Schlagwort-Archive: UN

Eskalierender Drogenkrieg erreicht Mexikos Tourismushochburgen

Mexikanische Soldaten am Strand Soldaten, die an einem Strand patroullieren - in Mexiko kein seltenes Bild. | Bild (Ausschnitt): © churl [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In vielen mexikanischen Schulen gibt es mittlerweile Übungen, die die Schüler auf mögliche Schusswechsel vorbereiten sollen. In La Paz im Bundestaat Baja California Sur nehmen bereits Grundschulkinder daran teil. Man hört dann Maschinengewehrsalven vom Band und sieht Polizisten mit gezückten Waffen durch die Klassenräume laufen. Die Schüler müssen sich bäuchlings auf den Boden legen, es ertönt eine Durchsage, dass sie Ruhe bewahren sollen. In manchen Bundestaaten sind solche Übungen zwei Mal pro Jahr vorgeschrieben. Grund dafür ist der brutale Drogenkrieg, der Mexiko nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Regierung geht offenbar davon aus, dass die durch ihn ausgelöste Gewalt jederzeit auch Schulen treffen kann.
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Bolivien: Regierung geht gegen Koka-Aussaat in nicht autorisierten Gebieten vor

Koka-Pflanzen Koka darf dem Gesetz zufolge in Yungas und im tropischen Tiefland von Cochabamba als Nahrungsmittel, Medizin und zu spirituellen Zwecken angebaut werden. | Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Nachdem im März 2017 das neue Koka-Gesetz in Kraft getreten ist, hat Bolivien nun damit begonnen, überschüssige Koka-Aussaat zu vernichten. Der Vize-Minister für soziale Verteidigung und kontrollierte Substanzen, Felipe Cáceres, informierte nun darüber, dass die gemeinsame Spezialeinheit aus Militär und Polizei (FTC) fünfzig Hektar illegaler Koka-Anpflanzungen außerhalb des traditionellen Gürtels in Yungas zerstört habe. In nicht autorisierten Gebieten sei kein Koka-Anbau geduldet, so die Regierung.
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Kolumbien: UN-Untersuchungskommission nach Tumaco-Massaker attackiert

Massaker Der Angriff der Regierung auf die UN-Mission bekräftigt das vorher angerichtete Massaker. | Bild (Ausschnitt): © UK Mission to the UN New York [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach den Ereignissen am 05. Oktober 2017 in Llorente, einem Teil der Großgemeinde Tumaco in Kolumbien, hat es wieder einen bewaffneten Angriff von den Einsatzkräften der staatlichen Drogeneinheit an eben diesem Ort gegeben.
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Mordrate in Mexiko auf Rekordhoch: Nur in Syrien gibt es mehr Tötungsdelikte

  Bild (Ausschnitt): © Sortica - Wikimedia Commons Im September diesen Jahres jährte sich das Verschwinden der  43 Studenten, die in der mexikanischen Stadt Inguala entführt wurden, zum dritten Mal. Damals wurden die Studenten des Landstudienkolleg von Ayotzinapa, dass sich durch den Kampf für einen sozialen Wandel zugunsten schwächerer Bevölkerungsteile auszeichnet, laut offiziellen Angaben von  Polizisten verschleppt und an die kriminelle Drogenbande Guerreros Unidos übergeben. Demnach wollten die Lehramtsstudenten Ende September 2014  Spenden sammeln und für die Verbesserung der sozialen Bedingungen bei einer Kundgebung der Frau des Bürgermeisters protestieren. Das Bürgermeisterpaar Ingualas selbst soll der Drahtzieher des grausamen Verbrechens gewesen sein. Das Paar soll zudem enge Verbindungen zu Drogenkartellen gepflegt haben und wurde kurz nach dem Verschwinden der Studenten festgenommen. Das zumindest ist die offizielle Version der mexikanischen Regierung. Doch nach fast drei Jahren sind die Zweifel an dieser Version des Tathergangs groß. Für unabhängige Ermittler ist vor allem die Rolle des mexikanischen Militärs, das seit 2006 eigentlich gegen die großen Drogenkartelle kämpfen soll, von großem Interesse.
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Crystal-Meth hält nordkoreanische Regierung an der Macht

Drogen geben Macht Das Crystal-Meth finanziert zum großen Teil das Waffenprogramm in Nordkorea. | Bild (Ausschnitt): ©  NOS Nieuws [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Mit dem Wasserstoffbombentest am 03. September 2017 isolierte sich das Land immer mehr von den Vereinten Nationen und der Welt. Die UNO beschloss viel härtere Sanktionen gegen den Staat, insbesondere durch den Ölhandel will man dem Diktator Kim Jong Un das Wasser reichen. Dennoch kann Nordkorea weiterhin unbehindert sein Atomwaffenprogramm und die Stärkung des Militärs vornehmen. Wie kann das sein?
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Bitcoin: Ein neues Drogengeschäft für zentralamerikanische Gangs

Bitcoin Bitcoin dient mit Hilfe von Darknet als die perfekte anonyme Währung. | Bild (Ausschnitt): © Zach Copley [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es gibt eine Entwicklung, die die UN derzeit genau unter Beobachtung stellt: Immer mehr Umsatz wird bei der Drogenkriminalität mit der digitalen Währung „Bitcoin“ in Zentralamerika generiert. Die Summen sind groß und das Interesse der UN, diesem Phänomen nachzugehen, auch.
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Iran vor Lockerung der Drogengesetze – Todesstrafe nicht mehr zwingend

