Schlagwort-Archive: Kolumbien

Drogenanbau verschärft Umweltschäden in Mittelamerika

 Das Abholzen von Wäldern in Mittelamerika ist leider keine Seltenheit | Bild (Ausschnitt): © CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Leidtragender der Drogengeschäfte in Mittelamerika ist unter anderem der Regenwald. Betroffen sind dabei vor allem Honduras, Nicaragua und Guatemala. Die immer weiter in den Süden ziehenden Kartelle roden dort Flächen ab und schlagen Schneisen in die Böden, um eine Infrastruktur aufzubauen. Doch auch in diesen Staaten wird gegen das Betäubungsmittelgeschäft vorgegangen.
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Kolumbien: Jetziger Ausbruch der Gewalt könnte den FARC-Friedensprozess gefährden

Friedensvertrag Die Auseinandersetzungen der kolumbianischen Regierung mit der ELN gefährden den FARC-Friedensvertrag. | Bild (Ausschnitt): © xmascarol [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Das Ende des dreimonatigen Waffenstillstandes der Regierungstruppen mit der größten aktiven Guerilla-Gruppe des Landes, der Nationalen Befreiungsarmee (EJército de Liberación Nacional - ELN), hatte ab dem 09. Januar 2018 vermehrt zu bewaffneten Gewaltausbrüchen geführt. Die kolumbianische Zeitung EL Tiempo berichtete, dass die ELN sich an mindestens sechs Angriffen beteiligt haben soll, darunter die Tötung eines Soldaten und die Bombardierung einer Pipeline. Diese Entwicklung in Kolumbien weckt Zweifel an der Zukunft der laufenden Friedensverhandlungen. Die Rebellen hatten entsprechend die Kampfpause ausgenutzt, um sie zu missbrauchen bzw. sich zu stärken. Eine sehr schwierige Lage für das Land.
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Machtvakuum im kolumbianischen Drogengeschäft führt zur Verschärfung der Bandenkriege in Brasilien

Brasilien Gewalt Die Konflikte zweier brasilianischer Mafiagruppen führen zum Anstieg der Gewalt im Land. | Bild (Ausschnitt): © Jeff Djevdet [CC BY 2.0]  - Flickr Im vergangenen Jahr versank Brasilien in einem Strudel aus Gewalt. Grund dafür sind die erneut aufgeflammten Auseinandersetzungen der beiden größten Drogenkartelle des Landes „Comando Vermelho“ (CV) und „Primeiro Comando da Capital“ (PCC). Sie kämpfen um Einfluss und Macht im internationalen Drogenhandel.
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Kolumbien: Kokain-Explosion heizt politische und soziale Krisen an

Koka-Pflanzen Seit 2015 steigt die Kokaanbaufläche im Andenstaat wieder an. | Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Kokain gehört zu einer der gefragtesten Drogen der Welt. Das Produktionszentrum befindet sich in der Andenregion Kolumbiens, Perus und Boliviens. Dort werden jedes Jahr hunderte von Tonnen des weißen Pulvers produziert und an Verbrauchermärkte in der ganzen Welt versandt.
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Neffe des venezolanischen Staatschefs Maduro wegen Kokainhandels zu 18 Jahren Haft verurteilt – politische Botschaft der USA?

Nicolás Maduro Ist die Verurteilung seiner beiden Neffen als Antwort der USA auf das antidemokratische Handeln von Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro gedacht? | Bild (Ausschnitt): © Cancillería del Ecuador [CC BY-SA 2.0]  - Wikimedia Commons Nach einem Jahr der Beratung wurde von einem US-Gericht im Dezember das Urteil im Fall der beiden Neffen von Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro gefällt, die wegen Kokainhandels angeklagt waren. Obwohl die Staatsanwaltschaft ursprünglich 30 Jahre für die Brüder gefordert hatte, wurden sie zu einer Haftstrafe von 18 Jahren verurteilt. Der Richter erklärte das Urteil mit der nicht ganz klaren Beweislage. Dass die Brüder in den Drogenhandel involviert waren, ist zwar klar, aber anscheinend war nicht ersichtlich, dass sie auch auf US-Territorium Drogen verkauft hatten.
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Warum die Verhaftung von Medellins oberster krimineller Figur die Drogenkriminalität nicht reduzieren kann

Drogenkriminalität Die Stadt Medellin in Kolumbien: Die Verhaftung von "Tom" hat hier keinen Einfluss auf die Drogenkriminalität. | Bild (Ausschnitt): © Marcelo Druck [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Am 09. Dezember 2017, seinem Geburtstag, wurde Juan Carlos Mesa Vallejo, auch bekannt als „Tom“ oder „Carlos Chata“, gefasst und verhaftet. Dabei handelt es sich um den obersten Kriminellen der Unterwelt der kolumbianischen Stadt Medellin. Er wurde wegen schwerer verbrecherischer Tätigkeiten angeklagt. So war er im Besitz illegaler militärischer Waffen und hatte gefälschte Dokumente benutzt. Derzeit wird er in einem Gefängnis in Bogotá in Isolationshaft gehalten und soll laut der kolumbianischen Zeitschrift „El Colombiano wahrscheinlich bald an die USA ausgeliefert werden. Seine Gefangenschaft wird aber zu nichts führen.
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USA macht Druck: Widersprüchliche Aussagen in Kolumbien in Bezug auf Koka- Eradikationsziel 2018

