Schlagwort-Archive: Korruption

Pakistans Drogenkonsum wächst – Terrorgruppen profitieren

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 13. Juli fand Pakistans Anti-Narcotics Force (ANF) Drogen im Wert von 430 Millionen Pakistani Rupees. Umgerechnet ist die 365 Kilogramm schwere Ladung ungefähr 3500 Euro wert. Schon im Februar beschlagnahmte die Einheit fast 17 Tonnen illegaler Substanzen im Wert von umgerechnet 277 Millionen Euro. Aufgrund der geographischen Lage ist Pakistan vom Drogenhandel besonders betroffen. Die lange Grenze zu Afghanistan, dem großen Opiumproduzenten, macht aus Pakistan einen idealen Transitstaat. Laut Angaben der UNODC gehen 43 Prozent des afghanischen Schmuggels durch das Land. Mittlerweile steigt auch der Drogenkonsum in Pakistan. Laut Angaben der UN gab es 2013 7,6 Millionen Drogenabhängige. Mittlerweile sind es 8 Millionen, Tendenz steigend. Am häufigsten werden Haschisch, Heroin, Opium und Kokain konsumiert. An sie kommt man leicht auf der Straße heran. Aber auch Universitäten scheinen ein beliebter Umsatzmarkt zu sein. 2016 wurden in Bildungseinrichtungen fast 10 Kilogramm Heroin, 33 Kilogramm Opium und fast eineinhalb Kilogramm Haschisch sichergestellt.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Frauen geraten in Honduras zunehmend in Strudel aus Gewalt und Drogen

coca plantation Koka-Plantage in den Bergen. (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Honduras ist eines der gefährlichsten Länder der Welt. Die Mordrate ist enorm hoch und blutige Bandenkämpfe toben seit Jahren im Land. Gründe für die tödlichen Auseinandersetzungen lassen sich viele finden. Die Gewichtigsten stellen aber wohl die zunehmende Beteiligung an der Drogenproduktion und die damit zusammenhängende Korruption dar. Lange Zeit galt Honduras als ein typisches Transitland, in den letzten Jahren aber wurden immer mehr Koka-Plantagen gefunden. Honduras Landschaft zeichnet sich durch viele abgelegene, bergige und regnerische Regionen aus. Diese eignen sich hervorragend für den Kokaanbau, da sie optimale Bedingungen bieten und zudem gut versteckt sind. Das hat die großen honduranischen Gangs wie Barrio 18 und Mara Salvatrucha (MS13) sowie kolumbianische Kartelle auf den Plan gebracht, in Honduras als Kokaproduzenten einzusteigen. Der Weg in die USA ist vergleichsweise kurz und die staatlichen Strukturen begünstigen dieses Vorhaben. In Honduras ist Korruption weit verbreitet. Die Eliten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor sind weitestgehend korrumpiert und unterstützen die großen Drogenbanden. Sie verfolgen die Gangs strafrechtlich kaum, sondern sichern stattdessen mit Hilfe der kriminellen Gangs ihre Macht ab oder profitieren gar finanziell davon. Indem sie Passivität walten lassen, erhalten sie oftmals Anerkennung in monetärer Form.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Thailand erzielt Erfolge im Kampf gegen synthetische Drogen

Methamphetamin in Form von Yaba Tabletten Die synthetische Droge Methamphetamin erfreut sich in Südostasien an großer Beliebtheit - entweder in Form der Tablette Yaba oder als Crystal Meth. | Bild (Ausschnitt): ©  Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - Flickr Letzte Woche gelang der Polizei im Königreich Thailand die Festnahme von 16 mutmaßlichen Drogenschmugglern. Sie wurden mit 42 Kilogramm Crystal Meth, 525 Kilogramm Marihuana sowie 3,5 Millionen Yaba Tabletten im Wert von über 20 Millionen US-Dollar aufgegriffen. Seitdem am 19. Januar die Festnahme einer der größten südostasiatischen Drogenbosse, Xaysana Keophimpha, gelang, scheint das Land erfolgreicher im Kampf gegen die Drogen zu sein. Weitere Verhaftungen und Beschlagnahmungen folgten, auch da die Kooperation mit den Nachbarstaaten funktionierte. So findet aktuell vom 11. bis 14. Juli ein Treffen zwischen thailändischen und malaysischen Vertretern statt, um sich im gemeinsamen Kampf gegen den Drogenhandel zu besprechen. Schon in den letzten Jahren wurden immer mehr illegale Drogen konfisziert. Das lässt neben mehr Kontrollen aber auch auf einen gestiegenen Handel schließen. Der UN-Drogenbericht 2016 bestätigt diese Vermutung. So gilt heute das Goldene Dreieck, zu dem auch Thailand gehört, wieder hinter Lateinamerika als wichtigstes Drogenanbaugebiet. Das größte Produktionsgebiet für synthetische Drogen ist die Region mittlerweile schon. Hierbei ist vor allem Methamphetamin zu nennen.
Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nach einem Jahr Duterte – Drogenkrieg wird zum Kampf gegen Terror

