Schlagwort-Archive: Opium

Taliban, Farc, IS – Drogen finanzieren Terrorismus

Farc im Dschungel von Kolumbien  Bild (Ausschnitt): ©  phoenixdiaz [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Es mag neutral betrachtet faszinierend sein wie Terrorgruppen an so viel Macht gelangen können und sich teilweise sehr gut selbst finanzieren können. Macht entsteht nicht nur durch eine Ideologie sondern auch mit der Intention Angst zu verbreiten und somit Leute an sich zu binden. Da dies nicht immer freiwillig geschieht wird versucht sich mit Gewalt, Gehör zu verschaffen. Dazu werden Waffen gebraucht und diese werden oftmals durch Drogen finanziert. Das möchte ich im folgenden Teil genauer anhand von den Taliban, der Farc und dem IS betrachten.
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Die Marihuana-Legalisierung in den USA lässt die Menschen ängstlich zurück

Marihuanapflanze  Bild (Ausschnitt): ©  MarihuanayMedicina [CC BY-SA 2.0]  - flickr Seit 2014 ist Marihuana zu medizinischen Zwecken im Bundesstaat Colorado in den USA legal. Schon der Vorgang der Legalisierung wurde in einem aufgeheizten politischen Klima sehr kontrovers diskutiert. Das Resümee zu der Legalisierung fällt zwiegespalten aus. Die Fürsprecher des Gesetzes weisen auf die vielen positiven Aspekte hin. Weniger Festnahmen, mehr Steuereinnahmen und damit Geld, welches für Schulen und Anti-Drogenprogramme verwendet wird. Die Gegner der Maßnahme verweisen auf Cannabis als Einstiegsdroge und dass einige Folgen des Gesetzes nicht absehbar sind. Sie reden davon, dass es mehr Verkehrsunfälle im Bundesstaat Colorado gebe seit der Legalisierung. Experten sagen, dass dieser Zusammenhang nur schwer nachzuvollziehen ist, weil THC nicht so einfach wie Alkohol in einem Bluttest nachgewiesen werden kann. Eine neue Studie scheint zu beweisen, dass es seit dem Gesetz einen Anstieg bei Jugendlichen gäbe, die in Krankenhäusern ambulant wegen des Missbrauchs der Droge eingeliefert werden.
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Drogenangebot und -nachfrage bedingen sich gegenseitig

Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © Sgt Pete Thibodeau - Wikimedia Commons Bei Drogen wie auch legalen Gütern stehen Angebot und Nachfrage in unmittelbaren Zusammenhang. Die Nachfrage stellt dabei die treibende Kraft für den Drogenhandel dar. Dies bestätigte auch der ehemalige kolumbianische Präsident Belisario Betancur (1982-1986): „Solange es eine Nachfrage gibt, wird die Produktion niemals komplett ausgelöscht werden können.“ Rund 17 Millionen Menschen konsumieren jährlich illegale Opiate, dazu gehören Opium, Heroin und Morphium. Allein 2014 gab es 207.000 Drogentote. Längst ist der Drogenhandel einer der größten Rohstoffmärkte der Welt. Jährlich werden mehrere Milliarden US-Dollar umgesetzt. Insgesamt wurden über 7.500 Tonnen Opium benötigt, um die weltweite Heroin- und Opiumnachfrage 2014 zu decken. Allein in Afghanistan wurden 6.400 Tonnen Opium produziert. Somit werden mehr als 85 Prozent des weltweiten Marktes für illegale Opiate vom Land am Hindukusch aus bedient. Dort und im Goldenen Dreieck züchten Kleinbauern mit Schlafmohn den Rohstoff für Opium und Heroin, weil dies im Gegensatz etwa zum Weizenanbau mehr oder überhaupt Einkommen verspricht. Das treibt seit Jahrzenten ganze Familien von Landwirten in die Drogenkriminalität.
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Guatemala: Krieg zwischen Drogenkartellen löst Ausnahmezustand aus

Schlafmohn Der Anbau von Schlafmohn ist in Mexiko in den vergangenen Jahren stark angestiegen. | Bild (Ausschnitt): © tanja niggendijker [CC BY 2.0]  - Wikimedia Commons Zwischen den Gemeinden Ixchiguán und Tajumulco in Guatemala herrscht ein mit Gewalt geführter Konflikt. Die beiden Orte liegen im Bundesstaat San Marcos. In der Nähe der beiden Gemeinden ist ein erbitterter Stellvertreterkrieg ausgehend von zwei mächtigen mexikanischen Drogenbanden ausgebrochen. Das Sinaloa Kartell und das „Jalisco Cartel New Generation“ (CJNG) kämpfen in der Region um Felder für den Anbau von Schlafmohn. Die Pflanze ist das Grundmittel für Heroin. Die guatemaltekische Regierung sah keinen anderen Ausweg mehr, als den Ausnahmezustand auszurufen und das Militär zu mobilisieren. Zwischen den beiden Gemeinden gibt es schon seit längerer Zeit kleinere Konflikte. Dabei dreht es sich meistens um Kontrolle über Land und Zugang zu Wasser. In den letzten Jahren soll die Gewalt jedoch rapide angestiegen sein und die Methoden zur Verteidigung werden immer drastischer. Zuletzt haben rivalisierende Banden mit Gewehren und Granaten gegeneinander gekämpft. Der Konflikt zwischen den beiden Gemeinden wird dadurch angeheizt, dass in Ixchiguán die Bauern für das Sinaloa Kartell arbeiten und in Tajumulco bauen die Farmer Opium für das CJNG an. Die beiden Banden streiten sich um Gebiet und Schmuggelwege.
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Autoritäten Myanmars profitieren vom Drogenanbau

Autoritäten beobachten Farmer in Myanmar Autoritäten beobachten Farmer in Myanmar | Bild (Ausschnitt): © Han Win Aung [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Myanmar ist einer der wichtigsten Produzenten für Schlafmohn. 2016 ging man davon aus, dass Schlafmohn auf einer Fläche von 550 Quadratkilometern angebaut wurde, trotz eines klaren Verbots der Regierung. Die Produktion soll sich in den letzten zehn Jahren knapp verdoppelt haben. Die Droge finanziert den lang anhaltenden Krieg zwischen der zentralen Regierungsarmee und den bewaffneten Gruppen der Minderheiten, die lange Zeit im Widerstand gegen die Militärregierung gekämpft haben. Dieser weiterhin anhaltende Konflikt betrifft vor allem die ländliche Bevölkerung, die in die Schusslinie gerät.
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Spielt Nepal als Transitland eine Rolle im internationalen Drogenhandel?

 Kathmandu | Bild (Ausschnitt): © Macro Eye [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Nepal wird nicht unbedingt mit Drogenkartellen und Drogenhandel in Verbindung gebracht. Jedoch stieg die Zahl der Verhaftungen für Drogendelikte in den letzten Jahren an. Wurden im Jahr 2011 noch 2.174 Menschen verhaftet, so waren es 2016 schon 3.969 Personen. Im Land der Achttausender wird hauptsächlich Cannabis geschmuggelt. Aber auch Haschisch, Heroin, Opium und Kokain ist im Umlauf.
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Afghanistan: Immer mehr Frauen drogenabhängig

Opiumkonsum in Afghanistan  Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Afghanistan steigt die Zahl der Frauen, die drogenabhängig sind. In der zweitgrößten Stadt des Landes, Herat im Westen Afghanistans, wurden nach offiziellen Angaben 60.000 bis 70.000 Süchtige registriert. Mehr als 10 Prozent der von Abhängigkeit betroffenen sind Frauen, ca. 8.000. Im letzten Jahr waren im Rehabilitationszentrum der Stadt von 886 Einweisungen 240 Frauen.
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Drogenproblematik im Irak wächst weiter: Produziert das Land selbst?

  Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Irak scheint nicht mehr nur ein Transitstaat für Drogen zu sein, vielmehr produziert das Land die illegalen Substanzen vermehrt auch selbst. Die regionale Instabilität erschwert es dem Staat allerdings, effektive Maßnahmen einzuleiten. Eine Reihe von Verhaftungen aufgrund von Drogendelikten, die sich in letzter Zeit deutlich anhäufen, können auf strukturelle Veränderungen im Drogenmarkt zurückgeführt werden. Nun wurden in dem Land, das seine Drogen bislang aus den Nachbarländern bezog, einige Drogenfarmen und Produktionsstätten entdeckt. Die Regierung verleugnet allerdings eine Entwicklung zu einem drogenproduzierenden Land.
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Myanmar: Aufklärung statt Abschreckung

Keep away from narcotics and psychotropic substances, Myanmar  Bild (Ausschnitt): © Tim Mowrer [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die letzte Woche vom 22.01. bis zum 29.01. stand in Rangun im Zeichen der „Drug and Alcohol Facts Week”. Die Kampagne sollte über die Gefahren des Drogen- und Alkoholmissbrauchs aufklären. Durchgeführt wurde die Aktionswoche von Jugendlichen, die Schulen besuchten und mit Schülern und Eltern sprachen, um so das Bewusstsein für die Drogenproblematik zu stärken. An der Kampagne waren zusätzlich 50 Mitglieder unterschiedlicher Organisationen, unter anderem auch UNICEF, beteiligt.
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Bangkok: Laotischer Drogenboss Xaysana Keopimpha am Flughafen festgenommen

  Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - flickr Am 20. Januar 2017 konnte der laotische Drogenboss Xaysana Keopimpha am Flughafen in Bangkok festgenommen werden. Xaysana ist der Kopf eines transnationalen Drogennetzwerkes, welches vor allem sogenannte Yaba-Pillen aus Laos nach Thailand, Singapur und Malaysia schmuggelt. Bei Yaba handelt es sich um ein Metamphetamin, welches billig aus Hausmitteln wie Salz, Hustensaft, Putzmitteln und Lithium aus Batterien hergestellt wird. Es kann starke Halluzinationen hervorrufen und den Konsumenten tagelang wachhalten. Die Droge gewinnt in den asiatischen Ländern immer mehr an Popularität.
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