Schlagwort-Archive: Kartelle

Zersplitterung der Kartelle und Korruption führen im Nordosten Mexikos zu steigender Gewalt

Polizisten Patrouille Mexiko  Bild (Ausschnitt): ©  Gerald Lau [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Nordosten Mexikos hat trotz der Schwächung der beiden mächtigsten kriminellen Organisationen in der Region, das Golf Kartell und Los Zetas, weiterhin mit zunehmender Gewalt zu kämpfen. Das Gebiet um die beiden Bundesstaaten Tamaulipas und Veracruz ist wegen seiner Nähe zu den USA und dem Golf von Mexiko ein Schlüsselareal für Drogenkartelle. Tamaulipas besitzt mit den Städten Reynosa und Nuevo Laredo zwei der größten Grenzübergänge zu den USA im ganzen Land.
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Kolumbien: Rekordfund von 12 Tonnen Kokain

Kokain Kolumbien Jährlich werden in Kolumbien mindestens 900 Tonnen Kokain produziert. | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Vergangene Woche wurde in Kolumbien die Rekordmenge von 12 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Es handelt sich um den größten Kokainfund der Behörden in der Geschichte des südamerikanischen Landes. Dabei ist diese Beschlagnahmung nur ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Drogenkartelle Kolumbiens.
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Eskalierender Drogenkrieg erreicht Mexikos Tourismushochburgen

Mexikanische Soldaten am Strand Soldaten, die an einem Strand patroullieren - in Mexiko kein seltenes Bild. | Bild (Ausschnitt): © churl [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In vielen mexikanischen Schulen gibt es mittlerweile Übungen, die die Schüler auf mögliche Schusswechsel vorbereiten sollen. In La Paz im Bundestaat Baja California Sur nehmen bereits Grundschulkinder daran teil. Man hört dann Maschinengewehrsalven vom Band und sieht Polizisten mit gezückten Waffen durch die Klassenräume laufen. Die Schüler müssen sich bäuchlings auf den Boden legen, es ertönt eine Durchsage, dass sie Ruhe bewahren sollen. In manchen Bundestaaten sind solche Übungen zwei Mal pro Jahr vorgeschrieben. Grund dafür ist der brutale Drogenkrieg, der Mexiko nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Regierung geht offenbar davon aus, dass die durch ihn ausgelöste Gewalt jederzeit auch Schulen treffen kann.
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Die Ursprünge des mexikanischen Drogenkriegs reichen weiter zurück als gedacht

Mexikanischer Drogenkrieg Schon bevor Ex-Präsident Calderón den Kartellen 2006 den Krieg erklärte, nahm die Gewalt in Mexiko zu. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toldeo [CC BY 2.0]  - Flickr Mehr als 10 Jahre ist es her, dass der damalige mexikanische Präsident Felipe Calderón im Kampf gegen den Drogenhandel den mächtigen Kartellen den Krieg erklärte. Seitdem versinkt das Land in einer nicht enden wollenden Welle von Gewalt. Täglich sterben Menschen bei Gefechten zwischen Militär und Kartellmitgliedern, sowie bei Kämpfen zwischen den Kartellen untereinander. Als Ursache für den Konflikt wähnte man bisher vor allem ebenjene Kriegserklärung Calderóns, aber wie zwei mexikanische Forscher nun herausgefunden haben, wurden die Grundlagen dafür schon viel früher gelegt.
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In China wird das schmutzige Drogengeld der mexikanischen Kartelle sauber

Geldwäsche  Bild (Ausschnitt): © Judy Robinson-Cox [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 20.Oktober gab der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos bekannt, dass seinem Land die „größte Beschlagnahmung von Vermögenswerten in der kolumbianischen Geschichte“ gelungen sei. Im Rahmen der Operation „Hong Kong“ wurden in Bogotá 20 Gebäude, 20 Firmen und 11 Geschäfte im Wert von 87 Millionen Dollar beschlagnahmt. Außerdem konnte Schmuggelware im Wert von 1,6 Millionen Dollar sichergestellt werden. Wie jetzt bekannt wurde, kann diese Schmuggelware mit dem Sinaloa Kartell in Verbindung gebracht werden. Auffällig war, dass 17 der 20 beschlagnahmten Firmen auf die Namen von chinesischen Staatsbürgern registriert sind. Die kolumbianischen Behörden sind einem Netzwerk auf die Spur gekommen, das exemplarisch aufzeigt, wie mexikanische Kartelle in China ihr schmutziges Drogengeld waschen.
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Die Opioid-Krise in den USA nimmt epidemische Ausmaße an

