Schlagwort-Archive: Korruption

Korruption, Gewalt & Kriminalität – Honduras droht ein zweites Kolumbien zu werden

Sichergestellte Ladung Kokain aus Honduras Von der US-Küstenwache konfisziertes Kokain | Bild (Ausschnitt): © von Coast Guard (Drug hand off) [Public domain] [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 22. Mai wurde in Honduras eine Koka-Farm gefunden. Sie umfasste ungefähr 84.000 Quadratmeter. Der Verdacht hatte sich erhärtet, weil man Chemikalien fand, die dazu benutzt werden die Blätter weiter zu verarbeiten. Im Zuge der Ermittlungen wurden immer häufiger entsprechende Felder überall im Land entdeckt. Die Sicherheitsbehörden gehen momentan davon aus, dass es sich hierbei um Experimente von kolumbianischen oder guatemaltekischen Banden handelt. Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Farm vor ungefähr drei Jahren von kolumbianischen Ingenieuren aufgebaut worden ist. Sie hatten mit Absicht eine Lage ausgewählt, die abgelegen ist, in bergigen und regnerischen Gebieten Honduras‘, die gute Bedingungen für das Anpflanzen von Koka bedeuten. Es deutet immer mehr darauf hin, dass kriminelle Banden ein Interesse daran haben, das Land von einem Transitland zu einem Produktionsland für Kokain zu machen.
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Argentinien – Korruption vergrößert Kluft zwischen Arm und Reich

Symbolbild Geld Dollarscheine | Bild (Ausschnitt): © Nick Ares [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im März 2017 wurden in der Stadt Itatí, die in Argentiniens nördlicher Provinz Corrientes an der Grenze zu Paraguay liegt, mehrere Beamte verhaftet. Darunter auch der Bürgermeister Natividad "Roger" Terán, sein Stellvertreter Fabio Aquino und der Polizeichef Ocampo Alvarenga.Sie wurden beschuldigt, mit 25 weiteren Verdächtigen, Teil einer kriminellen Organisation zu sein, die sich auf den Handel von Marihuana spezialisiert hat. Folglich wurden die Wahlen des Bürgermeisters und des Vizebürgermeisters mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Drogengeldern finanziert. Berichten zufolge waren sie für die Gewährleistung der Straflosigkeit der Beteiligten verantwortlich, sodass die Drogen problemlos bewegt werden konnten. Angeblich waren aber nicht nur die Polizei und der Bürgermeister in das korrupte Netz verstrickt. Der aus dem Gefängnis und unterstützt jeden, der Arbeit sucht und vor dem Abgrund steht. Offensichtlich hat Itatí strategisch gesehen eine perfekte Lage, um die Drogen von Paraguay nach Argentinien zu bringen und somit war eine kriminelle Infiltration gewissermaßen erst möglich.
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Der ostafrikanische Heroinhandel überschwemmt Europa und Nordamerika

Heroin  Bild (Ausschnitt): © Matthew [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flicker Seit 2010 hat ein Wachstum des Heroinhandels in und um Ostafrika die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft geweckt. Diese warnt, dass die Auswirkungen des Heroinhandels im großen Stil für die Region verheerend sein könnten . Es besteht die große Gefahr, dass die Drogenhändler ihren Einfluss in Ostafrika verstärken und das politische Leben, das Sicherheitsumfeld und das Leben der Bürger bedrohen. Längst wird die jetzige Lage Ostafrikas mit der Situation in Lateinamerika verglichen, wo die Narco-Kriminalität in weiten Teilen Fuß gefasst hat .
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Pakistan Heroinkonsum | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Drogenangebot und -nachfrage bedingen sich gegenseitig

Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © Sgt Pete Thibodeau - Wikimedia Commons Bei Drogen wie auch legalen Gütern stehen Angebot und Nachfrage in unmittelbaren Zusammenhang. Die Nachfrage stellt dabei die treibende Kraft für den Drogenhandel dar. Dies bestätigte auch der ehemalige kolumbianische Präsident Belisario Betancur (1982-1986): „Solange es eine Nachfrage gibt, wird die Produktion niemals komplett ausgelöscht werden können.“ Rund 17 Millionen Menschen konsumieren jährlich illegale Opiate, dazu gehören Opium, Heroin und Morphium. Allein 2014 gab es 207.000 Drogentote. Längst ist der Drogenhandel einer der größten Rohstoffmärkte der Welt. Jährlich werden mehrere Milliarden US-Dollar umgesetzt. Insgesamt wurden über 7.500 Tonnen Opium benötigt, um die weltweite Heroin- und Opiumnachfrage 2014 zu decken. Allein in Afghanistan wurden 6.400 Tonnen Opium produziert. Somit werden mehr als 85 Prozent des weltweiten Marktes für illegale Opiate vom Land am Hindukusch aus bedient. Dort und im Goldenen Dreieck züchten Kleinbauern mit Schlafmohn den Rohstoff für Opium und Heroin, weil dies im Gegensatz etwa zum Weizenanbau mehr oder überhaupt Einkommen verspricht. Das treibt seit Jahrzenten ganze Familien von Landwirten in die Drogenkriminalität.
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Kolumbiens neue Strategie zur Drogenbekämpung bedeutet die Abkehr vom „War on Drugs“

