Schlagwort-Archive: Iran

Wie der Drogenmissbrauch Pakistan vor Probleme stellt

Drogenpolitik Drogen üben viel Macht innerhalb der Politik eines Landes aus. | Bild (Ausschnitt): © West Midlands Police [CC BY-SA 2.0]  - Flickr

Pakistan liegt im sogenannten Goldenen Halbmond und gilt mit den Staaten Afghanistan und Iran als das Hauptproduktionsgebiet für illegales Opium (90 Prozent). Aus Afghanistan wurden im Jahr 2016 zwei Drittel des weltweiten Schlafmohns auf 201.000 Hektar angebaut. Somit macht es dieses Land zum größten Hersteller von Opiaten weltweit.

Die Abhängigkeit der Menschen ist in diesem ... weiterlesen >>

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Iran: Drogenhändler missbrauchen Tauben als Drogenkuriere

 Brieftauben werden immer wieder zum Drogenschmuggel eingesetzt.  | Bild (Ausschnitt): ©  blackpictures [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die iranische Polizei hat letzte Woche rund hundert Tauben beschlagnahmt, die offenbar als Drogenkuriere missbraucht wurden. Die Vögel wurden bei einer Antidrogenoperation in der westiranischen Provinz Kermanschah entdeckt. Anscheinend wurde den Tieren ein kleiner blauer Plastikbeutel an die Klaue gebunden, indem sich die illegalen Drogen befanden. Nicht zum ersten Mal benutzen Drogenhändler die Vögel, die in früheren Zeiten als Postboten oder Kuriere eingesetzt wurden, auch für ihre kriminellen Zwecke. Ähnliche Fälle gab es bereits in Kuwait und Kolumbien. Im Iran allerdings, indem die Zucht der Vögel und Taubenrennen eine lange Tradition haben, ist die Taube als Drogenkurier ein relativ neues Phänomen.
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Iran vor Lockerung der Drogengesetze – Todesstrafe nicht mehr zwingend

Heroin aus Afghanistan Heroin aus Afghanistan wird durch den Iran in Richtung Europa geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): ©  DFID - UK Departmen International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Iran führt zusammen mit Saudi-Arabien, Pakistan und dem Irak am häufigsten die Todesstrafe durch – China veröffentlicht keine Daten, jedoch geht Amnesty International von mehreren Tausend Fällen allein im vergangenen Jahr aus. 567 Menschen wurden 2016 in der islamischen Republik exekutiert. Diese Zahl könnte in den nächsten Jahren sinken. Der häufigste Grund für die Vollstreckung sind Drogendelikte. Anfang August will das Parlament über eine Milderung der aktuellen strengen Drogengesetze abstimmen. Die Gesetzesvorlage vom 16. Juli strebt eine Lockerung der Todesstrafe an. Jene soll nur noch dann verhängt werden, wenn man mit mehr als 100 Kilogramm traditionellen Drogen wie Opium oder ab zwei Kilogramm synthetische Drogen wie Methamphetamin erwischt wird, oder Minderjährige für Produktion und Handel von auch kleineren Mengen benutzt. Human Rights Watch fordert die Aussetzung der Exekutionen bis über den Entwurf abgestimmt wird. Es sei grausam, Menschen für etwas hinzurichten, für das sie in absehbarer Zeit höchstens 30 Jahre ins Gefängnis müssten, so die Menschenrechtsorganisation.
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Der ostafrikanische Heroinhandel überschwemmt Europa und Nordamerika

Heroin  Bild (Ausschnitt): © Matthew [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flicker Seit 2010 hat ein Wachstum des Heroinhandels in und um Ostafrika die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft geweckt. Diese warnt, dass die Auswirkungen des Heroinhandels im großen Stil für die Region verheerend sein könnten . Es besteht die große Gefahr, dass die Drogenhändler ihren Einfluss in Ostafrika verstärken und das politische Leben, das Sicherheitsumfeld und das Leben der Bürger bedrohen. Längst wird die jetzige Lage Ostafrikas mit der Situation in Lateinamerika verglichen, wo die Narco-Kriminalität in weiten Teilen Fuß gefasst hat .
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Iran schafft Todesstrafe für Drogenhändler ab

  Bild (Ausschnitt): © Amnesty International [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Der Iran wurde von der internationalen Gemeinschaft schon lange für die Anwendung der Todesstrafe bei Drogenhandel kritisiert. Mit dem Tod werden Besitz, Schmuggel und Handel von Drogen bestraft. Heroin, Morphin und Kokain werden schwerer gewichtet, schon bei einer Menge von 30 Gramm kann man verurteilt werden. Die Hinrichtungen führt eine „Hardline-Justiz“ durch, die unabhängig von der Verwaltung des Präsidenten Hassan Rouhani handelt.
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Irans fehlgeleitete Drogenpolitik – Versprechen die kommenden Präsidentschaftswahlen Besserung?

Drogenabhängige in Afghanistan Drogenabhhängige Afghanen, die Opium versteckt hinter einer Lehmmauer rauchen. | Bild (Ausschnitt): © Lou Gold [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Im Iran können Drogendelikte mit der Todesstrafe geahndet werden. Leider nimmt die iranische Justiz von diesem Gesetz auch vielfach Gebrauch: Im letzten Jahr wurden über 530 Menschen hingerichtet, mehr als die Hälfte wurde aufgrund von Drogendelikten getötet. Damit rangiert der Iran im weltweiten Ranking auf den vorderen Plätzen. Trotz dieser Tatsache scheint das Land auch nach Jahren grausamer Hinrichtungen nicht gewillt zu sein, von seinem eingeschlagenen Kurs abzuweichen. Weder das politische Handeln von Volksvertretern, noch die anstehenden Präsidentschaftswahlen versprechen signifikante Verbesserungen oder gar das Ende der Hinrichtungen.
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Tansania: Präsident Magufuli – Eine neue Hoffnung?

  Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der tansanische Präsident John Pombe Magufuli erklärte Anfang Februar 2017, er werde härter gegen Drogenhändler durchgreifen. Er verlangt von seinen Sicherheitskräften, jeden festzunehmen, der im Zusammenhang mit Drogenschmuggel steht.
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Afghanistan: Immer mehr Frauen drogenabhängig

Opiumkonsum in Afghanistan  Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Afghanistan steigt die Zahl der Frauen, die drogenabhängig sind. In der zweitgrößten Stadt des Landes, Herat im Westen Afghanistans, wurden nach offiziellen Angaben 60.000 bis 70.000 Süchtige registriert. Mehr als 10 Prozent der von Abhängigkeit betroffenen sind Frauen, ca. 8.000. Im letzten Jahr waren im Rehabilitationszentrum der Stadt von 886 Einweisungen 240 Frauen.
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Drogenproblematik im Irak wächst weiter: Produziert das Land selbst?

  Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Irak scheint nicht mehr nur ein Transitstaat für Drogen zu sein, vielmehr produziert das Land die illegalen Substanzen vermehrt auch selbst. Die regionale Instabilität erschwert es dem Staat allerdings, effektive Maßnahmen einzuleiten. Eine Reihe von Verhaftungen aufgrund von Drogendelikten, die sich in letzter Zeit deutlich anhäufen, können auf strukturelle Veränderungen im Drogenmarkt zurückgeführt werden. Nun wurden in dem Land, das seine Drogen bislang aus den Nachbarländern bezog, einige Drogenfarmen und Produktionsstätten entdeckt. Die Regierung verleugnet allerdings eine Entwicklung zu einem drogenproduzierenden Land.
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