Schlagwort-Archive: Gewalt

Kolumbiens Kokaproduktion erreicht Rekordhoch

Drogen Koka Rekordhoch Strategien Soldaten nach der Niederbrennung eines Koka-Labors in Tumaco | Bild (Ausschnitt): © AP Foto/ William Fernando Martinez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr

Am 25. Juni 2018 veröffentlichte das „Office of National Drug Control Policy“ (ONDCP) im Weißen Haus eine denkwürdige Pressemitteilung zu Kolumbiens Kokaproduktion. Die neuesten Erhebungen haben ergeben, dass diese – seit die Messungen vor 20 Jahren begonnen haben – ein neues Rekordhoch erreicht hat. Ist der Andenstaat ohnehin schon seit Jahren Weltmeister in der Produktion ... weiterlesen >>

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Mittellose Rohingya-Flüchlinge müssen in Bangladesch als Drogenkuriere arbeiten

Rohingya Kutupalong Rohingya-Flüchtlinge in Kutupalong. | Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Für bangladeschische Gangs ist es ein leichtes, in den Flüchtlingscamps Rohingya als Drogenkuriere anzuwerben. Die Flüchtlinge sind arm und meist mittellos, sie leben in teils jämmerlichen Verhältnissen. Für viele ist der Yaba-Schmuggel der einzige Weg, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern.
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Ecuador leidet unter seiner Rolle als Drogentransitstaat

Kolumbien Ecuador Grenze Narino Kolumbianisch-ecuadorianischer Grenzübergang in Nariño. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Dooley [CC BY 2.0]  - Flickr Ob versteckt unter tropischen Früchten oder in Paketen mit Schokoladenpulver, auf hoher See oder am Flughafen – im südamerikanischen Land sorgen immer wieder teils spektakuläre Kokainfunde für Aufsehen. Dabei wird in Ecuador selbst kaum Koka angebaut. Der Andenstaat ist vielmehr ein wichtiges Transitland für Kokainlieferungen aus den benachbarten Hauptproduzenten des Rauschgifts, Kolumbien und Peru, in Richtung USA und Europa.
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Kolumbien: Bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen ELN und EPL in Catatumbo sorgen für Klima der Angst

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime In der kolumbianischen Region Catatumbo sorgen seit Mitte März sorgen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den letzten beiden größeren Guerillas des Landes, der ELN und der EPL, für steigende Gewalt. Besonders die Zivilbevölkerung leidet unter den Auswirkungen des blutigen Konflikts. Die Krise in Catatumbo hatte sich über Monate hinweg zusammengebraut und hängt eng mit der im FARC-Friedensvertrag beschlossenen Demobilisierung der Guerilla in der Region zusammen.
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Mexiko: Neuer Präsident López Obrador will Gewalt und Korruption beenden

López Obrador  Bild (Ausschnitt): ©  Arturo Alfaro Galán [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es waren die größten und umfangreichsten Wahlen der mexikanischen Geschichte – und, da herrschte unter Mexikanern Einigkeit, wahrscheinlich auch die wichtigsten. Am vergangenen Sonntag waren im lateinamerikanischen Land 3.406 politische Ämter neu zu vergeben. 89,3 Millionen wahlberechtigten Mexikaner im In- und Ausland waren unter anderem dazu aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu bestimmen und über die Zusammensetzung des Kongresses zu entscheiden. Zusätzlich fanden in mehreren Bundesstaaten Gouverneurs-, Bürgermeister und Lokalparlamentswahlen statt.
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Kolumbien: Kriminelle Gruppe nutzt WM-Fieber zum Kokainschmuggel

Kolumbien Fußball Trikot WM Das Heimtrikot der kolumbianischen Nationalmannschaft bei der WM in Russland. | Bild (Ausschnitt): ©  F Delventhal [CC BY 2.0]  - Flickr Bei der Fußball-WM in Russland kann Kolumbien gerade sportlich auf sich aufmerksam machen. Nachdem das Auftaktspiel gegen Japan mit 1:2 verloren wurde und das Weiterkommen ins Achtelfinale ernsthaft gefährdet schien, gewannen die „Cafeteros“ um James Rodríguez, Radamel Falcao und Juan Cuadrado mit 3:0 gegen Polen und haben nun gute Chancen doch noch in die nächste Runde einzuziehen, sollten sie ihr letztes Gruppenspiel gegen den Senegal gewinnen. In der Heimat derweil sorgte ein Drogenfund am Flughafen in Bogotá für Aufsehen. Eine kriminelle Gruppe wollte offenbar die weltweite WM-Euphorie nutzen, um unbemerkt Kokain nach Europa zu schmuggeln.
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Präsidentschaftswahl in Kolumbien: Neuer Amtsinhaber gefährdet FARC-Friedensabkommen

