Schlagwort-Archive: Sinaloa

Drogenkartell CJNG schraubt Gewaltspirale in Mexiko in die Höhe

 Bei Nacht sollte man in Mexiko nicht alleine rumlaufen. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Jaako [CC BY-NC 2.0]  - flickr Am 24. Mai 2018 wurde die Journalistin Alicia Díaz González, die für die Zeitungen „El Financiero“ und „El Norte“ schrieb, tot in ihrer Wohnung in Monterrey, Mexiko gefunden. Sie ist nicht die einzige Journalistin und vor allem nicht die einzige unschuldige Zivilistin die in den letzten Monaten in Mexiko umgebracht wurde. Nachdem das Jahr 2017 mit knapp 27.000 verzeichneten Morden das tödlichste der letzten zwei Jahrzehnte in Mexiko gewesen ist, veröffentlichte die mexikanische Regierung nun ihre Vierteljahresstatistik für den Zeitraum Januar bis April 2018. Demnach stieg die Mordrate mit 10.395 Fällen sogar noch um 21 Prozent gegenüber 2017 an. Drogenkartelle, wie das CJNG, werden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht.
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Drogenkrieg in Mexiko entwickelt sich zu einer Gefahr für den Tourismus

 Patrollierende Soldaten an einem Strand des Urlaubsorts Puerto Morelos nahe Cancún | Bild (Ausschnitt): © Joe LeBlanc  [(CC BY-NC 2.0) ]  - Flickr Anfang April fanden bei einer Auseinandersetzung zwischen mexikanischen Drogenbanden in dem Urlaubsparadies Cancún, in der zurzeit mehr als 100 000 Touristen den Spring Break feiern, innerhalb von 36 Stunden 14 Personen den Tod. Bereits im Februar wurden bei einer Explosion auf einer Fähre zwischen dem beliebten Touristenort Playa del Carmen und der Insel Cozumel mindestens 20 Menschen verletzt.
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Phantom Secure: Kanadisches Unternehmen verkaufte Krypto-Handys an Mitglieder des Sinaloa-Kartells

Blackberry Phantom Secure verkaufte unter anderem modifizierte Blackberrys an zahlreiche kriminelle Gruppen. | Bild (Ausschnitt): ©  Shane Adams [CC BY 2.0]  - Flickr Gegen den Gründer und CEO des kanadischen Unternehmens Phantom Security Corporations, das seinen Kunden modifizierte Handys für eine sichere und verschlüsselte Kommunikation zur Verfügung stellt, wurde vor kurzem Anklage erhoben, nachdem er Mitte März in Seattle verhaftet worden war. Vincent Ramos wird vorgeworfen, mit der auch als Phantom Secure bekannten Firma vorsätzlich zahlreiche kriminelle Gruppen bei ihren illegalen Aktivitäten unterstützt zu haben. Auch vier weitere Phantom Secure-Mitarbeiter müssen sich vor Gericht verantworten.
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Kokainproduktion in Kolumbien so hoch wie nie

 Kolumbianischer Polizist bei der Zerstörung eines Drogennlabors. | Bild (Ausschnitt): © Policia Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Zeitraum zwischen dem 5. und 9. März dieses Jahres konnte das kolumbianische Militär 8,1 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Im Zuge der Operation wurden 5,3 Tonnen der Droge im Golf von Urabá, 1,6 Tonnen im Hafen von Santa Marta und 1,2 Tonnen an der Grenze zu Ecuador konfisziert. Der Golf von Urabá ist wegen seiner geographischen Lage sowie der Nähe zur Atlantik- und Pazifikküste gut für illegale Organisationen, um große Mengen Kokain aus dem Land zu schmuggeln. Die 5.1 Tonnen waren zwischen einer Schiffsladung Bananen versteckt und sollten nach Belgien gebracht werden, von wo das Kokain weiter über den Kontinent verteilt werden sollte.
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Mexiko als der neue Großproduzent von Schlafmohn

 Die südmexikanische Region Guerrero ist das größte Schlafmohngebiet des Landes | Bild (Ausschnitt): © Lara Danielle [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mexiko gehört weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Drogen. Seit Jahrzehnten ist das Land für seine Cannabisherstellung bekannt. Aufgrund der strategischen Lage gilt es auch als wichtiger Transitstaat für den Kokainschmuggel aus Südamerika. Nun steht der Staat nach Afghanistan und Myanmar an dritter Stelle der Weltrangordnung für den Schlafmohnanbau. Die Kultivierung der illegalen Pflanze, die Grundsubstanz für Opium und Heroin, steigt in Mexiko rapide an. In den letzten Jahren hat sich der Export der halluzinogenen Droge verdreifacht.
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Aussagen des Sohnes der rechten Hand von „El Chapo“ könnten im Sinaloa-Kartell zu massiverem Machtkampf führen

