Pharma-Drogen aus Tschechien

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Die UNO warnte bereits vor einem Jahr: Pharmazeutische Drogen aus Tschechien tauchen vermehrt auf dem europäischen Markt auf – und etablieren sich bei Konsumenten, die vorher noch nie Drogen genommen haben. Auf dem weltweiten Schwarzmarkt sind sie begehrt: Medikamente mit dem Wirkstoff Buprenorphin, die vor allem in Entzugsprogrammen Verwendung finden. In Tschechien sind sie gegen Rezept in jeder Apotheke erhältlich, in anderen Ländern dürfen sie nur unter ärztlicher Aufsicht genommen werden. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Patienten das Präparat von mehreren Ärzten verschreiben lassen. Michel Hammer von der Drogen-Sonderkommission der tschechischen Polizei: „Man geht zum Arzt, lässt sich das Medikament verschreiben und löst das Rezept bei der Apotheke ein. Statt das Mittel aber selbst zu nehmen, wird es verkauft. Für den Erlös kann man sich dann wieder klassisches Heroin besorgen.“ Offiziell ist nicht bekannt, welchen Weg die illegal gehandelten Präparate nehmen. Schmuggelrouten Richtung Deutschland, Frankreich und Spanien werden jedoch vermutet.

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Über nikoletta / EarthLink

Projektmitarbeiterin: "Drogen und Entwicklung", "Facing Finance", "Aktiv gegen Kinderarbeit", "Fluchtgrund". Praktikanteneinarbeitung und -betreuung, Betreuung von Bundesfreiwilligen, Beantragung von Fördermitteln, Blogeinträge, Recherche
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