Schlagwort-Archive: Sinaloa-Kartell

Schwacher Staat stärkt Drogenbanden in Venezuela – Muss die internationale Gemeinschaft übernehmen?

Venezuela: Wut gegen Regierung  Bild (Ausschnitt): ©  Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - flickr Venezuela befindet sich schon seit Monaten in einer massiven Staatskrise. Das Volk leidet unter dem Mangel, den der Staat mittlerweile verwaltet. Das einst reiche Land krankt an einer Hyperinflation. Dies macht es für Venezolaner schwer, den täglichen Bedarf an Essen zu erhalten. Eine nationale Studie ergab, dass 75 Prozent der Bevölkerung wegen Nahrungsmittelknappheit 19 Pfund an Gewicht verloren haben. Noch deutlicher wird ein Blick auf das Gesundheitssystem. Die zuständige Ministerin hat Daten veröffentlicht, die die Misere belegen. Demnach sollen 98 Prozent der benötigten Medikamente nicht vorrätig sein, 85 von 100 sind überhaupt nicht mehr zu erhalten. Die Konsequenzen äußern sich dramatisch: 11.500 Säuglinge sterben vor ihrem ersten Geburtstag und die Mortalität von Müttern ist um 65 Prozent gestiegen.
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Trotz Verhaftung von zwei Drogenbaronen: Korrupte Politik sichert Geschäft des Sinaloa-Kartells

  Bild (Ausschnitt): ©  Pkripper503 - Dreamstime Der Ursprung des Drogenhandels liegt tief im Landesinneren, im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Unzugängliche Täler und Gebirge ermöglichen seit vielen Jahrzehnten den Anbau und Handel von Rauschmitteln. Es ist auch die Heimat der mächtigsten Verbrecherorganisation der Welt: dem Sinaloa-Kartell. Es ist ein weitläufig organisiertes Unternehmen. Zu seinem Vorstand gehörte auch Chapo Joaquín Guzmán, der im Januar 2017 festgenommen und den USA ausgeliefert worden war. Innerhalb Mexikos arbeitet das Kartell mit 16 Bundesstaaten, außerhalb kooperiert es mit Franchise-Unternehmen in 58 Ländern. Lange bestand das Hauptgeschäft des Kartells aus dem Schmuggel von Marihuana und Kokain. Seit 2008 verlagerte sich der Fokus jedoch auf Heroin, produziert in Mexiko. Außerdem ist das Sinaloa Kartell in Waffen- und Menschenhandel involviert. Auch mit Rohstoffen und Produktpiraterie verdienen sie ein Vermögen. Der „multinationale Konzern“ setzt Schätzungen zufolge hundert Millionen Dollar im Monat um. Riesige Mengen Schwarzgeld werden per LKW nach Mexiko transportiert. Dort wird das Geld zunächst gewaschen und später in Banken auf der ganzen Welt verteilt. Erst danach können es die Bosse wieder gebrauchen. Das Sinaloa Kartell arbeitet mit den Flores-Zwillingen aus Chicago zusammen, deren Gang bereits über mehr als 5000 Mitarbeiter verfügt. Sie kontrollieren Netzwerke und Städte in ganz Amerika und können bis zu zwei Tonnen Drogen im Monat bewegen.
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Costa Rica und Nicaragua nehmen Kampf gegen Drogen gemeinsam auf

 El Consumo De Las Drogas Te Tata - Drogen werden dich töten | Bild (Ausschnitt): © Steven Depolo [CC BY 2.0]  - Flickr Am 24. Februar trafen sich hohe Beamte der costa-ricanischen und nicaraguanischen Regierung, um über ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen die Drogen zu entscheiden. Die zwei einzigen Grenzübergänge, die die Länder teilen, wurden zur Hauptroute für den Drogenschmuggel und auch an den Küsten werden die illegalen Substanzen über das Meer in die USA geschmuggelt. Neuste Berichte zeigen auch, dass mexikanische Drogenbanden, wie das Sinaloa-Kartell, Costa Rikaner rekrutieren und ausbilden.
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Folgen des Fentanyl-Skandals – das neue Heroin?

