Schlagwort-Archive: Indigene

Peru: Maßnahmen gegen Drogenwirtschaft wenig effektiv

  Bild (Ausschnitt): © Cocoabiscuit [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr In einem koordinierten Einsatz zwischen Kolumbien und Peru ging die peruanische Regierung kürzlich gegen einen Drogenring im Norden des Landes vor. Im Zuge der Operation durch das kolumbianische und peruanische Militär kam es zur Verhaftung von über 50 Mitwirkenden eines Drogenringes. Die durch mehrere 100 Einsatzkräfte durchgeführte Unterfangen ist das Erste in Perus abgelegener, nördlicher Grenzregion und wird von Innenminister Mauro Medina als Perus bisher weitreichendste Maßnahme gegen Drogenkriminalität eingestuft.
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Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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Kolumbien: Kriminelle Gruppen nutzen Nationalparks für illegale Aktivitäten – mit katastrophalen ökologischen Folgen

Sierra Nevada del Cocuy Nationalpark Der Parque Nacional Sierra Nevada del Cocuy ist einer der insgesamt 59 kolumbianischen Nationalparks. | Bild (Ausschnitt): ©  YoTuT [CC BY 2.0]  - Flickr Kolumbien ist eines der an biologischer Vielfalt reichsten Länder der Welt. Der südamerikanische Staat beheimatet eine enorme Artenvielfalt – 10 Prozent der auf der Erde vorkommenden Spezies finden dort ein Zuhause. Die Nähe zum Äquator, die unterschiedlichen Höhenlagen und die abwechslungsreichen klimatischen Bedingungen haben facettenreiche Ökosysteme zur Folge. Doch die Harmonie der Natur wird durch eine Vielzahl von kriminellen Gruppen gefährdet, die Nationalparksarks als Rückzugsort und für die Durchführung ihrer illegalen Aktivitäten nutzen.
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Kokaanbau in Peru gefährdet indigene Bevölkerung

 Ein Mitglied des Stammes der Iquitos demonstriert die Verwendung eines Blasrohres - die indigene Bevölkerung kann ihre Territorien im peruanischen Amazonasgebiet ohne staatliche Hilfe kaum schützen | Bild (Ausschnitt): © JialiangGao [Public Domain]  - wikimedia commons

In Peru siedeln sich vermehrt Kokabauern aus den Anden auf indigenem Land im Amazonasgebiet an, um dort großflächig Kokasträucher anzubauen. Im Verborgenen fahren sie dort die illegalen Ernten ein, die zur Produktion von Kokain essentiell sind. Nach Angaben des UNODC in Lima ist die Fläche, die für die Kokaproduktion in Peru genutzt wird, seit 2015 ... weiterlesen >>

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Kolumbien: UN-Untersuchungskommission nach Tumaco-Massaker attackiert

Massaker Der Angriff der Regierung auf die UN-Mission bekräftigt das vorher angerichtete Massaker. | Bild (Ausschnitt): © UK Mission to the UN New York [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach den Ereignissen am 05. Oktober 2017 in Llorente, einem Teil der Großgemeinde Tumaco in Kolumbien, hat es wieder einen bewaffneten Angriff von den Einsatzkräften der staatlichen Drogeneinheit an eben diesem Ort gegeben.
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Drogenbanden nutzen illegalen Bergbau zur Geldwäsche

Luftaufnahme von Gold Abbau in Wald in Guyana Beispielhaftes Bild für Gold Abbau in Guyana | Bild (Ausschnitt): © Allan Hopkins [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Panamas Regenwälder und die dortige Bevölkerung sind gefährdet. Besonders durch den Raubbau von Gold – hinter dem Gruppierungen aus dem organisierten Drogenhandel vermutet wird. Sicher ist, dass es sich um kriminelle Banden handelt, die sich Zugang zu den Regenwäldern verschaffen und die dort lebende indigene Bevölkerung benutzen, um Gold und andere Bodenschätze zu gewinnen. Der Verdacht, dass es sich bei den Drahtziehern um Gruppierungen aus dem Drogengeschäft handelt, begründet sich auf der Möglichkeit der Geldwäsche, die der Goldhandel bietet.
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Bolivien: Mehr Flächen zum Koka-Anbau – Ein Fluch oder ein Segen?

Koka-Plantage Anbau von Koka-Pflanzen in Bolivien | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Wikimedia Commons Bolivien ist der drittgrößte Koka-Produzent weltweit nach Kolumbien und Peru. Seit 2010 sind der Anbau und die Produktion der Kokapflanze um 35 Prozent national gesunken. Durch eine neue Gesetzgebung möchte die bolivianische Regierung dem entgegenwirken. Der bolivianische Präsident Evo Morales unterzeichnete im März ein umstrittenes Gesetz zum Anbau von Koka. Die Regierung einigte sich mit den Verbänden der Kokabauern auf eine Ausweitung der Flächen für die Koka-Kultivierung. Die legale Anbaufläche wird um fast das Doppelte vergrößert, von 12.000 auf 22.000 Hektar. Der Senat und das Abgeordnetenhaus müssen dieser Gesetzgebung noch zustimmen – dies gilt als wahrscheinlich.
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Mexiko: Der Anti-Drogen-Krieg hat katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt

Deforestation Mexico  Bild (Ausschnitt): ©  Blatant World [CC BY 2.0]  - flickr Der Drogenhandel ist eine der größten Herausforderungen für Mexiko. Tausende Menschen sterben jährlich in Folge der Drogenkriminalität. Ein entscheidender Faktor im Anti-Drogen-Krieg in Mexiko ist die gesellschaftliche und politische Einstellung der USA. Die Vereinigten Staaten stellen den weltweit größten Drogenmarkt dar. Die enorme Nachfrage bestimmt die Produktion und den Handel. Laut US-Behörden stammen rund 90 Prozent des importierten Kokains aus Mexiko.
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Ein Schritt in Richtung Frieden: FARC will Kindersoldaten freilassen

Kolumbianischer Soldat Für ehemalige Kindersoldaten sind umfassende Re-Integrationsprogramme besonders wichtig, um ein Leben außerhalb der Kriminalität führen zu können. | Bild (Ausschnitt): © Sgt. Samuel R. Beyers [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangene Woche gaben die FARC bekannt, ihre Kindersoldaten freizulassen. Dies ist Bestandteil der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der ehemals mächtigste Guerrillagruppe Kolumbiens, die sich hauptsächlich durch Kokainhandel finanziert, und der kolumbianischen Regierung. Nach mehr als fünfzig Jahren soll der Konflikt in diesem Jahr beendet werden. Der nun angekündigte Schritt wird von internationalen Beobachtern als Versuch seitens der FARC gewertet, einen glaubwürdiger Beitrag für anhaltenden Frieden in Kolumbien zu leisten.
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Kokain-Konsum bedroht den Regenwald

  Bild (Ausschnitt): © Juliengrondin - Dreamstime.com

Die wenigsten Menschen, die Kokain konsumieren, machen sich dabei Gedanken um den Regenwald – sollten sie aber. Der Drogenanbau und –handel gefährdet zunehmend den Erhalt der mittel- und südamerikanischen Regenwälder. Die Artenvielfalt, das Ökosystem und auch indigene Gemeinden sind dadurch einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt.

Die USA versucht, den Drogenhandel bereits auf der Route in die ... weiterlesen >>

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