Schlagwort-Archive: War on Drugs

Kokainhandel intensiviert Entwaldung in Zentralamerika

  Bild (Ausschnitt): © Tan Kian Yong - Dreamstime Bis zu 30 Prozent der Entwaldung in zentralamerikanischen Ländern sind auf den Kokainhandel zurückzuführen. Gemäß einer Studie des Environmental Research Letter Journal sind Honduras, Guatemala und Nicaragua besonders schlimm betroffen. Dabei handelt es sich um die erste Studie, die darstellt, wie der Drogenhandel im Gegensatz zum Drogenanbau die Entwaldung beeinflusst. Somit ist der Drogenhandel eine unmittelbare Ursache für Umweltschäden in Lateinamerika.
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Kolumbiens neue Strategie zur Drogenbekämpung bedeutet die Abkehr vom „War on Drugs“

Colombia Drugs Das kolumbianische Militär im Kampf gegen Kokain | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Der Friedenvertrag mit der FARC ist nun bereits seit einem knappen halben Jahr beschlossen und die kolumbianische Regierung ist weiterhin darauf bedacht, die zentralen Eckpunkte des Vertrags abzuarbeiten. Ein wichtiger Bestandteil des Vertrags beinhaltet die Bekämpfung des Kokaanbaus. Lange Zeit wurde der Drogenanbau mit Unterstützung der USA auf konsequente und zum Teil brutale Art und Weise geführt. Der „War on Drugs“ stellte lange die primäre Taktik dar, die jedoch auch zahlreiche negative Konsequenzen zur Folge hatte. Nicht nur, dass er wenig erfolgreich war, sondern auch, dass er Unsummen an Geld kostete und zahlreiche Opfer forderte. Kolumbien investierte zwischen 2008 und 2009 elf Prozent seines Bruttoinlandprodukts in den Krieg gegen Drogen. Zudem hingen zwischen 1994 und 2008 25 Prozent der Tötungsdelikte direkt mit dem illegalen Drogenmarkt zusammen.
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Unabhängige Reporter werden in Mexiko von Kartellen und Politik bedroht und ermordet

Journalists Protest against rising violence during march in Mexico City Hunderte mexikanische Journalisten protestieren gegen die Gewalt, die gegen sie verübt wird. | Bild (Ausschnitt): © John S. and James L. Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr Auf der Rangliste für Pressefreiheit belegt Mexiko Rang 147 von 180 Ländern, die geführt werden. Weltweit sind in den letzten 10 Jahren 800 Journalisten getötet worden. In dem mittelamerikanischen Land allein sind 2016 neun Journalisten ermordet worden. Die größte Gefahr für Pressevertreter sind nicht die Politiker, sondern die Drogenkartelle, mit denen mexikanische Politiker teilweise kooperieren, um unliebsame Berichterstattung zu unterdrücken. Nur 0,25 Prozent der Straftaten gegen Journalisten im Land werden verfolgt, weil im Bezug auf diese Sraftaten oft Straffreiheit herrscht. Die häufige Straflosigkeit der Täter hat schlimme Auswirkungen, welche nicht selten auf dem Rücken der Gesellschaft ausgetragen werden.
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Mexikanische Drogenkartelle nutzen illegalen Menschenschmuggel als Einnahmequelle

Grenzübergang  Bild (Ausschnitt): © Matt Rhodes [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die illegale Migration generiert Milliarden von Dollar für kriminelle Gruppen in Lateinamerika, insbesondere in Mexiko. Heutzutage zahlen Migranten ihrem Schmuggler 5.000 US Dollar, um in die Vereinigten Staaten ohne Papiere einwandern zu können. Tagelang wandern sie durch die Sonora Wüste. Der größte Teil dieses Geldes geht an Drogenkartelle, die inzwischen auch den gewinnbringenden Menschenschmuggel in ihre Geschäfte mit aufgenommen haben. Aufgrund der steigenden Preise des Schleichhandels infolge der Verschärfung der US-Einwanderungspolitik und der großen Anzahl an Migranten wachsen auch die Gewinne der Kartelle. Davon profitierten die kriminellen Netzwerke und haben sich eine Industrie in Milliardenhöhe aufgebaut, welche sie mit brutaler Gewalt schützen. Das allerdings führt zur Destabilisierung Mexikos und zwingt Tausende von Mexikanern in die Flucht.
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Das Leid der Transitstaaten: Drogenhandel legt die Entwicklung schwacher Staaten nahezu vollständig lahm