Fentanyl Lolli Fentanyl Lolli | Bild (Ausschnitt): ©  amir [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im Dezember wurden Top-Führungskräfte des großen amerikanischen Pharmakonzerns Inysys Therapeutics verhaftet, aufgrund der Anklage, illegale Geschäfte mit Fentanyl, einem Opiat geführt zu haben. Das hatte nicht nur einen Anstieg der jährlichen Überdosierungen aufgrund von auf Fentanyl basierenden Präparaten zur Folge, sondern soll die illegale Herstellung, den Handel und zuletzt auch den blutigen Kartellkrieg im Nachbarland Mexiko angefeuert haben.
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Mexiko: Unzählige Drogentunnel in die USA

Tunnel  Bild (Ausschnitt): ©  Steve Rotman [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es sieht aus wie in einem Film: Ein 524 Meter langer Tunnel, drei Meter breit und 1,2 Meter hoch. Sieben Meter unter der Erdoberfläche, ausgestattet mit Licht, einem Belüftungssystem und sogar Schienen. Den unterirdischen Gang entdeckten mexikanische Behörden in Tijuana, nur 301 Meter von der US-mexikanischen Grenze entfernt.
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Mexiko: Verhaftung von „El Chapo“ wird noch lange nicht den Drogenschmuggel stoppen

Joaquín "El Chapo" Guzmán  Bild (Ausschnitt): © Day Donaldson [CC BY 2.0]  - flickr Joaquín Guzmán Loeram, auch „El Chapo“ genannt, ist Chef des Sinaloa-Kartells im Nordwesten Mexikos. Er gehört zu einer der meistgesuchten Personen Mexikos und den Vereinigten Staaten und schaffte es, 2001 sowie 2015 aus Hochsicherheitsgefängnissen zu entkommen. Anfang dieses Jahres wurde er in Mexiko verhaftet, er soll nun an die USA ausgeliefert werden.
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Schneller, billiger, tödlicher: Fentanyl ist weit gefährlicher als Heroin

Fentanyl Opioide, wie beispielsweise Fentanyl, sind in den USA für die meisten Drogentode verantwortlich. | Bild (Ausschnitt): © Boris Ott [CC BY-NC 2.0]  - Flickr

Einem aktuellen Bericht der US-amerikanischen Drogenbehörde (DEA) zufolge, ist die Menge des illegal importierten Fentanyls in jüngster Zeit rasant angestiegen. Die Droge ist hochgefährlich, da sie innerhalb kürzester Zeit süchtig macht und eine weit stärkere Wirkung erzielt als Morphium oder Heroin. Für lateinamerikanische Kartelle ist der Handel mit der Droge sehr profitreich, was die steigende ... weiterlesen >>

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Zwischenbilanz im mexikanischen „War on Drugs“: steigende Mordrate trotz des Rückzugs von Kartellen

Das mexikanische Militär kämpft gemeinsam mit der Polizei gegen das organisierte Verbrechen. Die Zivielbevölkerung steht dem "War on Drugs" mit gemischten Gefühlen gegenüber. Das mexikanische Militär kämpft an der Seite der Polizei gegen das organisierte Verbrechen | Bild (Ausschnitt): © Eneas De Troya [CC BY 2.0]  - Flickr

Vergangene Woche wurden im mexikanischen Bundesstaat Guerrero innerhalb von zwölf Stunden acht Morde gemeldet. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Kriminalität in dem Land  zunimmt. Dabei bekämpft die mexikanische Regierung Drogenhandel und organisiertes Verbrechen hartnäckiger denn je. Einer US-amerikanischen Studie zufolge zeichnen sich sogar zumindest Teilerfolge ab. Leider hat das lateinamerikanische Land auch ... weiterlesen >>

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Drogen in den USA: Immer mehr Heroin kommt aus Mexiko

Schlafmohn Der Anbau von Schlafmohn ist in Mexiko in den vergangenen Jahren stark angestiegen. | Bild (Ausschnitt): © tanja niggendijker [CC BY 2.0]  - Wikimedia Commons Im vergangenen Jahrzehnt ist der Heroinkonsum in den USA stark angestiegen. Dementsprechend viel Geld lässt sich mit der Droge auf dem amerikanischen Markt verdienen: Schätzungen der Rand Corporation zufolge, einer Nonprofit-Organisation für die Beratung der amerikanischen Streitkräfte, haben amerikanische Konsumenten im Jahr 2014 27 Milliarden US-Dollar für Heroin ausgegeben. 2000 waren es noch 20 Milliarden. Zentral- und südamerikanische Drogenkartelle haben darauf reagiert und die Produktion verstärkt. Das gilt insbesondere für Mexiko.
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Kampf gegen die Drogen – auch unter der Erde

 Ein Tunnel für den Drogenschmuggel wurde in San Diego entdeckt. | Bild (Ausschnitt): © DVIDSHUB - Wikimedia Commons Zwischen Tijuana und San Diego haben US-Behörden einen etwa 800 Meter langen Tunnel entdeckt, der dazu diente, Marijuana und Kokain von Mexiko in die USA zu schmuggeln. Dies ist der bisher längste geheime Weg dieser Art, der entdeckt wurde.
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