Schlagwort-Archive: Kriminalität

Brasilien: Das PCC – Kartell expandiert und wird wichtiger Akteur im internationalen Drogenhandel

Kokain Kolumbien In Brasilien wird Kokain nicht nur konsumiert, sondern auch zunehmend exportiert | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Nach dem Rückzug der FARC aus dem Drogenhandel entstand im Amazonasgebiet ein Machtvakuum, um das sich nun verschiedene brasilianische Kartelle bekriegen. Es geht um die Vorherrschaft im Drogenexport nach Europa, der für die südamerikanischen Banden immer interessanter wird. Das Drogenkartell „Primeiro Comando da Capital“ (PCC) könnte durch die momentanen Gegebenheiten ihre Kontrolle über das Drogengeschäft noch weiter ausdehnen
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Die Gewalt in Medellín flammt wieder auf

 Sicht auf Medellín von der berüchtigten Komune 13 aus  | Bild (Ausschnitt): © Armando Reques  [(CC BY-SA 2.0) ]  - flickr Das milde Klima, die schöne Lage zwischen grünbewachsenen Bergen, das Blumenfest im August, die roten Freiluftrolltreppen, Botero-Skulpturen, Salsa und Tango – In den vergangenen Jahren hat sich Medellín von einer der gefährlichsten Städte der Welt und dem Zentrum des Medellín-Kartells unter Pablo Escobar zu einem Touristenmagneten gewandelt. Mittlerweile kommen jedes Jahr rund 600.000 internationale Besucher in die angesagte und innovative Stadt. Doch das könnte sich schnell wieder ändern.
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Verschlechterung der Sicherheitslage an der Grenze zu Kolumbien: Ecuador will mit USA bei Sicherheitspolitik wieder zusammenarbeiten

Ecuador Flagge  Bild (Ausschnitt): © Yamil Salinas Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende April haben der inzwischen zurückgetretene ecuadorianische Innenminister César Navas und der US-Botschafter in Ecuador, Todd Chapman, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in sicherheitspolitischen Fragen zwischen ihren beiden Ländern unterzeichnet. Die Anti-Drogenbehörde DEA und die Zoll- und Polizeibehörde ICE sollen mit ecuadorianischen Behörden in Zukunft verstärkt Informationen und Erfahrungen austauschen.
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USA, Mexiko und Kolumbien intensivieren Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Drogenschmuggels im Pazifik

US Cost Guard  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Migration, Handel, die Frage, wer die geplante Grenzmauer bezahlen soll. Die Liste der Themen, bei denen die USA und Mexiko uneins sind, ist ziemlich lang. Doch kommt man auf den Kampf gegen den Drogenhandel zu sprechen, überschneiden sich die Interessen. Zusammen mit Kolumbien starten die beiden Länder nun eine gemeinsame maritime Sicherheitsoperation, um auch gegen den Drogenschmuggel auf hoher See vorzugehen. Dabei sollen Schmuggelnetzwerke, die entlang der lateinamerikanischen Pazifikküste operieren, ins Visier genommen werden.
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Phantom Secure: Kanadisches Unternehmen verkaufte Krypto-Handys an Mitglieder des Sinaloa-Kartells

Blackberry Phantom Secure verkaufte unter anderem modifizierte Blackberrys an zahlreiche kriminelle Gruppen. | Bild (Ausschnitt): ©  Shane Adams [CC BY 2.0]  - Flickr Gegen den Gründer und CEO des kanadischen Unternehmens Phantom Security Corporations, das seinen Kunden modifizierte Handys für eine sichere und verschlüsselte Kommunikation zur Verfügung stellt, wurde vor kurzem Anklage erhoben, nachdem er Mitte März in Seattle verhaftet worden war. Vincent Ramos wird vorgeworfen, mit der auch als Phantom Secure bekannten Firma vorsätzlich zahlreiche kriminelle Gruppen bei ihren illegalen Aktivitäten unterstützt zu haben. Auch vier weitere Phantom Secure-Mitarbeiter müssen sich vor Gericht verantworten.
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Vier Jahre Cannabis-Legalisierung in Uruguay – eine Bilanz

Marihuana  Bild (Ausschnitt): © Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und Drogengeschäften verringern, indem Cannabis vom Schwarzmarkt genommen wird. Durch Aufklärungs- und Präventionskampagnen die Gesundheit der Bürger fördern. Die bisherige paradoxale Gesetzgebung, die den Besitz geringer Mengen für den Eigengebrauch, aber nicht den Erwerb erlaubt hatte, abschaffen. So lauten die offiziellen Ziele des Gesetzes 19172 , mit dem Uruguay zum ersten Land der Welt avancierte, in dem der Markt für und der Konsum von nicht-medizinischem Cannabis vollständig legalisiert und reguliert ist.
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Präsidentschaftswahl in Costa Rica: Kann der neue Amtsinhaber der Drogenproblematik Herr werden?

Carlos Alvarado Quesada Der neue costa-ricanische Präsident Carlos Alvarado Quesada bei einer Debatte mit Studenten des "Tecnológico de Costa Rica". | Bild (Ausschnitt): © MadriCR [CC BY-SA 4.0]  - Wikimedia Commons Carlos Alvarado Quesada ist neuer Präsident Costa Ricas. Der 38-jährige Journalist und ehemalige Arbeitsminister der linksliberalen Regierungspartei PAC (Partido Acción Ciudadana) erhielt am Ostersonntag etwa 60 Prozent der Wählerstimmen und konnte sich somit gegen seinen Konkurrenten, den evangelikalen Priester Fabricio Alvarado Muñoz, durchsetzen. Rund 3,3 Millionen Costa-Ricaner waren dazu aufgerufen, ihr neues Staatsoberhaupt zu bestimmen.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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Guatemala und Mexiko intensivieren Kampf gegen den Drogenschmuggel

 Guatemala rückt nach Mexiko immer mehr ins Zentrum des Drogenkrieges | Bild (Ausschnitt): © PuroGuro [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Laut einem Bericht des internationalen Suchtstoffkontrollrates sind im Jahr 2016 rund 76 Prozent des weltweiten Kokains über die mittelamerikanische Route in die USA geschmuggelt worden. Auch im vergangenen Jahr konnte die USA keinen Rückgang der geschmuggelten Drogen in ihr Land verzeichnen – im Gegenteil. 2017 wurde vermerkt, dass die Wichtigkeit Guatemalas als Drogentransitstaat extrem zugenommen hat. Das mexikanische Sekretariat der Marine (SEMAR) kooperiert nun mit seinem Nachbarstaat Guatemala, um gezielt gegen den internationalen Drogenschmuggel vorzugehen.
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Mali: Drogengeschäfte hemmen den Friedensprozess

 UN-Soldaten in der Region Anefis, in der der malische Drogenschmuggel floriert | Bild (Ausschnitt): © United Nation Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Im westafrikanischen Mali befindet sich die zurzeit gefährlichste Mission der Vereinten Nationen. Die UN-Truppe der „Mission für die Stabilisierung Malis“ (MINUSMA) ist die Reaktion auf die gewaltvollen Ausschreitungen militanter Gruppen vor fünf Jahren. Friedensgespräche gehen nur schleppend voran. Das liegt vor allem an den Folgen, die Politiker und paramilitärische Gruppen mit ihren illegalen Drogengeschäften verursachen. Dabei wird die Sicherheitslage in Mali trotz der Anwesenheit der UN-Blauhelmsoldaten immer mehr bedroht. Seit der vor drei Jahren beschlossenen Waffenruhe wächst die Unsicherheit über deren Umsetzung immer weiter an.
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