Schlagwort-Archive: Legalisierung

Vier Jahre Cannabis-Legalisierung in Uruguay – eine Bilanz

Marihuana  Bild (Ausschnitt): © Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und Drogengeschäften verringern, indem Cannabis vom Schwarzmarkt genommen wird. Durch Aufklärungs- und Präventionskampagnen die Gesundheit der Bürger fördern. Die bisherige paradoxale Gesetzgebung, die den Besitz geringer Mengen für den Eigengebrauch, aber nicht den Erwerb erlaubt hatte, abschaffen. So lauten die offiziellen Ziele des Gesetzes 19172 , mit dem Uruguay zum ersten Land der Welt avancierte, in dem der Markt für und der Konsum von nicht-medizinischem Cannabis vollständig legalisiert und reguliert ist.
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China: Die Rauschgiftkolonialiserung des Kaiserreichs durch die Briten

 Mehrere Millionen Chinesen fröhnten dem Opium-Konsum | Bild (Ausschnitt): © Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0]  - flickr

Die harte Drogenpolitik Chinas, bei der nicht selten auch Todesurteile vollstreckt werden, geht auch auf die verheerende Opium-Epidemie zurück, die das Land im 19. Jahrhundert heimsuchte. Allen voran die Briten, die damals Schlafmohn aus Indien in Form von Opium oder auch Morphium an die Chinesen verkauften und sie süchtig machten, waren verantwortlich dafür. Das blühende ... weiterlesen >>

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Abgrenzung von den USA: Bolivien setzt auf Eigeninitiative im Kokainhandel

Michel Temer und Evo Morales Die Präsidenten von Brasilien und Bolivien, Michel Temer und Evo Morales. Ein Bilaterales Abkommen zwischen den beiden Ländern soll kriminelle Gruppen an der Expansion hindern. | Bild (Ausschnitt): ©  Michel Temer [CC BY 2.0]  - Flickr Seit der Legalisierung der Cocapflanze 2006 ist Bolivien nicht nur einer der weltweit größten Coca-Anbauer, sondern auch Kokainhersteller und –exporteur. In den meisten Teilen der Welt gilt die Cocapflanze als Hauptbestandteil von Kokain. Somit ist der Besitz und Konsum illegal. Doch in den Anden gilt das Cocablatt als heilig.
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Drogenexport aus Mexiko droht seit Trump-Regierung wieder zu steigen

 Donald Trump überdenkt die geplante Legalisierung von Marihuana | Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Donald Trumps Motto ist eine klare Aussage. Ganz Amerika hat er dabei offenbar nicht gemeint, sämtliche Länder abgesehen von Nordamerika scheint Trump nicht zu priorisieren. Mexiko hat seit Jahren mit der Mafia und massivem Drogenhandel zu kämpfen.
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Cannabis-Legalisierung: ein neuer Anlauf?

Hanfpflanzen Auch in Deutschland bald legal? | Bild (Ausschnitt): © deviat_ed [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Wenn am 24. September der neue Bundestag gewählt wird, steht auch wieder die kontrovers diskutierte Legalisierung von Cannabis auf dem Prüfstand.  Diese Forderung kommt alle vier Jahre im Wahlkampf auf den Tisch. Am Wahlsonntag um 18 Uhr ist das Thema dann meistens auch wieder „verpufft“. Während die Grünen dem Thema eine besondere Gewichtung bei etwaigen Koalitionsverhandlungen einräumen, dürfte sich mit einer christdemokratisch geführten Regierung – nach der es momentan aussieht – in diesem Punkt auch zukünftig kaum etwas ändern.
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Uruguay: Fokus auf Prävention und Behandlung

Therapieeinrichtung - Texas Therapieeinrichtung. | Bild (Ausschnitt): © Billy Hathorn [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons 2005 wurde in Uruguay ein Fond gegründet aus Mitteln, die von Drogenhändlern beschlagnahmt werden. Seit 2010 flossen 14 Millionen US-Dollar in den Fond. Damit soll die Kriminalität gestoppt werden. Dies beinhaltet die Finanzierung von Drogenprävention, Behandlungs- und Rehabilitationsprogrammen und Strafverfolgungsinstitutionen, so Uruguays Nationaler Drogenrat (Junta Nacional de Drogas - JDN). Die Gesellschaft soll von den beschlagnahmten Geldern profitieren, indem durch Institutionen verschiedene Dienstleistungen bereitgestellt werde
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Kanada legalisiert Cannabis-Konsum

