Schlagwort-Archive: Wirtschaft

Sierra Leone: Bürgerkrieg mitverantwortlich für heutigen Drogenmissbrauch

Diamantenmine in Sierra Leone Blutdiamanten finanzierten den 10 jährigen Bürgerkrieg  | Bild (Ausschnitt): © USAID Biodiversity& Forestry [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ende September wurden zwei in Australien lebende Sierra- leonische Frauen schuldig gesprochen. Grund dafür war der Schmuggel von mehr als 13 Kilogramm Meth von Sierra Leone in die australische Großstadt Perth. Zwar bestritten die Frauen von den Drogen in ihrem Gepäck gewusst zu haben, dennoch sprachen die Indizien gegen sie: Der Richter verurteilte sie.
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Haiti: Kleine Insel- großer Drogentransitstaat

Koakainfund auf Haiti Im Süden Haitis konnten mehrere Pakete mit Kokain sichergestellt werden  | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im April 2017 wurde der haitianische Präsidentschaftskandidat der Wahlen 2006, Guy Philippe, wegen Unterstützung von Drogenschmuggel und Geldwäsche schuldig gesprochen. Seither sitzt er in Florida, USA, in Haft. Viele der Verantwortlichen im Staatsdienst Haitis sind in Korruption und Drogenhandel verstrickt. Der Inselstaat Haiti liegt in der Karibik und ist Nachbarland der Dominikanischen Republik.
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Paraguay: Das kleine Land ist einer der größten Produzenten für Marihuana

Marihuanapflanze Die Produktion von Marihuana ist in Paraguay stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): © Gounsil [CC BY 2.0]  - Flickr Im Juni 2016 wurde Jorge Rafaat Toumani durch brasilianische Drogengangmitglieder getötet. Er war Paraguays wohl bekanntester Drogenboss. Seit seinem Tod haben sich die Verhältnisse im Land stark verändert. Paraguay liegt eingekesselt von Brasilien, Bolivien und Argentinien im Herzen Südamerikas. Diese zentrale Lage macht es zu einem strategisch attraktiven Ort für Drogenschmuggel.
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Marokko entwickelt sich zum Transitstaat für Kokain nach Europa

 Symboldbild | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr 14 Kilometer liegen an der engsten Stelle zwischen Afrika und Europa- und trennen damit Spanien von Marokko, einem der größten Haschischproduzenten der Welt. Sowohl sein Status als Produktions- aber auch als Transitstaat nimmt immer weiter zu. Der Drogenvertrieb stellt ein immenses Problem für das nordafrikanische Königreich dar. Sowohl der Rauschgifthandel als auch die Abhängigkeit der Bevölkerung ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Viele Menschen sind süchtig, besonders in größeren Städten.
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Afghanistan: Das durch Terror und Drogenhandel geprägte Land ist auf dem Weg ein Narcostate zu werden

 Durch Opiumproduktion erwirtschaften die Taliban 60 Prozent ihrer Einnahmen | Bild (Ausschnitt): ©  illuminating9_11 [CC BY-ND 2.0]  - flickr Die Diskussion, ob Afghanistan ein sicheres Herkunftsland sei und es legitim ist Flüchtlinge dorthin abzuschieben, gehört du den am stärksten geführten Auseinandersetzungen in der deutschen Asylpolitik. Seit mehreren Jahren sind deutsche, amerikanische und andere westliche Akteure am Hindukusch militärisch präsent, um politische Stabilität herzustellen und die afghanische Regierung in ihrem Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jetzt wo der Einsatz langsam eingestellt wird, könnte man meinen, dass sich für die Afghanen alles zum Guten gewendet hat. Sollten die zurückkehrenden Flüchtlinge keinen demokratisch legitimierten Rechtsstaat, eine ausgebaute Infrastruktur und ein besiegtes Terrornetzwerk vorfinden? Die aktuellen Ereignisse sprechen für das Gegenteil. Anschläge und Gebietsgewinne der Taliban sind auf einem Allzeithoch, die Regierung ist von Korruption unterwandert und die Terroristen finden laufend Nachwuchs aus der perspektivlosen Bevölkerung. Der Hauptgrund für die verschlechterte Lage ist klein, rosa und bedeckt große Gebiete Afghanistans – es ist die Schlafmohnpflanze, welche zum destabilisierenden Politikum geworden ist.
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Wie China Myanmars Methamphetamin nach Europa bringt

Myanmar Meth Methamphetamin wird hauptsächlich in den weitgehend rechtsfreien Grenzgebieten des Nordostens, im Dschungel Myanmars, produziert. | Bild (Ausschnitt): "Tea Covered Mountains - Shan State, Myanmar" © Scott Rotzoll [CC BY-NC 2.0]  - flickr Myanmar, als Teil des „Goldenen Dreiecks“ mit Laos und Thailand, ist schon seit Jahren der weltweit zweit-größte Produzent von Opium – hinter Afghanistan. Doch wurden 2015 noch 55.500 Hektar für den Opiumanbau genutzt, sind es 2017 nur noch 41.000 Hektar. Das ist aber bedauerlicherweise kein Zeichen einer erfolgreichen Drogenpolitik des Landes. Vielmehr entscheiden sich die Drogenhersteller dazu, zu Methamphetamin zu wechseln, das billiger in der Produktion und einfacher zu transportieren und zu vertreiben ist.
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Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Guinea-Bissau: Transitstaat für den internationalen Drogenhandel

 Symbolbild: Beschlagnahmtes Kokain, das schon für den weiteren Transport fertig gemacht wurde.  | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency [Public Domain]  - Wikimedia Commons Das knapp 40.000 Quadratkilometer große Guinea-Bissau ist eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents. Doch international gilt es als einer der größten Drogenumschlagplätze der Welt. Nachdem Europa als Absatzmarkt für die lateinamerikanischen Kartelle immer bedeutsamer wurde, wuchs die Wichtigkeit Guinea-Bissaus als Transitstaat stetig an. Der westafrikanische Küstenstaat bietet aufgrund seiner politischen Vergangenheit die perfekten Voraussetzungen.
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Afrika: Vom Umschlagplatz zum Absatzmarkt?

 In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): "Cocain" ©  Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr

541 Kilogramm Kokain beschlagnahmte Marokkos Bundespolizei Mitte Februar im Hafen von Casablanca. Der Drogenfund in Marokko zeigt erneut, wie wichtig der afrikanische Kontinent als Umschlagplatz für den internationalen Drogenschmuggel geworden ist. Ob das aus Südamerika stammende Kokain für den europäischen Markt bestimmt war, ist noch unklar.

Unabhängig davon ist Afrika aufgrund seiner geographischen Lage, direkt ... weiterlesen >>

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