Schlagwort-Archive: Honduras

Jamaika: Steigende Mordrate trotz liberaler Drogenpolitik

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Die schockierende Realität: Die jamaikanische Mordrate ist im Vergleich zum letzten Jahr fast um 20 Prozent gestiegen. Seit Januar mussten 639 Menschen ihr Leben lassen. Anfang Juni wurden innerhalb einer Woche 33 Menschen in ländlichen Regionen und 21 in städtischen Regionen ermordet. Die Morde sind hauptsächlich eine Folge der Rivalität verschiedener Gangs, welche sich mit dem Drogenhandel finanzieren. Seit 2009 schien die Rate zu sinken, aber seit 2014 steigt sie.
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Korruption, Gewalt & Kriminalität – Honduras droht ein zweites Kolumbien zu werden

Sichergestellte Ladung Kokain aus Honduras Von der US-Küstenwache konfisziertes Kokain | Bild (Ausschnitt): © von Coast Guard (Drug hand off) [Public domain] [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 22. Mai wurde in Honduras eine Koka-Farm gefunden. Sie umfasste ungefähr 84.000 Quadratmeter. Der Verdacht hatte sich erhärtet, weil man Chemikalien fand, die dazu benutzt werden die Blätter weiter zu verarbeiten. Im Zuge der Ermittlungen wurden immer häufiger entsprechende Felder überall im Land entdeckt. Die Sicherheitsbehörden gehen momentan davon aus, dass es sich hierbei um Experimente von kolumbianischen oder guatemaltekischen Banden handelt. Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Farm vor ungefähr drei Jahren von kolumbianischen Ingenieuren aufgebaut worden ist. Sie hatten mit Absicht eine Lage ausgewählt, die abgelegen ist, in bergigen und regnerischen Gebieten Honduras‘, die gute Bedingungen für das Anpflanzen von Koka bedeuten. Es deutet immer mehr darauf hin, dass kriminelle Banden ein Interesse daran haben, das Land von einem Transitland zu einem Produktionsland für Kokain zu machen.
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Drogenhändler profitieren vom Klimawandel

  Bild (Ausschnitt): © go_greener_oz [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trumps, sich von einer globalen Vereinbarung zur Bekämpfung des Klimawandels zurückzuziehen, beeinträchtigt die Bemühungen der Bewältigung der Umweltprobleme in Lateinamerika und in der Karibik, die seit langem mit dem organisierten Verbrechen in Relation stehen. Denn die Schwächung des Kampfes gegen den Klimawandel spielt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen für die globale Sicherheit. Zwar kann der Klimawandel nicht direkt Gewalt verursachen, aber er interagiert mit ihr und verschärft bestehende Probleme.
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Koka-Anbau in Honduras könnte den Würgegriff der Gangs stärken

  Bild (Ausschnitt): © (c) Rchphoto - Dreamstime Behörden in Honduras haben Kokafarmen entdeckt. Das kommt für die meisten dort überraschend, da das Land normalerweise nicht für den Anbau der Droge bekannt ist. Bekannt dagegen ist, dass auf dem Gebiet des Staates Marihuana angebaut wird. Anbaufelder für Koka stellen ein neues Phänomen dar. Honduras ist im Hinblick auf Kokain vor allem als Transitland bekannt. Die organisierte Kriminalität nutzt ihre starken Strukturen, um Drogen auf den nordamerikanischen Markt zu bringen. Die Felder, die von honduranischen Behörden entdeckt und zerstört wurden, sind vielleicht ein Anzeichen eines Experiments, in dem Land Koka anzubauen. Bei einer der kürzlichen Konfiszierung wurde nicht nur die Pflanze entdeckt, sondern auch Chemikalien und Equipment, das benutzt wird, um die Kokablätter weiter zu verarbeiten. Ebenfalls wurde dort die Paste beschlagnahmt, mit der direkt Kokain hergestellt wird. Bei einer weiteren Beschlagnahmung wurden Kokapflanzen in voller Blüte gefunden, zusammen mit Hinweisen darauf, dass schon mindestens eine Ernte eingefahren worden war und neue Samen bereits eingepflanzt wurden. Man vermutet kolumbianische und guatemaltekische Banden hinter den Feldern, die versuchen auf dem Hoheitsgebiet Honduras‘ die Droge anzubauen. Die Häufung von Kokafeldern könnte andeuten, dass Honduras langsam von einem Transitland zu einem Produktionsland für Koka wird.
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Kokainhandel intensiviert Entwaldung in Zentralamerika

