Drogenfund auf Hamburger Frachter in der Karibik

Laut Angaben des NDR sind in der Karibik auf einem Frachter der Reederei „Hamburg Süd“ über 28 Kilogramm Kokain sichergestellt worden. Zwei philippinische Crewmitglieder sollen die Drogen im Wert zwischen einer und zwei Millionen Euro an Bord gebracht haben. Sie wurden am Sonntag von Drogenfahndern in der Dominikanischen Republik im Hafen von Caucedo festgenommen.

Die Männer wurden angeblich von anderen Besatzungsmitgliedern dabei beobachtet, wie sie bei einem vorangegangenen Hafenaufenthalt mehr als zwei Dutzend Pakete an Bord der „Bahia Laura“ gebracht und versteckt hatten. Die Crew informierte daraufhin den Kapitän. Dieser alarmierte anschließend das Bundeskriminalamt und die lokalen Behörden.

Einsatzkräfte könnten insgesamt 28 Päckchen, gefüllt mit Kokain und 12.000 Euro in bar sicherstellen. Die Philippiner gaben an, dass es sich bei dem Geld um ihren Lohn handle. Sie seien beauftragt worden, die Drogen von Kolumbien in die Niederlande zu schmuggeln. Der Frachter konnte seine Fahrt nach dem Einsatz wie geplant fortsetzen, die zwei Männer wurden in Gewahrsam genommen.

Erst im Oktober war auf einem Hamburger Frachter der Reederei Bernhard Schulte in Venezuela rund eine halbe Tonne Kokain entdeckt worden. Bei dem Einsatz wurden elf Besatzungsmitglieder festgenommen. Der Marktwert der Drogen wurde auf  bis zu 30 Millionen Euro geschätzt.

 

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Über Alisa / EarthLink

Ich studiere Geographie, Ethnologie und Biologie auf Diplom in Heidelberg. Im Rahmen meines Studiums mache ich ein 6-wöchiges Praktikum bei EarthLink. Meine Hauptaufgaben sind das Schreiben von Blog-Einträgen und die Recherche für die Projekte "Aktiv gegen Kinderarbeit" und "Drogen Macht Welt Schmerz".
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