Rodrigo Duterte Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte kämpft in seinem Land mit harten Bandagen gegen Drogen und Terror | Bild (Ausschnitt): © Keith Kristoffer Bacongco [CC BY 2.0]  - Wikimedia Commons Die Philippinen ziehen Bilanz. Und die Welt tut es auch. Seit etwas mehr als einem Jahr ist Rodrigo Duterte Präsident und Oberbefehlshaber des südostasiatischen Inselstaates. Diese Bilanz liest sich erstaunlich und lässt einiges an Interpretationsspielraum. Meinungsumfragen bescheinigen ihm bis zu 80 Prozent Zuspruch aus der Bevölkerung. Gleichzeitig zeigt sich die Weltgemeinschaft besorgt bis erschüttert über etwa 10.000 Todesopfer, resultierend aus einem rücksichtslosen Krieg gegen Drogen. Dazu kommt seit Mai diesen Jahres islamistischer Terror welcher den Süden des Landes in Atem hält
Veröffentlicht unter Gegenmaßnahme | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Paraguay nutzt den War on Drugs zum Wahlkampf

Kolumbien Drogen Pflanzenverbrennungen sind Teil der Strategie des War on Drugs. (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay ist der größte Marihuana-Produzent in ganz Südamerika. Das liegt im Großen und Ganzen an drei zentralen Gründen: Zum einen wäre da die Verdienstmöglichkeit. Bauern können mit einer herkömmlichen, legalen Agrikultur bei weitem nicht so viel verdienen als mit dem Marihuana-Anbau. Zum anderen ist die Qualität von paraguayischem Cannabis von außerordentlicher Güte. Es gilt als besonders rein und der THC-Gehalt, verglichen mit dem argentinischen Produkt, ist um 25 Prozent höher. Der dritte große Punkt, warum der Anbau von Marihuana in Paraguay so weit verbreitet ist, liegt an der laxen Strafverfolgung und an korrupten Offiziellen. Vor allem in ländlichen Gebieten fallen Polizeibeamte der Korruption anheim. In Paraguay ist es gängig, dass Marihuana-Produzenten hohe Geldsummen als Willkommensgeschenk für neue Gesetzeshüter mitbringen, um ihr Drogengeschäft unbehelligt weiterführen zu können. In Alto Paraná wurde diese Praxis erstmalig publik. Demnach hat jeder Polizeichef 9.000 US-Dollar erhalten, damit die dort agierende Drogenbande ungestört und frei von Sanktionen weiterarbeiten kann. Leider scheint dies kein Einzelfall zu sein, sondern ist gängige Praxis. Ohne eine innoffizielle Zusammenarbeit zwischen staatlicher Seite und den Drogenbanden wäre eine solche Ausbreitung der Cannabis-Produktion kaum vorstellbar.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Argentinien veröffentlicht Drogenbericht: Konsum und Handel steigen

Marihuana-Konsum Der Konsum und Handel von Drogen ist in Argentinien stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): ©  misterio_henry [CC BY-ND 2.0]  - Flickr

Dieses Jahr hat die argentinische Regierung das erste Mal seit 2010 einen Drogenbericht veröffentlicht. Dieser zeigt: Die Zahl der Marihuana-Konsumenten ist in sieben Jahren um fast 150 Prozent gestiegen und die Zahl der Kokain-Konsument hat sich fast verdoppelt. Mehr als ein Drittel der Befragten zwischen 12 und 49 gaben an, dass sie „Extasy“ in weniger ... weiterlesen >>

Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Guatemala feiert Erfolge im Kampf gegen Korruption

