Schlagwort-Archive: Methamphetamin

Mexiko: Regierung mit Kampf gegen Drogenkartelle überfordert

  Bild (Ausschnitt): © ANGELOUX [CC BY-SA 2.0]  - flickr Vor einigen Wochen gelangte Mexiko wieder ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Auf seinen Straßen marschierte eine Menschenmenge aus 2000 Studenten. Der Protestmarsch wurde von den jungen Erwachsenen durchgesetzt, mit den Leitsprüchen: „No bones about it, drugs are bad, say no to drugs“. Der Protest soll ein Zeichen an die Bevölkerung und Regierung sein, dass Drogen und dessen Befürworter nicht weiter geduldet werden dürfen. Es müssen viel strengere Maßnahmen herangezogen werden.
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Drogenmafia für Vernichtung von Regenwäldern in Guatemala verantwortlich

  Bild (Ausschnitt): © Zhu [CC BY-NC 2.0]  - flickr „Tropische Abholzung als drittgrößter Kohlenstoffdioxid Verursacher auf der Welt“, so lautet die Schlagzeile eines Berichts, der erst vor einigen Tagen veröffentlicht wurde. Dass allmählich die Ozonschicht abgebaut wird, liegt unter anderem daran, dass zu viel Wald gerodet und vernichtet wird. Zwischen 2015 und 2017 wurde verzeichnet, dass Emissionen, die durch Waldrodung entstanden sind, um 63 Prozent angestiegen sind. Einer der wesentlichen Faktoren, die zur Abholzung der Regenwälder beigetragen haben, ist der stetige Anstieg der Nachfrage nach Drogen. Eine der betroffenen Regionen ist das Río Plátano Biosphären Reservat in Honduras, dessen Fläche 2011 durch die Abholzung erheblich beschädigt wurde. Sucht man nach einem Schuldigen, berichten Einheimische von den „narcos“, die Drogenhändler.
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Wie die USA das Drogengeschäft in Laos in Gang setzten

Laos Opium Frau in Laos, die Mohnblumen verkauft | Bild (Ausschnitt): © Thierry Leclerc [CC BY-ND 2.0]  - flickr Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, veröffentlichte diese Woche eine Liste mit 21 Ländern, die er als Hauptproduktions- und Transitstaaten illegaler Drogen einstuft. Diese Länder vereinen eine Kombination aus geographischen und wirtschaftlichen Faktoren, die trotz eventueller staatlicher Betäubungsmittelkontrollmaßnahmen zur Herstellung und zum Handel von Drogen führen. Unter diesen Staaten befinden sich auch Myanmar und Laos, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks in Südostasien.
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Wie China Myanmars Methamphetamin nach Europa bringt

Myanmar Meth Methamphetamin wird hauptsächlich in den weitgehend rechtsfreien Grenzgebieten des Nordostens, im Dschungel Myanmars, produziert. | Bild (Ausschnitt): "Tea Covered Mountains - Shan State, Myanmar" © Scott Rotzoll [CC BY-NC 2.0]  - flickr Myanmar, als Teil des „Goldenen Dreiecks“ mit Laos und Thailand, ist schon seit Jahren der weltweit zweit-größte Produzent von Opium – hinter Afghanistan. Doch wurden 2015 noch 55.500 Hektar für den Opiumanbau genutzt, sind es 2017 nur noch 41.000 Hektar. Das ist aber bedauerlicherweise kein Zeichen einer erfolgreichen Drogenpolitik des Landes. Vielmehr entscheiden sich die Drogenhersteller dazu, zu Methamphetamin zu wechseln, das billiger in der Produktion und einfacher zu transportieren und zu vertreiben ist.
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China: Eingezwängt zwischen Goldenem Dreieck und Halbmond spitzt sich die Drogenkrise immer weiter zu

