Iran: 22 Drogenhändler exekutiert

Bild: © n.v. -

Der Gottesstaat am Kaspischen Meer geht rabiat gegen den Drogenhandel vor. In zwei Gefängnissen in Teheran und Karaj – etwa 45 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt – wurden am vergangenen Sonntag 22 Männer, die des Drogenhandels überführt wurden, gehängt.

Bisher wurden nur die Vornamen der hingerichteten Delinquenten bekannt. Dabei handelte es sich keineswegs um die erste Hinrichtung in diesem Jahr. Genaue Zahlen werden nicht publiziert; Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass die Todesstrafe seit Jahresbeginn an mehreren Dutzend Personen vollstreckt wurde.

Die Rechtsprechung in der Islamischen Republik folgt mit diesen Verurteilungen dem islamischen Recht, der Scharia. Dabei werden alle Lebensbereiche von dem religiösen Gesetz geregelt. Neben religiösen und kultischen Vorschriften fallen auch Rechtsnormen wie das Straf- und Familienrecht in den Wirkungsbereich der Scharia. Im Iran werden neben dem Handel mit Drogen auch die Delikte Mord, Vergewaltigung, bewaffneter Überfall und Entführung mit der höchstmöglichen Strafe belegt.

 

USA Today: Iran hangs 22 men for drug trafficking (zuletzt aufgerufen am 25.02.2014)

Über Mathias / EarthLink

Praktikant bei EarthLink / Student der Politikwissenschaft mit Nebenfach Geschichte an der LMU München. Aufgabenbereiche: Projektmitarbeit "Aktiv gegen Kinderarbeit" und "Drogen Macht Welt Schmerz"
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.