Schlagwort-Archive: Kolumbien

Wie die kolumbianische Regierung den Kampf gegen Drogen nutzt, um sich selbst an der Macht zu halten

Polizei in Kolumbien Überwachungstechnologien dienen nicht nur der Bekämpfung des Drogenhandels, sondern schikanieren und überwachen nebenbei auch soziale Anführer, Menschenrechtsaktivisten und Mitglieder von NGOs. | Bild (Ausschnitt): ©  Shane Armas Korpisto [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Umsetzung des sogenannten Plan Colombia hat dazu geführt, dass sich der Zustrom von Waffen, Militärausrüstung und nachrichtendienstlicher Software wie nie zuvor verstärkt hat. Dies zeigt eine Analyse von CELAG, einer Institution, die sich mit der Erforschung und Analyse politischer, wirtschaftlicher und kultureller Phänomene in Lateinamerika befasst.
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Kolumbien: Rekordfund von 12 Tonnen Kokain

Kokain Kolumbien Jährlich werden in Kolumbien mindestens 900 Tonnen Kokain produziert. | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Vergangene Woche wurde in Kolumbien die Rekordmenge von 12 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Es handelt sich um den größten Kokainfund der Behörden in der Geschichte des südamerikanischen Landes. Dabei ist diese Beschlagnahmung nur ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Drogenkartelle Kolumbiens.
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Kolumbien: Historische Vereinbarung zur Kokain-Politik stößt auf enorme Hindernisse

Antidrogen-Einheit Das Projekt zwischen Kolumbien und des UNODC könnte gezielt die Koka-Plantagen aus dem Weg räumen. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos  [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Kolumbien und der UNODC haben nach fast einem Jahr des Friedensvertrags 2016 am 03. November 2017 in Wien, Österreich, ein Zusammenarbeitsprojekt zur Reduzierung der Kokainproduktion beschlossen. Der Fokus soll dabei speziell auf den Andenstaaten liegen. Dieser Plan wird von der kolumbianischen Regierung abhängen. Den finanziellen Beitrag muss die Regierung in einem Zeitrahmen von vier Jahren zur Verfügung stellen, das die gesamte finanzielle Last dieser Initiative zur Drogenbekämpfung darstellt. Es wird geschätzt, dass es sich zukünftig um bis zu 315 Millionen US-Dollar handeln wird, die ausgezahlt werden müssten.
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Wie der kolumbianische Kokainhandel funktioniert – ein ehemaliger Drogenhändler packt aus

Kokainkonsum  Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr

In der größten kolumbianischen Tageszeitung, El Tiempo, hat ein ehemaliger Drogenhändler, der als „Camilo“ bekannt ist, ein bemerkenswertes Interview über die Funktionsweise des kolumbianischen Kokainhandels gegeben. „Camilo“ wurde von der Polizei festgenommen, hat aber einen Deal abgeschlossen und kooperiert nun mit dieser. Zuvor arbeitete er fast ein Jahrzehnt lang als Lieferungskoordinator für die Drogenlieferungen einiger ... weiterlesen >>

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In China wird das schmutzige Drogengeld der mexikanischen Kartelle sauber

Geldwäsche  Bild (Ausschnitt): © Judy Robinson-Cox [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 20.Oktober gab der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos bekannt, dass seinem Land die „größte Beschlagnahmung von Vermögenswerten in der kolumbianischen Geschichte“ gelungen sei. Im Rahmen der Operation „Hong Kong“ wurden in Bogotá 20 Gebäude, 20 Firmen und 11 Geschäfte im Wert von 87 Millionen Dollar beschlagnahmt. Außerdem konnte Schmuggelware im Wert von 1,6 Millionen Dollar sichergestellt werden. Wie jetzt bekannt wurde, kann diese Schmuggelware mit dem Sinaloa Kartell in Verbindung gebracht werden. Auffällig war, dass 17 der 20 beschlagnahmten Firmen auf die Namen von chinesischen Staatsbürgern registriert sind. Die kolumbianischen Behörden sind einem Netzwerk auf die Spur gekommen, das exemplarisch aufzeigt, wie mexikanische Kartelle in China ihr schmutziges Drogengeld waschen.
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US-amerikanische Diplomaten dürfen wieder zurück nach Venezuela