Fentanyl Opioide, wie beispielsweise Fentanyl, sind in den USA für die meisten Drogentode verantwortlich. | Bild (Ausschnitt): © Boris Ott [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Zu diesem Schluss kommt die US-amerikanische Anti-Drogenbehörde DEA in einem am Montag veröffentlichten Bericht, dem National Drug Threat Assessment (NDTA). Der NDTA zeigt jährlich die Gefahren und Risiken für die USA auf, die von in- und ausländischen Drogennetzwerken sowie dem Konsum von illegalen Drogen ausgehen. Die DEA warnt vor einem weiteren gravierenden Anstieg des Drogenkonsums. Die Zahl der Drogentode sei so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen.
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Mordrate in Mexiko auf Rekordhoch: Nur in Syrien gibt es mehr Tötungsdelikte

  Bild (Ausschnitt): © Sortica - Wikimedia Commons Im September diesen Jahres jährte sich das Verschwinden der  43 Studenten, die in der mexikanischen Stadt Inguala entführt wurden, zum dritten Mal. Damals wurden die Studenten des Landstudienkolleg von Ayotzinapa, dass sich durch den Kampf für einen sozialen Wandel zugunsten schwächerer Bevölkerungsteile auszeichnet, laut offiziellen Angaben von  Polizisten verschleppt und an die kriminelle Drogenbande Guerreros Unidos übergeben. Demnach wollten die Lehramtsstudenten Ende September 2014  Spenden sammeln und für die Verbesserung der sozialen Bedingungen bei einer Kundgebung der Frau des Bürgermeisters protestieren. Das Bürgermeisterpaar Ingualas selbst soll der Drahtzieher des grausamen Verbrechens gewesen sein. Das Paar soll zudem enge Verbindungen zu Drogenkartellen gepflegt haben und wurde kurz nach dem Verschwinden der Studenten festgenommen. Das zumindest ist die offizielle Version der mexikanischen Regierung. Doch nach fast drei Jahren sind die Zweifel an dieser Version des Tathergangs groß. Für unabhängige Ermittler ist vor allem die Rolle des mexikanischen Militärs, das seit 2006 eigentlich gegen die großen Drogenkartelle kämpfen soll, von großem Interesse.
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Mexikanische Drogenkartelle als diversifizierte Großunternehmen?

  Bild (Ausschnitt): ©  Pkripper503 - Dreamstime Bei vielen Experten und Beobachtern des mexikanischen Drogenkriegs scheint sich eine neue Betrachtungsweise der Drogenkartelle durchzusetzen. Sie betrachten das Vorgehen und die Strukturen der Kartelle mittlerweile vermehrt von einer ökonomischen Perspektive. Guadalupe Correa-Cabrera, die ein Buch über den Aufstieg des Zeta-Kartells geschrieben hat, sagt, der Begriff „Drogenkartell“ sei unzeitgemäß. Viele Drogenkartelle würden heutzutage eher transnationalen Unternehmen ähneln. Sie sind längst nicht mehr nur im Drogengeschäft unterwegs, sondern seit einigen Jahren auch in legalen Wirtschaftszweigen sehr aktiv. Besonders ertragreich sind hierbei der Abbau und Export von Rohstoffen. Der Kriminalitätsexperte Edgardo Buscaglia von der Columbia-Universität in New York sagt, fast alle Kartelle seien inzwischen diversifizierte Großunternehmen. In legalen Wirtschaftszweigen würden sie bis zu 50% ihrer Umsätze erzielen.
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Amerikanische Nachfrage nach mexikanischen Drogen so hoch wie nie

Heroin  Bild (Ausschnitt): © WBEZ [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die Grenze zwischen den USA und Mexiko sorgt seit vielen Jahren für Aufsehen. Der neue US-Präsident Donald Trump beharrt auf seinem Vorhaben, die beiden Länder durch eine Mauer zu trennen. Mexiko soll dafür zahlen. Wie, ist ungewiss.
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Costa Rica: Drogenhandel floriert – Mordrate steigt

Polizei Costa Rica Die costa-ricanische Regierung konzentriert sich auf einen transnationalen Ansatz zur Bekämpfung der Kriminalität. | Bild (Ausschnitt): © The LEAF Project [Public Domain]  - Flickr In Costa Rica lässt sich ein Anstieg der Mordrate beobachten. In vier Jahren ist die Mordrate von 8,4 auf 11,8 Morde pro 100.000 Einwohner im Jahr 2016 gestiegen. Insgesamt gab es im letzten Jahr 577 Morde. Allein in den ersten zwei Monaten dieses Jahres kam es zu 91 Morden, dies deutete bereits darauf hin, dass die Mordrate in diesem Jahr ähnlich hoch sein wird wie in den letzten Jahren.
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