Zwei chinesische Männer konsumieren Drogen Das chinesische Drogenproblem wurde lange totgeschrieben | Bild (Ausschnitt): © Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Seit die Volksrepublik China als ostasiatische Großmacht ihre kommunistische Politik reformiert hat, ist sie ein wichtiger Teil der globalen Weltwirtschaft geworden. Bis heute knüpft das Land immer intensivere Kontakte - nicht nur zu Nachbarstaaten, sondern auch in Übersee. Der Grenzabbau führte so zu einem steil wachsenden Wohlstand im Land – heute ist China ein Big Player. Durch seine Öffnung nach außen wurde das Land schließlich auch für Akteure interessant, welche dort einen profitablen Absatzmarkt zu finden hofften. Dies sind jedoch nicht nur internationale Unternehmen, sondern auch kriminelle Drogenkartelle. So ist China umgeben von zwei der größten Drogenproduktionsgebiete der Welt. Das ist auf der einen Seite der Goldene Halbmond – bestehend aus Afghanistan, Pakistan und dem Iran; Und auf der Anderen das Goldene Dreieck – welches sich aus Myanmar, Thailand und Laos zusammensetzt. Um keine staatliche Zersetzung durch eine Drogenepidemie zu riskieren, setzt China deshalb bereits seit 30 Jahren auf eine radikale Abschreckungspolitik. Diese gilt es heute jedoch unbedingt zu überarbeiten – denn im Kampf gegen die Sucht zeichnet sich eine Niederlage ab. Dass jedes Jahr ca. eine halbe Millionen Chinesen zu den Konsumenten hinzugezählt werden muss, sagt viel über die moderne Gesellschaft, aber auch über die geostrategische Lage des Landes aus.
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Mexiko: Tonnenschwerer Drogenfund unterstreicht die fatale Schlüsselrolle des Landes auch im Crystal Meth Handel

Crystal Meth Crystal Meth - In China auch oft "Ice" genannt | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Vor Kurzem gelang einer Einheit des mexikanischen Militärs im Dschungel während einer Razzia eine spektakuläre Entdeckung. Nicht nur Ausrüstung und Produktionsanlagen eines illegalen Drogenlabors vielen ihnen dabei in die Hände. Es ist die beträchtliche Menge von 50 Tonnen Methamphetamin (Crystal-Meth), welche in den letzten Tagen international für viel Aufmerksamkeit sorgte. Der Fund einer solch gewaltigen Menge an nur einem Standort beweist erneut die Produktionseffizienz der mexikanischen Drogenkartelle. Noch mehr unterstreicht er aber die zunehmende Bedeutung des Landes im weltweiten Crystal-Meth Handel.
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Umstellung von Heroin- auf Methamphetaminproduktion stellt Justiz im Goldenen Dreieck vor neue Herausforderungen

  Bild (Ausschnitt): © Alexis Gravel [CC BY-ND 2.0]  - flickr Im Goldenen Dreieck trennt der Mekong-Fluss Thailand, Myanmar und Laos. Das Ziel vieler Reisender ist gleichzeitig auch ein zentraler Punkt der südostasiatischen Drogenindustrie. Die Produktion von Opiaten ist im Goldenen Dreieck zurückgegangen, anstelle von Heroin werden nun vornehmlich Methamphetamine hergestellt und gehandelt. Maßnahmen gegen die Produktion der synthetischen Drogen gestalten sich noch schwieriger als zuvor.
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Mittellose Rohingya-Flüchlinge müssen in Bangladesch als Drogenkuriere arbeiten

Rohingya Kutupalong Rohingya-Flüchtlinge in Kutupalong. | Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Für bangladeschische Gangs ist es ein leichtes, in den Flüchtlingscamps Rohingya als Drogenkuriere anzuwerben. Die Flüchtlinge sind arm und meist mittellos, sie leben in teils jämmerlichen Verhältnissen. Für viele ist der Yaba-Schmuggel der einzige Weg, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern.
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Yaba (1): Wie in Bangladesch sechs Millionen Menschen von der „Droge des Wahnsinns“ abhängig wurden

Seit einigen Jahren erfreut sich Yaba in Bangladesch immer größerer Beliebtheit. Mitte der 2000er drängten die Tabletten dort erstmals auf den Markt, damals noch als Droge für die Reichen. Heute findet man sie praktisch an jeder Straßenecke. Für das südostasiatische Land hat sich Yaba längst zu einem riesigen Problem entwickelt. Etwa sechs Millionen, zumeist junge Bangladescher, sollen von der Droge abhängig sein.
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Philippinen: 20.000 Tote durch brutalen Anti-Drogen-Krieg

Protest vor dem philippinischen Konsulat in New York Präsident Rodrigo Duterte löst weltweite Prosteste aus. | Bild (Ausschnitt): ©  VOCAL-NY (Voices Of Community Activists & Leaders) [CC BY 2.0]  - flickr.com Im Zuge der sogenannten Anti-Drogen-Kampagne des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte sind seit seinem Amtsantritt im Juli 2016 mehr Menschen ermordet worden, als der Krieg in Afghanistan in den vergangenen fünf Jahren gefordert hat. Die philippinische Polizei führt seit anderthalb Jahren unter Auftrag der Regierung einen gewaltvollen Krieg gegen Drogenkriminelle. In dem offiziellen Rechenschaftsbericht „Fighting Illegal Drugs“ führt die philippinische Regierung in dem Kapitel „Leistungen“ die Zahl von 2967 getöteten Personen auf, die sich angeblich bei ihrer Verhaftung gewaltvoll widersetzten.
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