Schlagwort-Archive: Medikamente

Korruption in Lateinamerika und der Karibik auf dem Vormarsch

Korruption  Bild (Ausschnitt): © Kiwiew [CC0 1.0]  - Wikimedia Commons Die Korruption in Lateinamerika und der Karibik ist in den letzten 12 Monaten in den Augen der Bewohner gestiegen. So lässt sich der kürzlich von Transparency International veröffentlichte Report „People and Corruption: Latin America and the Caribbean“ zusammenfassen. Mehr als 22.000 Menschen in 20 Ländern wurden dabei befragt. Trotz der Anti-Korruptionskampagnen vieler Regierungen steigt die Korruption weiter an, während das Vertrauen in die Behörden sinkt, fand der Report heraus. Transparency International spricht von einem besorgniserregenden Trend in der Region, der geschwächte staatliche Strukturen und Menschenrechtsverletzungen einschließt.
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USA: Wieso Trumps Mauer die Opioid-Krise nicht lösen wird

 US-Präsident Donald Trump. | Bild (Ausschnitt): ©  Elliott Brown [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Bei Drogenmissbrauch denken die Meisten sofort an perspektivlose Menschen aus sozialen Brennpunkten. Auch in Amerika werden Schwarze oft als Drogenabhängige und Latinos als Drogendealer stigmatisiert. US-Präsident Donald Trump benutzt eine solche Rhetorik seit seinem Präsidentschaftswahlkampf. Diese trieb er bis zu seinem größten Wahlversprechen der großen Mauer zwischen Amerika und Mexiko voran. Doch Amerika überrollt im Moment eine Opioid-Krise, die vor allem Menschen aus Vorstädten, die oft zur weißen Mittelkasse von Amerika gehören, betrifft. Heute bilden Weiße aus allen Schichten der Gesellschaft die Gruppe mit den meisten Heroinabhängigen in den USA. Das heißt, dass Drogenprobleme nicht nur unter der Afro-amerikanischen und Latino-Bevölkerung verbreitet sind.
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US-Regierung versucht Opioid-Krise zu stoppen

Fentanyl Fentanyl ist ein opioides Schmerzmittel und in den USA verschreibungspflichtig. Es ist aber auch auf dem Schwarzmarkt erhältlich und extrem gefährlich, da es schnell süchtig macht. | Bild (Ausschnitt): © Boris Ott [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die USA befindet sich schon länger in einer ‘Opioid-Krise‘ denn seit 1999 hat sich die Anzahl der Opioid Überdosierungen vervierfacht. Nahezu zweidrittel der Drogen Überdosierungen sind derzeit durch die Einnahme von Opioiden ausgelöst. Alleine letzten Jahr sind in den USA 59.000 Menschen an einer Opioid Dosis gestorben, die Zahl der Toten durch Autounfälle lag darunter. Hinzukommt, dass seit 2002 die Zahl der Todesfälle, die auf kontrollierte verschreibungspflichtige Medikamente zurückzuführen sind, über den Todesfällen durch Kokain und Heroin lag. Einige Arbeitgeber zum im Bundesstaat Ohio sind nicht mehr in der Lage Arbeitskräfte zu finden da diese den gesetzlich vorgeschriebenen Drogentests nicht bestehen, da häufig Oioide von in ihrem Blut gefunden wurden.
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Ist Kambodschas Kampf gegen die Drogen eher schädlich als hilfreich?

Injektionsspritzen zum Spritzen von Drogen Zur HIV-Prävention in Kambodscha stellen NGOs Drogenabhängigen saubere Spritzen zur Verfügung. | Bild (Ausschnitt): © Nathan Forget [CC BY 2.0]  - Flickr Seit dem ersten Januar hat die Polizei Kambodschas mehr als 10.000 Menschen wegen Drogendelikten verhaftet. Im gesamten letzten Jahr wurden 9 800 Menschen im Zusammenhang zu Drogen festgenommen. Schuld an der steigenden Zahl von Verhaftungen ist die neue Anti-Drogenkampagne. Jene reagiert auf die steigende Beliebtheit von Methamphetamin, also Yaba Tabletten und Crystal Meth. Sie gelten als die meist genutzten Drogen in der gesamten Region. Kambodscha grenzt an Laos und Thailand an, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks. Auf ursprünglich sechs Monate angelegt, wurde die Kampagne vom Premierminister Hun Sen bis zum Jahresende verlängert. Zudem bekommt sie ein Budget von einer Million US-Dollar. Jenes soll für Bildung, Ausrüstung, Behandlung und als Bonus für die beteiligten Polizisten benutzt werden. Es werden nicht nur Menschen verhaftet, die Drogen konsumieren oder dabei haben. Alleine Hilfsmittel wie Spritzen dabeizuhaben, ist Grund genug verhaftet zu werden. Vorher war es möglich, auf der Straße ungestört zu konsumieren, während die Polizei vorbeilief.
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Schwacher Staat stärkt Drogenbanden in Venezuela – Muss die internationale Gemeinschaft übernehmen?

