Schlagwort-Archive: Kokainhandel

Kokainhandel intensiviert Entwaldung in Zentralamerika

  Bild (Ausschnitt): © Tan Kian Yong - Dreamstime Bis zu 30 Prozent der Entwaldung in zentralamerikanischen Ländern sind auf den Kokainhandel zurückzuführen. Gemäß einer Studie des Environmental Research Letter Journal sind Honduras, Guatemala und Nicaragua besonders schlimm betroffen. Dabei handelt es sich um die erste Studie, die darstellt, wie der Drogenhandel im Gegensatz zum Drogenanbau die Entwaldung beeinflusst. Somit ist der Drogenhandel eine unmittelbare Ursache für Umweltschäden in Lateinamerika.
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Kriminelle und Drogenbanden profitieren von der Krise in Venezuela

Oppositionsdemonstration gegen die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro Oppositionsdemonstration gegen die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro | Bild (Ausschnitt): © Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - Flickr In Venezuela herrscht Ausnahmezustand. Die Menschen gehen auf die Straße – gegen die Politik des aktuellen Präsidenten, Nicolás Maduro. Die Proteste halten nun schon seit etwa drei Wochen an. Am vergangenen Mittwoch fand eine der größten Demonstrationen seit drei Jahren statt. Leider laufen diese Protestmärsche nicht friedlich ab, immer wieder kommt es zu Zusammenstößen, die Tote und Verletzte fordern.Neben der anhaltenden Unzufriedenheit der Bevölkerung und der Wirtschaftskrise, ist die Entmachtung des Parlaments ein Auslöser für die aktuellen Unruhen. Wer trägt die Schuld für die Krise? Wie wird Maduro diesen Konflikt lösen? Welche Szenarien für die Zukunft des Landes ergeben sich? Und welche Folgen hätten diese auf Drogenhandel und Kriminalität?
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Peru: Guerilla-Gruppierung verteidigt Einfluss auf Kokainhandel

 Militär überwacht VRAEM Region | Bild (Ausschnitt): © Galeria del Ministerio de Defensa del Perú [CC BY 2.0]  - Flickr Guerillas der kommunistische Partei und Guerillaorganisation Perus, bekannt unter dem Namen Leuchtender Pfad/ Shining Path, haben drei Polizisten ermordet. Das ist als Zeichen dafür zu sehen, dass die Gruppe beabsichtigt, ihren Einfluss auf Perus kriminelle und lukrative Gebiete zu wahren, in denen Koka produziert wird. Indizien weisen darauf hin, dass die Kokainproduktion im Land erstmalig seit 2011 wieder zunehmen könnte. VRAEM (Valle de los Ríos Apurímac, Ene y Mantaro), das Gebiet, aus dem das meiste Kokain stammt, wird immer zentraler für den Handel.
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Brasilien: Drogenkartelle regieren die Gefängnisse

Gefängnis Manaus  Bild (Ausschnitt): © Flavio Silva [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Am 2. Januar 2017 kam es zu einer massiven Gefängnisrevolte im brasilianischen Manaus. Diese erfolgte jedoch nicht, um Verbesserung der Haftbedingungen durchzusetzen, oder aufgrund eines Fluchtversuchs, sondern nachdem ein Konflikt zwischen Mitgliedern der Drogensyndikate PCC und Familia do Norte (Familie des Nordens) eskalierte. PCC steht für Primeiro Comando da Capital (erstes Kommando der Hauptstadt) und ist eines der mächtigsten Drogenkartelle Brasiliens.
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Mali, Kap Verde und der Senegal etablieren sich als Kokainumschlagplätze

  Bild (Ausschnitt): © (c) Lucasdm | Dreamstime.com - Highway Nr. 10: Nach UN-Schätzungen werden jährlich über 50 Tonnen Kokain im Wert von zwei Milliarden Euro von Südamerika über Afrika nach Europa geschmuggelt. Der Handelsweg über den Ozean wird Highway Nr. 10 genannt, da er am zehnten nördlichen Breitengrad liegt und die direkte Verbindung zwischen Südamerika und Afrika darstellt.
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Das „Sonnenkartell“: Mitglieder von Venezuelas Militär und Regierung sind verantwortlich für Kokainhandel

