Schlagwort-Archive: Kartelle

Kokainproduktion in Kolumbien so hoch wie nie

 Kolumbianischer Polizist bei der Zerstörung eines Drogennlabors. | Bild (Ausschnitt): © Policia Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Zeitraum zwischen dem 5. und 9. März dieses Jahres konnte das kolumbianische Militär 8,1 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Im Zuge der Operation wurden 5,3 Tonnen der Droge im Golf von Urabá, 1,6 Tonnen im Hafen von Santa Marta und 1,2 Tonnen an der Grenze zu Ecuador konfisziert. Der Golf von Urabá ist wegen seiner geographischen Lage sowie der Nähe zur Atlantik- und Pazifikküste gut für illegale Organisationen, um große Mengen Kokain aus dem Land zu schmuggeln. Die 5.1 Tonnen waren zwischen einer Schiffsladung Bananen versteckt und sollten nach Belgien gebracht werden, von wo das Kokain weiter über den Kontinent verteilt werden sollte.
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Präsidentschaftswahl in Costa Rica: Kann der neue Amtsinhaber der Drogenproblematik Herr werden?

Carlos Alvarado Quesada Der neue costa-ricanische Präsident Carlos Alvarado Quesada bei einer Debatte mit Studenten des "Tecnológico de Costa Rica". | Bild (Ausschnitt): © MadriCR [CC BY-SA 4.0]  - Wikimedia Commons Carlos Alvarado Quesada ist neuer Präsident Costa Ricas. Der 38-jährige Journalist und ehemalige Arbeitsminister der linksliberalen Regierungspartei PAC (Partido Acción Ciudadana) erhielt am Ostersonntag etwa 60 Prozent der Wählerstimmen und konnte sich somit gegen seinen Konkurrenten, den evangelikalen Priester Fabricio Alvarado Muñoz, durchsetzen. Rund 3,3 Millionen Costa-Ricaner waren dazu aufgerufen, ihr neues Staatsoberhaupt zu bestimmen.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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Mexiko als der neue Großproduzent von Schlafmohn

 Die südmexikanische Region Guerrero ist das größte Schlafmohngebiet des Landes | Bild (Ausschnitt): © Lara Danielle [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mexiko gehört weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Drogen. Seit Jahrzehnten ist das Land für seine Cannabisherstellung bekannt. Aufgrund der strategischen Lage gilt es auch als wichtiger Transitstaat für den Kokainschmuggel aus Südamerika. Nun steht der Staat nach Afghanistan und Myanmar an dritter Stelle der Weltrangordnung für den Schlafmohnanbau. Die Kultivierung der illegalen Pflanze, die Grundsubstanz für Opium und Heroin, steigt in Mexiko rapide an. In den letzten Jahren hat sich der Export der halluzinogenen Droge verdreifacht.
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Drogenwirtschaft Paraguays korrumpiert Staat und Gesellschaft

 Der illegale Drogenschmuggel führt regelmäßig auf die Grenzstädte Ponta Porã und Pedro Juan Caballero zurück  | Bild (Ausschnitt): © Luís Costa [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay gehört nach Angaben der UNODC zu einem der fünf größten Marihuana-Produzenten weltweit. Doch nach dem SENAD konsumiert nicht mal ein Prozent der Paraguayer Marihuana. Daraus resultiert, dass fast die ganze Cannabisproduktion auf dem Schwarzmarkt landet und für den illegalen Export verwendet wird. Während nur 20 Prozent nach Argentinien, Peru und Bolivien geschmuggelt wird, gelangen 80 Prozent an den brasilianischen Nachbar. Von dort verkaufen und verteilen Gangs die Ware im ganzen Staat. Laut der UNO liegt das Epizentrum des paraguayischen Drogengeschäfts circa 500 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt.
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US-Waffenindustrie verdient mit den Drogenkriegen in Lateinamerika Milliarden

  Bild (Ausschnitt): © Diego Fernández [public domain]  - Wikimedia Commons

Das Kokain und die eng damit verbundenen Kartelle und Kriege sind in Lateinamerika Alltag und fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Keine andere Region auf der Welt leidet so sehr unter der Drogengewalt wie die Anbaustaaten Südamerikas und die Transitstaaten Mittelamerikas. Angaben des UNDOC zufolge befinden sich 41 der 50 gefährlichsten Städte der Welt in Lateinamerika. ... weiterlesen >>

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Guinea-Bissau: Transitstaat für den internationalen Drogenhandel

 Bevor das Kokain Europa oder die USA erreicht, wird es in Guinea-Bissau zwischengelagert. Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency [Public Domain]  - Wikimedia Commons Das knapp 40.000 Quadratkilometer große Guinea-Bissau ist eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents. Doch international gilt es als einer der größten Drogenumschlagplätze der Welt. Nachdem Europa als Absatzmarkt für die lateinamerikanischen Kartelle immer bedeutsamer wurde, wuchs die Wichtigkeit Guinea-Bissaus als Transitstaat stetig an. Der westafrikanische Küstenstaat bietet aufgrund seiner politischen Vergangenheit die perfekten Voraussetzungen.
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Albanien: Das „neue Kolumbien Europas“

"Sinaloa" Kartell In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): © Peter Kim - Dreamstime.com Vor einigen Tagen wurde die größte Menge Kokain in der Drogengeschichte Albaniens festgestellt. Offenbar handelt das Land im Balkan nicht nur im großen Stil mit Marihuana, sondern auch mit der kristallinen Substanz. Dabei soll die Polizei eine Lieferung von 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt haben. Das entspricht einem Wert von 180 Millionen Euro. Die illegale Ware traf zusammen mit einer Bananenlieferung aus Kolumbien ein.
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Mexikanischen Soldaten gelingt es erneut Verbrechersyndikat „Los Zetas“ zu schwächen

  Bild (Ausschnitt): © Geraint Rowland [CC BY-NC 2.0]  - flickr Mexikanischen Marinesoldaten gelang es vergangene Woche, Z-43, den mutmaßlichen Kopf des Kartells „Los Zetas“ festzunehmen. José María Guizar Valencia von den Behörden unter Z-43 geführt, konnte in La Roma, einem Ausgehviertel in Mexiko-Stadt, aufgegriffen werden. Gegen den Anführer des berüchtigten Drogenkartells „Los Zetas“, der eine mexikanische sowie eine US- Staatbürgerschaft besitzt, lagen sowohl von mexikanischen Behörden wie auch von US-amerikanischen Behörden Haftbefehle wegen Drogen- und Waffenhandels, Mordes und Entführung vor.
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Drogenhandel in Guatemala: Mordrate erschreckend hoch

 In Guatemala werden aufgrund der schwachen Regierung Verbrechen nur selten gesetzlich bestraft | Bild (Ausschnitt): © Kaye Richey [Public Domain]  - Wikimedia Commons Allein Ende 2017 beschlagnahmte die Polizei in Guatemala 3.600 Pfund Kokain im Wert von 22,3 Millionen Dollar. Die geographische Lage Guatemalas wirkt sich zusätzlich auf die Rolle des Landes im Drogenhandel aus. Es befindet sich zwischen den Rauschgiftkonsumierenden Vereinigten Staaten und dem Rauschgiftproduzierenden Südamerika. Folglich fungiert Guatemala als Transitstaat, über den sämtliche illegale Geschäfte abgewickelt werden
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