Venezuela: Wut gegen Regierung  Bild (Ausschnitt): ©  Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - flickr Venezuela befindet sich schon seit Monaten in einer massiven Staatskrise. Das Volk leidet unter dem Mangel, den der Staat mittlerweile verwaltet. Das einst reiche Land krankt an einer Hyperinflation. Dies macht es für Venezolaner schwer, den täglichen Bedarf an Essen zu erhalten. Eine nationale Studie ergab, dass 75 Prozent der Bevölkerung wegen Nahrungsmittelknappheit 19 Pfund an Gewicht verloren haben. Noch deutlicher wird ein Blick auf das Gesundheitssystem. Die zuständige Ministerin hat Daten veröffentlicht, die die Misere belegen. Demnach sollen 98 Prozent der benötigten Medikamente nicht vorrätig sein, 85 von 100 sind überhaupt nicht mehr zu erhalten. Die Konsequenzen äußern sich dramatisch: 11.500 Säuglinge sterben vor ihrem ersten Geburtstag und die Mortalität von Müttern ist um 65 Prozent gestiegen.
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Opioid-Epidemie in den USA: Es droht eine verlorene Generation

Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. | Bild (Ausschnitt): ©  DEA Microgram Bulletin [Public Domain]  - Wikimedia Commons In den USA wird im Zusammenhang mit Opioiden schon lange von einer Epidemie gesprochen. Das Problem ist dabei kein neues, sondern schon lange bekannt. Ungefähr seit den 80er Jahren sind schnell abhängig machende Opiate auf dem Vormarsch. Der Unterschied zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass dieses Mal alle gesellschaftlichen Schichten betroffen sind und nicht nur Menschen, die allgemeinhin als sozial abgehängt gelten. Im Jahr 2016 sollen nach der New York Times bis zu 59.000 Menschen an einer Überdosis gestorben sein. Im Vorjahr soll dieselbe Ursache etwa 52.000 Menschen das Leben gekostet haben. Sollten diese Zahlen stimmen, wäre das der bisher stärkste Anstieg in dieser tragischen Statistik. Die Opioid-Krise in den USA zählt damit zu der häufigsten Todesursache für Menschen unter 50 Jahren und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die amerikanische Gesellschaft dar.
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Cannabis auf Rezept: Lebensqualität für Schwerkranke

Cannabis  Bild (Ausschnitt): © deviat_ed [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Ab März 2017 kann Cannabis auf Rezept als Arzneimittel erworben werden. Dies regelt ein Gesetz, das im Januar einstimmig vom Bundestag beschlossen wurde. Durch diese Entscheidung werden die Forderungen von vielen Aktivisten und Drogenexperten erhört. Diese sprechen sich schon lange für eine Legalisierung von medizinischem Cannabis aus, die Schwerkranken u.a. helfen würde, Schmerzen zu lindern.
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Südafrika: Billigdroge hat die Townships in Griff

Township (Durban, South Africa)  Bild (Ausschnitt): © Shubert Ciencia [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In Südafrika ist vor allem unter der armen Bevölkerung eine äußerst minderwertige und gefährliche Droge populär. Sie wird Whoonga oder Nyaope genannt und besteht aus billigem Heroin, dem wahrscheinlich Rattengift, Waschmittelpulver oder HIV-Medikamente beigemischt werden. Geraucht wird es anschließend als Joint, mit Tabak oder Marihuana vermischt und ist für rund zwei Dollar recht einfach im Straßenverkauf, als Pulver in Päckchen zu beschaffen. Die Sucht nach dieser Billigdroge ist verheerend.
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Internationale Drogenkontrolle erzeugt Leiden durch fehlende Medikamente

 Painkillers  | Bild (Ausschnitt): ©  Eric Norris [CC BY 2.0]  - flickr Über 75 Prozent der Weltbevölkerung haben derzeit nahezu keinen Zugang zu verschiedenen schmerzlindernden Präparaten. Die WHO schätzt, dass jährlich mehrere zehn Millionen Menschen unter extremen Schmerzen leiden, weil sie keinen Zugang zu kontrollierten Medikamenten, insbesondere Opiaten, haben. Verantwortlich dafür ist vor allem der internationale „War on Drugs“.
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Bodypacking in Südamerika: Oft der einzige Ausweg für junge Leute

Kokainpäckchen Kokain und Drogenpäckchen von Bodypackern | Bild (Ausschnitt): © ISN [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Eine Form des Drogenschmuggels ist das so genannte „Bodypacking“. Dabei werden Drogenpäckchen, vor allem Kokain oder Heroin, in speichel- und magensäureresistente Beutel verpackt. Die Kuriere müssen diese Päckchen dann runterschlucken und an den Zollbeamten vorbeischmuggeln, um zum Beispiel in die USA zu gelangen. Die „Maultiere“, so werden die Kuriere auch genannt, riskieren dabei ihr Leben: Wenn eines der Päckchen platzt, sterben sie innerhalb kürzester Zeit
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