Colombia Drugs Das kolumbianische Militär im Kampf gegen Kokain | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Der Friedenvertrag mit der FARC ist nun bereits seit einem knappen halben Jahr beschlossen und die kolumbianische Regierung ist weiterhin darauf bedacht, die zentralen Eckpunkte des Vertrags abzuarbeiten. Ein wichtiger Bestandteil des Vertrags beinhaltet die Bekämpfung des Kokaanbaus. Lange Zeit wurde der Drogenanbau mit Unterstützung der USA auf konsequente und zum Teil brutale Art und Weise geführt. Der „War on Drugs“ stellte lange die primäre Taktik dar, die jedoch auch zahlreiche negative Konsequenzen zur Folge hatte. Nicht nur, dass er wenig erfolgreich war, sondern auch, dass er Unsummen an Geld kostete und zahlreiche Opfer forderte. Kolumbien investierte zwischen 2008 und 2009 elf Prozent seines Bruttoinlandprodukts in den Krieg gegen Drogen. Zudem hingen zwischen 1994 und 2008 25 Prozent der Tötungsdelikte direkt mit dem illegalen Drogenmarkt zusammen.
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Ecuadors Rolle im Drogenhandel wächst – Eine Herausforderung für die Sicherheit?

Containerschiff  Bild (Ausschnitt): © Roel Hemkes [CC BY 2.0]  - Flickr In weniger als einer Woche wurden in Ecuador über drei Tonnen Kokain beschlagnahmt. Eine große Menge, die die wachsende Rolle des Landes im transnationalen Drogenhandel signalisiert. Auch die Möglichkeit, dass zunehmende Drogenströme durch das Land zu größeren Herausforderungen für die Sicherheit führen könnten, rückt weiter in den Fokus der Aufmerksamkeit.Seit langem ist Ecuador ein wichtiger Transitstaat. Während in dem Land selber kein Kokain produziert wird, grenzt es an zwei der weltweit wichtigsten Koka-Produzenten: Kolumbien und Peru. Bereits in den 1970er Jahren hat Pablo Escobar peruanisches Koka über Ecuador nach Kolumbien befördert, wo anschließend die Koka-Pflanze zu Kokain verarbeitet wurde. In Ecuador werden Drogensendungen in beide Richtungen transportiert. Im Mittelpunkt dieser Dynamik steht Guayaquil, einer der wichtigsten Häfen des Kontinents und ein Ausgangspunkt für den Transport illegaler Substanzen, welcher lange unter dem Einfluss transnationaler, krimineller Organisationen stand. Das hohe Volumen legalen Warenverkehrs durch den Hafen erleichtert den Drogenschmuggel erheblich. Denn nach Angaben des US-Außenministeriums werden nur 20 Prozent der Containerexporte kontrolliert. Zudem ist Guayaquil ein Treffpunkt für internationale, kriminelle Gruppen und ein Lagerzentrum für Drogen.
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Mexikanischer Drogenkrieg beginnt zu eskalieren

Protest gegen War on Drugs Protest gegen War on Drugs - "40.000 Tote -nicht mehr!" | Bild (Ausschnitt): © Fronteras Desk [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Mexiko ist die Zahl der Morde in den letzten Jahren enorm angestiegen. Bis heute gibt es keine Anzeichen nachlassender Gewalt. Aufgrund der steigenden Gewalt in Bezug auf den Drogenhandel überholt Mexiko den Irak und Afghanistan, und wurde im Jahr 2016 das zweitgrößte Kampfgebiet der Welt. Der Herrschaft des Terrors, die durch mexikanische Drogenkartelle entstand und die unschuldige Zivilbevölkerung traf, fielen 23.000 Menschen zum Opfer - Die höchste Mordrate seit 2012. Mexikos militarisierter Drogenkampf ähnelt zunehmend einem bewaffneten Konflikt.
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Unabhängige Reporter werden in Mexiko von Kartellen und Politik bedroht und ermordet

Journalists Protest against rising violence during march in Mexico City Hunderte mexikanische Journalisten protestieren gegen die Gewalt, die gegen sie verübt wird. | Bild (Ausschnitt): © John S. and James L. Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr Auf der Rangliste für Pressefreiheit belegt Mexiko Rang 147 von 180 Ländern, die geführt werden. Weltweit sind in den letzten 10 Jahren 800 Journalisten getötet worden. In dem mittelamerikanischen Land allein sind 2016 neun Journalisten ermordet worden. Die größte Gefahr für Pressevertreter sind nicht die Politiker, sondern die Drogenkartelle, mit denen mexikanische Politiker teilweise kooperieren, um unliebsame Berichterstattung zu unterdrücken. Nur 0,25 Prozent der Straftaten gegen Journalisten im Land werden verfolgt, weil im Bezug auf diese Sraftaten oft Straffreiheit herrscht. Die häufige Straflosigkeit der Täter hat schlimme Auswirkungen, welche nicht selten auf dem Rücken der Gesellschaft ausgetragen werden.
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In Laos steigt der Methamphetaminkonsum unter der jüngeren Generation

Opium und Heroin Opium und Heroin | Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - Flickr Das landumschlossene Laos ist ein wichtiger Transitstaat für Metamphetamin, produziert in China und Myanmar, welches anschließend in den Süden nach Thailand, Kambodscha und Malaysia transportiert wird. Zudem liegt der Staat an der östlichen Spitze des sogenannten Goldenen Dreiecks, dem weltweit zweitgrößten Gebiet der Drogenproduktion nach Lateinamerika, und führendem Opiumhersteller. Schwach kontrollierte und durchlässige Grenzübergänge sowie zügellose Korruption haben den lukrativen Drogenhandel gedeihen lassen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung und die Verbesserung der Infrastruktur und des Kommunikationsnetzes bieten eine günstige Gelegenheit für das Drogengeschäft. Im Vergleich zu Lateinamerika sind die Anführer der Kartelle wenigen Risiken ausgesetzt.
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