Sinaloa-Kartell Die Aussagen von Damaso Lopez Serrano könnten den jetzigen blutigen Drogenkampf um das "Sinaloa-Kartell" drastisch verschärfen. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toledo [CC BY 2.0]  - Flickr Es passierte am 26. Juli 2017. Ein Mann hatte die Grenze zwischen Mexiko und den USA durchquert. Er ging an diesem Mittwochmorgen zur Zoll- und Grenzpatrouille, wo er sich vorstellte und ergab. Am Donnerstagnachmittag wurde dieser Mann den Vertretern der US-Drogenbehörde übergeben. Damaso Lopez Serrano, der Sohn eines der wichtigsten Gefolgsleute (Rechte Hand: Damaso Lopez Nuñez, alias "El Licenciado") von dem ehemals mächtigsten Drogenhändler der Welt, Joaquin "El Chapo" Guzman, konnte an diesem Tag festgenommen werden. Dabei könnte er brisante detaillierte Informationen über das Innenleben des größten mexikanischen Kartells „Sinaloa“ liefern und somit gegen die Führung der Drogenbande aussagen. Damit kann nach diesen Menschen viel besser gefahndet werden, um sie festzunehmen. Jedoch könnten die Aussagen des 29. Jährigen zu schweren Auseinandersetzungen im Innern des Drogenkartells führen und Mexiko in ein noch größeres Blutbad verwandeln.
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Mexiko: Zahl der Entführungen steigt in Peña Nietos Amtszeit auf Rekordhoch

  Bild (Ausschnitt): © Presidencia de la República Mexicana [CC BY 2.0]  - Flickr Laut Statistiken des Nationalen Systems für öffentliche Sicherheit (Sistema Nacional de Seguridad Pública) kam es in Mexiko bislang in der Amtszeit des amtierenden Präsidenten Enrique Peña Nieto zu mehr als 6.000 Entführungen und damit bereits zu etwa 1.300 mehr, als in der gesamten Amtszeit seines Vorgängers Felipe Calderón. Auch die Mordrate kletterte 2017, dem gewalttätigsten Jahr in der Geschichte Mexikos, auf ein Rekordhoch. Laut Francisco Rivas, dem Direktor des Observatorio Nacional Ciudadano, wird sowohl die Anzahl der Entführungen als auch die Anzahl der Morde am Ende von Peña Nieto Amtszeit, die in einigen Monaten endet, auf ein Rekordhoch in diesem Sechs-Jahreszeitraum steigen.
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Die mysteriöse Festnahme eines guatemaltekischen Drogenhändlers

Kokainkonsum  Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Das guatemaltekische Departamento Chiquimula, das an Honduras grenzt, ist einer der Hotspots für den Kokainschmuggel über Land. Dort war früher auch José Manuel López Morales, alias „Ché Manuel“, lange Zeit einer der größten Drogenhändler des Departamentos, aktiv. Nachdem er drei Jahre lang auf der Flucht war, konnte er vor einigen Monaten gefasst werden. Relativ mysteriös sind allerdings der Ort und die Umstände seiner Verhaftung, über die nichts bekannt ist.
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Das mexikanische Anti-Korruptionssystem ist Augenwischerei

  Bild (Ausschnitt): © Presidencia de la República Mexicana [CC BY 2.0]  - Flickr Mexiko gehört zu den korruptesten Ländern Lateinamerikas. Regelmäßig schneidet das Land im jährlich von Transparency International erhobenen Corruption Perceptions Index besonders schlecht ab. Das Problem zieht sich durch die gesamte Gesellschaft. So gut wie alle Behörden sind davon betroffen, insbesondere das Justizsystem und die Polizei. Und auch das neu geschaffene System zur Korruptionsbekämpfung ist im Grunde nur Augenwischerei und verpufft wirkungslos. Das berichtet die New York Times, die sich auf die Aussagen von fünf Mitgliedern derjenigen Kommission stützt, die dem System vorsitzen.
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In Mexikos Gefängnissen herrschen die Kartelle

Gefängnis Yucatan Mexiko In mexikanischen Gefängnissen sind zumeist nicht die Behörden an der Macht, sondern die Drogenkartelle. | Bild (Ausschnitt): ©  Kirt Edblom [CC BY-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko hat eine kriminelle Gruppe einen Gefängnisdirektor und seinen Sohn entführt und die beiden als Druckmittel für die Freilassung zweier inhaftierter Mitglieder benutzt. Der Vorfall ereignete sich in Tepeca im südöstlich gelegenen Bundesstaat Puebla. Laut der Vizedirektorin des Gefängnisses habe die Gruppe gedroht, die beiden Geiseln zu foltern und umzubringen. Daraufhin seien die beiden Insassen mit Zivilkleidung ausgestattet und umgehend aus dem Gefängnis eskortiert worden. Der Direktor und sein Sohn wurden am Ende unbeschadet freigelassen. Dieses Ereignis verdeutlicht einmal mehr, welche Macht die organisierte Kriminalität über die Gefängnisse Mexikos hat. Denn vielerorts sind es die Drogenkartelle, die die Haftanstalten kontrollieren und nicht die Behörden.
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