Schlagwort-Archive: Sinaloa-Kartell

Aussagen des Sohnes der rechten Hand von „El Chapo“ könnten im Sinaloa-Kartell zu massiverem Machtkampf führen

Sinaloa-Kartell Die Aussagen von Damaso Lopez Serrano könnten den jetzigen blutigen Drogenkampf um das "Sinaloa-Kartell" drastisch verschärfen. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toledo [CC BY 2.0]  - Flickr Es passierte am 26. Juli 2017. Ein Mann hatte die Grenze zwischen Mexiko und den USA durchquert. Er ging an diesem Mittwochmorgen zur Zoll- und Grenzpatrouille, wo er sich vorstellte und ergab. Am Donnerstagnachmittag wurde dieser Mann den Vertretern der US-Drogenbehörde übergeben. Damaso Lopez Serrano, der Sohn eines der wichtigsten Gefolgsleute (Rechte Hand: Damaso Lopez Nuñez, alias "El Licenciado") von dem ehemals mächtigsten Drogenhändler der Welt, Joaquin "El Chapo" Guzman, konnte an diesem Tag festgenommen werden. Dabei könnte er brisante detaillierte Informationen über das Innenleben des größten mexikanischen Kartells „Sinaloa“ liefern und somit gegen die Führung der Drogenbande aussagen. Damit kann nach diesen Menschen viel besser gefahndet werden, um sie festzunehmen. Jedoch könnten die Aussagen des 29. Jährigen zu schweren Auseinandersetzungen im Innern des Drogenkartells führen und Mexiko in ein noch größeres Blutbad verwandeln.
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Mexiko: Zahl der Entführungen steigt in Peña Nietos Amtszeit auf Rekordhoch

  Bild (Ausschnitt): © Presidencia de la República Mexicana [CC BY 2.0]  - Flickr Laut Statistiken des Nationalen Systems für öffentliche Sicherheit (Sistema Nacional de Seguridad Pública) kam es in Mexiko bislang in der Amtszeit des amtierenden Präsidenten Enrique Peña Nieto zu mehr als 6.000 Entführungen und damit bereits zu etwa 1.300 mehr, als in der gesamten Amtszeit seines Vorgängers Felipe Calderón. Auch die Mordrate kletterte 2017, dem gewalttätigsten Jahr in der Geschichte Mexikos, auf ein Rekordhoch. Laut Francisco Rivas, dem Direktor des Observatorio Nacional Ciudadano, wird sowohl die Anzahl der Entführungen als auch die Anzahl der Morde am Ende von Peña Nieto Amtszeit, die in einigen Monaten endet, auf ein Rekordhoch in diesem Sechs-Jahreszeitraum steigen.
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Die mysteriöse Festnahme eines guatemaltekischen Drogenhändlers

Kokainkonsum  Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Guatemala ist bekanntermaßen ein wichtiger Transitstaat für Kokainlieferungen aus den Anbauländern im Süden in Richtung Norden, mit den USA als Zielland. Jedes Jahr passieren 400 Tonnen Kokain – 75 Prozent der Menge, die jährlich in den USA ankommen – das Land. Seine Lage macht Guatemala unter anderem für die mexikanischen Drogenkartelle so interessant. Im Süden befinden sich mit Honduras und El Salvador zwei weitere wichtige Transitstaaten, im Norden ist die Grenze zu Mexiko vielerorts durchlässig und schlecht bewacht. Das guatemaltekische Departamento Chiquimula, das an Honduras grenzt, ist einer der Hotspots für den Kokainschmuggel über Land. Dort war früher auch José Manuel López Morales, alias „Ché Manuel“, lange Zeit einer der größten Drogenhändler des Departamentos, aktiv. Aktuell befindet er sich, nachdem er von seinem Heimatland ausgeliefert wurde, in den USA in Haft. Nachdem er drei Jahre lang auf der Flucht war, konnte er vor einigen Monaten gefasst werden. Relativ mysteriös sind allerdings der Ort und die Umstände seiner Verhaftung, über die nichts bekannt ist.
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Schwacher Staat stärkt Drogenbanden in Venezuela – Muss die internationale Gemeinschaft übernehmen?

Venezuela: Wut gegen Regierung  Bild (Ausschnitt): ©  Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - flickr Venezuela befindet sich schon seit Monaten in einer massiven Staatskrise. Das Volk leidet unter dem Mangel, den der Staat mittlerweile verwaltet. Das einst reiche Land krankt an einer Hyperinflation. Dies macht es für Venezolaner schwer, den täglichen Bedarf an Essen zu erhalten. Eine nationale Studie ergab, dass 75 Prozent der Bevölkerung wegen Nahrungsmittelknappheit 19 Pfund an Gewicht verloren haben. Noch deutlicher wird ein Blick auf das Gesundheitssystem. Die zuständige Ministerin hat Daten veröffentlicht, die die Misere belegen. Demnach sollen 98 Prozent der benötigten Medikamente nicht vorrätig sein, 85 von 100 sind überhaupt nicht mehr zu erhalten. Die Konsequenzen äußern sich dramatisch: 11.500 Säuglinge sterben vor ihrem ersten Geburtstag und die Mortalität von Müttern ist um 65 Prozent gestiegen.
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Trotz Verhaftung von zwei Drogenbaronen: Korrupte Politik sichert Geschäft des Sinaloa-Kartells

