Schlagwort-Archive: Militär

Kolumbianische Regierung kann Kokabauern keine sinnvollen Alternativen bieten

Koka-Plantage Anbau von Koka-Pflanzen in Bolivien | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Wikimedia Commons Anfang dieses Monats wurde eine kolumbianische Maßnahme gegen den Drogenschmuggel unter dem Namen „Operation Armor“ gestartet. Eine Einheit, die aus drei Bereichen (Pacific Naval Force, Caribbean Naval Force, Pacific Naval Aviation Group) gebildet wurde, künftig soll die Grenze zu Panama überwachen und somit Schmugglern das Werk legen.
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Brasilien: Drogengewalt beeinflusst Präsidentschaftswahlen

Rio de Janeiro - Soldaten während einem Einsatz in Rocinha Wenn Bolsonaro zum Präsidenten gewählt wird, wird in Zukunft vermehrter Gewalt gegen Drogenmissbrauch angewendet werden | Bild (Ausschnitt): © Agência Brasil [C BY 3.0 BR]  - Wikimedia Commons Jair Bolsonaro gewann vergangene Woche mit knapp 50 Prozent die erste Runde der brasilianischen Präsidentschaftswahlen gegen seinen Rivalen Haddad der Arbeiterpartei. Das Problem: Er ist Bewunderer einer rechtsgeprägten Militärdiktatur und verfolgt eine Politik der harten Hand: Er will mehr Militär im Kampf gegen Gewalt in den Armenvierteln einsetzen. In drei Wochen treffen die beiden Kandidaten für eine Stichwahl aufeinander.
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Guatemala entwickelt sich zu giftigem Produktionsort für Opium

 Mitglieder der IATF kämpfen gegen den Drogenschmuggel in Guatemala | Bild (Ausschnitt): © U.S. Army South [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Interagency Task Force (IATF), zusammengesetzt aus Militär und Polizei, kämpft in Guatemala gegen den Drogenhandel an. Im August dieses Jahres konnte sie bei einem Großeinsatz knapp 10 Millionen Schlafmohnpflanzen auf rund 300 Feldern zerstören. Aus diesen wird das Rauschgift Opium hergestellt. Seit Februar 2018 hat die Einheit mehrere erfolgreiche Operationen durchgeführt.
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Marokko entwickelt sich zum Transitstaat für Kokain nach Europa

 Symboldbild | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr 14 Kilometer liegen an der engsten Stelle zwischen Afrika und Europa- und trennen damit Spanien von Marokko, einem der größten Haschischproduzenten der Welt. Sowohl sein Status als Produktions- aber auch als Transitstaat nimmt immer weiter zu. Der Drogenvertrieb stellt ein immenses Problem für das nordafrikanische Königreich dar. Sowohl der Rauschgifthandel als auch die Abhängigkeit der Bevölkerung ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Viele Menschen sind süchtig, besonders in größeren Städten.
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Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Argentinien setzt auf Militär im Kampf gegen Drogenhandel

  Bild (Ausschnitt): © Corey Idleburg, U.S. Navy [Public Domain]  - Wikimedia Commons Im Rahmen einer umstrittenen Reform verkündete Argentiniens Präsident, Mauricio Macri, vor wenigen Wochen, dass die nationale Verteidigungsdoktrin geändert werde. Künftig soll es der argentinischen Armee möglich sein, bei internen Problemen im Land tätig zu werden. Marci versicherte, dass es wichtig sei, dass das Militär bei Fragen der inneren Sicherheit involviert werde, hauptsächlich zu logistischen und Versorgungszwecken bzw. zur Unterstützung der regulären Polizei an den Grenzen des Landes. Dies würde auch ein Vorgehen gehen terroristische und kriminelle Gruppierungen beinhalten. Verteidigungsminister Oscar Aguad fügte hinzu, dass die Armee derartige Gruppen daran hindern könnte, sich in kleinen Grenzstädten auszubreiten und von dort aus ihren kriminellen Aktivitäten nachzugehen - unter anderem auch dem Drogenhandel.
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Peru: Maßnahmen gegen Drogenwirtschaft wenig effektiv

  Bild (Ausschnitt): © Cocoabiscuit [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr In einem koordinierten Einsatz zwischen Kolumbien und Peru ging die peruanische Regierung kürzlich gegen einen Drogenring im Norden des Landes vor. Im Zuge der Operation durch das kolumbianische und peruanische Militär kam es zur Verhaftung von über 50 Mitwirkenden eines Drogenringes. Die durch mehrere 100 Einsatzkräfte durchgeführte Unterfangen ist das Erste in Perus abgelegener, nördlicher Grenzregion und wird von Innenminister Mauro Medina als Perus bisher weitreichendste Maßnahme gegen Drogenkriminalität eingestuft.
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Honduras: Gewalt und Menschenrechtsverletzungen durch Schlüsselrolle im internationalen Drogenhandel

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Honduranische Behörden haben vor etwa zwei Wochen fünf Flugzeuge beschlagnahmt, mit denen über eine Schmuggelroute in der Region La Mosquitia, die als Teil des an Nicaragua angrenzenden Departamentos Gracias a Dios zur Misikitoküste gezählt wird, Kokain transportiert worden sein soll. Am 8 .Juni stießen Sicherheitskräfte auf zwei voll funktionsfähige Flugzeuge und einen in der Nähe gelegenen illegalen Landeplatz, zwei Tage später entdeckten sie die Überreste drei weiterer Maschinen, die bereits verbrannt und verscharrt worden waren.
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Argentinien: Geplanter Einsatz des Militärs in Grenzregionen zur Bekämpfung des Drogenhandels löst Debatte aus

Argentinien  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Pläne der argentinischen Regierung, an Grenzübergängen Soldaten einzusetzen, um gegen Drogenschmuggler vorzugehen, haben im südamerikanischen Land eine Debatte über die Rolle des Militärs im Kampf gegen den Drogenhandel ausgelöst. Clarín berichtete unter Berufung auf Quellen aus dem Verteidigungsministerium, dass die Behörden Radarsysteme der Luftwaffe nutzen wollten, um den argentinischen Luftraum besser kontrollieren zu können. Laut Infobae sollen die Streitkräfte zudem in den nördlichen Grenzregionen verstärkt Präsenz zeigen.
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Mittellose Rohingya-Flüchlinge müssen in Bangladesch als Drogenkuriere arbeiten

Rohingya Kutupalong Rohingya-Flüchtlinge in Kutupalong. | Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Für bangladeschische Gangs ist es ein leichtes, in den Flüchtlingscamps Rohingya als Drogenkuriere anzuwerben. Die Flüchtlinge sind arm und meist mittellos, sie leben in teils jämmerlichen Verhältnissen. Für viele ist der Yaba-Schmuggel der einzige Weg, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern.
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