Schlagwort-Archive: Saudi-Arabien

Khat-Konsum hält jemenitischen Bürgerkrieg am Leben

 In der jeminitischen Hauptstadt Sanaa boomt der Verkauf von Khat-Blättern | Bild (Ausschnitt): © Carpetblogger [CC-BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Seit der Unabhängigkeit 1990 kommt das auf der arabischen Halbinsel gelegene Land nicht mehr zur Ruhe. Nachdem 2014 die Hauptstadt durch schiitische Huthirebellen erobert wurde und Saudi-Arabien in den Konflikt eingetreten ist, hat sich die Situation noch weiter verschlimmert. Kriegerische Auseinandersetzungen und Luftangriffe fordern seitdem tausende zivile Todesopfer. Auch die landwirtschaftliche Nahrungsproduktion ist fast vollständig zum Erliegen gekommen, sodass es in den letzten Jahren zu einer extremen Hungerkatastrophe gekommen ist. Brach liegen die Felder jedoch nicht – statt Obst und Gemüse wächst jetzt überall Khat. Diese kaubare Droge verspricht dem Konsumenten kurzzeitige Zerstreuung und Glück.
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Mittellose Rohingya-Flüchlinge müssen in Bangladesch als Drogenkuriere arbeiten

Rohingya Kutupalong Rohingya-Flüchtlinge in Kutupalong. | Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Für bangladeschische Gangs ist es ein leichtes, in den Flüchtlingscamps Rohingya als Drogenkuriere anzuwerben. Die Flüchtlinge sind arm und meist mittellos, sie leben in teils jämmerlichen Verhältnissen. Für viele ist der Yaba-Schmuggel der einzige Weg, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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Hinrichtungen wegen Drogendelikten nehmen weltweit zu

 Demonstration für die Abschaffung der Tode4sstrafe im Iran. | Bild (Ausschnitt): © Steve Rhodes [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im letzten Jahr wurden weltweit weniger Menschen durch die Todesstrafe umgebracht und auch die Zahl der verhängten Todesurteile ist global zurück gegangen, so berichtet Amnesty International. Insgesamt wurden 2017 international 993 Exekutionen durchgeführt, was im Vergleich zu 2016 einer Abnahme von vier Prozent entspricht. Angeführt wird diese Statistik mit 84 Prozent aller Hinrichtungen von den Ländern Iran, Saudi-Arabien, Irak und Pakistan, wobei China nicht berücksichtigt wird.
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Jemen: Erhöhte Khat-Kultivierung verschärft humanitäre Notlage

 In der jeminitischen Hauptstadt Sanaa boomt der Verkauf von Khat-Blättern | Bild (Ausschnitt): © Carpetblogger [CC-BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Das Kauen von Khatblättern ist im Jemen fester Bestandteil der Kultur. Die Pflanze mit der berauschenden Wirkung wird traditionell mit Familie und Freunden im Alltag konsumiert. Dabei werden amphetamin-ähnliche Stoffe freigesetzt, die zur Entspannung und Freude führen.
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Afghanistan: Drogen-Boom durch NATO Einsatz

 Der Aufschwung des Schlafmohnanbaus durch den Stellvertreterkrieg der USA und der ehemaligen UdSSR. | Bild (Ausschnitt): © Resolute Support Media [CC BY 2.0]  - Flickr Afghanistan ist weltweit der größte Exporteur von Schlafmohn, der Basis von Heroin, Opium und anderen Opiaten. 2017 hat sich der Ertrag bei der Ernte im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent erhöht. Der Drogenanbau gestaltet sich dabei als profitable Einnahmequelle, die vor allem die Existenz der radikal-islamistischen Taliban unterstützt.
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Iran vor Lockerung der Drogengesetze – Todesstrafe nicht mehr zwingend

Heroin aus Afghanistan Heroin aus Afghanistan wird durch den Iran in Richtung Europa geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): ©  DFID - UK Departmen International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Iran führt zusammen mit Saudi-Arabien, Pakistan und dem Irak am häufigsten die Todesstrafe durch – China veröffentlicht keine Daten, jedoch geht Amnesty International von mehreren Tausend Fällen allein im vergangenen Jahr aus. 567 Menschen wurden 2016 in der islamischen Republik exekutiert. Diese Zahl könnte in den nächsten Jahren sinken. Der häufigste Grund für die Vollstreckung sind Drogendelikte. Anfang August will das Parlament über eine Milderung der aktuellen strengen Drogengesetze abstimmen. Die Gesetzesvorlage vom 16. Juli strebt eine Lockerung der Todesstrafe an. Jene soll nur noch dann verhängt werden, wenn man mit mehr als 100 Kilogramm traditionellen Drogen wie Opium oder ab zwei Kilogramm synthetische Drogen wie Methamphetamin erwischt wird, oder Minderjährige für Produktion und Handel von auch kleineren Mengen benutzt. Human Rights Watch fordert die Aussetzung der Exekutionen bis über den Entwurf abgestimmt wird. Es sei grausam, Menschen für etwas hinzurichten, für das sie in absehbarer Zeit höchstens 30 Jahre ins Gefängnis müssten, so die Menschenrechtsorganisation.
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Syrien: Die Auswirkungen der „Dschihadisten-Droge“

Kriegsmunition  Bild (Ausschnitt): ©  Moyan Brenn [CC BY 2.0]  - Flickr Captagon, auch unter dem Namen „Dschihadisten-Droge“ bekannt, soll von IS-Kämpfern wegen ihrer gefühlsbetäubenden und gleichzeitig körperlich aufputschenden Wirkung bei Angriffen genutzt werden. Zudem sollen durch den Captagon-Handel Waffen finanziert werden.
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Wie Drogen die Grausamkeit des IS anheizen

  Bild (Ausschnitt): © Zabelin  - Dreamstime.com

Der Fund von zwei Tonnen Drogen im Privatflugzeug eines saudischen Prinzen im Oktober 2015 in Beirut erzeugte in den Medien empörte Reaktionen – in Saudi-Arabien steht auf den Drogenhandel die Todesstrafe. Für zusätzliche Aufregung sorgten Mutmaßungen, dass die Amphetamine für die Terrororganisation IS gedacht waren.  Demnach ist das Amphetamin Captagon, das eine aufputschende Wirkung erzeugt, ... weiterlesen >>

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