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Myanmar: Trotz steigender Anzahl von Drogenkonsumenten sinkt Zahl HIV-Infizierter

Crystal Meth In Myanmar steigt die Konsumentenzahl von Crystal Meth. | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Seitdem Myanmar 2013 begonnen hat, HIV Präventionsmaßnahmen auch in ländliche Gebiete zu verbreiten, sinkt die Anzahl der Infizierten. 57 Prozent wird behandelt. Damit liegt das Land im regionalen Vergleich vorne. Laut dem kürzlich erschienenen Bericht der UN über die globale Verbreitung von HIV sank die Zahl der AIDS Toten in den letzten sechs Jahren um 52 Prozent. 2016 starben demnach 8000 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Auch die Zahl der Neuinfizierten sank seit 2010 um 26 Prozent. Grund dafür ist die bessere HIV Präventionsarbeit für Drogensüchtige. In Myanmar leben 230.000 Menschen mit HIV. 28,5 Prozent davon spritzen sich Drogen. Zwischen 2014 und 2016 stellte die Regierung mehr als 300 sterile Spritzen pro betroffenem Drogenabhängigen aus.
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Pakistans Drogenkonsum wächst – Terrorgruppen profitieren

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 13. Juli fand Pakistans Anti-Narcotics Force (ANF) Drogen im Wert von 430 Millionen Pakistani Rupees. Umgerechnet ist die 365 Kilogramm schwere Ladung ungefähr 3500 Euro wert. Schon im Februar beschlagnahmte die Einheit fast 17 Tonnen illegaler Substanzen im Wert von umgerechnet 277 Millionen Euro. Aufgrund der geographischen Lage ist Pakistan vom Drogenhandel besonders betroffen. Die lange Grenze zu Afghanistan, dem großen Opiumproduzenten, macht aus Pakistan einen idealen Transitstaat. Laut Angaben der UNODC gehen 43 Prozent des afghanischen Schmuggels durch das Land. Mittlerweile steigt auch der Drogenkonsum in Pakistan. Laut Angaben der UN gab es 2013 7,6 Millionen Drogenabhängige. Mittlerweile sind es 8 Millionen, Tendenz steigend. Am häufigsten werden Haschisch, Heroin, Opium und Kokain konsumiert. An sie kommt man leicht auf der Straße heran. Aber auch Universitäten scheinen ein beliebter Umsatzmarkt zu sein. 2016 wurden in Bildungseinrichtungen fast 10 Kilogramm Heroin, 33 Kilogramm Opium und fast eineinhalb Kilogramm Haschisch sichergestellt.
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Ist Kambodschas Kampf gegen die Drogen eher schädlich als hilfreich?

Injektionsspritzen zum Spritzen von Drogen Zur HIV-Prävention in Kambodscha stellen NGOs Drogenabhängigen saubere Spritzen zur Verfügung. | Bild (Ausschnitt): © Nathan Forget [CC BY 2.0]  - Flickr Seit dem ersten Januar hat die Polizei Kambodschas mehr als 10.000 Menschen wegen Drogendelikten verhaftet. Im gesamten letzten Jahr wurden 9 800 Menschen im Zusammenhang zu Drogen festgenommen. Schuld an der steigenden Zahl von Verhaftungen ist die neue Anti-Drogenkampagne. Jene reagiert auf die steigende Beliebtheit von Methamphetamin, also Yaba Tabletten und Crystal Meth. Sie gelten als die meist genutzten Drogen in der gesamten Region. Kambodscha grenzt an Laos und Thailand an, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks. Auf ursprünglich sechs Monate angelegt, wurde die Kampagne vom Premierminister Hun Sen bis zum Jahresende verlängert. Zudem bekommt sie ein Budget von einer Million US-Dollar. Jenes soll für Bildung, Ausrüstung, Behandlung und als Bonus für die beteiligten Polizisten benutzt werden. Es werden nicht nur Menschen verhaftet, die Drogen konsumieren oder dabei haben. Alleine Hilfsmittel wie Spritzen dabeizuhaben, ist Grund genug verhaftet zu werden. Vorher war es möglich, auf der Straße ungestört zu konsumieren, während die Polizei vorbeilief.
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Mexiko nutzt seine Überwachungssoftware, um Aktivisten und Regierungskritiker auszuspionieren

Überwachung von Handys Die mexikanische Regierung überwacht Handys von Kritikern und Aktivisten. | Bild (Ausschnitt): © Blogtrepreneur [CC BY 2.0]  - Flickr Mexiko legt den Fokus im Kampf gegen Verbrechen und Drogen zunehmend auf neue, moderne Techniken. Über die letzten Jahre hinweg haben Bundesagenturen 80 Millionen US-Dollar für Spionageprogramme ausgegeben. Die Spyware wurde dabei von der israelischen Firma NSO Group hergestellt. Das Programm namens Pegasus wird ausschließlich an Regierungen, unter der Prämisse ausschließlich kriminelle Gruppen und Terroristen zu überwachen, verkauft. Mit Pegasus ist es den mexikanischen Behörden möglich, Smartphones umfangreich zu überwachen. Anrufe können nachverfolgt, Texte und E-Mails mitgelesen werden und es ist sogar möglich die Kamera- und Mikrofunktion für Überwachungszwecke zu nutzen. Der Einsatz von High-Tech Überwachung ist zuweilen auch von Erfolg gekrönt. Die Gefangennahme des ehemaligen Sinaloa Kartellführers Joaquín „El Chapo“ Guzmán ist beispielsweise auf diese Technologie zurückzuführen.
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Trumps Kubapolitik könnte Kampf gegen den Drogenhandel behindern