Hugo Chávez Hugo Chávez | Bild (Ausschnitt): © Marcello Casal Jr./Abr [CC BY 3.0 BR ]  - Wikimedia Commons Das „Cartel of the Suns“ (Sonnenkartell) in Venezuela, bezeichnet Mitglieder des venezolanischen Militärs oder der Regierung, welche mit Drogen handeln. Dabei ist der Begriff „Kartell“ an sich irreführend, da es keine gewöhnliche hierarchische Struktur hat. Es ist vielmehr ein Zusammenschluss verschiedener Streitkräfte, der Armee, der Marine, der Luftwaffe oder Regierungsmitglieder, welche als Drogenhändler operieren, wobei allerdings unklar ist, wie genau die unterschiedlichen Komponenten agieren. Der Name „Cartel of the Sun“ kam erstmals auf, als 1993 zwei eigentliche Anti-Drogen-Generale mit Erfolg auf Drogenhandel untersucht wurden. Der Name des „Sonnenkartells“ kam auf, da die Schulterabzeichen der Generale Sonnen waren.
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Argentinien: Das Problem mit synthetischen Drogen

Ecstasy Pills Ecstasy Pills | Bild (Ausschnitt): © Chris Breikss [CC BY 2.0]  - Flickr In dem bisherigen Drogentransitland stieg in den letzten Jahren die Produktion von synthetischen Drogen immens an. Zwischen Januar und Oktober 2016 wurden laut argentinischen Behörden 139 204 synthetische Drogen in Pillenform konfisziert. Das sind 500 Prozent mehr als im Jahr 2015. Diese Entwicklung könnte eine Gefahr für die Argentinier werden, die unter der Drogenwirtschaft zu leiden hätten.
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Bolivien: Positive Auswirkungen des Koka-Anbaus auf die Bauern

Kokabauern feiern in Bolivien  Bild (Ausschnitt): © Matthew Straubmuller [CC BY 2.0]  - flickr

Der Anbau der Kokapflanze und der Konsum ihrer Blätter lässt sich in der  Kultur Boliviens über tausend Jahre zurückverfolgen. Durch das Kauen der Blätter wird ein Alkaloid freigesetzt, „das Hunger betäubt, Erschöpfung lähmt [und] leicht berauscht“. Da aus der Pflanze allerdings die Rauschdroge Kokain hergestellt werden kann, setzten Außenstehende wie die USA Bolivien unter Druck. ... weiterlesen >>

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Kolumbien: Überraschendes Nein zum Friedensvertrag

No Farc  Bild (Ausschnitt): ©  xmascarol [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Vor gut einer Woche wurde der lang ausgehandelte Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen unterzeichnet. Der bewaffnete Konflikt, der seit etwa 50 Jahren andauert, sollte durch den Vertrag beigelegt werden. Seit 1960 starben insgesamt ungefähr 220 000 Menschen und Millionen wurden vertrieben. Die Guerillaorganisation FARC ist die größte und aktivste ganz Südamerikas. Sie kämpften gegen die kolumbianische Regierung. Um den Kampf zu finanzieren verbündete sich die FARC mit mächtigen Drogenkartellen. Die Herstellung und der Schmuggel von Drogen, hauptsächlich Kokain, ist die wesentliche Einnahmequelle der Guerillaorganisation. Sie beherrschen 70 Prozent der Anbauflächen in Kolumbien und sind einer der größten Kokainproduzenten weltweit.
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Argentinien: Lukrativer Dreh- und Angelpunkt für Drogenkartelle

Kokainhandel  Bild (Ausschnitt): © Robtek [All rights reserved]  - Dreamstime Seit einigen Jahren ist Argentinien das Drehkreuz für den internationalen Drogenhandel. Weitführend unbewohnte und unzugängliche Regionen sowie unkontrollierte Wege über Flüsse, Straßen, Häfen und Grenzen machen das Land für den illegalen Schmuggel enorm attraktiv. Die Ankündigungen der Regierung, die Vorgehensweise zu verschärfen und striktere Sanktionen zu verhängen, scheint die Kartelle kaum zu interessieren.
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