Kolumbien Präsident Wahl Iván Duque Der neue kolumbianische Präsident Iván Duque ist ein Gegner des 2016 mit der FARC geschlossenen Friedensabkommens. | Bild (Ausschnitt): ©  Casa de América [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Kolumbien hat einen neuen Präsidenten. Ab dem 7. August wird nun Iván Duque die „Casa de Nariño“, den Amtssitz des Staatsoberhaupts des südamerikanischen Landes, bewohnen. Der rechtskonservative Kandidat, der der von Ex-Präsident Álvaro Uribe gegründeten Partei Centro Democrático angehört, erhielt am Sonntag 53,98 Prozent der Stimmen und konnte sich somit gegen seinen Konkurrenten Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana, der auf 42,01 Prozent der Stimmen kam, durchsetzen.
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Die Kreativität der Drogenhändler nimmt zu – argentinische „Drogenambulanzen“

  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY 2.0]  - flickr Die Sirene anschalten, aufs Gaspedal drücken und dem Polizisten an der Kontrollstation zurufen: „Das ist ein Notfall!“ – mit dieser Taktik haben Drogendealer in Argentinien über acht Monate hinweg Marihuana nicht nur innerhalb des Landes, sondern auch nach außerhalb geschmuggelt. Von der Stadt Corrientes aus wurde vor allem in die Stadt Santa Fe in den USA und in die Stadt Rosario in Argentinien geschleust. Unter dem Deckmantel eines medizinischen Notfalles riesige Mengen an Marihuana schmuggeln - verwerflich oder Genial? Eines muss man den Drogendealern unserer Zeit lassen – ihre Kreativität ist grenzenlos und sie schrecken vor nichts zurück.
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Guatemala: erster jemals gemachter Fund eines Kokafeldes

  Bild (Ausschnitt): © Michael_w - Wikimedia Commons Guatemalische Sicherheitskräfte haben am 26. Mai 2018 in der Bergregion in der Nähe der Stadt Cóban, ein etwa ein Hektar großes Kokafeld entdeckt und anschließend zerstört. Dies ist der erste Fund eines Kokafeldes in Guatemala in dessen Geschichte und somit der erste Beweis für eine mögliche Kokaproduktion in dem Land in Zentralamerika. Darüber hinaus konnte ein zur Weiterverarbeitung der Kokablätter bestimmtes Labor sichergestellt werden. Verschiedene Materialien die für die Umwandlung von Kokablättern zur Kokain-Base benötigt werden wurden ebenfalls gefunden. Dass nun zum ersten Mal in der Geschichte ein Kokafeld entdeckt wurde, wirft viele Fragen auf. Wandelt sich das Transitland in einen Produktionsstaat?
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Drogenkartell CJNG schraubt Gewaltspirale in Mexiko in die Höhe

 Bei Nacht sollte man in Mexiko nicht alleine rumlaufen. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Jaako [CC BY-NC 2.0]  - flickr Am 24. Mai 2018 wurde die Journalistin Alicia Díaz González, die für die Zeitungen „El Financiero“ und „El Norte“ schrieb, tot in ihrer Wohnung in Monterrey, Mexiko gefunden. Sie ist nicht die einzige Journalistin und vor allem nicht die einzige unschuldige Zivilistin die in den letzten Monaten in Mexiko umgebracht wurde. Nachdem das Jahr 2017 mit knapp 27.000 verzeichneten Morden das tödlichste der letzten zwei Jahrzehnte in Mexiko gewesen ist, veröffentlichte die mexikanische Regierung nun ihre Vierteljahresstatistik für den Zeitraum Januar bis April 2018. Demnach stieg die Mordrate mit 10.395 Fällen sogar noch um 21 Prozent gegenüber 2017 an. Drogenkartelle, wie das CJNG, werden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht.
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