Schlagwort-Archive: Gesundheit

Uruguay: Staat kündigt Cannabis-Verkauf an

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Cannabis kann in Uruguay mittlerweile bereits auf zwei Wegen legal erworben werden. Zum einen ist es jeder Person erlaubt bis zu sechs Cannabis-Pflanzen im eigenen Haushalt zu züchten. Die zweite Möglichkeit ist die Mitgliedschaft in einem der sogenannten Cannabis-Clubs, in dem für jedes Mitglied bis zu 480 Gramm jährlich produziert werden dürfen. Nun wird auch der letzte Schritt im Prozess der Legalisierung vollzogen und die dritte Möglichkeit des legalen Drogenerwerbs initiiert: Cannabis kann, nach einer persönlichen Registrierung, in ausgewählten Apotheken im Land gekauft werden.
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Afghanistan: Vom Drogenabhängigen zum Drogenhelfer

 Heroinabhängige Frau in einem Behandlungszentrum, Kabul | Bild (Ausschnitt): © US Embassy Kabul Afghanistan [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Rund 3 Millionen Menschen in Afghanistan sind drogenabhängig mit steigender Tendenz. In dem Land, das eine der höchsten Drogenraten der Welt aufweist und das Problem eigens produziert – Afghanistan ist weltweit führend im Mohnanbau - stellt dies eine fast unmögliche Herausforderung dar, zumal die Taliban im Drogenmarkt groß mitwirken. Für die NGO Bridge Hope Health Organization arbeiten deshalb nun auch ehemalige Abhängige, die es aus der Sucht geschafft haben, ehrenamtlich, um auch anderen Abhängigen wieder zu einem normalen Leben zu verhelfen.
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Neues UN-Programm startet in Brasilien: Sport als Präventivmaßnahme gegen Drogenmissbrauch

  Bild (Ausschnitt): ©  Jarret Callahan [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Erst gestern ist ein neues Projekt des UNODC unter dem Motto „Line Up Live Up“ in Brasilien angelaufen. Dabei soll Sport präventiv gegen Jugendkriminalität und Drogenmissbrauch eingesetzt werden. Ziel ist es, andere Staaten etwa bei der Bekämpfung von Korruption, der Wiedereingliederung von Gefangenen in die Gesellschaft und der Verhinderung von Gewalt und Drogenmissbrauch durch Jugendliche zu unterstützen sowie ein nachhaltiges Rechtssystem aufzubauen.
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Chile: Drogenkonsum unter Jugendlichen steigt, Regierung setzt auf effektive Behandlung statt Bestrafung

Opium und Heroin Opium und Heroin | Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - Flickr Der Drogenmissbrauch unter Jugendlichen und Kindern stellt in Chile eine immer größere Herausforderung dar und kann einen negativen Effekt auf das gesamte Land haben. Eigentlich ist Chile in Lateinamerika ein Vorbild für Entwicklung, es hat eine starke Wirtschaft und betreibt eine fortschrittliche Sozialpolitik. Trotzdem und vielleicht dadurch bedingt, hat das Land mit den Konsequenzen der gesteigerten Kaufkraft, wie dem Konsum illegaler Substanzen, zu kämpfen. Die Zahlen der konsumierenden Jugendlichen, vor allem derer auf weiterführenden Schulen, zeigen eine deutliche Zunahme des Missbrauchs von Inhalationsmittel und Kokain.
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WHO und UNODC: Gemeinsames Engagement gegen Opioid-Überdosierungen

  Bild (Ausschnitt): ©  Karen Neoh [CC BY 2.0]  - Flickr Da Opioide eine erhebliche Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen, widmet sich auch die Weltgesundheitsorganisation zunehmend diesem Thema und versucht gemeinsam mit der UNODC die Drogennachfrage zu verringern. So soll die Gesundheit der Menschen weltweit geschützt werden. Derzeitiger Schwerpunkt der Zusammenarbeit sind die Verminderungen der Todesfälle durch Opioidüberdosierungen
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Kolumbien: Drogenhandel kann nach gescheitertem Friedensabkommen weiter florieren

