Schlagwort-Archive: Terror

Sierra Leone: Bürgerkrieg mitverantwortlich für heutigen Drogenmissbrauch

Diamantenmine in Sierra Leone Blutdiamanten finanzierten den 10 jährigen Bürgerkrieg  | Bild (Ausschnitt): © USAID Biodiversity& Forestry [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ende September wurden zwei in Australien lebende Sierra- leonische Frauen schuldig gesprochen. Grund dafür war der Schmuggel von mehr als 13 Kilogramm Meth von Sierra Leone in die australische Großstadt Perth. Zwar bestritten die Frauen von den Drogen in ihrem Gepäck gewusst zu haben, dennoch sprachen die Indizien gegen sie: Der Richter verurteilte sie.
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Afghanistan: Das durch Terror und Drogenhandel geprägte Land ist auf dem Weg ein Narcostate zu werden

 Durch Opiumproduktion erwirtschaften die Taliban 60 Prozent ihrer Einnahmen | Bild (Ausschnitt): ©  illuminating9_11 [CC BY-ND 2.0]  - flickr Die Diskussion, ob Afghanistan ein sicheres Herkunftsland sei und es legitim ist Flüchtlinge dorthin abzuschieben, gehört du den am stärksten geführten Auseinandersetzungen in der deutschen Asylpolitik. Seit mehreren Jahren sind deutsche, amerikanische und andere westliche Akteure am Hindukusch militärisch präsent, um politische Stabilität herzustellen und die afghanische Regierung in ihrem Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jetzt wo der Einsatz langsam eingestellt wird, könnte man meinen, dass sich für die Afghanen alles zum Guten gewendet hat. Sollten die zurückkehrenden Flüchtlinge keinen demokratisch legitimierten Rechtsstaat, eine ausgebaute Infrastruktur und ein besiegtes Terrornetzwerk vorfinden? Die aktuellen Ereignisse sprechen für das Gegenteil. Anschläge und Gebietsgewinne der Taliban sind auf einem Allzeithoch, die Regierung ist von Korruption unterwandert und die Terroristen finden laufend Nachwuchs aus der perspektivlosen Bevölkerung. Der Hauptgrund für die verschlechterte Lage ist klein, rosa und bedeckt große Gebiete Afghanistans – es ist die Schlafmohnpflanze, welche zum destabilisierenden Politikum geworden ist.
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Die Gewalt in Medellín flammt wieder auf

 Sicht auf Medellín von der berüchtigten Komune 13 aus  | Bild (Ausschnitt): © Armando Reques  [(CC BY-SA 2.0) ]  - flickr Das milde Klima, die schöne Lage zwischen grünbewachsenen Bergen, das Blumenfest im August, die roten Freiluftrolltreppen, Botero-Skulpturen, Salsa und Tango – In den vergangenen Jahren hat sich Medellín von einer der gefährlichsten Städte der Welt und dem Zentrum des Medellín-Kartells unter Pablo Escobar zu einem Touristenmagneten gewandelt. Mittlerweile kommen jedes Jahr rund 600.000 internationale Besucher in die angesagte und innovative Stadt. Doch das könnte sich schnell wieder ändern.
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Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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Afghanistan: Drogen-Boom durch NATO Einsatz

 Der Aufschwung des Schlafmohnanbaus durch den Stellvertreterkrieg der USA und der ehemaligen UdSSR. | Bild (Ausschnitt): © Resolute Support Media [CC BY 2.0]  - Flickr Afghanistan ist weltweit der größte Exporteur von Schlafmohn, der Basis von Heroin, Opium und anderen Opiaten. 2017 hat sich der Ertrag bei der Ernte im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent erhöht. Der Drogenanbau gestaltet sich dabei als profitable Einnahmequelle, die vor allem die Existenz der radikal-islamistischen Taliban unterstützt.
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ISIS baut radikalen Drogenmarkt in Westafrika auf – Sind die Drogen jetzt Afrikas neuer Feind?

