Schlagwort-Archive: Todesstrafe

Spielt Nepal als Transitland eine Rolle im internationalen Drogenhandel?

 Kathmandu | Bild (Ausschnitt): © Macro Eye [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Nepal wird nicht unbedingt mit Drogenkartellen und Drogenhandel in Verbindung gebracht. Jedoch stieg die Zahl der Verhaftungen für Drogendelikte in den letzten Jahren an. Wurden im Jahr 2011 noch 2.174 Menschen verhaftet, so waren es 2016 schon 3.969 Personen. Im Land der Achttausender wird hauptsächlich Cannabis geschmuggelt. Aber auch Haschisch, Heroin, Opium und Kokain ist im Umlauf.
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Philippinen: „Anti-Drogen-Krieg“ offenbart sich als Krieg gegen die Armen

Protest vor dem philippinischen Konsulat in New York Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte löst weltweite Prosteste aus. | Bild (Ausschnitt): ©  VOCAL-NY (Voices Of Community Activists & Leaders) [CC BY 2.0]  - flickr.com "If you are poor you are killed." Amnesty International wirft dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bei seiner Vorgehensweise zur Bekämpfung der Drogenkriminalität schwere Missachtung von Menschenrechten vor.Schon seit Monaten platzierte die philippinische Polizei systematisch falsche Beweismittel, mit Augenmerk auf wehrlose Individuen und tötete diese anschließend. Diese Brutalität und Ungerechtigkeit hat zur Folge, dass dem Kampf gegen Drogen häufig unschuldige und arme Personen, darunter auch Kinder, zum Opfer fallen. Die großen Drogenbarone sind bislang verschont geblieben. Zusätzlich beraubte die Polizei die bedürftigen Menschen und bezahlte Auftragsmörder für deren Hinrichtung. Nur in wenigen Fällen führte sie Verhaftungen ohne tödliche Gewalt durch. Verschont wurden vor allem ausländische Drogenbanden, meist aus China oder Hong Kong, welche auf den Philippinen ihre Drogengeschäfte durchführten. Mittellosen Menschen allerdings werden diese Rechte und der Schutz vorenthalten. Diese Tatsache bestätigt die Annahme, dass es sich um einen Krieg gegen die Armen handelt und Dutertes Absicht, gegen die Drogenkriminalität seines Landes zu kämpfen, führt zu einer „Ökonomie des Mordes“.
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Jeff Sessions: Die Rückkehr des amerikanischen War on Drugs

Jeff Sessions  Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Die US-Regierung unter Präsident Trump arbeitet gerade daran die Errungenschaften seines Vorgängers Obama wieder rückgängig zu machen. Unter anderem auch im Bezug auf die Drogenpolitik des ehemaligen Präsidenten. Trumps Wahl für den Posten des Justizministers steht im krassen Gegensatz zu der Liberalisierung im Umgang mit Drogen unter Obama.
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Thailand: Gesetzesreformen in der Drogenpolitik – keine Dekriminalisierung, aber Schritt in die richtige Richtung

Thailands Flagge  Bild (Ausschnitt): © Patrik M. Loeff [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Thailand wurde Mitte Januar eine lange diskutierte Reform der Anti-Drogen Politik verabschiedet. Grund hierfür ist unter anderem, dass Thailands Gefängnisse am Überquellen sind. Das Land hat die meisten Insassen in Südostasien. Zudem liegt es weltweit in dieser Statistik auf Platz 6 und besitzt den höchsten Anteil an inhaftierten Frauen.
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Krieg gegen Drogen oder Krieg gegen die Armen? – Philippinischer Präsident Duterte missbraucht Drogenkrieg zur Säuberung der Gesellschaft

  Bild (Ausschnitt): © Adam Cohn [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Drogenpolitik des philippinischen Präsidenten ist rigoros. Bereits am Tag seines Amtsantritts im Juni 2016 rief er zur Ermordung von Drogensüchtigen, Drogenhändlern und Kriminellen auf. Nur drei Monate danach empörte er die Öffentlichkeit erneut durch den Vergleich seines Kampfes gegen Drogen mit der Judenvernichtung im Dritten Reich.
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Kolumbianische Banden spannen Schmuggelnetz bis nach China

