Mexiko: Tourismus und Drogenkrieg

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Trotz zahlreicher Toter im langjährigen Drogenkrieg Mexikos versucht Präsident Felipe Calderón amerikanische Reiseunternehmen davon zu überzeugen, dass Touristen nicht gefährdet seien.

Mexiko ist davon bedroht, einen der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes zu verlieren: Der amerikanische Reiseveranstalter Travel Impressions rechnet dieses Jahr mit einem Touristenrückgang um 15%. Denn Drogenkrieg und Kartelle machen vor den großen Urlaubszentren nicht halt und schaden dem Image Mexikos. Zwar sind davon vornehmlich Regionen im Norden des Landes an der Grenze betroffen, aber Gegenden mit hohen Konsumzahlen sind ebenfalls gefährdet. Hier sind es die Touristenzentren wie Acapulco und Cancún in der Karibik, die von Amerikanern und Kanadiern bereist werden. Doch obwohl es jeden Tag Schießereien mit Toten gibt, stellt dies keine unmittelbare Bedrohung für die Urlauber dar. Sie kommen innerhalb der Touristenhochburgen mit den kriminellen Organisationen nicht in Berührung und wundern sich höchstens über bewaffnete Sicherheitskräfte in den Straßen.

Link zum Artikel (Spiegel Online)

Über nikoletta / EarthLink

Projektmitarbeiterin: "Drogen und Entwicklung", "Facing Finance", "Aktiv gegen Kinderarbeit", "Fluchtgrund". Praktikanteneinarbeitung und -betreuung, Betreuung von Bundesfreiwilligen, Beantragung von Fördermitteln, Blogeinträge, Recherche
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