Kolumbien Die USA machen Kolumbien Druck, die gewaltsame Eradikation fortzusetzen. Das Nachhaltigkeitsprogramm bleibt dabei auf der Strecke. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr In Kolumbien zog man diesen Dezember ein Fazit zu der bisherigen Umsetzung der Koka-Eradikation 2017 und gab Eradikationspläne für das Jahr 2018 bekannt. Der kolumbianische Verteidigungsminister, Luis Carlos Villegas, sagte in einer Pressemitteilung, dass die Behörden ihr Ziel der gewaltsamen Ausrottung von 50.000 Hektar Koka-Ernte dieses Jahr erreicht bzw. sogar überschritten hätten. Er gab zudem bekannt, dass 2018 63.000 Hektar der Koka-Ernte beseitigt werden, 23.000 Hektar davon durch freiwillige Ersetzung mit Nutzpflanzen und 40.000 Hektar durch Vernichtung. Jedoch hatte die kolumbianische Regierung hier scheinbar widersprüchliche Aussagen bezüglich der Menge an Koka getätigt, die im nächsten Jahr mithilfe des Militärs ausgerottet werden soll.
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Drogenkontrolle und Menschenrechte: Wir brauchen Lösungen, welche die Ärmsten der Gesellschaft nicht zurücklassen

Dark days and darker nights. Anti-Drogen-Kampagnen wirken vielschichtig und beinträchtigen die Rechte vieler Menschen und ganzer Gemeinden.  | Bild (Ausschnitt): ©  Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Handel mit illegalen Drogen bringt den Verkäufern jährlich mehrere hundert Milliarden US-Dollar ein – laut den Angaben der Drug Enforcement Administration (DEA) erzielt nur das weltweite Erdölgeschäft einen ähnlich hohen Umsatz. Nachdem die meisten Rauschgiftpflanzen in den Regionen Lateinamerikas und Asiens angebaut werden, gehen die Regierungen dort besonders harsch gegen Drogenkriminalität vor. In Mexiko wird seit Jahren ein Krieg gegen die im Drogenhandel tätigen kriminellen Gruppen geführt, auf den Philippinen geht Präsident Duterte brutal gegen Drogenbesitz und -handel vor und auch in Kolumbien sieht es nicht besser aus.
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Massaker in Magüí Payán: Eine versteckte Zeitbombe in Post-Konflikt-Ära Kolumbiens

Vorbote eines Krieges Das Massaker offenbart die tickende Zeitbombe des sich langsam wiederaufflammenden Krieges. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im südöstlichen kolumbianischen Department Nariño, in der Stadt Magüí Payán, hatte es am 27. November 2017 eine bewaffnete Auseinandersetzung gegeben. Dabei kam es zu einer gewaltsamen Konfrontation zwischen der Comuneros del Sur Fraktion der Nationalen Befreiungsarmee (EJército de Liberación Nacional - ELN) und den Dissidenten der 29. Front der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia - FARC). Laut der kolumbianischen Zeitung „Semana“ verstarben an diesem Tag insgesamt 13 Menschen. Dieses Massaker offenbart die noch tiefe Wunde, der wiederaufreißen könnte. Damit ist wieder eine tickende Zeitbombe enthüllt worden, die diesen Teil des Landes bedroht.
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Kolumbien ein Jahr nach dem Friedensvertrag: viele Probleme noch ungelöst – die Kokainproduktion steigt deutlich an

FARC Friedensvertrag Der kolumbianische Präsident Santos und der Ex-Chefkommandant der FARC Londoño bei der Unterzeichnung des historischen Friedensvertrags. | Bild (Ausschnitt): ©  Presidencia El Salvador [CC0 1.0]  - Flickr Ein Jahr ist es mittlerweile her, dass der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und Rodrigo Londoño Echeverry, ehemaliger Chefkommandant der FARC-Guerilla, ihre Unterschrift unter die finale Version des Friedensabkommens setzten und somit einen 50 Jahre währenden blutigen Konflikt beendeten, der 250.000 Menschen das Leben kostete und mehr als sieben Millionen Binnenflüchtlinge hervorbrachte. Vor einigen Monaten haben auch die letzten Guerilleros ihre Waffen abgegeben. Zeit also, Bilanz zu ziehen. Wurden die im Vertrag beschlossenen Bestimmungen umgesetzt? Welche Auswirkungen haben sie auf das Land, die Ex-Rebellen und die Bevölkerung?
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