischen Mitgliedern der Drogensyndikate PCC und Familia do Norte (Familie des Nordens) eskalierte. PCC steht für Primeiro Comando da Capital (erstes Kommando der Hauptstadt) und ist eines der mächtigsten Drogenkartelle Brasiliens.
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Rumänien: Transitland für Mafia-Drogen

Hafen von Konstanza - Rumänien  Bild (Ausschnitt): ©  GeorgR (de) [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Obwohl es in den Medien kaum beachtet wird, stellt Rumänien schon seit einigen Jahren zusammen mit Bulgarien und Griechenland ein logistisches Transit-Drehkreuz für Rauschmittel dar. Über die Seeroute vom Schwarzen Meer wird insbesondere Heroin in die EU geschmuggelt.
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Mexiko: Verhaftung von „El Chapo“ wird noch lange nicht den Drogenschmuggel stoppen

Joaquín "El Chapo" Guzmán  Bild (Ausschnitt): © Day Donaldson [CC BY 2.0]  - flickr Joaquín Guzmán Loeram, auch „El Chapo“ genannt, ist Chef des Sinaloa-Kartells im Nordwesten Mexikos. Er gehört zu einer der meistgesuchten Personen Mexikos und den Vereinigten Staaten und schaffte es, 2001 sowie 2015 aus Hochsicherheitsgefängnissen zu entkommen. Anfang dieses Jahres wurde er in Mexiko verhaftet, er soll nun an die USA ausgeliefert werden.
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Honduras im Kampf gegen Korruption: die Richtung stimmt, der Weg ist noch weit

  Bild (Ausschnitt): © PBS NewsHour [CC BY-NC 2.0]  - Flickr

Honduras ist seit langem eines der wichtigsten Transitländer für Drogenschmuggel in die USA. Illegaler Drogenhandel und radikale Gangs machen Honduras zu einem der gewaltvollsten Länder überhaupt. Zwischen 2011 und 2013 wurden dort mindestens 21.033 Menschen umgebracht. Das sind durchschnittlich 19 Morde am Tag. Korruption in den eigenen Reihen erschwert das Vorgehen von Polizei und Regierung ... weiterlesen >>

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Wenn die Heimat nicht mehr sicher ist – Lateinamerikaner auf der Flucht vor Gewalt

Flüchtlinge Zentralamerika Flüchtlinge in Honduras. | Bild (Ausschnitt): © Linda Hess Miller - Wikimedia Commons Die Angst vor Gewalt durch kriminelle Drogenorganisationen ist weit verbreitet in der Bevölkerung Lateinamerikas – und sie treibt Menschen in die Flucht. Das gilt insbesondere für das „Nördliche Dreieck“ Lateinamerikas, also für die Länder El Salvador, Guatemala und Honduras. Dort sind die Mordraten sowie die Zahl der Entführungen besonders hoch. Die Einwohner müssten ständig um ihre Sicherheit bangen. Dies ist – noch vor Armut und Arbeitslosigkeit – der wichtigste Grund, warum sie sich in Richtung der USA aufmachen, auf der Suche nach einem besseren Leben.
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Honduras – Zwischen Drogenkriminalität und Polizeigewalt

  Bild (Ausschnitt): © Angel Reyes Martinez - wikimedia commons Im Jahr 2009 soll die honduranische Polizei ein Killerkommando gegen den Drogenbeauftragten Julián Arístides González Iriás ausgeführt haben. Vor ein paar Tagen kamen in Honduras jahrelang verschwundene Daten ans Licht, die dies bestätigen. Der war Kopf der honduranischen Anti-Drogen-Behörde war dafür berüchtigt aktiv und erfolgreich gegen die Drogenbarone vorzugehen. Als dieser sich am frühen Morgen des achten Dezembers auf den Weg in die Arbeit machte, wurde er von zwei Autos umzingelt und zum Anhalten gezwungen. Kurz darauf erschien ein Motorradfahrer und erschoss ihn durch das Seitenfenster seines Wagens....
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