Schlagwort-Archive: Kokain

Gangs tricksen Behörden mit einfachen Methoden aus – Drogen verhelfen ihnen zu mehr Macht

Wasserdicht verpackte Drogen nahe Zentralamerika Beschlagnahmte Drogenpakete in der Nähe der Küste von Zentralamerika | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In den USA ist Kokain immer leichter zu erhalten. Die DEA meldet, dass zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt wieder mehr des weißen Pulvers in die Vereinigten Staaten kommt. Das ist der erste Anstieg seit dem Jahr 2007. Diese Einschätzung legen vor allem die gestiegene Anzahl von Toten nach Überdosis und die Beschlagnahmungen der letzten Jahre nahe. Die Anzahl der Verstorbenen ist auf 5.415 im letzten Jahr gestiegen. Das ist der höchste Wert seit 2007 und ein Anstieg von 9,5 Prozent seit 2014. Die Steigerung ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass in Kolumbien die Produktion von Kokain um 67 Prozent angestiegen ist. Bei Tests von beschlagnahmten Schiffsladungen waren über 90 Prozent des Kokains aus Kolumbien. Die Gangs ihrerseits verwenden mehr billige und leicht erwerbbare Technik, um zu schmuggeln.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Trotz Verhaftung von zwei Drogenbaronen: Korrupte Politik sichert Geschäft des Sinaloa-Kartells

  Bild (Ausschnitt): ©  Pkripper503 - Dreamstime Der Ursprung des Drogenhandels liegt tief im Landesinneren, im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Unzugängliche Täler und Gebirge ermöglichen seit vielen Jahrzehnten den Anbau und Handel von Rauschmitteln. Es ist auch die Heimat der mächtigsten Verbrecherorganisation der Welt: dem Sinaloa-Kartell. Es ist ein weitläufig organisiertes Unternehmen. Zu seinem Vorstand gehörte auch Chapo Joaquín Guzmán, der im Januar 2017 festgenommen und den USA ausgeliefert worden war. Innerhalb Mexikos arbeitet das Kartell mit 16 Bundesstaaten, außerhalb kooperiert es mit Franchise-Unternehmen in 58 Ländern. Lange bestand das Hauptgeschäft des Kartells aus dem Schmuggel von Marihuana und Kokain. Seit 2008 verlagerte sich der Fokus jedoch auf Heroin, produziert in Mexiko. Außerdem ist das Sinaloa Kartell in Waffen- und Menschenhandel involviert. Auch mit Rohstoffen und Produktpiraterie verdienen sie ein Vermögen. Der „multinationale Konzern“ setzt Schätzungen zufolge hundert Millionen Dollar im Monat um. Riesige Mengen Schwarzgeld werden per LKW nach Mexiko transportiert. Dort wird das Geld zunächst gewaschen und später in Banken auf der ganzen Welt verteilt. Erst danach können es die Bosse wieder gebrauchen. Das Sinaloa Kartell arbeitet mit den Flores-Zwillingen aus Chicago zusammen, deren Gang bereits über mehr als 5000 Mitarbeiter verfügt. Sie kontrollieren Netzwerke und Städte in ganz Amerika und können bis zu zwei Tonnen Drogen im Monat bewegen.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ecuadors Rolle im Drogenhandel wächst – Eine Herausforderung für die Sicherheit?

Containerschiff  Bild (Ausschnitt): © Roel Hemkes [CC BY 2.0]  - Flickr In weniger als einer Woche wurden in Ecuador über drei Tonnen Kokain beschlagnahmt. Eine große Menge, die die wachsende Rolle des Landes im transnationalen Drogenhandel signalisiert. Auch die Möglichkeit, dass zunehmende Drogenströme durch das Land zu größeren Herausforderungen für die Sicherheit führen könnten, rückt weiter in den Fokus der Aufmerksamkeit.Seit langem ist Ecuador ein wichtiger Transitstaat. Während in dem Land selber kein Kokain produziert wird, grenzt es an zwei der weltweit wichtigsten Koka-Produzenten: Kolumbien und Peru. Bereits in den 1970er Jahren hat Pablo Escobar peruanisches Koka über Ecuador nach Kolumbien befördert, wo anschließend die Koka-Pflanze zu Kokain verarbeitet wurde. In Ecuador werden Drogensendungen in beide Richtungen transportiert. Im Mittelpunkt dieser Dynamik steht Guayaquil, einer der wichtigsten Häfen des Kontinents und ein Ausgangspunkt für den Transport illegaler Substanzen, welcher lange unter dem Einfluss transnationaler, krimineller Organisationen stand. Das hohe Volumen legalen Warenverkehrs durch den Hafen erleichtert den Drogenschmuggel erheblich. Denn nach Angaben des US-Außenministeriums werden nur 20 Prozent der Containerexporte kontrolliert. Zudem ist Guayaquil ein Treffpunkt für internationale, kriminelle Gruppen und ein Lagerzentrum für Drogen.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verdacht: UNO subventioniert Koka-Anbau in Peru