  Bild (Ausschnitt): ©  Pkripper503 - Dreamstime Der Ursprung des Drogenhandels liegt tief im Landesinneren, im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Unzugängliche Täler und Gebirge ermöglichen seit vielen Jahrzehnten den Anbau und Handel von Rauschmitteln. Es ist auch die Heimat der mächtigsten Verbrecherorganisation der Welt: dem Sinaloa-Kartell. Es ist ein weitläufig organisiertes Unternehmen. Zu seinem Vorstand gehörte auch Chapo Joaquín Guzmán, der im Januar 2017 festgenommen und den USA ausgeliefert worden war. Innerhalb Mexikos arbeitet das Kartell mit 16 Bundesstaaten, außerhalb kooperiert es mit Franchise-Unternehmen in 58 Ländern. Lange bestand das Hauptgeschäft des Kartells aus dem Schmuggel von Marihuana und Kokain. Seit 2008 verlagerte sich der Fokus jedoch auf Heroin, produziert in Mexiko. Außerdem ist das Sinaloa Kartell in Waffen- und Menschenhandel involviert. Auch mit Rohstoffen und Produktpiraterie verdienen sie ein Vermögen. Der „multinationale Konzern“ setzt Schätzungen zufolge hundert Millionen Dollar im Monat um. Riesige Mengen Schwarzgeld werden per LKW nach Mexiko transportiert. Dort wird das Geld zunächst gewaschen und später in Banken auf der ganzen Welt verteilt. Erst danach können es die Bosse wieder gebrauchen. Das Sinaloa Kartell arbeitet mit den Flores-Zwillingen aus Chicago zusammen, deren Gang bereits über mehr als 5000 Mitarbeiter verfügt. Sie kontrollieren Netzwerke und Städte in ganz Amerika und können bis zu zwei Tonnen Drogen im Monat bewegen.
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Costa Rica und Nicaragua nehmen Kampf gegen Drogen gemeinsam auf

 El Consumo De Las Drogas Te Tata - Drogen werden dich töten | Bild (Ausschnitt): © Steven Depolo [CC BY 2.0]  - Flickr Am 24. Februar trafen sich hohe Beamte der costa-ricanischen und nicaraguanischen Regierung, um über ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen die Drogen zu entscheiden. Die zwei einzigen Grenzübergänge, die die Länder teilen, wurden zur Hauptroute für den Drogenschmuggel und auch an den Küsten werden die illegalen Substanzen über das Meer in die USA geschmuggelt. Neuste Berichte zeigen auch, dass mexikanische Drogenbanden, wie das Sinaloa-Kartell, Costa Rikaner rekrutieren und ausbilden.
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Folgen des Fentanyl-Skandals – das neue Heroin?

Fentanyl Lolli Fentanyl Lolli | Bild (Ausschnitt): ©  amir [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im Dezember wurden Top-Führungskräfte des großen amerikanischen Pharmakonzerns Inysys Therapeutics verhaftet, aufgrund der Anklage, illegale Geschäfte mit Fentanyl, einem Opiat geführt zu haben. Das hatte nicht nur einen Anstieg der jährlichen Überdosierungen aufgrund von auf Fentanyl basierenden Präparaten zur Folge, sondern soll die illegale Herstellung, den Handel und zuletzt auch den blutigen Kartellkrieg im Nachbarland Mexiko angefeuert haben.
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Mexiko: Unzählige Drogentunnel in die USA

Tunnel  Bild (Ausschnitt): ©  Steve Rotman [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es sieht aus wie in einem Film: Ein 524 Meter langer Tunnel, drei Meter breit und 1,2 Meter hoch. Sieben Meter unter der Erdoberfläche, ausgestattet mit Licht, einem Belüftungssystem und sogar Schienen. Den unterirdischen Gang entdeckten mexikanische Behörden in Tijuana, nur 301 Meter von der US-mexikanischen Grenze entfernt.
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Mexiko: Verhaftung von „El Chapo“ wird noch lange nicht den Drogenschmuggel stoppen

Joaquín "El Chapo" Guzmán  Bild (Ausschnitt): © Day Donaldson [CC BY 2.0]  - flickr Joaquín Guzmán Loeram, auch „El Chapo“ genannt, ist Chef des Sinaloa-Kartells im Nordwesten Mexikos. Er gehört zu einer der meistgesuchten Personen Mexikos und den Vereinigten Staaten und schaffte es, 2001 sowie 2015 aus Hochsicherheitsgefängnissen zu entkommen. Anfang dieses Jahres wurde er in Mexiko verhaftet, er soll nun an die USA ausgeliefert werden.
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Schneller, billiger, tödlicher: Fentanyl ist weit gefährlicher als Heroin

Fentanyl Opioide, wie beispielsweise Fentanyl, sind in den USA für die meisten Drogentode verantwortlich. | Bild (Ausschnitt): © Boris Ott [CC BY-NC 2.0]  - Flickr

Einem aktuellen Bericht der US-amerikanischen Drogenbehörde (DEA) zufolge, ist die Menge des illegal importierten Fentanyls in jüngster Zeit rasant angestiegen. Die Droge ist hochgefährlich, da sie innerhalb kürzester Zeit süchtig macht und eine weit stärkere Wirkung erzielt als Morphium oder Heroin. Für lateinamerikanische Kartelle ist der Handel mit der Droge sehr profitreich, was die steigende ... weiterlesen >>

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