Cannabis Pflanze In Kanada wird Cannabis legalisiert | Bild (Ausschnitt): © 24oranges.nl [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn Politiker ihre Wahlversprechen einhalten. So wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau. 2015 versprach jener die Legalisierung von Cannabis. Im April dieses Jahres legte die kanadische Regierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Bis zum ersten Juli 2018 soll das Gesetz stehen. Schon 2013 gab Trudeau zu, fünf oder sechsmal Haschisch geraucht zu haben. Das Gesetz kann als Kapitulation gesehen werden. Obwohl die Polizei jährlich mehrere Milliarden Dollar zur Bekämpfung ausgab, war der Cannabis Konsum einer der höchsten weltweit. Die bestehenden Gesetze konnten auch Minderjährige nicht von Haschisch und Marihuana fernhalten. 21 Prozent der Teenager zwischen 15 und 19 konsumierten, laut Angaben der Regierung. Bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 24 seien es sogar 30 Prozent. Durch das Gesetz sollen Minderjährige vom Konsum abgehalten werden. Zum Beispiel soll der Verkauf an sie mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 14 Jahren bestraft werden. Ab 18 Jahren – den einzelnen Provinzen ist es überlassen, das Mindestalter weiter hochzusetzen – darf man bis zu 30 Gramm getrocknetes Cannabis besitzen und rauchen. Jedem Haushalt ist es zudem erlaubt, bis zu vier Pflanzen zum persönlichen Gebrauch zu ziehen. Die Samen sollen von staatlich anerkannten Lieferanten aus einem offiziell geprüften Anbau kommen. Die Regierung erhofft sich so auch, dem organisierten Verbrechen eine Einnahmequelle zu entziehen.
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Die Marihuana-Legalisierung in den USA lässt die Menschen ängstlich zurück

Marihuanapflanze  Bild (Ausschnitt): ©  MarihuanayMedicina [CC BY-SA 2.0]  - flickr Seit 2014 ist Marihuana zu medizinischen Zwecken im Bundesstaat Colorado in den USA legal. Schon der Vorgang der Legalisierung wurde in einem aufgeheizten politischen Klima sehr kontrovers diskutiert. Das Resümee zu der Legalisierung fällt zwiegespalten aus. Die Fürsprecher des Gesetzes weisen auf die vielen positiven Aspekte hin. Weniger Festnahmen, mehr Steuereinnahmen und damit Geld, welches für Schulen und Anti-Drogenprogramme verwendet wird. Die Gegner der Maßnahme verweisen auf Cannabis als Einstiegsdroge und dass einige Folgen des Gesetzes nicht absehbar sind. Sie reden davon, dass es mehr Verkehrsunfälle im Bundesstaat Colorado gebe seit der Legalisierung. Experten sagen, dass dieser Zusammenhang nur schwer nachzuvollziehen ist, weil THC nicht so einfach wie Alkohol in einem Bluttest nachgewiesen werden kann. Eine neue Studie scheint zu beweisen, dass es seit dem Gesetz einen Anstieg bei Jugendlichen gäbe, die in Krankenhäusern ambulant wegen des Missbrauchs der Droge eingeliefert werden.
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Uruguay: Staat kündigt Cannabis-Verkauf an

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Cannabis kann in Uruguay mittlerweile bereits auf zwei Wegen legal erworben werden. Zum einen ist es jeder Person erlaubt bis zu sechs Cannabis-Pflanzen im eigenen Haushalt zu züchten. Die zweite Möglichkeit ist die Mitgliedschaft in einem der sogenannten Cannabis-Clubs, in dem für jedes Mitglied bis zu 480 Gramm jährlich produziert werden dürfen. Nun wird auch der letzte Schritt im Prozess der Legalisierung vollzogen und die dritte Möglichkeit des legalen Drogenerwerbs initiiert: Cannabis kann, nach einer persönlichen Registrierung, in ausgewählten Apotheken im Land gekauft werden.
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Mexikanische Drogenkartelle nutzen illegalen Menschenschmuggel als Einnahmequelle

Grenzübergang  Bild (Ausschnitt): © Matt Rhodes [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die illegale Migration generiert Milliarden von Dollar für kriminelle Gruppen in Lateinamerika, insbesondere in Mexiko. Heutzutage zahlen Migranten ihrem Schmuggler 5.000 US Dollar, um in die Vereinigten Staaten ohne Papiere einwandern zu können. Tagelang wandern sie durch die Sonora Wüste. Der größte Teil dieses Geldes geht an Drogenkartelle, die inzwischen auch den gewinnbringenden Menschenschmuggel in ihre Geschäfte mit aufgenommen haben. Aufgrund der steigenden Preise des Schleichhandels infolge der Verschärfung der US-Einwanderungspolitik und der großen Anzahl an Migranten wachsen auch die Gewinne der Kartelle. Davon profitierten die kriminellen Netzwerke und haben sich eine Industrie in Milliardenhöhe aufgebaut, welche sie mit brutaler Gewalt schützen. Das allerdings führt zur Destabilisierung Mexikos und zwingt Tausende von Mexikanern in die Flucht.
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