Studenten protestieren gegen Korruption in Guatemala Erst durch Poteste der Zivilgesellschaft geht die Generalstaatsanwaltschaft in Guatemala gegen korrupte Politiker und Unternehmer vor. | Bild (Ausschnitt): ©  hrvargas [CC BY 2.0]  - Flickr In Guatemala wird endlich gegen Korruption durchgegriffen. Seit 2015 wird aktiv gegen die Korruption gekämpft. In dem Jahr protestierten zahlreiche Menschen, ob Studenten, Angestellte, Agrarökonomen oder Wirtschaftsführer gegen die Korruption im Land. Dieser Druck der Zivilgesellschaft trug entscheidend dazu bei, dass die Generalstaatsanwältin Thelma Aldana Ermittlungen gegen den damaligen Präsidenten Otto Perez Molina aufnahm. Nachdem das Parlament Ende August desselben Jahres seine Immunität aufhob, erwirkte Aldana einen Haftbefehl gegen ihn. Daraufhin trat er zurück. Der Vorwurf war, er habe ein Korruptionsnetzwerk betrieben und dem Land Millioneneinnahmen an Zollgütern unterschlagen. Seine Vizepräsidentin Roxana Baldetti war zuvor im Mai schon wegen Bestechung festgenommen worden. Sie sitzt momentan wieder wegen Korruptionsvorwürfen in Untersuchungshaft. Die USA beantragten ihre Auslieferung. Sie beschuldigen Baldetti, dem mexikanischen Drogenkartell Los Zetas beim Drogenschmuggel durch das Land geholfen zu haben. Zudem soll sie dem Kartell bei der Beseitigung einer rivalisierenden Bande geholfen haben
Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ehemaliger Drogenboss bedroht Korruptionsnetzwerk in Honduras

Korruption in Honduras Korruption in Honduras behindert den Kampf gegen den Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): ©  Alex Steffler [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In Honduras ist Bestechung weit verbreitet. Von korrupten Individuen und Einzeltätern zu sprechen wäre jedoch eine Untertreibung. Eher zutreffend ist, dass Korruption das gängige System und der Modus Operandi im Land ist. Kriminelle Organisationen haben daran einen großen Anteil, da sie Regierungsinstitutionen auf verschiedenen Ebenen korrumpiert haben. Sowohl die Eliten im öffentlichen Bereich als auch die Oberschicht des privaten Sektors haben in den letzten Jahren zunehmend Verbindungen zu den kriminellen Netzwerken, die für Drogen- und Menschenhandel verantwortlich sind, aufgenommen. Unter der Regierungszeit des Präsidenten Juan Orlando Hernández, der 2014 sein Amt antrat, hat sich diese Dynamik weiter verschärft und zugespitzt. Bereits jetzt üben korrupte Beamte und Unternehmer eine überproportional starke Kontrolle in der Wirtschaft und Politik aus. Hernández hat es sich aber nun zur Aufgabe gemacht, die Regierungsgewalt in der Exekutive zu konsolidieren. Damit ist es ihm möglich, das engmaschige Netzwerk von Eliten mit Verbindungen zum öffentlichen, privaten und kriminellen Sektor weiter zu stärken. Auch schon vor seiner Regentschaft als Staatsoberhaupt, während seiner Zeit als Präsident des Kongresses, war er verantwortlich für ein „Gesetzgebungsklima“, das den Mitgliedern des Netzwerkes zu Gute kam.
Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Kokainhandel in Costa Rica boomt – Grund dafür ist Korruption

Eine Anti-Drogen Patrouille In Costa Rica gibt es zu wenig Küstenschiffe, um den Kokainschmuggel unterbinden zu können | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Vergangene Woche wurde in Costa Rica der ehemalige Polizeichef José Fabio Pizarro festgenommen. Er war bewaffnet und fuhr in Begleitung eines Mexikaners in einem Auto hinter einem Drogenlaster her. Ihm wird vorgeworfen, die 237 Kilogramm schwere Kokain-Lieferung bewacht zu haben.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Korruption, Gewalt & Kriminalität – Honduras droht ein zweites Kolumbien zu werden

Sichergestellte Ladung Kokain aus Honduras Von der US-Küstenwache konfisziertes Kokain | Bild (Ausschnitt): © von Coast Guard (Drug hand off) [Public domain] [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 22. Mai wurde in Honduras eine Koka-Farm gefunden. Sie umfasste ungefähr 84.000 Quadratmeter. Der Verdacht hatte sich erhärtet, weil man Chemikalien fand, die dazu benutzt werden die Blätter weiter zu verarbeiten. Im Zuge der Ermittlungen wurden immer häufiger entsprechende Felder überall im Land entdeckt. Die Sicherheitsbehörden gehen momentan davon aus, dass es sich hierbei um Experimente von kolumbianischen oder guatemaltekischen Banden handelt. Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Farm vor ungefähr drei Jahren von kolumbianischen Ingenieuren aufgebaut worden ist. Sie hatten mit Absicht eine Lage ausgewählt, die abgelegen ist, in bergigen und regnerischen Gebieten Honduras‘, die gute Bedingungen für das Anpflanzen von Koka bedeuten. Es deutet immer mehr darauf hin, dass kriminelle Banden ein Interesse daran haben, das Land von einem Transitland zu einem Produktionsland für Kokain zu machen.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar