Schlagwort-Archive: Polizei

Mittellose Rohingya-Flüchlinge müssen in Bangladesch als Drogenkuriere arbeiten

Rohingya Kutupalong Rohingya-Flüchtlinge in Kutupalong. | Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Für bangladeschische Gangs ist es ein leichtes, in den Flüchtlingscamps Rohingya als Drogenkuriere anzuwerben. Die Flüchtlinge sind arm und meist mittellos, sie leben in teils jämmerlichen Verhältnissen. Für viele ist der Yaba-Schmuggel der einzige Weg, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern.
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Mexiko: Neuer Präsident López Obrador will Gewalt und Korruption beenden

López Obrador  Bild (Ausschnitt): ©  Arturo Alfaro Galán [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es waren die größten und umfangreichsten Wahlen der mexikanischen Geschichte – und, da herrschte unter Mexikanern Einigkeit, wahrscheinlich auch die wichtigsten. Am vergangenen Sonntag waren im lateinamerikanischen Land 3.406 politische Ämter neu zu vergeben. 89,3 Millionen wahlberechtigten Mexikaner im In- und Ausland waren unter anderem dazu aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu bestimmen und über die Zusammensetzung des Kongresses zu entscheiden. Zusätzlich fanden in mehreren Bundesstaaten Gouverneurs-, Bürgermeister und Lokalparlamentswahlen statt.
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Yaba (2): Drogenkrieg nach philippinischem Vorbild – Bangladeschische Sicherheitskräfte sehen sich mit Mordvorwürfen konfrontiert

Bangladesch Polizei RAB Beamte der bangladeschischen Spezialeinheit Rapid Action Battalion (RAB). | Bild (Ausschnitt): ©  Nahid Sultan [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es war etwa 21 Uhr, als Akramul Haque am Abend des 26. Mai sein Haus in Teknaf, einem bangladeschischen Landkreis im Distrikt Cox’s Bazar, verließ, um sich mit einem Mann zu treffen, der sich als Mitarbeiter eines Nachrichtendienstes ausgab. Nur wenige Stunden später wurde Haque im Viertel Noakhalipara tot aufgefunden, nachdem ihn Beamte der polizeilichen Spezialeinheit Rapid Action Battalion (RAB) bei einem „Zusammenstoß mit einem Drogenhändler“, wie die Sicherheitskräfte später verlauten ließen, erschossen hatten.
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Guatemala: erster jemals gemachter Fund eines Kokafeldes

  Bild (Ausschnitt): © Michael_w - Wikimedia Commons Guatemalische Sicherheitskräfte haben am 26. Mai 2018 in der Bergregion in der Nähe der Stadt Cóban, ein etwa ein Hektar großes Kokafeld entdeckt und anschließend zerstört. Dies ist der erste Fund eines Kokafeldes in Guatemala in dessen Geschichte und somit der erste Beweis für eine mögliche Kokaproduktion in dem Land in Zentralamerika. Darüber hinaus konnte ein zur Weiterverarbeitung der Kokablätter bestimmtes Labor sichergestellt werden. Verschiedene Materialien die für die Umwandlung von Kokablättern zur Kokain-Base benötigt werden wurden ebenfalls gefunden. Dass nun zum ersten Mal in der Geschichte ein Kokafeld entdeckt wurde, wirft viele Fragen auf. Wandelt sich das Transitland in einen Produktionsstaat?
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Venezuela: Ein Mafia Land?

 Präsident Maduro feiert seinen Wahlsieg. | Bild (Ausschnitt): ©  LuisCarlos Díaz [CC BY-NC 2.0]  - flickr Das Krisenland Venezuela hat gewählt: Trotz Hunger und Hyperinflation ist der alte Präsident der neue. Nicolás Maduro wird weitere fünf Jahre an der Macht bleiben. Die Wahl wird jedoch von nur sehr wenigen Staaten anerkannt und es hagelt Kritik von allen Seiten. Dem Staatschef wird unter anderem Wahlbetrug vorgeworfen.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Brasilien: Das PCC – Kartell expandiert und wird wichtiger Akteur im internationalen Drogenhandel

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Nach dem Rückzug der FARC aus dem Drogenhandel entstand im Amazonasgebiet ein Machtvakuum, um das sich nun verschiedene brasilianische Kartelle bekriegen. Es geht um die Vorherrschaft im Drogenexport nach Europa, der für die südamerikanischen Banden immer interessanter wird. Das Drogenkartell „Primeiro Comando da Capital“ (PCC) könnte durch die momentanen Gegebenheiten ihre Kontrolle über das Drogengeschäft noch weiter ausdehnen
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Gewalt, Korruption und das Unvermögen der Regierung überschatten den Friedensprozesses in Kolumbien

 Bei den Verhandlungen für das Friedensabkommen waren alle Seiten noch voller Hoffnung 
 | Bild (Ausschnitt): © Utenriksdepartementet UD [ (CC BY-NC-ND 2.0) ]  - flickr „Für Kolumbien gibt es keine Alternative zum Frieden“. Dies hat Juan Manuel Santo, der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger, auf dem Katholikentag in Münster am letzten Wochenende erneut hervorgehoben. Doch der Friedensprozess, der mit der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen im November 2016 begann, sieht sich mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert und seine Bilanz ist durchwachsen.
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Honduras: erneute Entdeckung eines Kokafelds – Wandel vom Transitland zum Produzenten?

Koka  Bild (Ausschnitt): ©  ledpup [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Honduranische Sicherheitskräfte haben Anfang April in Los Tamales, an der Grenze der beiden Departamentos Olancho und Colón, ein etwa 14 Hektar großes Kokafeld beschlagnahmt. Es handelt sich dabei um den größten Fund dieser Art in der Geschichte des Landes. Darüber hinaus konnte ein zur Weiterverarbeitung der Kokablätter bestimmtes Labor sichergestellt werden. Carlos Morazan, ein Sprecher des honduranischen Generalstaatsanwalts, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Kokainproduktion in der 320 Kilometer östlich der Hauptstadt Tegucigalpa gelegenen Gemeinde in vollem Gang gewesen sei.
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Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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