Heroin aus Afghanistan Heroin aus Afghanistan wird durch den Iran in Richtung Europa geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): ©  DFID - UK Departmen International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Iran führt zusammen mit Saudi-Arabien, Pakistan und dem Irak am häufigsten die Todesstrafe durch – China veröffentlicht keine Daten, jedoch geht Amnesty International von mehreren Tausend Fällen allein im vergangenen Jahr aus. 567 Menschen wurden 2016 in der islamischen Republik exekutiert. Diese Zahl könnte in den nächsten Jahren sinken. Der häufigste Grund für die Vollstreckung sind Drogendelikte. Anfang August will das Parlament über eine Milderung der aktuellen strengen Drogengesetze abstimmen. Die Gesetzesvorlage vom 16. Juli strebt eine Lockerung der Todesstrafe an. Jene soll nur noch dann verhängt werden, wenn man mit mehr als 100 Kilogramm traditionellen Drogen wie Opium oder ab zwei Kilogramm synthetische Drogen wie Methamphetamin erwischt wird, oder Minderjährige für Produktion und Handel von auch kleineren Mengen benutzt. Human Rights Watch fordert die Aussetzung der Exekutionen bis über den Entwurf abgestimmt wird. Es sei grausam, Menschen für etwas hinzurichten, für das sie in absehbarer Zeit höchstens 30 Jahre ins Gefängnis müssten, so die Menschenrechtsorganisation.
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Myanmar: Trotz steigender Anzahl von Drogenkonsumenten sinkt Zahl HIV-Infizierter

Crystal Meth In Myanmar steigt die Konsumentenzahl von Crystal Meth. | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Seitdem Myanmar 2013 begonnen hat, HIV Präventionsmaßnahmen auch in ländliche Gebiete zu verbreiten, sinkt die Anzahl der Infizierten. 57 Prozent wird behandelt. Damit liegt das Land im regionalen Vergleich vorne. Laut dem kürzlich erschienenen Bericht der UN über die globale Verbreitung von HIV sank die Zahl der AIDS Toten in den letzten sechs Jahren um 52 Prozent. 2016 starben demnach 8000 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Auch die Zahl der Neuinfizierten sank seit 2010 um 26 Prozent. Grund dafür ist die bessere HIV Präventionsarbeit für Drogensüchtige. In Myanmar leben 230.000 Menschen mit HIV. 28,5 Prozent davon spritzen sich Drogen. Zwischen 2014 und 2016 stellte die Regierung mehr als 300 sterile Spritzen pro betroffenem Drogenabhängigen aus.
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Pakistans Drogenkonsum wächst – Terrorgruppen profitieren

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am 13. Juli fand Pakistans Anti-Narcotics Force (ANF) Drogen im Wert von 430 Millionen Pakistani Rupees. Umgerechnet ist die 365 Kilogramm schwere Ladung ungefähr 3500 Euro wert. Schon im Februar beschlagnahmte die Einheit fast 17 Tonnen illegaler Substanzen im Wert von umgerechnet 277 Millionen Euro. Aufgrund der geographischen Lage ist Pakistan vom Drogenhandel besonders betroffen. Die lange Grenze zu Afghanistan, dem großen Opiumproduzenten, macht aus Pakistan einen idealen Transitstaat. Laut Angaben der UNODC gehen 43 Prozent des afghanischen Schmuggels durch das Land. Mittlerweile steigt auch der Drogenkonsum in Pakistan. Laut Angaben der UN gab es 2013 7,6 Millionen Drogenabhängige. Mittlerweile sind es 8 Millionen, Tendenz steigend. Am häufigsten werden Haschisch, Heroin, Opium und Kokain konsumiert. An sie kommt man leicht auf der Straße heran. Aber auch Universitäten scheinen ein beliebter Umsatzmarkt zu sein. 2016 wurden in Bildungseinrichtungen fast 10 Kilogramm Heroin, 33 Kilogramm Opium und fast eineinhalb Kilogramm Haschisch sichergestellt.
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Thailand erzielt Erfolge im Kampf gegen synthetische Drogen

Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen | Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - Flickr Letzte Woche gelang der Polizei im Königreich Thailand die Festnahme von 16 mutmaßlichen Drogenschmugglern. Sie wurden mit 42 Kilogramm Crystal Meth, 525 Kilogramm Marihuana sowie 3,5 Millionen Yaba Tabletten im Wert von über 20 Millionen US-Dollar aufgegriffen. Seitdem am 19. Januar die Festnahme einer der größten südostasiatischen Drogenbosse, Xaysana Keophimpha, gelang, scheint das Land erfolgreicher im Kampf gegen die Drogen zu sein. Weitere Verhaftungen und Beschlagnahmungen folgten, auch da die Kooperation mit den Nachbarstaaten funktionierte. So findet aktuell vom 11. bis 14. Juli ein Treffen zwischen thailändischen und malaysischen Vertretern statt, um sich im gemeinsamen Kampf gegen den Drogenhandel zu besprechen. Schon in den letzten Jahren wurden immer mehr illegale Drogen konfisziert. Das lässt neben mehr Kontrollen aber auch auf einen gestiegenen Handel schließen. Der UN-Drogenbericht 2016 bestätigt diese Vermutung. So gilt heute das Goldene Dreieck, zu dem auch Thailand gehört, wieder hinter Lateinamerika als wichtigstes Drogenanbaugebiet. Das größte Produktionsgebiet für synthetische Drogen ist die Region mittlerweile schon. Hierbei ist vor allem Methamphetamin zu nennen.
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