Drogentransport in Afghanistan aufgedeckt  Bild (Ausschnitt): ©  ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - Flickr Europa und die USA sind die wichtigsten Märkte für den internationalen Drogenhandel. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 158 Millionen Drogenkonsumenten, welche dem globalen Handelsnetzwerk jährlich 400 Milliarden US-Dollar einbringen und zehntausende illegale Arbeitsplätze schaffen. Bedeutsam für den Handel mit diesen Substanzen sind jedoch nicht nur die produzierenden Staaten, auch die Transitländer, insbesondere Mexiko und Haiti erfüllen eine wesentliche Funktion im Drogengeschäft.
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Die menschenunwürdige Lage der Frauen in brasilianischen Gefängnissen

Gefängnis  Bild (Ausschnitt): © Matthias Müller [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Situation in brasilianischen Gefängnissen ist katastrophal. Doch besonders leiden Frauen unter der miserablen Haftbedingungen. Der Gefängnisalltag ist für sie geprägt von Gewalt, Vergewaltigungen und Umständen, bei denen der Begriff „unhygienisch“ eine maßlose Untertreibung darstellt.
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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Rassismus und der War on Drugs in den USA

Jeff Sessions  Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr In den USA ist es 12-mal so wahrscheinlich, dass ein unschuldiger Afro-Amerikaner in Zusammenhang mit Drogendelikten verurteilt wird, als ein „weißer“ Amerikaner. Zu diesem Ergebnis kam eine am letzten Dienstag veröffentlichte Studie, die im Auftrag der National Registry of Exonerations durchgeführt wurde. Obwohl Afro-Amerikaner und „weiße“ Amerikaner die gleichen Mengen an illegalen Drogen konsumieren, werden erstere fünfmal häufiger wegen Drogenbesitzes inhaftiert. Zudem sind in 47 Prozent der nachträglichen Freisprechungen die Unschuldigen Afro-Amerikaner. Und dies obwohl diese nur 13 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ausmachen.
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Jeff Sessions: Die Rückkehr des amerikanischen War on Drugs

Jeff Sessions  Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Die US-Regierung unter Präsident Trump arbeitet gerade daran die Errungenschaften seines Vorgängers Obama wieder rückgängig zu machen. Unter anderem auch im Bezug auf die Drogenpolitik des ehemaligen Präsidenten. Trumps Wahl für den Posten des Justizministers steht im krassen Gegensatz zu der Liberalisierung im Umgang mit Drogen unter Obama.
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Thailand: Gesetzesreformen in der Drogenpolitik – keine Dekriminalisierung, aber Schritt in die richtige Richtung

Thailands Flagge  Bild (Ausschnitt): © Patrik M. Loeff [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Thailand wurde Mitte Januar eine lange diskutierte Reform der Anti-Drogen Politik verabschiedet. Grund hierfür ist unter anderem, dass Thailands Gefängnisse am Überquellen sind. Das Land hat die meisten Insassen in Südostasien. Zudem liegt es weltweit in dieser Statistik auf Platz 6 und besitzt den höchsten Anteil an inhaftierten Frauen.
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Kenia: Drogenproblematik als Wahlkampfpropaganda

Mombasa  Bild (Ausschnitt): © Victor Ochieng [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im ostafrikanischen Land stehen im August dieses Jahres Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen an. Die Drogenproblematik des Landes wird nun zu Wahlkampfzwecken und Propaganda instrumentalisiert.
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