Tramadol-Missbrauch Tramadol wird auf dem westafrikanischem Kontinent langsam zu einem sehr starken Abhängigkeitsproblem.  | Bild (Ausschnitt): © frankieleon [CC BY 2.0]  - Flickr Auf dem westafrikanischen Kontinent gibt es ein stark wachsendes Problem, dass kürzlich internationale Aufmerksamkeit weckte. Das UNODC in dieser Woche eine ernstzunehmende Warnung an die internationale Gemeinschaft entsandt. Diese Warnung richtet sich an das Drogenproblem mit dem synthetischen Opioid „Tramadol“, der sich vor allem in der Sahelzone Westafrikas seit 2013 sehr schnell ausgebreitet hat. Laut dem letzten Weltdrogenreport des UNODCs stiegen die Beschlagnahmungen dieser Droge in der Region von 300 Kilogramm auf mehr als drei Tonnen pro Jahr. Diese Erhöhung ist deshalb so gravierend, weil das Problem mit den Drogen dem afrikanischen Kontinent schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge ist: Der Drogenkonsum ist dort doppelt so hoch wie weltweit. Über 15 Prozent der afrikanischen Bevölkerung haben in der gegenwärtigen Zeit ein Drogenproblem.
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Pakistans Drogenkonsum wächst – Terrorgruppen profitieren

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 13. Juli fand Pakistans Anti-Narcotics Force (ANF) Drogen im Wert von 430 Millionen Pakistani Rupees. Umgerechnet ist die 365 Kilogramm schwere Ladung ungefähr 3500 Euro wert. Schon im Februar beschlagnahmte die Einheit fast 17 Tonnen illegaler Substanzen im Wert von umgerechnet 277 Millionen Euro. Aufgrund der geographischen Lage ist Pakistan vom Drogenhandel besonders betroffen. Die lange Grenze zu Afghanistan, dem großen Opiumproduzenten, macht aus Pakistan einen idealen Transitstaat. Laut Angaben der UNODC gehen 43 Prozent des afghanischen Schmuggels durch das Land. Mittlerweile steigt auch der Drogenkonsum in Pakistan. Laut Angaben der UN gab es 2013 7,6 Millionen Drogenabhängige. Mittlerweile sind es 8 Millionen, Tendenz steigend. Am häufigsten werden Haschisch, Heroin, Opium und Kokain konsumiert. An sie kommt man leicht auf der Straße heran. Aber auch Universitäten scheinen ein beliebter Umsatzmarkt zu sein. 2016 wurden in Bildungseinrichtungen fast 10 Kilogramm Heroin, 33 Kilogramm Opium und fast eineinhalb Kilogramm Haschisch sichergestellt.
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Nach einem Jahr Duterte – Drogenkrieg wird zum Kampf gegen Terror

Rodrigo Duterte Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte kämpft in seinem Land mit brutalen Mitteln gegen Drogen. | Bild (Ausschnitt): © Keith Kristoffer Bacongco [CC BY 2.0]  - Wikimedia Commons Die Philippinen ziehen Bilanz. Und die Welt tut es auch. Seit etwas mehr als einem Jahr ist Rodrigo Duterte Präsident und Oberbefehlshaber des südostasiatischen Inselstaates. Diese Bilanz liest sich erstaunlich und lässt einiges an Interpretationsspielraum. Meinungsumfragen bescheinigen ihm bis zu 80 Prozent Zuspruch aus der Bevölkerung. Gleichzeitig zeigt sich die Weltgemeinschaft besorgt bis erschüttert über etwa 10.000 Todesopfer, resultierend aus einem rücksichtslosen Krieg gegen Drogen. Dazu kommt seit Mai diesen Jahres islamistischer Terror welcher den Süden des Landes in Atem hält
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Die Entwaffnung der Farc bedeutet kein Ende der Drogengewalt in Kolumbien

No Farc  Bild (Ausschnitt): ©  xmascarol [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Farc soll nun komplett entwaffnet sein und so ist der wichtigste Teil des Friedensabkommens erfüllt. Die Guerilla-Organisation hatte fast sechzig Jahre lang Terror in der kolumbianischen Bevölkerung verbreitet. Neben der Entwaffnung war ein Teil der Vereinbarung der Rückzug aus dem Drogenhandel, um ein sicheres Land zu schaffen. In der Theorie war das Abkommen eine Lösung für viele Probleme, die Unruhen im Land hervor gerufen haben, praktisch bestehen diese aber immer noch.
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Taliban, Farc, IS – Drogen finanzieren Terrorismus

Farc im Dschungel von Kolumbien  Bild (Ausschnitt): ©  phoenixdiaz [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Es mag neutral betrachtet faszinierend sein wie Terrorgruppen an so viel Macht gelangen können und sich teilweise sehr gut selbst finanzieren können. Macht entsteht nicht nur durch eine Ideologie sondern auch mit der Intention Angst zu verbreiten und somit Leute an sich zu binden. Da dies nicht immer freiwillig geschieht wird versucht sich mit Gewalt, Gehör zu verschaffen. Dazu werden Waffen gebraucht und diese werden oftmals durch Drogen finanziert. Das möchte ich im folgenden Teil genauer anhand von den Taliban, der Farc und dem IS betrachten.
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