Caracas Ende Juli diesen Jahres hatte die US-Regierung die Familien ihrer Abgesandten zum Verlassen des Landes aufgefordert und den Mitarbeitern der Botschaft freigestellt, ebenfalls abzureisen. | Bild (Ausschnitt): ©  Wilfredorrh [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Diplomaten der US-Regierung von Donald Trump werden in Venezuelas Hauptstadt Caracas zurück geschickt. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des US-Außenministeriums hervor. Darin wird zugleich die Reisewarnung für das südamerikanische Land „wegen sozialer Unruhen, Gewaltverbrechen und allgegenwärtiger Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit“ aktualisiert.
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Bolivien: Regierung geht gegen Koka-Aussaat in nicht autorisierten Gebieten vor

Koka-Pflanzen Koka darf dem Gesetz zufolge in Yungas und im tropischen Tiefland von Cochabamba als Nahrungsmittel, Medizin und zu spirituellen Zwecken angebaut werden. | Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Nachdem im März 2017 das neue Koka-Gesetz in Kraft getreten ist, hat Bolivien nun damit begonnen, überschüssige Koka-Aussaat zu vernichten. Der Vize-Minister für soziale Verteidigung und kontrollierte Substanzen, Felipe Cáceres, informierte nun darüber, dass die gemeinsame Spezialeinheit aus Militär und Polizei (FTC) fünfzig Hektar illegaler Koka-Anpflanzungen außerhalb des traditionellen Gürtels in Yungas zerstört habe. In nicht autorisierten Gebieten sei kein Koka-Anbau geduldet, so die Regierung.
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Die Opioid-Krise in den USA nimmt epidemische Ausmaße an

Fentanyl Opioide, wie beispielsweise Fentanyl, sind in den USA für die meisten Drogentode verantwortlich. | Bild (Ausschnitt): © Boris Ott [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Zu diesem Schluss kommt die US-amerikanische Anti-Drogenbehörde DEA in einem am Montag veröffentlichten Bericht, dem National Drug Threat Assessment (NDTA). Der NDTA zeigt jährlich die Gefahren und Risiken für die USA auf, die von in- und ausländischen Drogennetzwerken sowie dem Konsum von illegalen Drogen ausgehen. Die DEA warnt vor einem weiteren gravierenden Anstieg des Drogenkonsums. Die Zahl der Drogentode sei so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen.
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Korruption in Lateinamerika und der Karibik auf dem Vormarsch

Korruption  Bild (Ausschnitt): © Kiwiew [CC0 1.0]  - Wikimedia Commons Die Korruption in Lateinamerika und der Karibik ist in den letzten 12 Monaten in den Augen der Bewohner gestiegen. So lässt sich der kürzlich von Transparency International veröffentlichte Report „People and Corruption: Latin America and the Caribbean“ zusammenfassen. Mehr als 22.000 Menschen in 20 Ländern wurden dabei befragt. Trotz der Anti-Korruptionskampagnen vieler Regierungen steigt die Korruption weiter an, während das Vertrauen in die Behörden sinkt, fand der Report heraus. Transparency International spricht von einem besorgniserregenden Trend in der Region, der geschwächte staatliche Strukturen und Menschenrechtsverletzungen einschließt.
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Kolumbien: Zahl der FARC-Guerilla-Dissidenten vom Friedensprozess unterschätzt – Erneuter Beginn der Kämpfe?

FARC Viele FARC-Kämpfer sind mit dem Friedensvertrag unzufrieden und kehren zurück. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Schätzungen der kolumbianischen Regierung zufolge haben nur 6 Prozent der FARC-Kämpfer den seit November stattfindenden Friedensprozess abgelehnt bzw. aufgegeben. Doch womöglich unterschätzt die Regierung die Zahlen, denn die Nachforschungen von der Stiftung „InSight Crime“, die sich vor allem mit der organisierten Kriminalität in Lateinamerika und der Karibik beschäftigt, zeigen, dass die gegenwärtige Zahl der Dissidenten viel höher ist.
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