  Bild (Ausschnitt): © Tan Kian Yong - Dreamstime Bis zu 30 Prozent der Entwaldung in zentralamerikanischen Ländern sind auf den Kokainhandel zurückzuführen. Gemäß einer Studie des Environmental Research Letter Journal sind Honduras, Guatemala und Nicaragua besonders schlimm betroffen. Dabei handelt es sich um die erste Studie, die darstellt, wie der Drogenhandel im Gegensatz zum Drogenanbau die Entwaldung beeinflusst. Somit ist der Drogenhandel eine unmittelbare Ursache für Umweltschäden in Lateinamerika.
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Mexikanischer Drogenkrieg beginnt zu eskalieren

Protest gegen War on Drugs Protest gegen War on Drugs - "40.000 Tote -nicht mehr!" | Bild (Ausschnitt): © Fronteras Desk [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Mexiko ist die Zahl der Morde in den letzten Jahren enorm angestiegen. Bis heute gibt es keine Anzeichen nachlassender Gewalt. Aufgrund der steigenden Gewalt in Bezug auf den Drogenhandel überholt Mexiko den Irak und Afghanistan, und wurde im Jahr 2016 das zweitgrößte Kampfgebiet der Welt. Der Herrschaft des Terrors, die durch mexikanische Drogenkartelle entstand und die unschuldige Zivilbevölkerung traf, fielen 23.000 Menschen zum Opfer - Die höchste Mordrate seit 2012. Mexikos militarisierter Drogenkampf ähnelt zunehmend einem bewaffneten Konflikt.
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Dominikanische Republik: Erschreckende soziale Folgen eines zentralen Drogenumschlagplatzes

Kokain beschlagnahmt in der Karibik Kokain beschlagnahmt in der Karibik | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Immer häufiger erscheinen Berichte darüber, wie an Flughäfen sogenannte Bodypacker bei dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, verhaftet werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Transporte aus Lateinamerika, vor allem aber aus der Dominikanischen Republik.Hinzu kommt, dass im Dezember 2016 in Santo Domingo einer der erfolgreichsten Luftverkehrsdienstleister der Dominikanischen Republik beschuldigt wurde, sich auf legalen Flügen aktiv am Drogenhandel zu beteiligen. Schon seit Jahren spielt die Dominikanische Republik eine wesentliche Rolle als Umschlagsplatz für Kokain, Marihuana und Heroin in der Karibik.
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Drogenwirtschaft korrumpiert El Salvador

  Bild (Ausschnitt): © (c) Tomloel - Dreamstime.com El Salvador spielt eine relativ kleine, aber wachsende Rolle im Drogenhandel. Es dient als Drogendepot und vor allem als Transitstaat. Hauptsächlich wird Kokain aus Kolumbien und anderen südamerikanischen Ländern nach Mexiko und dann weiter in die USA geschmuggelt. Besonders die kaum kontrollierten Grenzübergänge mit den Nachbarländern Honduras und Guatemala erleichtern den Drogenschmuggel. Zusätzlich ermöglichen die zahlreichen Orte, insbesondere an El Salvadors Küste, die Drogen in kleinere Mengen für den weiteren Weg Richtung Norden zu entladen und zu verpacken oder für den Vertrieb und Verkauf im Heimatland zu nutzen.
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Guatemala: Fünf Attentate in zwei Monaten

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Jason Costanza [CC BY 2.0]  - flickr Guatemala hat stark mit Bandenkriminalität und Gewalt zu kämpfen. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Attentate auf Politiker verübt. Allein seit Beginn des Jahres 2017 wurden fünf Bürgermeister angegriffen. Zwei von ihnen starben. Der Präsident des nationalen Gemeindeverbands in Guatemala, Edwin Escobar, macht Drogenbanden, die ihre Macht ausweiten wollen, für diese Angriffe verantwortlich. Es konnte zwar noch nicht bewiesen werden, dass die kriminellen Gruppen die Taten begangen haben, jedoch wurden in den letzten Jahren mehrere Bürgermeister ermordet, die entweder in den Drogenschmuggel involviert waren oder in Gemeinden regierten, die sich auf bekannten Schmuggelrouten befinden.
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Gang MS13 auf dem Vormarsch in die USA

MS13 (Mara Salvatrucha 13) and some crap graff in the middle of nowhere, in Navajo Nation. (Arizona)  Bild (Ausschnitt): ©  Dier [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com Die Mara Salvatrucha, oder auch MS13 ist eine berüchtigte Gang in El Salvador und zunehmend auch in anderen Staaten. Sie entstand ursprünglich in Los Angeles, als aufgrund des Bürgerkrieges im Nördlichen Dreieck – El Salvador, Honduras und Guatemala - viele Menschen in die USA flohen.
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