US-Drogenpatrouille in der Karibik Zusammenarbeit von kubanischen und us-amerikanischen Behörden führt zur Eindämmung des Drogenschmuggels | Bild (Ausschnitt): © U.S. Navy photo by Lt. Ed Early [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 16.Juni unterschrieb US-Präsident Donald Trump in Miami vor Exil-Kubanern ein Dekret zur neuen Politik der USA gegenüber Kuba. Das könnte Auswirkungen auf die gemeinsame Drogenpolitik der beiden Länder haben. Unter Vorgänger Obama hatten sich die Beziehungen erstmals wieder angenähert und stark verbessert. Das Einreiseverbot für US-Bürger wurde von der US-Regierung aufgehoben und Firmen konnten in die Wirtschaft investieren. Durch Trumps Dekret wird die Beziehung der beiden Länder wieder in den Zustand vom Kalten Krieg versetzt. Besonders die Tourismusbranche wird darunter zu leiden haben. Für US-Bürger gelten wieder dieselben Einreisebestimmungen wie vor Obama. Sie dürfen – ebenso wie US-Firmen – keine Geschäfte mehr mit vom kubanischen Militär kontrollierten Einrichtungen abwickeln. Das trifft die Tourismusbranche, die sich zu 60 Prozent in militärischer Hand befindet, besonders. Obamas Ziel war die Unterstützung des kubanischen Privatsektors. Touristen aus den USA schliefen gerne in privaten Unterkünften und aßen in privaten Restaurants. Genau diesen Privatsektor trifft Trump mit seinem Dekret auch, da jene US-amerikanische Touristen für sie die wichtigste Einnahmequelle darstellen
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Drogenhändler profitieren vom Klimawandel

  Bild (Ausschnitt): © go_greener_oz [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trumps, sich von einer globalen Vereinbarung zur Bekämpfung des Klimawandels zurückzuziehen, beeinträchtigt die Bemühungen der Bewältigung der Umweltprobleme in Lateinamerika und in der Karibik, die seit langem mit dem organisierten Verbrechen in Relation stehen. Denn die Schwächung des Kampfes gegen den Klimawandel spielt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen für die globale Sicherheit. Zwar kann der Klimawandel nicht direkt Gewalt verursachen, aber er interagiert mit ihr und verschärft bestehende Probleme.
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Mexikanischer Drogenkrieg beginnt zu eskalieren

Protest gegen War on Drugs Protest gegen War on Drugs - "40.000 Tote -nicht mehr!" | Bild (Ausschnitt): © Fronteras Desk [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Mexiko ist die Zahl der Morde in den letzten Jahren enorm angestiegen. Bis heute gibt es keine Anzeichen nachlassender Gewalt. Aufgrund der steigenden Gewalt in Bezug auf den Drogenhandel überholt Mexiko den Irak und Afghanistan, und wurde im Jahr 2016 das zweitgrößte Kampfgebiet der Welt. Der Herrschaft des Terrors, die durch mexikanische Drogenkartelle entstand und die unschuldige Zivilbevölkerung traf, fielen 23.000 Menschen zum Opfer - Die höchste Mordrate seit 2012. Mexikos militarisierter Drogenkampf ähnelt zunehmend einem bewaffneten Konflikt.
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Peru: Guerilla-Gruppierung verteidigt Einfluss auf Kokainhandel

 Militär überwacht VRAEM Region | Bild (Ausschnitt): © Galeria del Ministerio de Defensa del Perú [CC BY 2.0]  - Flickr Guerillas der kommunistische Partei und Guerillaorganisation Perus, bekannt unter dem Namen Leuchtender Pfad/ Shining Path, haben drei Polizisten ermordet. Das ist als Zeichen dafür zu sehen, dass die Gruppe beabsichtigt, ihren Einfluss auf Perus kriminelle und lukrative Gebiete zu wahren, in denen Koka produziert wird. Indizien weisen darauf hin, dass die Kokainproduktion im Land erstmalig seit 2011 wieder zunehmen könnte. VRAEM (Valle de los Ríos Apurímac, Ene y Mantaro), das Gebiet, aus dem das meiste Kokain stammt, wird immer zentraler für den Handel.
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IS macht auch vor den Kleinsten nicht Halt: Kinder müssen unter Drogeneinfluss in den Krieg

Kindersoldat Afghanistan Symbolbild: Kindersoldat aus Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © Robin Kirk [CC BY 2.0]  - Flickr Im Kampf um die Stadt Mossul bedient sich die Terrororganisation IS zunehmend dem Einsatz von Kindersoldaten. Sie bildet Kinder zu „Heiligen Kämpfern“ aus, unterzieht sie geradezu einer Gehirnwäsche, pumpt sie mit Drogen voll und schickt sie in den Krieg oder als Selbstmordattentäter direkt in den Tod. Anhänger der Terrormiliz bringen ihnen bei, wie man schießt, Kehlen durchschneidet und sich in die Luft sprengt, berichtet ein jesidischer Junge, der aus der Gefangenschaft des IS fliehen konnte.
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Die dunkle Seite des Karnevals in Rio: Befriedung der Drogenkonflikte bleibt ein Ziel in ferner Zukunft

Karneval in Rio de Janeiro  Bild (Ausschnitt): © - Adam Reeder - [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In der Nacht vor Aschermittwoch erreichte der Karneval in Rio de Janeiro auch dieses Jahr mit der Verkündung der besten Tänzer wieder seinen Höhepunkt. In farbenprächtigen, pompösen Kostümen tanzten tausende Mitglieder der so genannten Sambaschulen durch die Arena des Sambódromo.
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