Mexikos diesjährige Bilanz im Drogenkrieg: 11.000 Verhaftung

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Das mexikanische Militär hat 2011 mehr als 11.000 Menschen verhaftet. Die Verhaftungen bezogen sich allesamt auf Straftaten, die mit dem Drogenhandel zu tun hatten. Dies gab das mexikanische Verteidigungsministerium in einem am vergangenen Montag veröffentlichten Bericht bekannt. Zusätzlich wurden in diesem Jahr 192 Drogenlabore geschlossen bzw. niedergerissen und knapp 14.000 Hektar an Schlafmohnplantagen vernichtet. Zu den wichtigsten Verhaftungen zählte die Festnahme von Carlos Oliva Castilla, einem der Anführer des berühmt-berüchtigten „Los Zetas“-Kartell. Castilla war angeblich verantwortlich für einen im August verübten Anschlag in einem Casino in Monterrey, bei dem 52 Menschen ums Leben kamen.

Als Präsident Felipe Calderon im Jahr 2006 sein Amt antrat, erklärte er den Kampf gegen die Drogenkartelle zu einem seiner primären Anliegen. Mittlerweile sind über 50.000 Militäreinheiten in tägliche Operationen gegen den Drogenhandel verwickelt. Trotz aller Bemühungen des mexikanischen Staates, haben in den vergangenen Jahren knapp 45,000 Menschen aufgrund des Drogenkriegs ihr Leben lassen müssen.

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