Farc im Dschungel von Kolumbien  Bild (Ausschnitt): ©  phoenixdiaz [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Trotz des Scheiterns eines Friedensabkommens zwischen der kolumbischen Rebellengruppe FARC und der Regierung am 02.10.2016 wurde der kolumbianische Präsident mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das geplante Abkommen wurde von der Bevölkerung abgelehnt, dennoch zeigte es eine erste Initiative, um den bereits 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg zu beenden.
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Paco: Eine Droge, die Arme noch ärmer macht

Drogen mit Pfeife rauchen  Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - flickr Paco ist eine sehr gefährliche Droge, die vor allem in den Armenvierteln Argentiniens, Uruguays und Südbrasiliens verbreitet ist. Das Rauschmittel wird auch Kokain-Basispaste genannt und besteht aus Zwischen- und Abfallprodukten der Kokainherstellung. Dabei werden Kokablätter mit Wasser und Schwefelsäure aufgekocht. Bei diesem Vorgang setzt sich Kokainsulfat sowie andere Abfälle ab, woraus die Droge Paco entsteht. Dieses wird oft mit gemahlenem Glas, Kerosin, Rattengift oder sonstigen Chemikalien gestreckt.
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Kill the Messenger – Contra-Krieg Nicaraguas finanziert durch US-amerikanische Drogengelder

Rebells Nicaragua  Bild (Ausschnitt): © Tiomono [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons In den 80er Jahren haben die US-Behörden ihr eigenes Land ins Drogenchaos gestürzt. Sie kündigten öffentlich den großen Kampf gegen die illegalen Substanzen an. Gleichzeitig standen jedoch politische und finanzielle Interessen über der Gesundheit der Bevölkerung. Das fand unter anderem der Journalist Gary Webb heraus, der Ende Dezember 2004 mit zwei Schusswunden im Kopf in seinem Haus tot aufgefunden wurde. Alles deutet auf Selbstmord hin, jedoch ist sich niemand 100 Prozent sicher. Gewiss ist: Gary Webb hat sich als investigativer Journalist in große Gefahr gebracht. Er fand „zu viel“ über die Geschäfte der US-amerikanischen Regierung mit Drogen- und Waffenschmuggel heraus. Im Jahr 2014 wurde die wahre Geschichte des Journalisten sogar unter dem Titel „Kill the Messenger“ international verfilmt.
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Der Hafen von Santos: Wo Drogen, Korruption und Ignoranz aufeinandertreffen

Hauptdrehkreuz für Drogenschmuggel nach Europa: der Hafen von Santos in Brasilien Hauptdrehkreuz für Drogenschmuggel nach Europa: der Hafen von Santos in Brasilien | Bild (Ausschnitt): ©  IT Decisions [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Brasilien ist das Hauptdrehkreuz für den Drogenschmuggel von Lateinamerika nach Afrika, Asien und Europa. Der „War on Drugs“ geht in dem größten Land Lateinamerikas nur sehr schleppend voran. Der brasilianische Anteil an den in Südamerika beschlagnahmten Drogen betrug in den vergangenen Jahren nur sieben Prozent. Von 2010 bis 2014 konnten in Brasilien etwas mehr als ... weiterlesen >>

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Thailand möchte Meth entkriminalisieren

  Bild (Ausschnitt): © พีรพล อนุตรโสตถิ์ [CC BY 3.0]  - Wikimedia Commons

Thailand hat zugestimmt, die Entkriminalisierung von einigen Drogen wie Methamphetamin in Betracht zu ziehen. Die Vereinten Nationen haben mit Blick auf eine neue Perspektive in der Generelversammlung diese Entscheidung getroffen. Der Justizminister des Landes Gen. Paiboon Koomchaya hat außerdem vorgeschlagen, diese Rauschgiftmittel aus der Liste der gefährlichsten Drogen zu streichen und neue Maßnahmen für die ... weiterlesen >>

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