Schlagwort-Archive: Friedensverhandlungen

FARC: Abrüstungsprozess gefährdet Friedensvertrag

FARC FARC | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Der jahrzehntelange Konflikt zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerilliaorganisation FARC, endete durch den überarbeiteten Friedensvertrag im November 2016. Bisher kontrollierte die FARC 70 Prozent des südamerikanischen Drogenhandels. Abgesehen davon finanzierten sie sich durch den illigalen Bergbau und Entführungen.Ein wesentlicher Teil der Friedensverhandlungen konzentrierte sich auf die zukünftige Drogenpolitik und den endgültigen Waffenstillstand. Bezüglich des Drogennetzes, das sich die FARC in den letzten 52-Jahren aufgebaut hat, müssen alle Informationen offen gelegt werden. Nach und nach müssen die Koka- und Marihuana- Plantagen durch Flächen ersetzt werden, die für den Anbau legaler landwirtschaftlicher Produkte verwendet werden können.
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Steigender Konsum und Anbau von Kokain: Zusammenhang mit dem Frieden in Kolumbien?

Kokainkonsum Darstellung von Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Kokaanbau und die illegale Ernte in Kolumbien sind seit 2011 explosionsartig angestiegen. Die Kokainproduktion in ganz Südamerika boomt: 2014 wurden 950 Tonnen Kokain hergestellt. Dies ist eine Erhöhung um 38 Prozent zum Vorjahr. Der erneute Anstieg des Anbaus führt beim kolumbianischen Verteidigungsminister zu Besorgnis, auch wenn er wenig verwundert ist. Die Kultivierung der Kokapflanze nimmt immer weiter zu.
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Panama: Drogenschmuggel in die USA boomt

Highway Pan American (1S) in Sechura Desert  Bild (Ausschnitt): ©  A. Duarte [CC BY-SA 2.0]  - flickr Das Transitland Panama spürt die Folgen des enormen Anstieg der Kokainproduktion in Kolumbien. Seit den Friedensverhandlungen mit der FARC hat sich der Anbau dort um ein Vielfaches gesteigert. Im Zuge dessen verzeichnete Panama im Jahr 2016 mehr Drogenfunde als jemals zuvor in diesem Jahrtausend.
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Kolumbien: Beflügelt der Frieden den Kokainanbau?

Stortinget - Nobels fredspris 2016  Bild (Ausschnitt): ©  Stortinget [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Schon oft wurde in der Vergangenheit der Versuch unternommen, Frieden im Land zu schaffen, jedoch immer ohne Erfolg. Auch die Auszeichnung aus Oslo wird vorerst nichts an der gespaltenen Situation im Land ändern.
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Kolumbianische Bauern sollen den Kokaanbau für legale Produkte nutzen

  Bild (Ausschnitt): © (c) Rchphoto - Dreamstime Deutschland ist eines der Hauptkonsumentenländer von illegalen Drogen. Um dagegen vorzugehen, reicht es aber nicht aus, nur den Konsum und das Drogenangebot in den Konsumländern zu reduzieren, sondern es muss den Ursprungsländern geholfen werden. Die Kokapflanze wird hauptsächlichen in Peru, Bolivien und Kolumbien produziert. Für diese Länder tragen wir eine große Verantwortung, dass die Kokabauern es schaffen, eine andere, legale Einnahmequelle zu finden.
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Kolumbien: Frieden mit der FARC – Ist das Land bereit?

Demonstration gegen FARC  Bild (Ausschnitt): ©  Camilo Rueda López [CC BY-ND 2.0]  - flickr Das Ende des Bürgerkriegs in Kolumbien rückt in greifbare Nähe. Die kolumbianische Regierung und die FARC-Rebellen haben sich auf Kuba auf einen schrittweisen Friedensplan verständigt. Dieser soll den blutigen Konflikt beenden, der das Land seit über 50 Jahren heimsucht. Doch über 200.000 Opfer und Millionen von Flüchtlingen haben Kolumbien tief gespalten.
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Erfolgreicher Kampf gegen die Drogen? Beschlagnahmungen in Kolumbien

Beschlagnahmtes Kokain Kolumbianische Behörden konfiszieren Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Mark Barney [public domain]  - Wikimedia Commons

An der kolumbianischen Pazifik-Küste konnte dieses Jahr ein rapider Anstieg bei der Beschlagnahmung von Drogen vermerkt werden. Sicherheitslücken und Friedensverhandlungen mit der FARC führen dazu, dass nicht nur die kolumbianische Unterwelt sich verändert, sondern auch interne Drogenhandels-Routen verschoben werden. Zwischen Januar und März dieses Jahres konnten die Behörden allein in der Pazifik-Region 34 Tonnen Drogen ... weiterlesen >>

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Ein Schritt in Richtung Frieden: FARC will Kindersoldaten freilassen

Kolumbianischer Soldat Für ehemalige Kindersoldaten sind umfassende Re-Integrationsprogramme besonders wichtig, um ein Leben außerhalb der Kriminalität führen zu können. | Bild (Ausschnitt): © Sgt. Samuel R. Beyers [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangene Woche gaben die FARC bekannt, ihre Kindersoldaten freizulassen. Dies ist Bestandteil der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der ehemals mächtigste Guerrillagruppe Kolumbiens, die sich hauptsächlich durch Kokainhandel finanziert, und der kolumbianischen Regierung. Nach mehr als fünfzig Jahren soll der Konflikt in diesem Jahr beendet werden. Der nun angekündigte Schritt wird von internationalen Beobachtern als Versuch seitens der FARC gewertet, einen glaubwürdiger Beitrag für anhaltenden Frieden in Kolumbien zu leisten.
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Kolumbien: Landrechte für Kleinbauern – ein Schlüssel im Kampf gegen den Drogenhandel

  Bild (Ausschnitt): © Flickr - Wikimedia Commons

„Wir sind Farmer, keine Drogenhändler. Aber wir sehen uns gezwungen, Koka anzubauen – in diesem sozialen Problem sind wir gefangen – weil wir seit langem vom Staat vernachlässigt wurden.“, so ein kolumbianischer Kokabauer. Obwohl die Friedensverhandlungen zwischen der Rebellenorganisation FARC und der Regierung zaghafte Hoffnungen wecken, geht der Drogenanbau in vielen Regionen nicht zurück – ... weiterlesen >>

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Kolumbien: Militärische Härte gegen kriminelle Gruppen gefährdet Zivilbevölkerung

Kolumbianisches Militär Das kolumbianische Militär hat nun mehr Befugnisse, gegen kriminelle Gruppen vorzugehen. | Bild (Ausschnitt): © Mrnico1092 - Wikimedia Commons Im Kampf gegen sogenannte bandas criminales, kurz BACRIM, hat Kolumbiens Regierung einen folgenschweren Schritt unternommen: Mindestens drei Vereinigungen – „Clan Úsuga“, auch bekannt unter dem Namen „Urabeños“, sowie „Los Puntillos“ und „Los Pelusos“ – wurden als „Organsierte bewaffnete Gruppen“ („Grupos Armados Organizados“) eingestuft und gelten nun als militärische Bedrohung. Das ermöglicht den Behörden ab sofort, mit aller staatlicher Härte gegen sie vorzugehen. Das bedeutet, dass das Militär verstärkt im Kampf gegen das organisierte Verbrechen zum Einsatz kommt.
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