Schlagwort-Archive: HIV

Wie der Drogenmissbrauch Pakistan vor Probleme stellt

Drogenpolitik Drogen üben viel Macht innerhalb der Politik eines Landes aus. | Bild (Ausschnitt): © West Midlands Police [CC BY-SA 2.0]  - Flickr

Pakistan liegt im sogenannten Goldenen Halbmond und gilt mit den Staaten Afghanistan und Iran als das Hauptproduktionsgebiet für illegales Opium (90 Prozent). Aus Afghanistan wurden im Jahr 2016 zwei Drittel des weltweiten Schlafmohns auf 201.000 Hektar angebaut. Somit macht es dieses Land zum größten Hersteller von Opiaten weltweit.

Die Abhängigkeit der Menschen ist in diesem ... weiterlesen >>

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Kann Thailand sein Drogenproblem in den Griff bekommen?

Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen | Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - Flickr Die thailändische Polizei kann im Kampf gegen die Drogenkriminalität beachtliche Erfolge für sich verbuchen. Erst konnten bei landesweit koordinierten Aktionen, die sich gegen 27 Drogennetzwerke richteten, 734 Personen festgenommen werden. Einige Tage später wurden bei erneuten Polizeiaktionen über 6 Millionen Yaba-Pillen und 10 Kilogramm Crystal Meth beschlagnahmt.
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USA – Drogenabhängige leiden besonders unter Hurrikan-Saison

Irma Hurrikan Irma auf seinem Weg durch die Karibik. | Bild (Ausschnitt): © Cayobo [CC BY 2.0]  - Flickr Eine Gruppe von Menschen muss in diesen Tagen ganz besonders hart kämpfen: Drogenabhängige. Während sich ganz Miami auf Hurricane Irma vorbereitete, wurden im Stadtviertel Overtown neue Spritzen an Heroinsüchtige verteilt. Patienten auf Drogenentzug besorgten sich kurzfristig noch die nötigen Rationen an Medikamenten, um die nächsten Tage zu überstehen.
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Myanmar: Trotz steigender Anzahl von Drogenkonsumenten sinkt Zahl HIV-Infizierter

Crystal Meth In Myanmar steigt die Konsumentenzahl von Crystal Meth. | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Seitdem Myanmar 2013 begonnen hat, HIV Präventionsmaßnahmen auch in ländliche Gebiete zu verbreiten, sinkt die Anzahl der Infizierten. 57 Prozent wird behandelt. Damit liegt das Land im regionalen Vergleich vorne. Laut dem kürzlich erschienenen Bericht der UN über die globale Verbreitung von HIV sank die Zahl der AIDS Toten in den letzten sechs Jahren um 52 Prozent. 2016 starben demnach 8000 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Auch die Zahl der Neuinfizierten sank seit 2010 um 26 Prozent. Grund dafür ist die bessere HIV Präventionsarbeit für Drogensüchtige. In Myanmar leben 230.000 Menschen mit HIV. 28,5 Prozent davon spritzen sich Drogen. Zwischen 2014 und 2016 stellte die Regierung mehr als 300 sterile Spritzen pro betroffenem Drogenabhängigen aus.
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Ist Kambodschas Kampf gegen die Drogen eher schädlich als hilfreich?

Injektionsspritzen zum Spritzen von Drogen Zur HIV-Prävention in Kambodscha stellen NGOs Drogenabhängigen saubere Spritzen zur Verfügung. | Bild (Ausschnitt): © Nathan Forget [CC BY 2.0]  - Flickr Seit dem ersten Januar hat die Polizei Kambodschas mehr als 10.000 Menschen wegen Drogendelikten verhaftet. Im gesamten letzten Jahr wurden 9 800 Menschen im Zusammenhang zu Drogen festgenommen. Schuld an der steigenden Zahl von Verhaftungen ist die neue Anti-Drogenkampagne. Jene reagiert auf die steigende Beliebtheit von Methamphetamin, also Yaba Tabletten und Crystal Meth. Sie gelten als die meist genutzten Drogen in der gesamten Region. Kambodscha grenzt an Laos und Thailand an, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks. Auf ursprünglich sechs Monate angelegt, wurde die Kampagne vom Premierminister Hun Sen bis zum Jahresende verlängert. Zudem bekommt sie ein Budget von einer Million US-Dollar. Jenes soll für Bildung, Ausrüstung, Behandlung und als Bonus für die beteiligten Polizisten benutzt werden. Es werden nicht nur Menschen verhaftet, die Drogen konsumieren oder dabei haben. Alleine Hilfsmittel wie Spritzen dabeizuhaben, ist Grund genug verhaftet zu werden. Vorher war es möglich, auf der Straße ungestört zu konsumieren, während die Polizei vorbeilief.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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Jährlicher Europäischer Drogenbericht – Rauschmittelnachfrage steigt weiter an

  Bild (Ausschnitt): © Octavio L. - Wikimedia Commons Der am vergangenen Montag veröffentlichte Jahresbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) verdeutlicht die Entwicklung des Drogenkonsums in Europa. 8.114 Menschen starben 2015 nachweislich an den Folgen einer Überdosis. Die Zahl der Drogentoten ist hiermit bereits zum dritten Mal in Folge angestiegen. Die Hälfte der Opfer kommen aus Großbritannien und Deutschland. Heroin und andere Opioide sind die Substanzen, die 81 Prozent dieser Todesfälle verschuldet haben. Keine anderen Rauschmittel führen zu mehr direkten Todesfällen. Dem Suchtforscher Adam Winstock zufolge sind insbesondere Menschen, die Heroin nehmen, erfahrungsgemäß schon Jahre bzw. jahrzehntelang süchtig. Da es sich um eine Droge handelt, die in den 70er und 90er Jahren verstärkt konsumiert wurde, sind viele Betroffene mittlerweile älter als 50.
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Der ostafrikanische Heroinhandel überschwemmt Europa und Nordamerika

Heroin  Bild (Ausschnitt): © Matthew [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flicker Seit 2010 hat ein Wachstum des Heroinhandels in und um Ostafrika die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft geweckt. Diese warnt, dass die Auswirkungen des Heroinhandels im großen Stil für die Region verheerend sein könnten . Es besteht die große Gefahr, dass die Drogenhändler ihren Einfluss in Ostafrika verstärken und das politische Leben, das Sicherheitsumfeld und das Leben der Bürger bedrohen. Längst wird die jetzige Lage Ostafrikas mit der Situation in Lateinamerika verglichen, wo die Narco-Kriminalität in weiten Teilen Fuß gefasst hat .
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Repressive Strafverfolgung verschärft Lateinamerikas Drogenproblem

Gefängnis - Symbolbild  Bild (Ausschnitt): ©  Olli Homann [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Viele Gefängnisse in Lateinamerika sind überfüllt und außer Kontrolle geraten. So herrschen oft Gangs über die Haftanstalten und liefern sich blutige Gefechte. Berichten zu Folge besteht etwa in brasilianischen Gefängnisanstalten eine Überbelegung von bis zu 147 Prozent. Auf 400.000 Plätze kommen also rund 650.000 Gefangene. Doch was lässt sich gegen diese Missstände tun? Während aus der verstärkten Bekämpfung der Drogenbanden nur noch mehr Gefangene resultieren, wobei häufig Kleinkriminelle gefasst werden, während große Drogenbosse einer Strafverfolgung aufgrund ihrer weitreichenden Kontakte entgehen, ist eine adäquate Lösung bis heute nicht in Sicht.
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