Kokainkonsum Chile ist eines der Länder Lateinamerikas mit dem höchsten Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Mit einer Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden und einer aufsteigenden Mittelschicht stieg auch der Drogenkonsum in China deutlich an. Insgesamt werden Rauschmittel im Wert von 82 Milliarden US-Dollar konsumiert, daher steigt die Attraktivität für kolumbianische Drogenbanden. Parallel dazu verstärkt sich auch der Kokainschmuggel in das asiatische Land. Es stehen in China zwar hohe Strafen bis hin zu lebenslanger Haft und Todesstrafe auf Drogenschmuggel, dennoch wird nur ein Teil der Händler inhaftiert. Dabei werden oft die Drogenschmuggler, sogenannte „Maultiere“, festgenommen. Die Drogenbanden im Hintergrund können von Kolumbien aus weiterhin operieren. Das Kokain, das Kolumbiens Banden mithilfe von Schiffen nach China bringen, wird auf eine beachtliche Menge geschätzt.
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Iran: Drogensucht und Kinderhandel in Teheran

Kinder Teppichfabrik Iran Symbolbild für Kinderhandel  | Bild (Ausschnitt): © OXLAEY.com [CC BY 2.0]  - Flickr Auf Teherans Straßen kann man alles kaufen: Alkohol, Drogen, Sex und Nieren, aber jetzt auch, auf die Drogenproblematik zurückzuführen, Neugeborene. Im Sog der Armut sind Menschen - vor allem drogenabhängige Frauen - obdachlos und oft zur Prostitution gezwungen, so verzweifelt, dass sie in der Umgebung der Krankenhäuser ihre Säuglinge nach der Entbindung verkaufen. Vor allem an Bettlerbanden und Drogenhändler und so schließt sich ein Teufelskreis in der Drogenproblematik. Auch für die Kinder, falls sie überleben sollten, wird die Zukunft immer perspektivenloser und das Land scheint dem Drogenproblem nicht mehr entkommen zu können.
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Umdenken in Thailand – Entzugskloster hilft den Drogenabhängigen

  Bild (Ausschnitt): ©  buck82 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Der Drogenkrieg in Philippinen sorgt weltweit für Schlagzeilen. Durch sein brutales Vorgehen sind schon hunderte Drogenabhängige und kleine Dealer umgebracht worden. Der ehemalige Ministerpräsident führte 2003 einen ähnlich restriktiven Drogenkrieg. Laut Menschenrechtsorganisationen wurden bei außergerichtlichen Tötungen damals 2800 Menschen umgebracht. Thailand hat immer noch extrem strikte Drogengesetze, es werden nicht nur die Händler, sondern auch immer noch die Abhängigen bestraft. Entzugskloster helfen den Menschen zwar aus der Sucht, um langfristig und präventiv gegen die Drogenproblematik vorgehen zu können, muss aber umgedacht werden.
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Malaysia: Kampf gegen die Drogen – Duterte als Vorbild?

Drugs  Bild (Ausschnitt): ©  Max Boschini [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com In Malaysia steigt die Anzahl an Drogenabhängigen und das Land verzeichnet immer mehr Labore für synthetische Drogen auf eigenem Boden. Der Präsident wünscht sich nun die Unterstützung des philippinischen Präsidenten Duterte im Kampf gegen Drogen.
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Syrien: Die Auswirkungen der „Dschihadisten-Droge“

Kriegsmunition  Bild (Ausschnitt): ©  Moyan Brenn [CC BY 2.0]  - Flickr Captagon, auch unter dem Namen „Dschihadisten-Droge“ bekannt, soll von IS-Kämpfern wegen ihrer gefühlsbetäubenden und gleichzeitig körperlich aufputschenden Wirkung bei Angriffen genutzt werden. Zudem sollen durch den Captagon-Handel Waffen finanziert werden.
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