Kokablätter in der Hand  Bild (Ausschnitt): © Riopatuca - Dreamstime Seit einigen Jahren verfolgt Peru die Maxime, die Felder der Kokapflanzen rücksichtslos zu vernichten. Die Eradikation hat nicht nur positive Auswirkungen für die Bauern in Peru. Für sie bildet der Anbau der Pflanze eine wichtige Lebensgrundlage. Perus anti-Drogen Behörde (DEVIDA) gibt an, dass im Andenstaat derzeit 55.000 Hektar Anbaufläche für Kokapflanzen zu finden sind. Noch 2015 lagen Schätzungen der Vereinten Nationen bei einer Fläche von 40.300 Hektar. Diese Zahlen stehen im Widerspruch zum Trend der letzten Jahre in der gesamten Region. Bei Perus Behörden gibt es nun die reale Angst davor, dass der Anbau von Drogen sich weiter professionalisiert und so die langjährigen Bemühen der Behörden außer Kraft setzt. Auch die Anstrengungen der UN im Kampf gegen den Drogenanbau drohen ins Leere zu laufen, wenn die Befürchtungen eintreffen.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Iran schafft Todesstrafe für Drogenhändler ab

  Bild (Ausschnitt): © Amnesty International [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Der Iran wurde von der internationalen Gemeinschaft schon lange für die Anwendung der Todesstrafe bei Drogenhandel kritisiert. Mit dem Tod werden Besitz, Schmuggel und Handel von Drogen bestraft. Heroin, Morphin und Kokain werden schwerer gewichtet, schon bei einer Menge von 30 Gramm kann man verurteilt werden. Die Hinrichtungen führt eine „Hardline-Justiz“ durch, die unabhängig von der Verwaltung des Präsidenten Hassan Rouhani handelt.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dominikanische Republik: Erschreckende soziale Folgen eines zentralen Drogenumschlagplatzes

Kokain beschlagnahmt in der Karibik Kokain beschlagnahmt in der Karibik | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Immer häufiger erscheinen Berichte darüber, wie an Flughäfen sogenannte Bodypacker bei dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, verhaftet werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Transporte aus Lateinamerika, vor allem aber aus der Dominikanischen Republik.Hinzu kommt, dass im Dezember 2016 in Santo Domingo einer der erfolgreichsten Luftverkehrsdienstleister der Dominikanischen Republik beschuldigt wurde, sich auf legalen Flügen aktiv am Drogenhandel zu beteiligen. Schon seit Jahren spielt die Dominikanische Republik eine wesentliche Rolle als Umschlagsplatz für Kokain, Marihuana und Heroin in der Karibik.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kriminelle und Drogenbanden profitieren von der Krise in Venezuela

Oppositionsdemonstration gegen die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro Oppositionsdemonstration gegen die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro | Bild (Ausschnitt): © Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - Flickr In Venezuela herrscht Ausnahmezustand. Die Menschen gehen auf die Straße – gegen die Politik des aktuellen Präsidenten, Nicolás Maduro. Die Proteste halten nun schon seit etwa drei Wochen an. Am vergangenen Mittwoch fand eine der größten Demonstrationen seit drei Jahren statt. Leider laufen diese Protestmärsche nicht friedlich ab, immer wieder kommt es zu Zusammenstößen, die Tote und Verletzte fordern.Neben der anhaltenden Unzufriedenheit der Bevölkerung und der Wirtschaftskrise, ist die Entmachtung des Parlaments ein Auslöser für die aktuellen Unruhen. Wer trägt die Schuld für die Krise? Wie wird Maduro diesen Konflikt lösen? Welche Szenarien für die Zukunft des Landes ergeben sich? Und welche Folgen hätten diese auf Drogenhandel und Kriminalität?
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spielt Nepal als Transitland eine Rolle im internationalen Drogenhandel?

 Kathmandu | Bild (Ausschnitt): © Macro Eye [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Nepal wird nicht unbedingt mit Drogenkartellen und Drogenhandel in Verbindung gebracht. Jedoch stieg die Zahl der Verhaftungen für Drogendelikte in den letzten Jahren an. Wurden im Jahr 2011 noch 2.174 Menschen verhaftet, so waren es 2016 schon 3.969 Personen. Im Land der Achttausender wird hauptsächlich Cannabis geschmuggelt. Aber auch Haschisch, Heroin, Opium und Kokain ist im Umlauf.
Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kolumbianische Drogenkartelle weiten spanischen Drogenhandel aus

Drogendealer Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): © Bialasiewicz - Dreamstime Schon seit langem dient Spanien als Einstiegspunkt für Drogenkartelle aus Kolumbien, die einen Weg in den lukrativen europäischen Drogenhandel suchen. Um ihren Einfluss in den europäischen Ländern zu vertiefen, haben sie gemeinsam mit spanischen Kontrahenten einen von kolumbianischen Drogennetzwerken geführten Drogenhandelsring aufgebaut. Vor kurzem haben die kolumbianischen Behörden William Rafael Vargas Maestre, alias „Canosco“, verhaftet. Er war einer der „meistgesuchten“ Verdächtigen Spaniens. Höchstwahrscheinlich kam Vargas in den frühen 2010er Jahren nach Spanien zur Koordinierung von Drogenlieferungen für mehrere kriminelle Netzwerke, insbesondere der Urabeños. In einem Monat hatte Vargas einen Umsatz von über fünf Millionen Euro erzielen können.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Chile entwickelt sich vom Transitstaat zum Produktionsland für Kokain

Kokainkonsum Chile ist eines der Länder Lateinamerikas mit dem höchsten Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Dem Anschein nach wächst Chiles Rolle im Drogenhandel an. Bislang diente es hauptsächlich nur als Transitstaat und Umschlagsplatz für Kokain. Das Kokain wird aus Peru und Bolivien importiert, um es weiter nach Afrika und Europa zu exportieren. Vor allem die geografische Lage Chiles, die ausgedehnten Grenzen und die breite Küstenlinie macht es zu einem attraktiven Ort für den Transport und Export von Drogen.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar